Pflege International - was macht wer in der Pflege?

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von Elisabeth Dinse, 30.09.2006.

  1. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Pflege International- was macht wer in der Pflege?

    Hallo @all

    mich interessiert welche Pflegetätigkeiten von welcher Pflegefachkraft übernommen wird. Hintergrund der Frage ist: wieviel dreijährig examinierte Pflegekräfte braucht es im KKH?

    Wie schaut es in anderen Ländern aus? Welche Ausbildungsberufe gibt es? Welche Aufgaben werden dann übernommen?

    Elisabeth
     
  2. naemi

    naemi Senior-Mitglied

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    hallo elisabeth, also ich habe schon mehrfach ueber italien berichtet (muss manchmal schon nervend sein:D ).
    aber noch einmal tu ich es,weil es so schoen zu deiner frage passt.

    also:
    bei uns gibt es auch die krankenschwester , aber mit drei jaehriger universitaetsausbildung (-kann dir aber nicht wirklich sagen ob die ausbildung sehr gravierend von der deutschen abweicht.)

    die oss mit einen 1000 stunden (operatore socio sanitario)- vielleicht gleich zu setzen mit der KPH. allerdings mit einer zusatzausbildung von 300 stunden darf sie jetzt auch orale medikamente geben (die von der krankenschwester gestellt worden ist und s.c. injektionen verabreichen.)ansonsten ist ihre hauptaufgabe: (in italien heisst es uebersetzt :hotel service) gemeint ist leere betten machen teller abraeumen , essen servieren.
    sie uebernimmt alle boten gaenge und bringt die patzienten zu den verschiedenen untersuchungen......
    sie uebernimmt auch die grundpflege (allerdings muss sie im krankenhaus von einer examinierten kraft "ueberwacht"werden, -in altenheimen darf sie diese taetigkeiten alleine ausfuehren).

    stationshelfer ohne weitere ausbildung sind fast ausgestorben, aber duerfen offiziel den patzienten nicht anfassen.

    die krankenschwester wird immer weiter vom patzienten bett entfernt,-und die konsequenzen sehen wir sehr stark an der pflege in form von dekubitus, falsche lagerung usw.
    die krankenschwester in italien ist mit medikamenten stellen , im moment noch verabreichung oraler med und aller art von i.v. gabe und i.m. gabe verantwortlich.
    vitalparameter ueberwachung.verbandswechsel,blutabnahmen, braunuelenlegen, nasensonden legen, generelle ueberwachung der patzienten, EKG's schreiben und ganz viel buerokratie., inoffiziell haengen wir auch blutkonserven an(duerfen es eigentlich nicht, aber ich habe erst eine krankenschwester erlebt, die es wirklich ablehnte.)
    in italien sind die stationen recht gross(ca.30-50 patzienten ist normal)

    die oss ist farblich von der krankenschwester anhand der dienstbekleidung zu erkennen.(krankenschwester weiss und hell blau , die oss gruen und weiss.)

    offiziel ist die krankenschwester verantwortlich, leider nie die oss.

    es werden vermehrt immer mehr oss eingestellt und krankenschwestern werden haeufig durch oss ersetzt.

    diese entwicklung gucken sich die krankenschwestern hier mit sehr gemischten gefuehlen an.

    auf der einen seite moechten viele keine putzarbeiten uebernehmen und auch keine grundpflege, aber auf der anderen seite ist das jetzige sistem teilweise menschenunwuerdig.
    auf meiner station arbeiten wir zur zeit mit insgesammt 18 krankenschwestern und 10 oss. wir sollten eigentlich 23 krankenschwestern sein , aber die kriegen wir nicht und so wurden uns weitere 5 oss versprochen.
    wie dann die aufgabenverteilung aussieht - keine ahnung-.

    weiterbildung ist pflicht.aber wie es mit der ueberwachung aussieht ,wissen wir noch nicht von 2002 - 2006 sollten 150 credit punkte angesammelt werden , wurden jetzt fuer dieses quatal auf 120 ecm punkte runtergestuft.
    wer im oeffentlichen dienst arbeitet hat die moeglichkeit (in der toskana zumindest) - diese im krankenhaus zu machen, ansonsten muss man sie selbst finanzieren.
    uns wurde mit gehaltszurueckstufung gedroht, wenn wir keine weiterbildung machen. ob dieses wirklich eintrifft werden wir aber erst 2007 sehen.
    ich habe sicherheitshalber alle fortbildungsangebote genutzt.

