Patientenberatung Marcumar

Dieses Thema im Forum "Kardiologie / Angiologie / Pneumonologie" wurde erstellt von herzblut, 25.10.2009.

  1. herzblut

    herzblut Newbie

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    Mich würde mal eure Meinung zum Thema Ernährung bei Marcumartherapie interessieren!

    Wird der Einfluss von Vitamin K-haltigen Nahrungsmitteln überschätzt?
    Ist es wirklich sinnvoll/notwendig den Patienten dazu anzuhalten eine solche Diät einzuhalten?
    Im Pflege Heute Buch steht es zumindest drin..
    Ich habe in der Praxis viele unterschiedliche Auffassungen zu diesem Thema zu hören bekommen...nur was ist wirklich nach aktuellen Studien (oder so) "richtig"?


    Meint ihr ich MUSS diesen Punkt bei einem Beratungsgespräch in der praktischen Prüfung erwähnen falls ich einen Patienten zu diesem Thema informieren möchte?

    Vielen Dank!Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen!
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Was ich Pat dazu sage, wenn das Thema mal aufkommt, ist ein grober Überblick wo eben viel Vit K drin ist und das man darauf achten sollte, es regelmäßig in normalen mengen zu essen.

    Nicht 3 Wochen garnicht und dann kiloweise.

    Also so, dass man es mit (wie es ja meist ist) wöchtenlichen INR Kontrollen gut erfassen und somit abfangen kann...
     
  3. renje

    renje Poweruser

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    Hallo Herzblut,

    halte dich für deine Prüfung an das was im Buch steht und nicht an irgendwelche Meinungen, dann bist du für die Prüfung auf der richtigen Seite.

    Viel Erfolg

    Gruß renje
     
  4. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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  5. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Wir haben immer beigebracht bekommen, es so zu machen, wie wir es begründen können!
    Kann sie ihre Aussagen in der praktischen im Nachgespräch sinnvoll begründen, dann ist es korrekt - bzw BESSER, als wenn sie es wie in irgendeinem Buch beschrieben gemacht hat.
     
  6. Pascal84

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    Zitieren um die Aussage von Maniac zu bekräftigen ;)
    Lehrbücher und auch Lehrer können gar nicht immer und überall up2date sein...sofern sie es denn überhaupt auch immer wollen.

    Selbst ist der Mann bzw. die Frau und wer in der Ausbildung lernt sein Wissen selbst zu überprüfen bzw zu vertiefen wird wohl auch in seinem späteren Berufsleben die bessere Pflege hinlegen... (letzteres kann ich nur vermuten, bin ja selbst erst im 3ten LJ, aber man bekommt mit der Zeit ja doch nen recht guten Eindruck davon wer auf Station Fit is und wer nicht)

    Grüße
     
  7. renje

    renje Poweruser

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    Hallo,

    genau so ist es. Deshalb belege ich meine Aussage mit dem offiziell von der Schule benutzten Lehrbuch. Da kann kein Lehrer dann sagen, dies würde nicht stimmen und es ankreiden, oder meine abweichende Meinung mit Begründung als seiner Meinung nach nicht stimmig zu werten!

    Da begibt man sich auf Glatteis.

    Habe viele dieser Prüfungen erlebt und kann nur sagen die meisten sind auf die Nase gefallen, denn wenns darum geht dies dann zu belegen reicht entweder das Fachwissen nicht aus oder es kommt als Begründung das hat XY gesagt oder habe ich im Forum gehört - das reicht i.d.R. nicht!

    darum geht es nicht! Es geht hier um die Prüfung und um eine Note die es mir ermöglicht sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

    Gruß renje
     
  8. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ist zwar OT, aber du erinnerst mich an etwas.

    Wollte nämlich erst schreiben "wie doof muss man sein um mit "habe ich im Forum/ von XX gehört", zu begründen.
    Aber:

    Im letzten praktischen hat doch tatasächlich eine Schülerin im Nachgespräch das Vorgehen mit "Das hat Maniac gesagt" begründet ^^

    Unglaublich!!
    Jetzt sollte ich dem Lehrer das beweisen im Nachhinein ^^
    Könnte ich natürlich, aber der Prüfer hat sich nicht wieder gemeldet.


