Patientin ist gestorben - bin ich schuld?

Dieses Thema im Forum "Leben und Tod im Krankenhaus, Umgang mit Sterbenden" wurde erstellt von strawberry_, 13.12.2011.

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  1. strawberry_

    strawberry_ Newbie

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    Hallo allerseits! Ich habe gerade eine schlaflose Nacht vor mir da wir heute auf der Arbeit einen Notfall hatten der später zu dem Tod der Patientin führte.

    Mein Name ist Victoria, ich bin 14 Jahre alt und absolviere derzeit ein 3 wöchiges Berufspraktikum im Krankenhaus.

    Gestern hat meine 3 Woche angefangen und daher bin ich schon ziemlich sicher und routiniert bei der Arbeit. Um 13 Uhr ca. sind ich und die FSJ'ler und die Azubis auf der Station meistens "allein" sprich die ganze Schwesternschaft vom Frühdienst und Spätdienst macht Übergabe und Kaffeekränzchen im Schwesternzimmer und wir managen in der Zeit die Station. Falls wir mit etwas überfordert sind melden wir uns natürlich und es kommt auch alle 5min eine Schwester oder ein Pfleger und frägt ob alles klar ist - total süß. Soviel dazu erstmal. Jedenfalls hat dann eine Patientin geklingelt und ich bin auf die Schelle. Eigentlich gehe ich nicht so gern in das Zimmer da es so gut wie ein präfinal Zimmer ist meiner Meinung nach. Da meine Meinung alles andere als kompetent ist will ich die jetzt auch nicht vertiefen. Aber diese Patientin in diesem Zimmer ist nunmal todkrank und pendelt auch im 5 Tage Rhytmus von unserer Station zur Intensiv und wieder zurück.

    Ich bin dann rein und hab sie gefragt was den los sei. Sie meinte sie muss mal auf den Toiletten-Stuhl ob ich ihr helfen kann. Hab sie dann natürlich auf den Stuhl gesetzt (was auch sehr viel Kraft in Anspruch nimmt bei ihr aber das brauch ich glaub jetzt nicht genau erläutern). Dann hab ich ihr die Schelle parat gelegt damit sie klingeln kann wenn sie fertig ist.

    Da sie nach 5min immer noch nicht geschellt hat bin ich wieder zu ihr rein weil ich das immer so mache wenn ich jemanden auf den Stuhl gesetzt habe. Geht mir dann irgendwie nie aus dem Kopf in dem Moment. Als ich reinkam sah ich nur wie ihr Kopf nach unten hängt und sie alles andere als lebendig aussah. Ich drückte sofort den Notfall-Knopf stürmte ins Schwesternzimmer und wählte noch unsere hauseigene Nummer der Notfall Ambulanz. Die Schwestern und Pfleger stürmten dann natürlich ins Zimmer, von unten kamen Leute angerannt, von oben! Also erstmal Trouble und mein persönlicher erster Notfall.

    Jetzt zu meinen Schuldgefühlen: Als ich die Patientin auf den Stuhl gesetzt habe muss wohl das Sauerstoff Schnürchen abgegangen sein, zumindest war es nicht mehr dran als ich das 2 mal reinkam. Ich werfe mir halt nun vor das ich hätte genau hinschauen müssen ob dieses Sauserstoff Schnürchen noch an der Nase hängt! Da ich nicht genau weiß was der Grund war wieso sie kollabierte und nur von der Ärztin die mit dem Sohn der Frau sprach ein "Kreislaufzusammenbruch" heraus hörte mache ich mich selbst dafür verantwortlich. Weil ich mit Kreislaufzusammenbruch H2O verbinde? Gut ich bin 14 und hab wenig Ahnung was die Medizin und so weiter betrifft aber ich hab mich auch nicht getraut eine Schwester zu fragen wieso weshalb warum.

    So, nach 20min war die Frau dann wieder unter uns - also erfolgreich reanimiert! Ich war natürlich erstmal überglücklich und konnte es gar nicht fassen. In der Zeit wo sie reanimiert wurde hatte ich mich schon den 2 FSJ'lern anvertraut das ich mich verantwortlich fühle. Die hatten mich auch super getröstet und dann hinter meinem Rücken die Stationsleiterin eingeweiht die mich dann am Arm packte und mit mir in so einen Raum gegangen ist. Ich war total perplex und wusste gar nicht was los ist. Hatte richtig Angst das sie jetzt die Polizei ruft weil ich am Tod Schuld bin? Doch dann war das so eine Art Entspannungs Zimmer wo wir uns auf ein Sofa setzten. Wir sprachen ziemlich lange, ich glaube so um die 60min und sie gab mir ein sehr gutes Gefühl. Worüber ich ihr auch sehr dankbar bin! Was ich hier so gelesen habe, ist das ja nicht selbstvertsändlich das man sich für Neulinge so viel Zeit nimmt wenn sie das 1 Mal mit Tod in Verbindung kommen. Sie hatte mir dann auch den Fernseh angemacht und gesagt ich soll mich bisschen ausruhen. (5min später kam sie noch mit nem Kakao und Keksen rein, wie gesagt eine super Frau)!