    schicke viele liebe gruesse und sonne aus italien
     
  3. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Hier in Südtirol in der Anästhesie gibt es Hilfskräfte, die Putz- und Auffüllarbeiten übernehmen, bis auf die Narkosewagen, weil sie die Medikamente nicht überwachen dürfen. Es gibt bei uns 40 Planstellen, zur Zeit sind 30 besetzt. Es gibt 3 Hilfskräfte (Operatore Tecnico Assistenza, OTA). Für den OP und die Instrumentisten gibt es sog. Saaldiener, die das Licht einstellen, den Patienten hinein- und herausfahren, für den OP-Tisch verantwortlich sind. Auch richten Sie Absauger und sämtliche Geräte.
    Die Pflegekraft ist nicht nur dazu da, Befehle auszuführen, sondern erfüllt die Aufgaben, die sie sich zutraut. Dies steht im deontologischen Kodex, den ich bei der Einschreibung beim Berufsverband erhalten habe.
    Die Pflegekraft überwacht im OP mit dem Anästhesisten die Narkose, oftmals extubiert sie allein oder auf Anweisung des Anästhesisten. Mitdenken ist erwünscht und gemeinsame Entscheidungen ebenfalls.
    Wer sich nicht fortbildet, bekommt die Berufserlaubnis entzogen. Interne Fortbildungen übernimmt das Haus, auch bei den Freiberuflern, externe muss der Freiberufler selbst bezahlen. Es gibt auch interne Pflichtfortbildungen wie z. B. rückenschonendes Arbeiten.
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Hallp naemi und Pia, ich versuch mal eure Aussagen zusammenzufassen:

    Elisabeth
     
  5. naemi

    naemi Senior-Mitglied

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    zu der oss, habe ich folgendes gefunden:

    Abschluss
    Zertifikat 'PflegerhelferIn' ('Operatore socio-sanitario')
    Ausbildungsvoraussetzungen
    Vollendung d. 17. Lebensjahres, Abschlussdiplom der Mittelschule (Pflichtschule)
    Ausbildungsdauer
    1 Jahr; theoretischer u. praktischer Unterricht, praktische Ausbildung
    mind.
    550 Std. theoretischen u. praktischen Unterricht und 450 Std. praktische Ausbildung
    Ausbildungsinhalte Theorie
    Soziokultureller Bereich und Gesetzgebung (Allgemeinbildung) 200 Std.
    Sozialer und psychologischer Bereich und hygienisch-technischer Bereich 250 Std.

    Ausbildungsinhalte Praxis
    100 Std. praktischen Unterricht und 450 Std. praktische Ausbildung
    Berufsbild
    Die Aufgabe des/der Pflegehelfers/-in ist es, Einzelpersonen und Familien als Hilfskraft zu begleiten, zu
    betreuen und zu pflegen. Sie ist für die Hygiene des jeweiligen Dienst- und Wohnumfeldes zuständig.
    Die Sozialhilfekraft arbeitet gemeinsam mit und unter Anleitung von anderen Fachkräften aus dem Bereich
    des Sozial- und Gesundheitswesen sowie weiterer Dienste, die mit diesem in koordinierter und
    integrierter Form zusammenarbeiten.
    Das Landesgesetz vom 9. Juni 1998, Nr. 5 beschreibt das Berufsbild der Sozialhilfekraft mit seinen
    Aufgaben und Tätigkeiten.
     
  6. naemi

    naemi Senior-Mitglied

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    zur krankenschwester habe ich folgendes gefunden:


    Abschluss
    Universitätsdiplom (diploma universitario abilitante)
    Ausbildungsvoraussetzungen
    Matura (Abitur)
    Ausbildungsdauer
    3 Jahre ; 1600 Std. Theorie, 3000 Std. Praktikum

    Berufsbild
    1. Die Krankenschwester ist für die allgemeine Krankenpflege verantwortlich.
    2. Die vorbeugende, heilende, schmerzlindernde und rehabilitierende Krankenpflege ist technischer, relationaler und erzieherischer Natur. Die Hauptfunktionen sind das Vorbeugen von Krankheiten, die Pflege von Kranken und Behinderten aller Altersstufen und die Gesundheitserziehung.
    3. Sie
    a) beteiligt sich an der Identifizierung der gesundheitlichen Bedürfnisse von Einzelperson und Gemeinschaft;
    b) identifiziert das Bedürfnis nach Krankenpflege der Person und der Gemeinschaft und formuliert die entsprechenden Ziele;
    c) plant, leitet und bewertet den krankenpflegerischen Eingriff;
    d) garantiert die korrekte Anwendung der diagnostisch-therapeutischen Verschreibungen;
    e) handelt sowohl eigenverantwortlich als auch in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitspersonal;
    f) versichert sich für die Erledigung der Aufgaben gegebenenfalls der Mitarbeit des Hilfspersonals;
    g) übt ihre Tätigkeit in öffentlichen oder privaten Gesundheitseinrichtungen aus, im ambulanten Einrichtungen und bei der Pflege zu Hause, in abhängiger Beschäftigung oder freiberuflich.
    4. Die Krankenschwester trägt zur Ausbildung des Hilfspersonals bei und wirkt direkt an der Aktualisierung des eigenen Berufsbildes und der Forschung mit.

