Pflege bei Wachkoma

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Neurologie / Neurochirurgie" wurde erstellt von sonnenschein 5, 31.07.2009.

  1. sonnenschein 5

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    Akt. Einsatzbereich:
    z.Z. in der Gemeindepflege, bald arbeite ich auf einer Wachkomastation
    Hallo!
    Ich arbeite bald auf einer Wachkoma-Pflegestation und suche Leute, mit denen ich mich austauschen kann, wenn es soweit ist und die mir meine Fragen im Vorfeld beantworten können. z.B. Wie oft duscht ihr Wachkomapat., besser duschen oder waschen im Bett.? Nach bobath duschen geht ja glaube ich nicht, oder?
    Wieviel ruhezeit brauchen Sie?
    Erzählt mir doch von Euren Stationsabläufen, pfleg. Problemen, Tipps und tricks die mir helfen könnten.
    Ich werde mich über antworten freuen :mrgreen:
     
  2. S.Moni

    S.Moni Junior-Mitglied

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    Akt. Einsatzbereich:
    ambulante Intensivpflege
    In welchen Bundesland wirst du arbeiten ? suche auch noch eine Wachkoma Station ??

    Ich habe schon mal auf einer Wachkoma Station gearbeitet , meistens werden sie einmal in der Woche geduscht , natürlich bei starker Verschmutzung zbs durch Stuhlgang dann auch öfter grins .Die Bew sind beim duschen total entspannt dabei und fühlen sich wohl , aber nach dem ganzen Akt sind sie auch sehr müde , und fertig , habe sie dann immer lieber dien Votmmitag im Bett gelassen und habe sie dann zum Nachmittag rausgeholten . Das Duschen auch lieber auf so ein Tag legen wo keine Therapien sind .
    Ein Tagesablauf ja???? Eigentlich wie auf jeder Station , Waschen , essen reichen oder Sondenkost /wasser anschliessen , Medigabe , lagern/ Inko Wechsel , Personal pause , Verbände/Systeme zbs von Beatmung wechseln, lagern/Inko Wechsel , essen reichen oder Sondenkost /wasser anschliessen , Medgabe , lagern/Inkowechsel , Urin ablassen Dokumentation , Übergabe FEIERABEND

    So ungefähr war mein ablauf auf der Wachkoma , als Schichleitung müsste man noch Ärzte anrufen Medibestellung , Mediaufstellung ect... durchführen .Und die Bew auch mal absaugen bei Bedarf hihi

    ich hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen .Keine Angst macht tierisch viel Spass


    LG S.Moni
     
  3. Josefine13

    Josefine13 Stammgast

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    interdiziplinäre Intensivstation
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    Praxisanleiter, Wundexperte ICW, Pain Nurse
    Hallo,
    ich habe mal auf einer Frühreha gearbeitet und dort hatte ich einige wachkomatöse Pat. Wir haben die Pat. jeden Tag geduscht, war einfach hygienischer und anschließend alle Verbände, als er dann in sein Zimmer gebracht wurde war sein Bett fertig gerichtet und nach Bedarf bezogen.
    Den Pat hat dies auch sehr gut getan, da sie ja zu vermehrten schwitzen neigen, jedenfalls haben sie dann anschließend sehr entspannt im Bett gelegen oder geschschlafen.
    Die Pat. haben ja einen Tag- Nacht- Rhythmus und demzufolge haben wir die Therapien, und allse andere wie Mahlzeiten (Sondomat anstellen) davon abhängig gemacht, haben auch viel mit Biographiearbeit und Angehörigen abgeglichen.
    Wenn ich Dir noch mehr helfen kann, bitte gern
    Liebe Grüße
     
  4. Schwester Chrischtel

    Schwester Chrischtel Junior-Mitglied

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    Neurologische Frühreha
    und,schon erste eigene erfahrungen gemacht??
     
  5. Phoenix79

    Phoenix79 Gast

    Ich arbeite in der ambulanten Intensivpflege und betreue eine Wachkomapatientin. Also falls Bedarf besteht, können wir uns gerne austauschen.
     
  6. XeniaHH

    XeniaHH Newbie

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    Hallo!Ich interessiere mich für eine Stelle auf einer Wachkoma-Station und würde gerne etwas mehr darüber erfahren,da ich noch nicht allzuviel Erfahrungen auf dem Gebiet habe. Eine Kollegin von mir hat sich auch schonmal auf die Stelle beworben und nach ihrer Hosptation wurde ihr gesgat, dass sie von ihrer Persönlichkeit her nicht geeignet sei um mit diesem Patientenklientel zu arbeiten. Ihr selber war nicht klar, was damit gemeint ist. Welche Persönlichkeitsmerkmale würdet Ihr denn für wichtig erachten? Meiner Kollegin hatte der Hospitationstag eigentlich ganz gut gefallen und sie war überrascht über diese Aussage...vielleicht kann mir jemand Erfahrenes ein paar positive sowie ein paar negative Aspekte aus der Arbeit mit Wachkoma-Patienten berichten...würde mich freuen. Vielen Dank!
     
