Patiententötungen

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Elisabeth Dinse, 18.08.2010.

  1. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Elisabeth
     
  2. Franka12

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    Wurden die Zeugen, die die Vorfälle verschwiegen haben, auch irgendwie bestraft? Wenn sie zulassen, dass sie nicht angeordnete Medikamente verabreicht, gleicht das ja schon unterlassener Hilfeleistung.
     
  3. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Na ja, ich denke nicht, dass das so sicher ist. Ein netter ärztlicher Kollege nannte mich auch schon einmal Todesengel, weil ich eine O2 Maske, die die Patientin nicht toleriert hat gegen eine Brille getauscht habe, die sie aber wenigstens anbehielt... ich hab aber noch keinem Patienten absichtlich das Leben genommen.
    Ich denke, im Nachhinein kommt ziemlich oft: "Die Anzeichen X und Y waren da und niemand hat sie beachtet oder gar willentlich weggeschaut"

    Ich bin mir nicht sicher ob man diese geschilderten "Frühwarnzeichen" in der Situation und in dieser Form deutet, um dann den Rückschluß zu ziehen, ja, hier besteht die Gefahr.
    Die Frage für mich wäre auch, wie will man darauf reagieren?
    Fakt ist doch, ich unterstelle jemandem die Absicht einen Patienten zu töten...das hat er aber noch nicht...gestaltet sich in der Praxis doch als schwierig und man trägt seinen Stempel davon, ob verdient oder unverdient.

    Gruß
    Dennis
     
  4. -Claudia-

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    Hier ist ein Artikel zum Thema, den ich gut recherchiert finde:
    "Todesengel" - Wenn Pflegekräfte morden

    Die Frage ist einfach, wie reagiert man darauf? Einige Zeugen haben die Verdächtigen direkt - wenn auch vorsichtig - angesprochen. Einige haben sich an ihre Vorgesetzten gewandt. Bei manchen, von denen wir nie gehört haben, mag das geholfen haben. Bei den Fällen, die in der BILD landen, haben diese Methoden versagt.

    Es scheint hier schon schwierig genug zu sein, einen Mitarbeiter an der wesentlich harmloseren Straftat des Diebstahls zu hindern - weil man die eigenen Rechte zu wenig kennt, die Vorgesetzten nicht mitziehen, die Polizei dies als Bagatelle ansieht. Wie soll man dann mit dem Vorwurf der Patiententötungen "vernünftig" umgehen können?
     
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