    Neben der "hauptberuflichen" Freiberuflichkeit können in Italien auch die Angestellten des öffentlichen Gesundheitsdienstes in den Zeiten außerhalb ihrer Tätigkeit in den öffentlichen Einrichtungen freiberuflich arbeiten, sofern die Zahl der Arbeitsstunden die des öffentlichen Arbeitsverhältnisses nicht übersteigt.
    Genaue Informationen erteilen die Berufsverbände ( http://www.ipasvi.it )
     
  7. naemi

    naemi Senior-Mitglied

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    DIE PFLICHT ZUR KONTINUIERLICHEN WEITERBILDUNG
    ECM – EDUCAZIONE CONTINUA IN MEDICINA

    Vom berufsverband bozen steht nicht’s von den drohenden entzug der einschreibung oder aehnliches) . die italienischen krankenschwestern diskutieren in internetforen diese problematik, aber es gibt noch keine offizielle sanktion. eigentlich soll das ipasvi kontrollieren ob der weiterbildungspflicht nachgekommen wurde. aber…….

    L OBBLIGO DELL ADDESTRAMENTO CONTINUO

    im uebrigen finde ich die ausbildung sehr medizinisch orientiert.
    die weiterbildungen sind unterschiedlicher form.
    z.b: habe ich an einer 60 stunden weiterbildung in innerer medizin teilgenommen, die war 1/3 von aerzten, 1/3 von pflegenden, 1/3 von diaetologen,krankengymnast,apotheker organisiert(erhielt 50 ECM creditpunkte -vom krankenhaus organisiert, ohne zuzahlung).eine weitere in psychatrie, aufgebaut wie auch die der inneren medizin....eine ueber schmerzen, war nur von medizienern bzw. apotheker....

    das Ipasvi gibt recht guenstige angebote fuer weiterbildung.
    es gibt allerdings auch private anbieter von ECM kursen, da kann ein wochenende locker 500 euro kosten(nicht empfehlenswert)

    zur rechtlichem ist die krankenschwester fuer ihr tun und handeln verantwortlich. die oberschwester haftet fuer die besetzung der station und den dienstplan und organisatorischen angelegenheiten sowie uebers budget (aus diesem grunde uebernimmt haeufig die oberschwester das bestellen von arznei und material).

    ich hoffe italien ist jetzt halbwegs geklaehrt, mich interessiet :
    frankreich,england, schweden, norwegen, schweiz.....wie wird dort gearbeitet, wie ist dort die ausbildung und weiterbildung organisiert?

    baci e abbracci
     
  8. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    @Elisabeth: Ja, es ist hier alles voll durchorganisiert. Jeder hat seine Aufgabe, die er durchführt. Den Eindruck habe ich bisher gewonnen, zumindest in der Anästhesie/OP.

    Zu den USA kenne ich nur Secondhandinformationen, aber vielleicht kann ja jemand, der dort arbeitet, mal berichtet.

    Es gibt die CNA: Certified Nurse Assistant. Ausbildung dauert 1 Monat bis 6 Wochen. Die Tätigkeit umfasst die Grundpflege, Essen verteilen, Betten machen und andere Hilfstätigkeiten.

    LPN: Licenced Practical Nurse: Ich weiss nicht genau die Länge des Studiums. Sie absolviert auch ein NCLEX-Examen. Sie untersteht der RN. Darf bestimmte Medikamente nicht verteilen.

    RN: Registered Nurse: Studium, NCLEX, ist verantwortlich für LPN und CNA. Spritzt auch i.v., kann zwischen angeordnetetn Medikamenten das entsprechende auswählen. Es gibt Aufbaustudiengänge zum BSN (Bachelor of Science in Nursing) und den Masterstudiengang. Außerdem kann man einen Doktortitel machen und, soviel ich weiss, sich auch niederlassen.

    Physiotherapists: Hier weiss ich nur, dass sie die Patienten füttern und mobilisieren, d.h. auch, in den Speisesaal begleiten und die Nahrungsaufnahme beaufsichtigen.
     
