PDL-Weiterbildung in Sachsen: Wo?

Dieses Thema im Forum "Fachweiterbildung für Leitungsaufgaben in der Pflege" wurde erstellt von Barotrauma, 05.01.2012.

  1. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Hallo Kollegen

    Ich möchte in diesem Jahr eine berufsbegleitende Weiterbildung zur PDL machen oder wie es neuerdings heißt Weiterbildung für Leitungsaufgaben in Pflegeeinrichtungen.
    Leider bin ich bisher nicht wirklich fündig geworden. Ein Ausbildungsträger (DEB) bietet diese WB dieses Jahr nur in Leipzig an und das ist zu weit für mich zum fahren und von dem Anderen wurde mir von zwei Kolleginen die dort ihre Wb gemacht haben dringend abgeraten (HÖHER Managment Gmbh). Weiteres brauchbares, habe ich bisher nicht gefunden.

    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, denn ich suche schon seit einer ganzen Weile ohne wirkliches Ergebnis.
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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  3. MichaB

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  4. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    @Claudia: ich wohne in Sachsen: Da ist München und Merseburg nicht nur zu weit weg sondern auch problematisch wegen anderes Bundesland andere Ausbildung und Probleme mit der Förderung.
    @Micha: Wäre schon ganz schönes Stück zu fahren, wobei es noch im Rahmen liegt, aber zwei Tage Schule in der Woche kriege ich dienstplanmäßig (nicht weil es mir zu viel wird, sondern weil wir nur zu viert im Team sind) nicht gebacken und dann ist das auch der mit Abstand teuerste Anbieter von denen, die ich bisher gefunden habe.
    Aber Danke trotzdem erstmal Danke für deine Mühe. Sollte sich gar nichts anderes finden, muss ich mal schauen, wie ich das mache.
     
  5. renje

    renje Poweruser

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    Wie du siehst, werden diese Kurse immer weniger Angeboten und die Institute und damit Standorte nehmen von Jahr zu Jahr ab.

    Die ums Überleben und werden von Jahr zu Jahr weniger, wegen mangelnder Nachfrage.

    Willst du was vernünftiges haben für die Zukunft und Entwicklungschancen,

    studiere Management.
     
  6. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Wenn ich das berufsbegleitend mache, dann müsste ich mit den Stunden nach unten gehen, was ich finanziell nicht durchhalte (ich weiß es gibt das Meisterbafög, aber das muss man auch erstmal durchgeboxt kriegen, was nicht unbedingt wahrscheinlich ist).

    Komplett per Fernstudium traue ich mir das nicht zu und an der FH hätte ich wieder das Problem, dass ich nichts in der Nähe habe, höchstens Dresden, aber selbst da müsste ich mir was zum wohnen (wieder finanzielles Problem) suchen denn bei Blockunterricht jeden Tag diese Strecke fahren geht auch nicht. Bei einem Tag pro Woche (wie bei PDL), geht das schon mal.
    Nächstes Problem sind die Zugangsvorraussetzungen, denn nehm ich jetzt mal die FH, dann bevorzugen die Teilnehmer die bereits in einer leitenden Position arbeiten oder gearbeitet haben. Beides trifft auf mich nicht wirklich zu. Außerdem hab ich kein Abi und somit auch schonmal keine Hochschulzugangsberechtigung, die ich laut FH erst noch bräuchte.
     
  7. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    hast Du schon mal nach dem Angebot der HFH gegoogelt? Die haben sehr viele Standorte als Studienzentren...dort geringe Anwesenheitspflichten (wohl nur einigen Wochenenden pro Semester). Studiert wird in Eigenarbeit durch lesen von Studienbriefen...
    Der Aufwand liegt bei 15-20 Std. /Woche, wobei es vor den Prüfungen tendenziell auch mal Stoßzeiten mit vermehrtem Aufwand geben wird. Du kannst also 75 % arbeiten....wenn Du sehr diszipliniert (und belastbar) bist, kannst Du es auch mit 80-100% versuchen.
    Die ko
    Kosten für den BA liegen so um die 10 TSD Euro ...viel billiger wirst Du allerdings auch keine Weiterbildung bekommen.
    Du kannst unetgeltlich 3 oder 4 Semster überziehen.

