Orale Magensonde bei Frühgeborenen

AFi

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Hallo zusammen,

wer hat Erfahrung mit oralen Magensonden bei Frühgeborenen?? Werden sie auch bei teilsondierten Kindern oral gelegt, oder bekommen diese nasale??
Wir hatten bisher alle nasal, und seit dem Wiener Kongress sollen jetzt ALLE oral gelegt werden. Kinder die aber schon trinken haben massiv Probleme damit!:spopkorns:
Wer kann mir weiterhelfen???

Danke
 

Dodo

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Also bei uns im Frühchenhaus liegen die Sonden bei teilsondierten Kindern immer nasal. Nur bei unseren ITS-pflichtigen FG, die auch noch ne Sauerstoffbrille oder ähnliches haben werden sie oral gelegt. Finde nasal viel besser für Trinkversuche und auch die FG scheinen nasal weniger Beschwerden zu haben.
Also ich plediere noch für nasal.
 

junni

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Hallo. Ich arbeite auf Frühgeborenen- und Kinderintesiv. Unsere Kleinen (Frühchen und kranke NG) haben meistens auch orale Magensonden wenn sie intubiert sind oder bei O2-Brillen. Einfach um die Atmung nicht noch mehr zu stören. Sobald sie anfangen zu trinken bekommen sie nasale Sonden. Stören erstens beim Trinken nicht und zweitens sind die Kids dann fitter und die oralen Magensonden müssen dann öfter den "Angriffen" der Kleinen nachgeben. :wink:


Gruß junni
 

corpax

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Bei uns bekommen eigentlich nur FG/ NGs eine orale Sonde, die Atemprobleme haben oder viele Apnoen/ Sättigungsabfälle bieten.

Man möchte den Kindern das Atmen einfacher machen, indem man nicht noch zusätzliche Hindernisse in den Atemwegen der Nase platziert. Das macht irgendwie auch Sinn, und funktioniert in der Praxis (bei uns zumindest) auch ganz gut. (Sprich: weniger Abfälle)

Sobald die Kinder aber anfangen zu trinken und das mit der Atmung besser funktioniert bekommen sie eine nasale Sonde. Die lässt sich besser fixieren und die Kinder trinken besser.
 

Antonia

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Hallo!

unsere teilsondierten Frühgeburten haben alle nasale Magensonden. Ausnahmen sind nur CPAP- Kinder, die haben orale Sonden!
 

Dani81

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Hallo!

Bin zwar keine Kinderkrankenschwester (möchte aber gerne eine werden:D), habe aber drei ehemalige Frühchen zuhause. Meine mittlere Tochter (30.SSW) wurde auch nasal sondiert.Auch, als sie noch nicht selber trinken konnte.
 
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Also bei uns wars schon immer,dass alle orale sonden hatten ausser die "peppelkinder" die kein sauerstoff oder dergleichen mehr benötigten und zwar einfach deshalb weil die kleinen ja alle Nasenatmer sind und um diese nicht zusätzlich zu beeinträchtigen .In anderen kliniken hab ich aber auch intubierte kinder gesehn die nasale sonden hatten:weissnix:
 

nadl.b

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.In anderen kliniken hab ich aber auch intubierte kinder gesehn die nasale sonden hatten:weissnix:
Hallo!

Warum denn auch nicht, bei beatmeten Kindern sehe ich keinen Grund die MS nicht nasal zu legen, da sie in diesem Fall nicht beeinträchtigen kann, und auch besser zu fixieren ist! Außerdem, ist mir schon aufgefallen, dass die Kinder nasale Sonden besser tolerieren wie orale MS!

LG
 
B

behid

Gast
Wir legen bei intubierten Kindern alle Magensonden nasal, warum auch nicht die Atemluft geht über den Tubus und somit spielt eine Verlegung der Nase keine Rolle.
Kinder mit Cpap , Sauerstoffbrille und Apnoen bekommen eine orale Magensonde bis die Atmung gut funktioniert, dann schwenken wir auf nasale Sonden um, wegen der, wie von Nadl.b erwähnt, besseren Verträglichkeit und sicheren Fixierung.
 

Stupsi

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Hallo!

Wir legen die Magensonde bei fast allen Kleinen oral, weil da die Nasenatmung dann nicht so behindert wird, ausserdem bei fast allen Kindern mit O2-Brille, außer bei den Größeren. Kinder mit Babyflow etc. und N-CPAP haben sie ebenfalls durch den Mund gelegt.

Beatmete habens mal so, mal so; je nach Schwester. Aber grundsätzlich spricht nix dagegen sie nasal zu legen, wenn sie sowieso intubiert sind.
 
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:weissnix: der hier bezog sich eher darauf ,dass ich nicht weiss wieso jetzt alle sonden nur noch oral gelegt werden sollen laut diesem kongress.
 

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