  9. Aloha

    Aloha Poweruser

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    So, jetzt versuch ich mich mal an Grossbritannien:

    Ausbildung: erfolgt auf Hochschul-/Universitaetsebene (Diploma oder Degree: Bachelor BSc)

    - 3 Jahre - Diploma
    - 3-4 Jahre - Degree: Bachelor BSc
    waehrend der Ausbildung Spezialisierung wie folgt:
    Allgemeine Pflege (Erwachsene) - Adult
    Psychiatrische Pflege - Mental Health
    Kinderkrankenpflege - Children’s Nursing
    Behindertenpflege – Learning Disabilities

    Gemeinsames 1. Ausbildungsjahr (Basiswissen – Pflege, Anatomie, Physiologie, Pharmazie,Kommunikation, IT-Kenntnisse, danach Spezialisierung

    Diploma: 1. Jahr – 120 level 1 credits
    2. + 3. Jahr - 120 level 2 credits

    Degree : 1.Jahr – 120 level 1 credits
    2. Jahr – 120 level 2 credits
    3./4.Jahr – 120 level 3 credits

    Mindestalter bei Studienbeginn: 17 ½ Jahren

    Ca. 50% Theoriestunden + 50% Praxisstunden

    Vielfaeltige Weiterbildungsmoeglichkeiten (Master of Nursing Science degree….)


    Am alten System der Grade kann man recht gut erkennen, wer fuer was verantwortlich ist:

    “Altes” System der Grade (ist mittlerweile von dem neuen band system abgeloest worden):

    A grade: Health Care Assistant

    B grade: Health Care Assistant – viele Jahre Erfahrung oder absolvierter (Aufbau-)Qualifikationskurs

    C grade: enrolled nurses – Ausbildung wurde eingestellt

    D grade: neu qualifizierte Krankenschwestern, aber auch “Rueckstufung” moeglich, wenn in einem neuen Fachgebiet begonnen wurde

    E grade: mind. 6 Monate Erfahrung in Fachgebiet (meist 1 Jahr), nach Spezialisierungskurs

    F grade: Senior Staff Nurse oder Junior Sister, nach Spezialisierung + abgeschlossenen Weiterbildungskursen, Managerrolle als Charge Nurse (Schichtleitung)

    G grade: Sister oder Charge Nurse, Managerrolle fuer gesamte Station à oft mehr “Papierarbeit” als Arbeit am Patientenbett

    H grade : Managerrolle, Bueroarbeit: Personalverwaltung, Budget, verantwortlich fuer Bewerbungen/Weiterbildungen etc.

    I grade: Personalmanagement, Entscheidungen auf Einrichtungsebene, Planung, Erstellen von Hausstandards etc.

    Ab F grade braucht man den Bachelor.
    Auf der Intensivstation, auf der ich arbeitete, waren als Schichtleitung F- und G-grade eingesetzt, die Stationsleitung (die ich so gut wie nie sah, da eigenes Buero) hatte ein H grade.

    Aufgabenverteilung:

    Registered Nurse: Grundpflege i.d.R. nur auf Intensivstation (unterstuetzt durch HCA’s), Behandlungspflege, Patientenbeobachtung + Einschaetzung, Medikamentengabe (oral, s.c. , i.m. , i.v.), Infusionen + i.v.-Kanuelenanlage, Legen von Blasenkathetern + Magensonden, aufwaendige Dokumentationen ....

    Health Care Assistant (HCA): Grundpflege (darf z.B. betten, waschen, mobilisieren - Auftraege erteilt die Krankenschwester), darf “messen und pulsen”, Auffuell- und Aufraeumarbeiten, Haushaltstaetigkeiten, Botengaenge

    Stationssekretaerin: Bueroarbeiten im separaten Buero

    Ward clerk: Bueroarbeiten auf Station (Akten abheften…), erster Ansprechpartner an Telefonen, Besucherklingel

    Als Helfer gibts dann auch noch die Leute vom Patiententransport.

    Gestzlich vorgeschriebene Registrierung beim NMC (Nursing & Midwifery Council). Muss erneuert werden (Nachweis von mind. 750h Arbeit als RN in den letzten 5 Jahren + Weiterbildung mind. 35h in den letzten 3 Jahren). Wenn ich’s damals richtig verstanden habe, kann man als Weiterbildung auch die privaten Stunden anrechnen, in denen man Fachlektuere gelesen hat. Als Nachweis soll dann aber ein zusammenfassender Artikel geschrieben werden, den man im persoenlichen “Weiterbildungshefter” ablegt. Aktuelle Informationen gibt’s auch online beim NMC.