    Und: es ist so, dass die WB absolute Auslaufmodelle sind!
     
  8. renje

    renje Poweruser

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    So sehe ich das auch.

    @barotrauma:

    Wenn du danach suchst warum das alles nicht geht - dann lass es.

    Wenn du es nicht versuchst, dann hast du schon Verloren.

    Dann mach die Eingangsprüfung, wenn du kein Abi hast!

    Reduziere auf 50%, such dir nen Nebenjob den du variieren kannst, je nach Zeitaufwand fürs Studium.
    Mach ne Wg.
    Nehme Kontakt mit Kollegen auf die bereits Studieren und Frage wie dies es geschafft haben.
    BAFÖG - wenn du es nicht versuchst wirst du es nie Wissen.

    Was willst du mit einem PDLkurs, mit dem du in Zukunft immer weniger anfangen kannst?

    Ich weiß nicht wie alt du bist?
    Aber rechne mal selbst wie lange du noch Arbeiten musst.
    Wenns mehr wie 20Jahre sind, dann investiere deine Energie und dein Geld in was Zukunftträchtiges und nicht in ein Auslaufmodell.
     
    #8 renje, 06.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 06.01.2012
  9. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Vielen Dank für Eure Mühe, aber wenn ich studieren möchte und die finanziellen Möglichkeiten dazu hätte, dann würde ich zur Studienberatung gehen.

    Allerdings wirft sich mir da noch eine Frage auf: Wenn ein Arbeitgeber die Möglichkeit hat jemanden einzustellen der Pflegemanagment studiert hat oder jemand der eine "normale" Wb als PDL hat, was wird er wohl tun, wenn er auf die Kosten achten muss. Bei meinem derzeitigen Arbeitgeber arbeiten Schätzungsweise rund 50 PDL's - ich bin mir zu 99% sicher, dass keine/keiner davon Pflegemanagment studiert hat. Auch in der Führungsebene trifft man niemanden mit diesem Studiengang an. Zum Leiten eines Pflegdienstes ist auch kein Studium erforderlich und zumindest bei uns in Sachsen, wo 80% aller Krankenhäuser in privater Trägerschaft sind, findet man in den Krankenhäusern auch kaum studierte PDL's.
    Ich will jetzt hier keine Diskussion Vor- und Nachteile, Kosten-/Nutzenaufwand und Zukunftschancen eine PM Studiums vom Zaun brechen, aber diese Tatsachen sollte man ja auch berücksichtigen. Falls jemand möchte kann er/sie ja dann gern einen extra Thread zum Thema aufmachen.

    Ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren, falls ich mit meinen Vermutungen auf dem "Holzweg" bin.

    Falls doch noch jemand eine gute Adresse für eine Bildungsträger für eine PDL Wb in Sachsen hat oder wahlweise auch per Fernunterricht (da es dort aber viel schwarze Schafe gibt, möglichst jemand der dort selbst gelernt), dann würde ich mich sehr freuen.
     
  10. renje

    renje Poweruser

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    Wenn du meinst - ich hoffe für dich es gibt kein böses Erwachen und du sagst dann:

    Wenn ich das gewußt hätte - dann erinnere dich an diesen thread und mache dann nicht Andere verantwortlich.

    Du sprichst von jetzt und vergißt, dass es natürlich noch nicht genügend Managemen BAs gibt und dass die jetzigen PDLs teilweise schon mehrere/viele Jahre PDLs sind und natürlich die erfahrenen Kräfte nicht einfacht rausgesetzt werden nur um jemand frisch von der FH mit BA zu haben.

