Parenterale Ernährung nur zentralvenös?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Innere Medizin" wurde erstellt von rampidl, 09.04.2005.

  1. rampidl

    rampidl Junior-Mitglied

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    kann mir wer den Grund sagen warum nur zentralvenös...habt dies nämlich gelesen hier der auszug:

    VITROMIX - Emulsion zur Infusion


    Art der Anwendung: Zentralvenös, nicht periphervenös.
     
    #1 rampidl, 09.04.2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 09.04.2005
  2. Mobitz

    Mobitz Poweruser

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    Hallo!!!

    Der Grund liegt in der Osmolarität der Flüssigkeit, die substituiert wird.

    Bis ich glaube 800 mosmol/l darf man die Lösungen auch periphervenös applizieren.
    Das ist dann ergänzend, ... wenn die Patienten zwar Nahrung aufnehmen, aber zu wenig (aus welchen Gründen auch immer)
    Eine Vollständige parenterale Ernährung kann so aber nicht stattfinden, da es bei Flüssigkeiten mit einer Osmolarität > 800 mosmol/l zu Venenreizungen / Gefäßirritationen kommt.

    Ich hoffe, ich konnte helfen!!! :-)
     
  3. rampidl

    rampidl Junior-Mitglied

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    und was kann dann sein wenn die lösung para geht...habe das gehört....aber irgendwie net mitbekommen was genau los war....
     
  4. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Hi!

    Die Lösung hat ja eine hohe Osmolarität. Will heissen mehr gelöste Teilchen als die Umgebung.
    Dann würde die ganze Flüssigkeit der Umgebung in die kleine periphere Vene gezogen werden, was bei den kleinen Dingern nicht grade gut kommt :-)
     
  5. rampidl

    rampidl Junior-Mitglied

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    danke für die Hilfe!
     
  6. nina81

    nina81 Newbie

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    bis jetzt durch meinen Arbeitgeber immer noch zur Untätigkeit verdammt
    Also ich habe gelernt, daß es ab 1000mmol nicht mehr peripher gegeben werden kann. Meistens, wird aber schon beiLösungen mit niedriegerer Osmolarität ein ZVK gelegt, um die Venen nicht unnötig zu beschädigen.
     
  7. heriion

    heriion Stammgast

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    vitromix(R) kann man ohneweiteres periphervenös verabreichen bei einer ampllikationszeit von 12h. zusätze können allerdings zu venenreitzung führen.
    sonst gibbt es das teure peri.... (namen vergessen), auch periphere ernährung für die ersten tage. danach sollte über eine sonde/zentrallen zugang nachgedacht werden.

    1000mmol:-? => Der Körperbestand von Magnesium beträgt ungefähr 1000 mmol; davon sind ca. 70% im Knochen, 25% in Muskel und 4% im übrigen Intrazellulärraum gebunden, weniger als 1% des Körperbestandes ist im Extrazellulärraum aufzufinden.:roll:
     
    #7 heriion, 28.09.2005
    Zuletzt bearbeitet: 28.09.2005
  8. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Fachkrankenpfleger
    Diese Antwort ist die einzig richtige!!! Die Packungsbeilage weist doch auch explizit darauf hin!!!!!!!!
    Bei der 1000 wurde wahrscheinlich mal zu grob gerundet!!!
    Ich würde so was nicht machen und auch mal einen Dok darauf hinweisen!!!! Wenn er es dann mit gutem Geweissen anhängt und die Konsequenzen trägt, sein Problem! Vergiß nie, daß der haftet der eine Tätigkeit durchführt und nicht der der sie ansetzt!!!

    LG Tobias
     
  9. heriion

    heriion Stammgast

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    hi
    hab die pakungsbeilage gelesen
    zitat vitromix:


    weiterhin:


    - wie schon gesagt haben gute Erfahrungen damit gemacht.

    - soll keine Werbung sein. (Fresenius scheint eh ein Monopol zu besitzen)

    herion


     
    #9 heriion, 06.10.2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 07.10.2005
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