    Dann um 16 Uhr kam die Nachricht von der Intensiv Station - die Patientin ist verstorben! :( Nun bin ich wieder richtig down und ich hatte heute auch noch Spätdienst mit 2 Drachen den ich mich natürlich nicht anvertrauen wollte/konnte. Ich hätte mir in diesem Moment echt mit jedem anderen auf unserer Station Dienst gewünscht, aber nicht mit den beiden. Sind die einzigsten die ich nicht besonders leiden kann! Naja Schicksal...

    Jedenfalls will ich mal noch andere Meinungen hören von kompetenten Menschen in diesem Beruf. Was meint ihr, trage ich Schuld?

    Sorry für den langen Text, aber ich hatte gerade echt Rede beziehungsweise Schreibe Bedarf!
     
  2. Marty

    Marty Poweruser

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    Liebe Victoria,

    du kannst sehr stolz drauf sein, wie du dich mit 14 hier präsentierst. Sehr reflektiert und erwachsen. Und es tut mir sehr leid, das du heute so einen Tag hattest und die volle Packung gekriegt hast.
    Und nein, selbst wenn die Sauerstoffsonde rausgegangen ist, glaube ich nicht, das das der, Grund für den Notfall war. Sprich noch einmal mit den Ärzte, was letztendlich der Grund war und warum sie verstorben ist.
    Aber selbst wenn es der alleinige Grund wäre, bist du auch nicht schuld, denn wenn die Sauerstoffversorgung etwas Lebenswichtiges ist, muß man sie überwachen, dann bemerkt man auch, wenn die Schläuche rausrutschen. Schau, wenn die Patientin allein im Zimmer ist und entfernt sich die Sonde, dann würde man es auch erst bemerken, wenn man zufällig ins Zimmer kommt.
    Du hast alles richtig und gut gemacht.
    Und deine Mitschwestern haben sich auch gut verhalten.
    Es ist einfach so, irgendwann stirbt man, auch im Krankenhaus. Wenn du dabeibleibst, wirst du merken, mit Mitteln der Intensivstation kann man viele Leben verlängern, aber auf Kosten der Lebensqualität. Sprich auch hier nochmal mit den Ärzten über die Grunderkrankung.
    Und sei nicht traurig und fühl dich nicht schuldig.
    Wenn du mal in unserem Beruf landest, dann freue ich mich schon auf so einen Nachwuchs.
    Und wenn du etwas anderes machst, auch gut.
    Jedenfalls ein schönes (Berufs-)Leben wünscht dir Marty.
     
  3. anästhesieschwester

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    Hallo Voctoria,

    erst mal Gratulation zu deinem vorbildlichen Verhalten in dieser Notfallsituation :daumen:
    Ich glaube auch nicht, dass die (evtl.) fehlende Sauerstoff-Sonde zum Kollaps deiner Patientin geführt hat. Sie wird darüber wahrscheinlich nur eine geringe Menge an Sauerstoff bekommen haben, wenn größere Mengen nötig sind bekommen die Patienten meistens eine Maske.
    Dass es dir nach diesem Ereignis nicht besonders gut geht ist ganz verständlich. Ein Notfall beschäftigt auch erfahrene Mitarbeiter für eine gewisse Zeit, auch wenn es denen natürlich leichter fällt, zum Alltagsprogramm zurückzukehren.
    Was deine FSJ-Kollegen und die Stationsleitung getan haben war genau das richtige. In so einer für dich belastenden Situation sind Abschirmung vom Geschehen, Anwesenheit einer anderen Person und - wenn gewünscht und akzeptiert - Gespräche über das Geschehene ganz wichtig.
    Du wirst, wie Du ja auch selber schon merkst, noch eine Weile das Bedürfnis haben, dich anderen anzuvertrauen. Ist ganz normal, so wird die Situation verarbeitet. Trau dich auch ruhig, Gespräche einzufordern, z.B. mit einem eurer Ärzte oder auch einem Psychologen / Seelsorger.

    Wünsche dir alles Gute!
    Gruß
    Die Anästhesieschwester
     
  4. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Manchmal sterben Menschen ganz einfach und niemand von uns wird für ewig leben.
    Das ist der normale Lauf der Natur, Strawberry.
    Niemand von uns wird das abändern können, sondern wir müssen manche Dinge einfach akzeptieren.