    Ich spreche so ungefähr von in 8-10Jahren, Ausbildung und paar Jahre Beruferfahrung, dann ist es soweit.

    Jetzt möchte ich ne Veränderung und schon steckt man wieder fest.

    Schau dir mal die Stellenbeschreibungen an, zumindest bei mittleren und größeren Häusern, Einrichtungen wirst du heute schon i.d.R.
    Suche mit BA oder MA und als drittes - so nach dem Motto, wenn schon nicht - mit PDLausbildung.

    Die Bewerber mit BA und MAabschlüsse werden in den nächsten Jahren steigen, die Konkurrenz damit deutlich größer.

    Ähnlich ist es bei den Lehrern in den BFS für Krpflg.

    Ich wünsche dir auf deinem beruflichen Weg alles Gute und dass du die richtige Entscheidung triffst.
     
  11. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Er wird den Akademiker nehmen, der hat nämlich die fundiertere Ausbildung und kostet das Gleiche.

    Ich kenne kein Krankenhaus, dass noch eine PDL mit Weiterbildung neu einstellen würde. Schau Dir die Stellenanzeigen in den Fachzeitschriften an - in den Positionen sind nur noch Akademiker gefragt.

    In Jena gibt's Pflegemanagement an einer staatlichen Hochschule (heißt: keine Studiengebühren, nur Semesterbeitrag). Ist zwar Thüringen, aber von der Entfernung her machbar.
    http://pflege.sw.fh-jena.de/
     
    #11 -Claudia-, 06.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 06.01.2012
  12. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo barotrauma,
    dei Entwicklungen in der Akademisierung der Pflege sind in den letzten 10 Jahren enorm vorangeschritten. Mittlerweile geht der Trend immer mehr zum dualen Studium, so dass Absolventen der Erstausbildung bereits parallel studieren und zeitnah zum Examen einen Bachelorabschluss vorweisen können.
    Natürlich triffst Du die zum jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht häufig an...aber in 10 Jahren werden diese Leute die Stellen im mittleren Management besetzten!

    Tendenziell wird für die Leitung des gesamten Pflegedienstes (oberes Management) mittelfristig wohl ein Master gefordert werden.
    Die Absolventen verdienen momentan noch nicht (viel) mehr als herkömmlich weitergebildete...der Arbeitgeber kann sich allerdings seine AN aussuchen!

    Der allgemeien Tren din Organisationen geht aber zu einem Qualifikations-Mix beim Personal...in Zukunft braucht man "einige hoch qualifizierte" und viele "geriger qualifizierte".

    Das bedeutet im Klartext:
    • Es wird einige Akademiker in der direkten Pflege geben
    • Es wird mehr Helfer geben als heute
    • Die klassische GuKP wird zahlenmäßig weniger benötigt als heute
    • Die Gehaltsscheren zwischen den einzelnen Qualifikationsstufen werden auseinander gehen
    • Mit den Bachelorn als Stationsleitung und in der Pflege werden WB im mittleren Management überflüssig
    • Mit Bachelorn im mittleren Management werden auch Studierte in der PDL erforderlich
    • Alte PDLs haben Bestandschutz...bei Neueinstellungen werden Akademiker gesucht!
    Wenn Du wirklich in dei Leitung wilst hast Du zwei Möglichkeiten:

    a) Du machst jetzt eine WB und qualifizierst Dich in spätestens 10 Jahren mit einem Studium nach
    b) Du studierst direkt

    Die Frage, ob ein Studium mit höherem Alter einfacher wird und die Rahmenbedingungen zum studieren in einer Leitungsposition besser sind als jetzt in der normalen Pflegetätigkeit kannst Du Dir selber beantworten...
     
  13. Phoenix79

    Phoenix79 Gast

    @Renje dein Schwarz oder Weiß, was anderes gibt es nicht, ist manchmal sowas von nervig.