    Alle Angaben ohne Gewaehr :D ..... Ihr koennt mich gerne verbessern, wenn ihr neuere Info's habt!

    LG Aloha :wavey:



     
  10. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    @Aloha: Danke für Deinen Bericht, sehr interessant.

    @Elisabeth: Die Idee für dieses Thema finde ich sehr gut. Hoffentlich schreiben noch mehr ihr Berichte.
     
  11. Mickster

    Mickster Newbie

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    Mal sehn was mir zu USA einfaellt:

    Registered Nurse ( nach bestandenem NCLEX-RN)
    Ausbildung: College/University (undergraduate)
    - Associate degree of Science in Nursing (+/- 3 Jahre)
    Lerninhalte: Adult Med/Surgical, Psychiatry, Pediatrics, Maternity/Labor & Delivery
    - Bachelors Degree of Science in Nursing (+/- 4)
    Lerninhalte: Nursing research, Nursing teaching, nursing management, etc.
    (Graduate program)
    - Master Degree (MSN)....(6-7 J.) mit Vertiefung in
    Nursing Education
    Advanced Nurse practice (ARNP-Adv. Registered Nurse
    Practitioner) ...mit Schwerpunkt Pediatrics,Psychiatry,General Adult Medicine
    Nurse Anethetisist (CRNP - Certified Reg. Nurse Anethetisist)

    LPN/LVN - Licensed Practical Nurse (nach bestandenem NCLEX-PN)
    Ausbildung : 12 -15 Monate in einer Berufschule (Vocational Technical school). Ausbildungsinhalte und Struktur sehr aehnlich wie in GER... nur kuerzer.

    CNA - Certified Nursing assistant ...mehrwoechiger Kurs: 4-6 Wochen.. staatlicher Zertification + Registrierung

    PCT- Patient Care Technician - "on the Job training" im Krankenhaus-ungelerntes Personal.

    Anciliary services: Respiratory therapist (RT), Occupational Therapist (OT), Physical Therapy (PT), Radiology Technician, Social worker...alle haben wie RNs 2-4 Jahre College/University degree

    OR : Certified Surgical Technician (CST) - 10 -12 Monate Ausbildung in der VoTech school...aehnlich wie LPN aber nur fuer OP

    Phlebotomist (for short "LabTech") - 4-6 woechiger Kurs in venoese Blutentnahme und einfachen Labortaetigkeiten

    RN - koordiniert die Pflege und Pflegekraefte,Bindeglied zwischen behandelnden und konsultierenden Arezten, und natuerlich auch Familienmitgliedern. Ist verantwortlich fuer Grund- und Behandlungspflege (nebst die Koordination von anderen verschriebenen Therapien ...ancillary services!).Annahme (klingt das richtig?Sorry..) von aerztlichen Verordnungen - geschrieben, telefonisch und muendlich. Selbstverstaendlich Gabe von allen aerztlichen verordneten Medikamenten (auch Narcotics/ Barbiturates).
    Patient/ Family teaching. Uebersehen von LPNs, CNA/PCTs. Transfusionen von Blut praeparaten. Blutentnahme. Documentation.

    LPN- dasselbe wie RN mit Ausnahme von : Anahme von aerztlichen Verordnungen, Gabe von IM,IV Medikamenten- kann aber IV Infusionen haengen ohne zusaetzlichen Medikamenten, Transfusionen von Blood Praeparaten, Blutentnahme.

    CNA/PCT- Grundpflege, selbststaendige Lagerung von Pat. (nach Absprache mit RN/LPN), kapillare Blutzuckertest und Routine Vitalfunktionmessung und deren Documentation, einige werden auch im EKG messen (nicht interpretieren) trainiert.

    Habe ich jemanden vergessen? :fidee:

    Well..that's it for now!

    Michael
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Vielen, vielen Dank Michael für deine aufschlußreichen Informationen.


    Elisabeth
     
  13. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Das finde ich sehr interessant, das Thema wurde hier ja schön des öfteren diskutiert, ob es eine ärztliche Tätigkeit ist oder nicht.

    @Mickster: Auch ich bedanke mich für den sehr informativen Bericht.
     
  14. DGKS79

    DGKS79 Newbie

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    Beruf:
    Krankenschwester
    Funktion:
    Praxisanleiter
    Hallo!

    Österreich!