    Edit: Achso, das ändert natürlich nichts am genannten grundsatz, man sollte sich nur damit beschäftigen und es WIRKLICH begründen können...
     
  9. flexi

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    Im Prüfungswesen gilt der allgemeine Grundsatz:
    Solange eine Behauptung in aktueller Fachliteratur nachweisbar geschrieben steht, ist diese als richtig anzuerkennen.

    Es ist dabei dann die Sache des Prüfers, die Unrichtigkeit der Behauptung zu belegen.

    Dies kann ich derzeit nicht konkret belegen, stammt aber aus meinem beruflichen Erfahrungswissen und dem Studium diverser Prüfungsanfechtungsklagen allgemeinbildender Schulen.

    Und im Zweifelsfalle immer auch noch: >> zugunsten des Angeklagten!
     
  10. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wenn man im Nachgespräch vom Praktischen Examen nach einer Begründung gefragt wird, verstehe ich das nicht automatisch als Kritik, sondern möglicherweise auch als Interesse. (Kommt natürlich immer auf die Situation an.) Was man sinnvoll begründen kann, ist sicher in Ordnung. Nur würde ich "Hat mir Maniac (oder -Claudia-) gesagt" nicht als sinnvolle Begründung akzeptieren.
     
  11. renje

    renje Poweruser

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    Hall flexi,
    hallo claudia,

    soweit zur Theorie und jetzt zur Praxis.

    Anfechten - warum soooo kompliziert, ich begründe das mit dem Inhalt des Lehrbuchs und gut isses!

    Im Übrigen - wenn ich die 20ste Prüfung hinter mir habe und die 2te am Tag und ich etwas genervt bin und zu Hause läufts auch nicht, evtl. ein wenig erkältet - da habe ich verdammt noch mal keinen Nerv zum ixsten mal zu diskutieren und vieeeeleicht geht beim Einen oder Anderen die Objektivität verloren, denn Prüfer sind auch nur Menschen!!!

    ja sonst noch was und morgen ist Ostern?

    Gruß renje
     
  12. Pascal84

    Pascal84 Junior-Mitglied

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    Wo bleibt denn da die Compliance der Lehrer ?
    Wenn ich aus Aktueller Literatur etwas weiß und mein Lehrer mir nicht recht geben will weil im (älteren?, Oberflächigem?) Schulbuch was anderes steht und er nicht diskutieren will, geh ich mit der richtigen Antwort und Buch zur Direktorin und lass denjenigen die Sache mit ihr regeln.
    Zumal in der mündlichen Prüfung sowieso die Fachmänner der Ärzte anwesend sind, da würde es gar nicht so weit kommen.

    Klar sind Prüfer auch nur Menschen aber dein posting klingt schon verdammt unmotiviert.... Wie soll man so den Pflegern der Zukunft das Weiterbilden schmackhaft machen ?
     
  13. renje

    renje Poweruser

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    Hallo,

    ich will damit nur klar machen,

    1. bei manchen Dingen lohnt sich das Diskutieren bei manchen nicht.
    2. Lehrer sind auch nur Menschen
    3. nach der 20 oder 30sten Prüfung habe ich keinen Bock mehr zu Diskutieren, da ist die Luft raus.

    laut Gesetz treffen die Notenfindung alleine die Fachprüfer, die Schulleitung ist gar nicht befugt einzugreifen, höchstens der Prüfungsvorsitzende, der wird i.d.R. den Prüfern folgen.

    4.
    Ein Arzt ist nur bei max. einer Prüfungsstation anwesend und der mischt sich in pflegefachliche Dinge kaum ein, da ihm dazu das Wissen fehlt. Bei einer mündlichen Prüfung werde ich auch nie als Prüfer mit einem Prüfling das Diskutieren anfangen - ein no go!

    Ich würde als zu Prüfunender ohne Not nie mit meinem Prüfer das Diskutieren beginnen!!!

    Recht haben und Recht bekommen ...

    Gruß renje
     
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