Patient muss seine Standardmedikation selbst mit ins Krankenhaus bringen?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von narde2003, 24.10.2008.

  1. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    wie mir heute berichtet wurde, müssen in NRW wohl die Patienten ihre Standardmedikation selbst mitbringen in die Klinik.

    Eine Freundin von mir wurde gebeten ihre Schilddrüsentabletten sich von zuhause mit zum OP-Termin bringen.

    Eine Verwandte von mir wurde nach der Einlieferung ihrer Mutter mehrfach angerufen, dass sie die Tabletten bringen muss, damit ihre Mutter diese bekommt - Es waren Medikamente wie Furosemid und Beloc[r].

    Bei uns in Bayern gehen die Uhren bekanntlich anders und es gab vom MDK schon mal einen Rüffel, weil ein Patient gebeten wurde, seine Medikament, das nicht vorrätig war doch bitte übers Wochenende mitbringen zu lassen.
    Die Krankenkasse hatte dem KH dann sogar mit einem Betrugsverfahren gedroht, da sie ja für den KH-Aufenthalt und die Medikation bezahlt.

    Ist dies nun eine Ausnahme, dass Patienten ihre Standardmedikamente selbstmitbringen müssen? Antibiosen und Schmerzmedikamente wurden dort aber dann auch vom Krankenhaus gestellt.

    Neugierige Grüsse
    Narde
     
  2. Spargelhuhn82

    Spargelhuhn82 Stammgast

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    Hallo,

    also bei uns im Krankenhaus ist er nur so, dass Pat. gebeten werden, ein Medikament von zuhause mit zu bringen, wenn es im ganzen Haus nicht vorhanden ist und es auch abzusehen ist, dass der Pat. nicht wunders wie lange bleibt, ansonsten werden auch diese Medikamente bestellt und von uns gegeben.

    Die gängigen Medikamente bekommen die Pat. alle von uns, wenn welche von zuhause mitgebracht werden, geben wir sie entweder den Angehörigen wieder mit oder schließen sie mit einem Patientenetikett ein bis zur Verlegung.
     
  3. Lin

    Lin Poweruser

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    Ich kenne das nur von unserer ehemaligen Augenabteilung, da die Pat. im Regelfall nur 1 - 2 Tage stationär waren und das ein irrsinniger Aufwand gewesen wären, die ganzen Medis für die Pat. zu bestellen und die angebrochene Packung nach 2 Tagen wieder in die Apotheke zurückzuschicken. Schmerzmedis, Antibiotika bzw. die postop. benötigten Augengtt, -salben bekamen sie natürlich von der Station.

    Auf den anderen Stationen werden die Pat. gebeten "exotische" Medikamte mitzunehmen, wenn sie nur sehr kurz stationär bleiben (der Grund ist hier, da die Pat. meist schon wieder entlassen sind, bis die Apotheke diese Medikamte "auftreiben" kann) oder wenn diese nicht in der hauseigenen Apotheke vorhanden sind (meistens bei homöopathischen Medikamten wie z.B. die Omega-3-Fettsäure Kapseln, Propolisgtt oder was es da sonst noch alles gibt :mrgreen:)

    Um welche Abteilung handelte es sich denn hier?

    Gruß,
    Lin
     
  4. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Lin,

    das eine war eine chirurgische Station.

    Die im Fall der alten Dame eine Innere Station.

    Wir lassen auch "Exoten" mal von zuhause zur Überbrückung mitbringen, aber keine Medikamente wie Lasix oder Beloc, die haben selbst unsere Augenstationen auf Lager.

    Schönen Abend
    Narde
     
  5. sommerwolke

    sommerwolke Stammgast

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    komme auch aus NRW. also wenn man nicht gerade auf einer internistischen station liegt als patient bei uns im haus und zb. zu ner geplanten OP kommt, sollten sie die medis schon mitbringen, habe ich bisher schon öfter mitbekommen, ja. oder wenn nicht zur geplanten OP, dann evtl von angehörigen mitbringen lassen.
    dass das bei euch nciht so ist...
     
  6. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Weil bei uns die Krankenkassen behaupten, wenn wir das machen, wäre es Betrug und sie würden dies zur Anzeige bringen, schliesslich bezahlen sie dafür, dass der Patient Medikamente erhält.
     
  7. Toolkit

    Toolkit Poweruser

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    Hm... da frag ich mich wie das überhaupt läuft... Also es gibt ja n Krankenhausbedarf an Medikamente... wer bezahlt das eigentlich?!