    Ausbildung:

    Diplomierte Gesundheits - und Krankenpflege
    Diplomierte Kinder - und Jugendlichenpflege
    Diplomierte Psychiatrische Gesundheits - und Krankenpflege

    Anforderungen:
    17. Lebensjahr vollendet
    10. Schulstufe absolviert
    Leumundzeugnis
    Gesundheitsadest
    Schriftlicheraufnahmetest
    Vorstellungsgespräch

    Dauer:
    3 Jahre
    Unfall- Kranken- und Pensionsversichert
    erhält Taschengeld (ca. 150 Euro 1. Jahr, ca. 250 Euro 2. Jahr, ca. 350 Euro 3. Jahr)

    Unterricht:
    Theoretischer u. Praktischer Unterricht
    nach 3 Jahren Theoretische und Praktische Diplomprüfung mit Fachbereichsarbeit

    Man kann nach dem Allgemeinendiplom noch 1 Jahr anschließen um das Kinderdiplom oder Psychiatrischesdiplom nach zu machen.


    Pflegehelfer:

    1 Jahr Ausbildung
    Theoretichser- und Praktischer Unterricht


    Altenpfleger/ Pflegehelfer:

    3 Jahre Ausbildung
    Theoretischer- und Praktischer Unterricht

    Altenpfleger wird bei uns noch nicht in allen Bundesländern als eigenständiger Beruf anerkannt. Daher ist dieser immer mit dem Pflegehelfer gekoppelt.

    Stationsgehilfe gibt es bei uns nicht mehr!


    Aufgaben:

    DGKS:

    - eigenverantworlicher Bereich (Pflegevisite, Pflegeplanung, Pflegeanamnese, Durchführung, Pflegeevaluation)
    - mitverantwortlichen Bereich (diagnostischer, therapeutischer Bereich)
    - interdisziplinäerer Bereich

    siehe auch unter:

    ÖGKV: Home

    da ist alles genau erklärt.

    Pflegehelfer:

    Ünterstützen die DGKS im Eigenverantwortlichen Bereich


    1. Durchführungen von Grundtechniken der Pflege,
    2. Durchführung von Grundtechniken der Mobilisation,
    3. Körperpflege und Ernährung,
    4. Krankenbeobachtung,
    5. prophylaktische Maßnahmen,
    6. Dokumentation der durchgeführten Pflegemaßnahmen und
    7. Pflege, Reinigung und Desinfektion von Behelfen.

    (4) Im Rahmen der Mitarbeit bei therapeutischen und diagnostischen Verrichtungen dürfen im Einzelfall nach schriftlicher Anordnung und unter Aufsicht von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege oder von Ärzten folgende Tätigkeiten durchgeführt werden:
    1. Verabreichung von Arzneimitteln,
    2. Anlegen von Bandagen und Verbänden
    3. Verabreichung von subkutanen Insulininjektionen und subkutanen Injektionen von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln einschließlich Blutentnahme aus der Kapillare zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels mittels Teststreifens,
    4. Durchführung von Sondenernährung bei liegenden Magensonden,
    5. Maßnahmen der Krankenbeobachtung aus medizinischer Indikation, wie Messen von Blutdruck, Puls, Temperatur, Gewicht und Ausscheidungen sowie Beobachtung der Bewusstseinslage und der Atmung und
    6. einfache Licht- und Wärmeanwendung
    siehe auch unter:
    SoGIS Thema: Gesundheits- und Krankenpflegegesetz
    Österreichisches Gesundheits- und Krankenplfegegesetz

    Ich hoffe ich konnte euch ausreichen Informationen geben. :daumen: :daumen:

    LG Angelika :ccol1:
     
  15. Mickster

    Mickster Newbie

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    Gern geschehen...hoffentlich waren ein paar neue Infos dabei.

    Anmerkung fuer USA:

    Die RN Lizenzen sind je nach Bundesstaat nur fuer 2 - 3 Jahre gut. Dann muss einen Fortbildungnachweiss von 20 - 30 CEUs (Continued Education Units...oder auch "Contact Hours" genannt) bringen. Bei Nichterfuellung wird einem die Lizenz nicht wieder erneuert...das Krhs umgehend benachrichtigt. No Job-no income.
    Manche Staaten geben auch Vorlagen in welchen Bereichen diese Fortbildungen sein muessen.

    Z. Bsp. in Florida : RN Lizenz fuer 2 Jahre, 20 CEUs (innerhalb dieser Zt.), aus den Bereichen : HIV, Infection Control, Domestic Violence, den Rest kann man sich auswaehlen.