  7. lamia34

    lamia34 Newbie

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    Hallo ich bin Pflegehelferin und habe bisher nur in Pflegeheimen gerabeitet, wie schon so oft angesprochen hab ich die Nase voll von befristeten Vetraägen und somit hat sich eine neue Arbeisstelle aufgetan Wachkomapatientin zu Hause versorgen.

    Würde mich freuen wenn Ihr mir eure Erfahrungen miteilen würdet, damit ich so bissl weiss was auf mich drauf zu kommt.

    Morgen muss ich eine Entscheidung treffen


    Liebe grüsseLamia
     
  8. Phoenix79

    Phoenix79 Gast

    Da werfen sich aber einige Fragen auf:

    Du bist Pflegehelferin richtig?
    Ist das eine 1:1 Betreuung?
    Wenn ja würde das bedeuten die Patientin ist aus irgendeinem Grund intensivpflichtig bzw. dauerhaft überwachungspflichtig (Trachealkanüle, Beatmung ect.), sonst, würde ja garkeine 1:1 Pflege nötig und/oder durch die KK/PK genehmigt sein.
    Was aber im Umkehrschluss auch bedeutet, dass du als Pflegehelferin dort gar nicht alleine arbeiten darfst. Und welcher Pflegedienst kann sich das schon leisten, bei einer Patientin zwei Pflegekräfte einzusetzen, es sei denn es ist eine WG mit mehreren Pat. dann verhält sich das wieder anders.

    Zum Thema Wachkoma/apallisches Syndrom lässt sich auch so einfach und pauschal nichts sagen, da je nach Ursache, die körperlich Auswirkungen und Symptome und somit auch die Grund- und Behandlungspflegerischen Maßnahmen sehr unterschiedlich sind.

    Hast du nähere Infos zur Krankheitsgeschichte deiner Patientin? Warst du schon mal vor Ort? Bei uns ist es zum Beispiel so, dass sich die neuen Pflegekräfte (auch wenn jemand das Team wechselt) immer auch beim Patienten und dessen Angehörigen vorstellen und letztendlich diese auch entscheiden, ob sie die betreffende Pflegekraft haben wollen. Auch der Teamleiter hat bei uns ein gewisses Mitspracherecht. Hast du spezielle Fragen? Das würde es wesentlich einfacher machen.
     
  9. Sharice

    Sharice Stammgast

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    Oh, birgt das nicht auch Gefahren, vielleicht vorverurteilt zu werden? :gruebel:
    Arbeite auch im Wachkomabereich und nach Einstellung und Zuteilung der Bezugspflege stellen wir uns den Angehörigen vor.

    Zum Thema Arbeit im Wachkomabereich (Phase F): Bei uns sind nicht alle Bewohner im Wachkoma (PVS). Viele teilen auch das Schicksal des Locked-in Syndroms und sind bei vollem Bewusstsein. Tagsüber werden alle Bewohner voll therapiert (Physio, Ergo, Logopädie) oder wir führen, trotz der schwierigen Lebensumstände, Ausflüge mit ihnen durch. :-)
     
  10. KleinesWombat

    KleinesWombat Junior-Mitglied

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    Wir haben eine WK-Patientin hier im Pflegeheim. Gebadet wird Sie einmal pro Woche.
    Eine Frage letzens war unsere Patientin (die seit 10 jahren im wk liegt) im Krankehaus, weil die PEG-Sonde eingewachsen war und raus musste.
    jetzt ist sie aus dem KH zurückgekommen und hat eine Nasale Sonde bekommen... Mir ist aber aufgefallen, dass Sie jetzt irgendwie "anders" ist.... man hört sie manchmal sachen murmeln ( hört sich an wie nawnw wnanw wnanswnfawnfiwehofgawerfhnaweofn ) aber sie murmelt...das hat sie vorher nie gemacht... außerdem folgt sie einem jetzt mit den Augen wenn man basale stimmulation durchgeführt hat.... das war vorher auch nicht... kann das sein das die dame noch erwachen kann ??? (sie ist 89 jahre alt jetzt) hört sich irgendwie unwahrscheinlich an aber trotzdem... habt ihr erfahrungen mit soetwas?
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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  12. Michael_1985

    Michael_1985 Newbie

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    Hallo zusammen :-)

    Ich werde demnächst auf einer Wachkomastation in Wien zu arbeiten beginnen. Werd heuer mit meinem Diplom zum DGKP fertig. Jetzt hab ich natürlich ein paar Fragen die mir so im Kopf umhergeistern ;)
    • Was sind eurer Meinung nach die Herausforderungen in der Arbeit mit Wachkomapatienten?
    • Entwickelt man mit der Zeit ein Gespür für die momentane Verfassung/Gemütszustand des Patienten da sich ja der Tagesablauf zumeist nach dem Patienten richtet.
    • Welche Bücher zum Thema Wachkoma und Pflege könnt ihr weiterempfehlen da ich mir wohl eines zulegen werde. So zum Nachschlagen und als Informationsquelle.
    Ich hoffe meine Fragen sind verständlich und würde mich über jede Antwort freuen,

    Lg Michael
     
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