    Ich kann Baro schon ein Stück weit verstehen. Denn so ein Studium will - und das ist einer der Hauptaspekte - finanziert sein. Bafög hin oder her. Steruervergünstigung hin- oder her, zu allererst einmal muss man von der ungünstigsten Variante ausgehen, nämlich der, es zumindest für den Anfang, ersteinmal alleine finanzieren zu müssen. Dir scheinen da vielleicht 250 Euro monatlich nicht viel, aber da gehst du wahrscheinlich von Euren Gehältern im westlichen Teil Deutschlands aus.

    Da ich weiß wo Baro arbeitet (ich hab da auch mal gearbeitet), drück ich es mal so aus: Man nehme sich mal den TVÖD her, wenn jemand, der nach TVÖD bezahlt wird, seine Stelle auf 50% reduziert, verdient er annnähernd das Gleiche wie bei meinem ExAG mit einer 160 Stunden Stelle, muss man noch dazu sagen, dass es da durchaus noch Steigerungsmöglichkeiten gibt und zwar nach unten, wobei nach oben kaum was möglich ist - aber das wird Off Topic.
    Selbst mit einem 400Euro Job ist das nicht finanzierbar.

    Ich will hier nur aufzeigen, dass es nicht immer nach dem Prinzip: "Was man wirklich will, dass geht auch" funktioniert.

    @Baro: ich habe zwar leider keinen Bildungsträger für dich, aber solltest du das mit dem Studium vielleicht doch in Betracht ziehen (und es nur ein finanzielles Problem sein), dann mach es so wie ich (bin aber auch noch in der Überlegensphase): Mach deine PDL Weiterbildung möglichst die mit den 720 Stunden, dann such dir eine Stelle als PDL (ich nehme mal an du willst in der Heimbeatmung bleiben?!), verdiene ein bissel Geld und denke dann nochmal über die Möglichkeit eines Studiums nach, eventuell ist es dann besser finanzierbar und auch von den Arbeitszeiten besser planbar und einige Unis/FH's rechnen die PDL auf die Studienzeit an, so dass du verkürzen kannst.
     
  14. renje

    renje Poweruser

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    @phönix:

    Das kommt bei dir sicher falsch an.

    Ich möchte nur darauf hinweisen, dass ich mir schon im Klaren sein sollte, in was ich Investiere und ob das Geld und die Energie nicht woanderst besser angelegt ist mit langfristigen Erfolgsaussichten für das selbe Ziel.

    Ich höre immer wieder - wenn ich das gewußt hätte...

    Ach was, und bei einem Privatinstitut bekomme ich was dass ich hingehe?

    Diese billige und platte Polemik kannst du dir sparen.
    Wenn du wüßtest was das Leben in München kostet würdest du keinen solchen Quatsch von dir geben.
    Wahrscheinlich bleiben dir, bei weniger Gehalt mehr verfügbares Einkommen als bei mir.
     
  15. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Wäre tatsächlich die günstigste Variante aber leider erfülle ich die Zugangsvorraussetzungen nicht und hier gibt es keine Qualifizierungsprüfungen. So dass war scheinlich die von Phoenix vorgeschlagenen Variante, die einzig wirklich sinnvolle und Mögliche ist. Wobei dann immer noch meine Frage vom Eingangsposting im Raum steht. Ich denke die PDL würde ich auch im Fernlehrgang hinkriegen (habe ja z.Bsp. im ND genug Zeit zum lernen), aber auch da habe ich bisher nichts gefunden zumindest nichts, was einen seriösen Eindruck auf mich macht.

    @Lillebrit: Danke für die Erklärung. Ich wusste nicht, dass die Entwicklung in diese Richtung tatsächlich schon so weit fortgeschritten ist und fortschreitet
    .
     