    Sie hat warscheinlich einfach aufgehört zu leben weil sie krank war, und die Ursache für die Erkrankung warst auf keinen Fall Du, sondern ihre Zeit war ganz einfach abgelaufen.

    Ich habe schon mehrmals erlebt, daß jemand gerade auf der Toilette verstorben ist. Auch Patienten, die vorher noch recht gesund aussahen und nur
    wegen eines kleinen Eingriffs auf der Station waren.

    Das mag daran liegen, daß die Patienten beim Pressen gefährdert sind.
    Ich habe nun keine Studie darüber gelesen, die ich zitieren könnte, aber das wr der Grund weshalb zb. ein Infarktpatient früher regelmäßig Abführmittel erhielt, damit er beim Suhlgang nicht pressen muß, weil man so etwas befürchtete.
    Zur Loslösung eines Thrombus von der Wand des Blutgefäßes kann es durch körperliche Anstrengung, morgendliches Aufstehen oder erstes Aufstehen nach längerer Bettlägerigkeit sowie beim Pressen auf der Toilette kommen.


    Ich denke nicht, daß der Sauerstoffschlauch Ursache für das Sterben Deiner Patientin war.
    Der Sauerstoffschlauch kann bei so einem Geschehen nicht viel ausrichten.

    Ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute und daß Du nicht die Freude an dem Beruf verliehrst.

    liebe Grüße feli
     
  5. strawberry_

    strawberry_ Newbie

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    @ Marty, anästhesieschwester und Fearn - erstmal vielen lieben Dank für die netten Worte!

    Mir geht es jetzt auf jeden Fall besser, als ich das gerade gelesen habe. Jedoch wird mich der Vorfall wohl oder übel trotzdem noch die nächsten Wochen begleiten... aber ich vermute das ist normal wenn man zum ersten Mal mit so einer Situation konfrontiert wird.

    Jedenfalls war ich heute bei dem Seelsorger von unserem Krankenhaus, meinte SL meinte ich soll mal für 2 Stunden mich ganz dem Geschehenen von gestern widmen und mit ihm drüber reden - es würde mir sehr viel bringen. Anfangs hatte ich zwar geweint aber mit der Zeit konnte er mir meine Schuldgefühle größtenteils entnehmen.

    Achja und als ich heute um 6 auf Station kam, meinte meine SL sie hätte noch einen Attentat mit mir vor. Sie ging mit mir zum Verabschiedungszimmer von der gestern verstorbene Patientin und sprach mit mir ein Abschiedsgebet. Ich fand es zwar einerseits sehr komisch einen toten Menschen zu sehen, bin aber endlos dankbar das ich mich von der Patientin verabschieden konnte... sie sah so friedlich aus, ich hoffe es geht ihr jetzt besser und sie ist von ihren Schmerzen befreit.

    Ohhhh ich schrein schon wieder viel zu viel, sooo viele Eindrücke... Wir müssen jeweils für jeden Tag 1 Seite schreiben (ist vorgeschrieben) also damit wir insgesamt 15 Seiten Praktikumsreflexion geschrieben haben. Wo unsere Lehrerin uns das mitgeteilt hat haben wir (ich auch) alle gejammert. Aber ich glaube mittlerweile könnte ich locker aus den 15 Seiten ein ganzes Buch machen.... Vielleicht wird es ja ein Bestseller ;)

    Naja Spaß bei Seite, nochmals vielen Dank für die Antworten und alles erdenklich Gute euch!

    Liebe Grüße
    Victoria :flowerpower:
     
  6. anästhesieschwester

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    Die Erfahrungen, die man sehr früh im "Berufsleben" sammelt, sind oft die wichtigsten. Du bist gut betreut worden in so einer Extremsituation. Das ist die beste Voraussetung dafür, dass Du selbst später mal ebenso handeln wirst wenn es Praktikanten / Schülern / Kollegen so geht :troesten:


    Gruß
    Die Anästhesieschwester
     
  7. Schwester Rabiata 2

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    Viktoria, du bist ein ganz tolles Mädchen!!! :bussis: Solche Azubis brauchen wir! :daumen:
     
  8. MTAF

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    Du bist erst 14 Jahre und hast "keine" Ahnung von Medizin, aber ich finde das hast du echt super gemacht. Willst du denn mal in die Richtung gehen? Aber egal wie du dich entscheidest, ich habe großen Respekt vor dir. Ich bin jetzt in der Ausbildung zur Krankenschwester (fast 3.Lehrjahr) und habe ehrlich gesagt sehr große Angst vor so einen Notfall. Also nicht vor dem Notfall direkt sondern, dass ich falsch bzw. gar nicht reagieren kann. Bis jetzt bin ich soweit verschont geblieben, hatte nur in der Psychiatrie ein einschneidenes Erlebnis was aber zum Glück nicht mit dem Tod endete. Aber irgendwann kommt so ein Notfall und ich denke von einer Examinierten verlangt man dann professionelles Handeln. Ich wünsche mir, dass ich mich dann so verhalte wie du.

    lg
     
  9. monaluna

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    Eigentlich kann man sich nur dem Vorhergesagten anschliessen, tolle Schuelerparaktikantin....
    aber auch tolle SL, die dich richtig und gut begleitet....
     