    CA: Lizenz fuer 3 Jahre- 30 CEUS



    Michael
     
  16. Aloha

    Aloha Poweruser

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    Sehr interessant, das alles zu lesen........... vielen Dank!!!

    Vielleicht kommen noch ein paar Laender dazu????
     
  17. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Noch ein Wort zum Krankenpflegestudium in Südtirol: Die Schule nennt sich Fachhochschule für Gesundheitsberufe, die Ausbildung bzw. das Studium dauert 3 Jahre und kostet laut Aussage einer frisch diplomierten Kollegin € 400 pro Semester. Pro praktischem Arbeitseinsatz hat sie im ersten Jahr € 1,55 pro Stunde bekommen, im 2. und 3. Jahr 2,55 pro Stunde.
     
  18. neo57

    neo57 Stammgast

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    Krankenpfleger
    Hi, pour tous, de la France!

    Krankenpflege in Frankreich
    Zur Zeit üben ungefähr 437.000 Krankenpfleger(in) in Frankreich ihren Beruf aus. Sie arbeiten in sehr zahlreichen Gewerbe- Spezialisierungszweigen. Der Beruf ist zu 87% mit Frauen besetzt. Die Mehrheit des Pflegepersonals übt seine Tätigkeit in einer privaten oder öffentlichen Trägerschaft (73%) aus. Das Krankenpflegerstaatsdiplom wird in der ganzen Europäischen Union anerkannt. Momentan sind zahlreiche Stellen auf dem Krankenhaussektor frei,die Folge ist Personalmangel…

    UM KRANKENPFLEGER ZU WERDEN:
    Die Examinierte Pflegekraft besitzen ein Staatsdiplom (ALAND = diplomierter Staatskrankenpfleger), welches man in den Instituten für Bildung in der Krankenpflege (IFSI) erlangt. Um zur Ausbildung zugelassen zu werden muß man die Prüfungen eines Auswahlwettbewerbs (IFSI) mit Erfolg absolvieren.
    Die Ausbildung in der IFSI beträgt 37,5 Monaten (4760 Stunden, die in 2380 theoretische und 2380 praktische Stunden eingeteilt sind), organisiert in Modulen, die durch klinische Praktika vervollständigt werden.
    Die IFSI bildet eine polyvalente Krankenpflege aus, die mit bestehen des Diploms in zahlreichen Bereichen ihre Tätigkeit ausüben können. Ungefähr 30.000 Schüler (Quote 2003), werden jedes Jahr in die Ausbildung aufgenommen.

    VORSTELLUNG DES BERUFS:
    Hinsichtlich der Gesundheit übernimmt die Krankenpflege die Verantwortung der Gesamtheit der Förderung der Gesundheit, die Verhütung von der Krankheit, die Pflege an den Patienten.
    Um dies zu erreichen, hilft sie den zu pflegenden Personen ihre Unabhängigkeit und ihre Autonomie soweit wie möglich aufrechtzuerhalten und umfassend ihr Gesundheitspotential zu entwickeln, ihr Leiden zu erleichtern, ihren letzten Zeitpunkt zu erleben.
    Dies drückt sich durch die physische und psychologische Hilfe (in den Atl´s), die durch die Krankheit gestört werden (Atmung, Ernährung, Hygiene…) aus. Außerdem spielen die Begleitung bei der Pflege, Umsetzung der ärztlichen Verordnungen (Injektionen, Verbände…) die Erziehung der Person oder einer Gruppe, um die Gesundheit, die Organisation der Pflege und die Zusammenarbeit mit den anderen sozialen Berufsgruppen (z.B. Sozialarbeitern) aufrechtzuerhalten, eine große Rolle.
    In dem sog.- Gesetz für das öffentliche Gesundheitswesen, Artikel L4311-1 ist dieses genau definiert.

    Die Spezialisierungen sind sehr variabel.
    Krankenhäuser (öffentlich oder privat, klinisch Zentren für allgemeinen Pflege) Innere Medizin, Chirurgie, Intensiv, Notfallambulanzen, Operationabt., oder Psychiatrien.
    Schulgesundheit (sog. Schulschwestern)
    Pflegezentren, Gesundheitsämtern, Vorbeugungszentrum
    Altenheime oder Sozialstationen,
    Unternehmen (Betriebsmedizin)
    Kasernierte Feuerwehr (unterstehen d. Militär), Private Rettungsdienste (SMUR)
    Das in Frankreich ausgestellte Krankenpflegestaatsdiplom erlaubt es außerdem in den Ländern der Europäischen Union diesen Beruf auszuüben.

