OTA im katholischen Krankenhaus

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von Janinehwi, 08.01.2007.

  1. Janinehwi

    Janinehwi Newbie

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    hi wollte mal fragen ob es bei der ausbildung zur ota in einem katholische, krankenhaus auch wichtig ist,dass man der kirche angehört bzw religiös ist?
    im op steht man ja eigentlich weniger im kontakt mit den patienten, als zb auf station!
    freue mich auf die antworten!
    mfg
     
  2. Touhy

    Touhy Stammgast

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    Das kommt ganz aufs Krankenhaus an.
    Ich hab meine Ausbildung ohne Religionszugehörigkeit gemacht
    (wichtig ist denen meistens eher, dass man übrhaupt einer Religion angehört),
    aber habe von einigen Mitarbeitern erfahren, dass die befristeten Verträge mit dem
    Hinweis, ob man denn nicht die Kirche unterstützen will verlängert (oder eben nicht)
    wurden.
     
  3. sylvi

    sylvi Newbie

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    Ich denke auch das dies vom Krankenhausträger abhängig ist. Ich arbeite in einem katholischen Krankenhaus, und bei uns ist es so, das jeder Mitarbeiter einer Religionsgemeinschaft angehören soll, dabei ist es egal ob Christentum, Judentum etc.
    Es geht auch nicht darum ob du jetzt mehr oder weniger Kontakt zu den Patienten im OP hast, sondern um deine persönliche Auffassung gegenüber einer Glaubensrichtung im Sinne der Weltreligion und deinem Arbeitgeber.
    Liebe Grüße Sylvi:nurse:
     
  4. Surrogat

    Surrogat Gast

    Wie schon gesagt hängt das vom Träger und dem Leitbild des Hauses ab.
    In meinem KH ist es zum Beispiel ist es, so man in die Leitungsebene aufsteigen möchte, notwendig sowohl einer christlichen Konfession anzugehören als auch einen positiven kirchlichen Leumund vorweisen zu können.

    Bzgl. der Ausbildung spielt die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft natürlich eine Rolle - ich weiss von einigen Schülern mit nicht-christlichem Hintergrund (wenngleich aufgrund des Gleichbehandlungsgesetzes niemand deine Aufnahme offen aufgrund religiöser Zugehörigkeiten bzw. deren Fehlen verweigern wird), allerdings würde ich mir als konfessionsloser bzw. mit eindeutig atheistischen Tendenzen ausgestatteter Schüler auch keine allzu grosse Hoffnung auf eine Übernahme machen...es sei denn, man hat keinerlei Skrupel was Lippenbekenntnisse und offensichtliche Lügen angeht.
    Aber das ist eine Frage der Moral und des eigenen Werteverständnisses.

    Ich kenne leider zu viele Pflegekräfte bei denen zwar "Katholik" u.ä. in der Akte steht, die im Herzen allerdings der ganze Geschichte völlig gleichgültig oder sogar ablehnend gegenüberstehen - man ist 'halt beim konfessionellen Träger wegen Dingen wie Weihnachtsgeld, AVR-Tarif und der Tatsache, das die Kirche schon irgendwo Mittel "herbeizaubert" um ihre Krankenhäuser und Pflegeheime zu stützen, während andere einfach dichtmachen oder entlassen.........Opportunistenpack!:evil:

    Egal welcher Konfession man angehört - mit dem Leitbild eines konfessionellen Trägers sollte man (Kenntnis desselben vorausgesetzt) sich aber dann schon identifizieren können.

    Gruss,

    Surrogat
     
  5. Thommes

    Thommes Senior-Mitglied

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    HNO-PCH OP
    Funktion:
    Fachbereichsleitung OP, RbP, Mitglied des FVNPK
    aloha,

    etwas überzogen, mmmh?
    würde es zwar nicht auf mich beziehen, aber in diesem fall lieber opportunistenpack (mit familie die zu versoregn ist) als auf der straße stehen. :schraube:
    und meine arbeitgeber, gerade im op suche ich mir bestimmt nach anderen kriterien aus.

    lg thommes

    ps: vom lat.: opportunus= günstig. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird damit eine Person bezeichnet, die zweckmäßig handelt, um sich der jeweiligen Lage anzupassen und einen Vorteil daraus zu ziehen.
     
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