    Einmal zahlen die Länder ja diesen "Grundpauschalbetrag" (der allseits bekannte Deckel :D)
    Und die Krankenkassen bezahlen nach DRG Fallpauschalen.

    Worunter fällt denn die Medikamentenbestellung? Eigentlich fällt das doch den Krankenkassen zu, oder? Aber die gucken ja nicht die Kurven durch und schreiben jede Tablette auf, die der Pat. dann vermeidlich ja noch selbst von zuhause mitgebracht hat o_O
    Und wenn... bezahlen müssen sie es doch eh?!
     
  8. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Ja, bezahlen müssen sie, aber nur einmal. Wenn ein Patient eigene Tabletten nimmt, wird das bei uns auch so vermerkt in der Kurve.

    Generell bestellen wir auch "Exoten" für die Patienten, der Hausarzt kann keine Medikamente verordnen, wenn der Patient im Krankenhaus liebt.

    Globuli, TCM oder dergleichen muss der Patient sich selbst mitbringen, auch die Pille müssen die Patientinnen mitbringen.

    Schönen Abend
    Narde
     
  9. Susi_Sonnenschein

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    Hallo,
    ich kenn es so, wie es bei Narde läuft, auch mit der gleichen Begründung.
    D.h. nur wenn es besondere Med. sind, die wir übers Wochenende nicht bekommen können sagen wir den Patienten, sie sollen es sich mitbringen lassen, alles andere wird von uns gestellt (egal welche Abteilung!). Wenn Patienten ihre eigene Medikation mibringen, wird sie den Angehörigen wieder mitgegeben.
    Aber ich komm ja auch wie Narde aus Bayern :mrgreen:!
     
  10. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Bin zwar jetzt auch (zugezogene) Bayerin (gibt es eine weibliche Form dieses Wortes?), aber in Baden-Württemberg läuft es genau so wie in Bayern.
     
  11. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Bei uns in Rheinland-Pfalz bekommen die Pat. ihre Medis auch von uns, es sei denn, wie oben schon gesagt, es ist das WE mit irgendwelchen Exoten zu überbrücken.
    Es kommt aber auch gelegentlich vor, dass die Pat. ihre eigenen Medis von sich aus selbst nehmen wollen, da sie kein Generika haben wollen.
     
  12. anästhesieschwester

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    Hallo!

    Ich habe in NRW gelernt. Bei uns war das so: Kam ein Patient der ein bestimmtes Medikament gebraucht hat, so durften die Schüler erst mal alle Stationen ablaufen, ob das Medikament irgendwo vorhanden ist. War das nicht der Fall, wurde es in der Apotheke (an einem anderen Haus der Stadt) bestellt und die Angehörigen gebeten, dem Patienten das Medikament für die Zeit bis zur Lieferung mitzubringen, meist 2 Tage.
    Wenn die Apotheke geliefert hat, haben die Patienten die selbst gestellte Medikation wieder zurück gekriegt, damit ihnen kein finanzieller "Schaden" entsteht.


    Gruß

    Die Anästhesieschwester
     
  13. flexi

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    :wut:*kopfschüttel-smilie*:wut:

    Die Krankenkasse bezahlt also die Medi´s zweimal, einmal via VO bei HA, und natürlich in der Fallpauschale, oder sind Medikamente neuerdings explizit ausgeklammert?
    Hat schon mal jemand die Mehrkosten für die notwendige Mehrarbeit(szeit) berechnet für das Pflegepersonal, dem nun diese zugewiesenwird? Hat Frau Ulla dafür 21.000 stellen geplant??
     
  14. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Flexi,

    ne, der Mehraufwand an Zeit relativiert sich - die Medikamente werden dann nicht mehr gestellt - Patient muss sie auch eigenverantwortlich einnehmen.
    Das Tablettenstellen entfällt somit.

    Schönes Wochenende
    Narde
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    ZUr Einbestellung wird der Pat. gebeten seine Hausmedikation mitzubringen um eventuelle kurzfristige Engpässe überbrücken zu können. Die Bestellung kann schon mal 24 Stunden dauern- übers WE natürlich länger. Ab eintreffen der Ersatzpräparates bekommt der Pat. das hauseigene.

    Ausnahme: Medikamente, deren Wirkung umstritten ist, z.B. Granufink, Gingko, u.ä.
    Ausnahme: angebrochene Insulin-Pens- hier gibt es noch keine Lösung.

    Man kann auch den Pat. mit ins Boot nehmen bezügl. der Selbstmedikation im KH- so erlebt in einer Reha-einrichtung. Der Pat. erhielt die Anzahl der Blister und war selbst verantwortlich für die regelmäßige Einnahme- warum nicht?