  10. BamBamsche

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    Hallo Victoria.
    Zuerst mal muss ich meinen Vorschreibern zustimmen. Wie du das hier beschreibst, sachlich, ausführlich... Man sollte nicht meinen das du erst 14 bist. Ich finde das du für dein Alter doch schon sehr erwachsen schreibst.
    Das du dir Vorwürfe machst, ist normal. Das machen die meisten von uns hier auch, wenn ein Pat. verstirbt. Man denkt sich: Hätte ich was besser machen können, habe ich was übersehen, wenn ich das so gemacht hätte statt so, wäre der Pat dann noch am leben? Das sind Fragen, die stellt man sich.
    Aber bitte, du musst dir keine Vorwürfe machen. Die Pat. war wie du so schön sagtest, Präfinal. Es hätte also jederzeit passieren können. Im sitzen, liegen, beim Essen, waschen....Nun ist es halt bei dir passiert als sie auf der Toilette saß. Leider. Selbst wenn der O2 Schlauch dran gewesen wäre, wäre das passiert.
    Du schreibst das nach 20 Minuten reanimation die Frau wieder bei euch war. Letztendlich sind 20 Minuten aber eine sehr lange Zeit und ich denke, dass es für die Dame besser war, ganz gehen zu können.
    Das deine Kollegen und die Stationsleitung auch so reagiert haben, find ich super. Du hattest durch das Verabschieden der Pat. Zeit, um das zu verarbeiten. Man hat deinen Gedanken einen Raum gegeben. Wenn man dir Gesprächsangebote macht, dann nimm diese einfach an, denn dann kannst du damit eher abschließen.
    Durch so etwas hast du eine Erfahrung im Leben gemacht, die dich reifen lässt! Du bist vielen anderen in deinem Alter weit vorraus. Du kannst wirklich stolz auf dich sein, dass du in so einer schlimmen Situation richtig gehandelt hast!
    Ich wünsche dir, trotz der Geschehnisse, noch ein tolles restliches Praktikum!
     
  11. sufentanil

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    Ich würde auch gerne auf´m Klo sterben
     
  12. Schwester Rabiata 2

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    Eine tolle Antwort gegenüber einem 14 jährigen Mächen! :knockin:
     
  13. opjutti

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    @sufentanil:

    Wie bist du denn drauf?!:schraube::down:

    LG opjutti
     
  14. BamBamsche

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    Findest den Kommentar jetzt nicht ein wenig unpassend?? :down: Wie würdest du dich in der Situation fühlen, wenn dann auch noch so ein wirklich dummer Spruch von jemandem kommt?! Auch du solltest froh sein, dass es noch junge Menschen gibt, die bereits mit 14 so viel Verantwortung übernehmen und sich für so einen Beruf interessieren. Schlimm genug dass dann auch noch so etwas passiert. Denn dass sind die Pflegekräfte von morgen. Und ich hoffe, dass sie diese angenehme Art beibehält und nicht so kalt und desinteressiert wird und solche Sprüche dabei rauskommen!
     
  15. Schwester Rabiata 2

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    egal ob 14 oder älter. man spricht nicht so über das sterben. :besserwisser:
     
  16. BamBamsche

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    So ist es!
     
  17. monaluna

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    Sufentanil gibt aber leider die Wirklichkeit wieder...

    Wie hauefig bekommen sensible oder junge Kollegen einen solchen Spruch eingewürgt???
     
  18. opjutti

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    Das wäre doch ein Grund die Kommunikationskultur generell zu verändern, oder?:besserwisser:

    LG opjutti
     
  19. Schwester Rabiata 2

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    ich habs gott sei dank noch nie erlebt!!!
     
  20. BamBamsche

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    Das ist leider wahr. Aber genau darum sollte man das nicht einfach so hinnehmen, sondern grundsätzlich jedesmal darauf hinweisen, dass man so nicht darüber spricht. Denn nur so werden die "abgehärteten" wieder ein bisschen mehr sensibilisiert und zum nachdenken angeregt.
     
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