  16. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Die Entwicklung fing vor 10 Jahren an und hat rasant zugenommen...es gibt mittlerweile 83 Studiengänge in der Pflege; einige davon sogar als Erstausbildung (in verschiedenen Modellen mit und ohne Kooperation einer Pflegeschule).
    Wenn Du Dir einen Fernlehrgang vorstellen kannst und Möglichkeiten siehst nachts zu lernen- dann solltest Du an ein Fernstudium an der HFH denken!

    Ich denke, dass Du sonst einfach doppelt investieren musst - das ist ärgerlich, da ein solches Vorhaben immer Zeit, Nerven und Geld kostet.
    Vielleicht gibt es Möglichkeiten, die Rahmenebdingungen Deiner Berufstätigkeit jetzt schon zu verändern? Also einen AG suchen, der tariflich bezahlt (ich habe es so verstanden dass dieses ein Hinderungsgrund ist).

    Wie gesagt, Du bist als Pflegekraft flexibler mit solchen Bildungsvorhaben als in einer leitenden Position!
     
  17. saskia82

    saskia82 Newbie

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    Hallo liebe Barotrauma.
    Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit wie ich mich weiterbilden könnte. Durch meine starke Neurodermitis, va. an den Händen bin ich leider gezwungen früher oder später mit der Arbeit am Patient aufzuhören. Ich habe auch kein Abi und habe auch nicht die finanziellen Mittel um große Sprünge zu machen. Ich interessiere mich für eine Weiterbildung zur PDL, habe aber Angst so viel Geld zu investieren und dann keine Stelle zu finden, da später bevorzugt die Pflegemanager eingestellt werden- leider! Ich weiß nicht wo du wohnst aber in Zwickau wird dieser Studiengang auch angeboten. Ich ruf am Montag dort einfach mal an und erkundige mich über diese Prüfung zur Zulassung. Ich kann dir auch gern die Telefonnummer geben. Ich müsste mich auch erst erkundigen wieviel Bafög mir zusteht, da ich ein 1 Jähriges Kind habe. Wenn es nicht genug wäre, dann müsste ich mich für die Weiterbildung entscheiden und es einfach auf mich zukommen lassen. Ich muss dir zustimmen das das alles gar nicht so einfach ist, wie manches geschrieben ist.
     
  18. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Hallo Saskia. Ja danke, habe es gerade gefunden. Ist aber ein Vollzeitstudiengang. Aber wenigstens haben die eine Beratungsstelle. Aber wegen der Voranmeldung für die Zulassungsprüfung würde das dann frühestens nächstes Jahr was werden.

    Oh man ich dreh gleich frei: ich seh gerade, das man für die Zulassungsprüfung vier jahre English nachweisen muss (ich hatte nur drei Jahre) und eine zweite Fremdsprache die ich nicht wirklich habe, da ich nicht glaube das das russisch was ich in der 5./6.Klasse hatte angerechnet wird. :cry:

    Was hab ich eigentlich verbrochen.
     
  19. Barotrauma versuch es trotzdem - die Zugangsvoraussetzungen stehen da zwar, ich würde dennoch anfragen! Nicht immer ist alles starr festgetackert - da sitzen Menschen dahinter.

    Ich bin auch schwer für die HFH als Fernstudium - wir geben für vieles im Leben Geld aus (Auto, Hausbau etc.) - für Bildung einen Kredit aufzunehmen, ist für viele weit weg - du investierst damit aber in deine Zukunft. Nicht den Kopf in den Sand stecken - einfach mal zur Bank, durchrechnen, was geht.

    Ich lese auch hier in NRW viele Stellenbeschreibungen für PDL quer - die meisten suchen schon explizit nach H / FH-Abgängern.

    Ich drück die Däumchen!
     
  20. renje

    renje Poweruser

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    Hallo barotrauma,

    sollte es an der Fremsprache scheitern.

    Z.B. die VHS bieten Kurse an mit Prüfung, die dann die Englischkenntnisse des Mittleren Schulabschlusses nachweisen.
     
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