    Elisabeth
     
  16. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Elisabeth,

    es geht nicht um die selbstverantwortliche Einnahme, es geht darum, dass der Patient die Tabletten für den GESAMTEN Krankenhausaufenthalt mitbringen muss, gegebenenfalls sogar ein Rezept vom Hausarzt und das Medikament aus der Apotheke kaufen muss, während er stationär liegt.
    Es geht auch nicht darum, dass er Weihrauchkapseln oder dergleichen mitbringen muss.

    Bei dem Fall ging es um gängige Medikamente wie Lasix, Beloc in Generikaform. Wenn es zum Wochenende hin ist, bitten wir auch bei Exoten diese solange mitzubringen, bis wir sie haben. Ansonsten begnügen wir uns mit einer aktuellen Medikamentenliste.

    Schönes Wochenende

    Narde
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das würde ich dann als kriminielle Aktivität werten, wenn es der Krankenkasse als Eigenausgabe des Hauses in Rechnung gestellt wird. Wieso macht der Pat. da mit? Er zahlt gewissermaßen ja auch doppelt.

    Erstaunlich, welche Blüten Sparmaßnahmen der Häuser treiben können.

    Elisabeth

    PS Oder hat der Betreffende auf SEIN Medikamnet bestanden- sprich: er wollte kein Alternativmedikament (gleicher Wirkstoff- anderer Hersteller)?
     
  18. Sanne3

    Sanne3 Stammgast

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    Hallo,
    bei uns werden alle Medikamente gestellt, außer Homöophatische!
    Wie hier schon erwähnt, wird darum gebeten sogenannte "Exoten" zur Überbrückung mitzubringen.
    Inhalationsmedikamente bei Asthmatikern bestellen wir, ansonsten nehmen die Patienten sie überwiegend aus eigenem Bestand.
    Möchten Patienten keine Ersatzpräparate und bestehen darauf ihre eigenen Medikamente einzunehmen wird in der Planette notiert: Eigene Medikamente nimmt Pat. auf Wunsch selbst.
    Viele Grüße
    Sanne
     
  19. Nutella Woman

    Nutella Woman Poweruser

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    Ich wohne & arbeite in NRW und habe in dieser Frage schon diverse Formen erlebt (in verschiedenen Krankenhäusern):

    - Auf Augenstationen sollen die Patienten ihre eigenen Medikamente mitbringen, da sie meist ja nur kurz dort liegen. Augentropfen, -salben etc. werden vom KH "gestellt". [Meine Tante hat öfter mal Aufenthalte auf solchen Stationen - da muss sie sofort nach Aufnahme ihr Insulin nennen, damit es bestellt werden kann. Die volle Patrone wird dann nur gegen die leere getauscht.:gruebel:]

    - Auf Station, egal welcher Fachrichtung, sollen die Patienten ihre "Exoten" selber mitbringen - Nachbestellung über die hauseigene Apotheke läuft meistens nicht (Begründung: "nicht gelistet"). Diesen Fall habe ich meistens in sogenannten "Vorortkrankenhäusern" erlebt.

    - Alle Tabletten werden übers KH bestellt - kurzfristige Überbrückung bei Engpässen in der Lieferung werden dann mit patienteneigenen Tabletten gewährleistet.

    - Pat. werden schon bei der Aufnahme gefragt, ob sie ihre Tabletten aus eigenem Bestand weiter nehmen möchten oder ob das Pflegepersonal die Tabletten stellen soll (erlebt auf chirurgischen Stationen).

    Fazit: Jedes KH regelt es anders - je nach Fachrichtung und Klinikapotheke.
     
  20. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Elisabeth,

    wie schon weiter oben geschrieben nimmt die Dame nicht das Orginal Lasix[r] oder Beloc[r] und dergleichen, sondern die "Billiglösung" - Die Dame ist 72 und hat nicht darauf bestanden.
    Warum sie sich nicht dagegen wehren? Weil sie es nicht anders wissen, angeblich wäre es in den Krankenhäusern dort so üblich. Ich empfinde es als extrem dreist, die Tochter zweimal zuhause anzurufen, wo sie jetzt endlich mit den Medikamenten bleibt, damit ihre Mutter auch die Blutdrucktabletten bekommen kann.
    Ich habe ihre Tochter draufhingewiesen, dass ich es als "Abzocke" (freundlich ausgedrückt) sehe. Was sie daraus macht, kann ich nicht sagen - ich war verwundert, weil ich es eben nicht so kenne, vtl. hat ja NRW eine andere Vorgabe der Krankenkassen.

    Schönen Abend
    Narde
     
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