Permissive Hyperkapnie

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von da-wirth, 15.05.2008.

  1. da-wirth

    da-wirth Newbie

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    hi all. ich wollt gern mal eure erfahrungen hören im umgang mit der permessiven hyperkapnie. was habt ihr damit erlebt und wie waren die ergebnisse? bin mal gespannt auf die beiträge. gruss danilo
     
  2. pyocianik

    pyocianik Junior-Mitglied

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    Hyperkapnie benütze Ich im Aufwachraum um die autonome Atmung des Patienten zu stimulieren. Allerdings nur wenn der Patient kein Kurar hat, und ich ihn etwas "faul" in Sachen Atmung finde.:schlafen:
     
  3. Dirk Jahnke

    Dirk Jahnke Poweruser

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    Moin da-wirth

    So wie du von der permissiven Hyperkapnie schreibst, wirkt es ja wie ein Therapiekonzept ?

    Ist doch eher eine Situation in der die Hyperkapnie das geringere Übel wie eine erzwungende Normoventilation darstellt.

    Erfahrungen: aufgrund veränderter Beatmungskonzepte deutlich seltener als noch vor 10 Jahren.

    @pyocianik

    Wie du eine Hyperkanie benutzt ist mir etwas unverständlich. Müde Patienten, die hyperkanisch werden sind halt noch zu müde :mrgreen: Alle anderen haben vieleicht eine Apnoephase, aber wenn das pCO2 steigt kommt auch die Atmung und der pCO2 sollte im Normbereich, wenn auch manchmal ganz weit oben bleiben. Einen Patienten der noch Hyperkapnisch mit einer resp. Azidose ist zu extubieren ist wohl etwas übereifrig.
    Mit der permissiven Hyperkanie beim ARDS hat das aber sowieso nichts zu tun.
     
  4. schnubie

    schnubie Newbie

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    Naja.
    Sagen wir mal so:
    Das was pyocianik beschreibt kenne ich auch, ist auch irgendwie eine Art "permessive" Hyperkapnie, hat aber mit dem Beatmungskonzept beim ARDS nix zu tun.

    Er meint die Narkoseausleitung und da lässt man einfach das CO2 ansteigen damit der Patient wieder einen eigenen Atemantrieb hat. Schließlich wird beim normal gesunden Menschen die Atmung über das CO2 geregelt.

    Beim ARDS verlängert man die Inspirationszeit auf Kosten der Exspiration um eine längere Flowphase in der Inspiration zu erzielen. (Längere Kontaktzeit des O2 an der Alveole) Sprich es ist nicht genug Zeit da um CO2 abzuatmen. (CO2 steigt) Zudem beatmet man gerne mit höheren Frequenzen und kleinen Zugvolumina um die Lunge nicht zu schädigen.

    Ist ein riesen Thema. Könnte man eine Facharbeit drüber schreiben.
     
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