    ARBEITSBEDINGUNGEN
    Sie sind nach Gewerbezweigen sehr unterschiedlich.
    In den Bereichen Krankenhaus sind die Arbeitszeiten unregelmäßig. Wie in Deutschland sind Früh- Mittag- und Nachtdienste üblich.
    Die Stunden variieren 8, 10 oder 12 Stunden Arbeit pro Tag sind möglich. Diese atypischen Zeitpläne sind oft schwierig, mit dem Familieleben in Einklang zu bringen. Dagegen haben sie den Vorteil, sog. Ruhetage in volle Woche zu sammeln und/oder wenig Tage in der Woche zu arbeiten, wenn die tägliche Arbeitszeit erhöht ist (Beispiel: 12 Stunden Arbeit pro Tag heißt im Durchschnitt 3 Tage Arbeit pro Woche).
    Die negative Auswirkungen sind aber das 14,5%, der Krankenhauspflegekräfte und der Führungskräfte beabsichtigen, ihren Beruf aus hauptsächlich psychologischen Gründen und mangels professioneller Perspektiven zu verlassen. Hierdurch gelangen aber junge Examinierte in weniger als ein Monat nach dem Examen, zu einer Beschäftigung.

    MÖGLICHE SPEZIALISIERUNGEN:
    -Kinderkrankenschwester/Pfleger
    1 Jahr Weiterbildung
    kann sofort nach Erlangung des D.E (Staatsexamens) erfolgen
    - Narkosefacharztkrankenschwester (IADE)
    2 Jahre Weiterbildung
    erst nach 2 Jahren Berufserfahrung in der Krankenpflege
    - Operationskrankenschwester (IBODE)
    18 Monate Weiterbildung
    erst nach 2 Jahren Berufserfahrung in der Krankenpflege

    KARRIERE
    Managementfunktion eines Pflegedienstes,
    Ausbilder in der Krankenpflege,(Schulschwester/Pfleger)
    Nach erlangen des entsprechenden Diploms (10 Monate Weiterbildung nach 4 Jahren Berufserfahrung).

    GEHÄLTER
    Ein Krankenpfleger, der im öffentlichen Dienst beginnt, verdient im Durchschnitt 1350 Euro Net/Monat incl. Zuschläge.
    Die Gehälter können nach gewährten Zuschlägen, wie in Deutschland; sehr unterschiedlich sein
    Krankenpfleger ohne Zusatzausbildung Karrierebeginn: 1363.32 € Karriereende: 2105.15 €
    Krankenpfleger mit Zusatzausbildung Karrierebeginn: 1804.99 € Karriereende: 2332.41 €
    Krankenpfleger Leitende Position Karrierebeginn: 2428.86 €
    Weiteres Info´s auf den Seiten
    http://www.ifsi.info/
    Infirmiers.com : le site de la profession infirmier infirmiere
     
  19. sternli8484

    sternli8484 Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    02.01.2007
    Beiträge:
    73
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Pflegefachfrau HF
    Akt. Einsatzbereich:
    interdisziplinäre Chirurgie
    Schweiz und Deutschland=Unterschiede?!

    hallo!

    Ich komme aus der Schweiz, bin Schweizerin und bin noch in der Ausbildung im 3.Lehrjahr...
    Mir ist auch aufgefallen auch beim Frage stellen hier im Forum, dass viele Unterschiede betreffend Kompetenzen und fachlichem bestehen...Zum Beipiel arbeiten wir hier mit Funktionen 1-5 und Schlüsselqualifikationen! Das kennen die Deutschen anscheinend nicht dafür habt ihr anderes das wir nicht kennen:thinker: Auch haben wir hier so eine Art wie Studium zu absolvieren und der Beruf heisst seit gut 6 Jahren nicht mehr Krankenschwester sondern Dipl.Pflegefachfrau! Und man muss 4 Jahre studieren dafür..Und jetzt gibt es schon wieder umwälzungen und der Beruf wird noch höher gemacht...:weissnix:

    Es gibt auch grosse Unterschiede im Bereich der Kompetenzen: Wir dürfen und müssen Blutentnahmen machen, Spritzen usw! Die ärzte machen nicht so vieles bei uns das müssen alles wir machen..ich habe erfahren von Deutschen, die bei uns arbeiten, dass ihr das nciht dürft/müsst!
    Habe auch erfahren dass ihr viel weniger verdient als wir...:knockin: :eek1:

    Finde diesen Thread noch interessant was ihr noch so für Unterschiede wisst und was ihr von der Schweiz mal erfahren wollt oder wisst! Stellt sonst nur Fragen, bin offen für alles!:king:
     
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
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