OP-Aussteiger?

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von tattoonurse, 08.10.2007.

  1. tattoonurse

    tattoonurse Senior-Mitglied

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    Hallo, habe mal vier Jahre in einem interdisziplinären OP gearbeitet (nur 5 OPs und 15 Kollegen). Das waren die schlimmsten Jahre in meinem Berufsleben. Die jüngeren Kollegen haben nur einen einzigen Konkurenzkampf geführt, unser Chef nimmt jede Kollegin mit, die nicht schnell genug auf dem Baum ist-und Mobbing ist an der Tagesordnung gewesen. Schlimmes Mobbing...

    Hatte aber auch so 3-4 super nette Kollegen, die mir die Zeit erträglich gemacht haben und zu denen ich auch noch regen Kontakt pflege. Sicher muss man sagen, das ich mich wohl auch selbst völlig überschätzt habe---dachte der OP wäre was für mich...

    Ich habe dann aber erfolgreich und mit viel Freude die Fachweiterbildung abgeschlossen und in diesem Rahmen einen anderen OP kennengelernt---400 Kollegen (eben Uni)----ich fand es klasse---in diesem OP hätte ich alt werden können. Naja, es lag kurz und gut an unserem OP, indem einfach das Miteinander überhaupt nicht klappt...und wenn doch nur in einer Gruppenwirtschaft. Ätzend!!!

    Was ich auch schlecht ertragen konnte war der rauhe Umgangston dort. Kann man das lernen?

    Meine Frage an dieser Stelle, es würde mich interessieren ob es noch mehr Kollegen da draussen gibt, die im OP unglücklich sind oder aus dem OP gewechselt haben??? Suche Erfahrungen---DANKE:D
     
  2. schnuppi

    schnuppi Junior-Mitglied

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    Haaaaallo!
    Warum hast Du nicht einfach den OP gewechselt? Wenn Du gute Erfahrungen in Deiner FWB gemacht hast, hättest Du vielleicht einfach nur Deinen Arbeitgeber wechseln müssen (einfach meine ich in Anführungsstrichen - klar, dass das nicht immer so einfach ist). Was machst Du denn jetzt?
    Gruppenbildung gibt es überall - ja wohl auch auf Station, oder? Man kann sich nun mal nicht mit allen supi verstehen. Die Hauptsache ist doch, man kann miteinander arbeiten.
    Der Ton im OP ist schon anders, aber, ja, ich kann Dir bestätigen, das kann man lernen. Ich bin auch ein sehr harmoniebedürftiger Mensch - aber ich habe gelernt kontra zu geben und mir nichts gefallen zu lassen. damit fahre ich eigentlich ganz gut und bin auch noch nicht damit angeeckt. Ich habe viel Spass mit meinen Kollegen sei es Pflege oder auch Ärzteschaft. Für Aussenstehende mag das vielleicht wirklich manchmal garnicht nach Spass aussehen. Schade, dass Du durch "doofe" Kollegen den OP aufgegeben hast.

    GlG Schnuppi
     
  3. Basje

    Basje Newbie

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    Hallo!

    Finde auch, daß man sich an den rauhen Ton gewöhnt. Habe lernen müssen auch mal "frech" zu sein. Habe gesehen, daß auch Leute, die nicht so kompetent waren "große Klappe" hatten. Die sind super damit gefahren. Bin eigentlich auch nicht so drauf. Aber wenn ich meine ich habe Recht, dann versuche ich es zu sagen. Andernfalls erzähle ich es zu Hause meinem Mann, der dann meint es wäre Zeitverschwendung sich nun nochmal darüber aufzuregen.
    Habe festgestellt, daß bestimmte Charakter sich in OP`s scheinbar wiederfinden. War bis jetzt in 2 OP`s. Wichtigtuer, Faulis, Fleißige, Schleimer und Lästerbacken. Wird`s wohl immer geben...
    Wenn es bei Dir so ätzend ist, solltest Du wechseln, dann hat man ja nicht viel zu verlieren...

    Gruß, Basje
     
  4. tattoonurse

    tattoonurse Senior-Mitglied

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    Vielen Dank für die tollen und supernetten Antworten---hat mir gut getan! Ich kann leider den Arbeitgeben nicht wechseln, da ich einen sog. Darlehensvertrag am Backen habe. Der sichert mir einerseits bis 2009 meinen Arbeitsplatz, verhindert aber auch einen Neuanfang...

    Bin nun seit 18 Mon. auf einer IMC (Intermediat Care) mit einer Abtl. für NIV Pat. und Kardiologie. Auf unserer IMC sind häufig chirurg. Pat. und mein techn. Verständnis kann ich bei den NIV Pat. einbringen. Meine neue Kollegen sind völlig ok...natürlich gibt es dort auch Gruppenwirtschaft und auch dort gibt es solche und solche...Klar...ist aber irgendwie besser (für mich) erträglich. Und es gibt kein Mobbing-das war schlimm in unserem OP.

    Könnte über meine OP Zeit noch jede Menge schreiben-habe viel aus der Zeit mitnehmen können und denke ich habe viel, viel gelernt---nicht nur fachlich auch menschlich. Aber ich mag den OP, und wenn ich solch nette Antworten lese, sollte ich vielleicht nochmal meinen endgültigen Arbeitsplatz überdenken...
    Freue mich über jede Antwort:trinken:
    Grüsse von tattoonurse
     
  5. Hauttacker

    Hauttacker Senior-Mitglied

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    Hallo ich bin z.B. am überlegen ob ich nicht wieder in den Pflegebereich gehe.
    Ich bin OP-Müde, mir fehlt nach 15. Jahren die Lust in dem Bereich weiter zu machen.
    Es ist interessant im OP, aber ich merke das ich mich verändern möchte.
    Es kommt nichts neues mehr dazu, irgendwie tritt man auf der Stelle und hinter Dir der OP-Manager der die Zeit stoppt, wie schnell oder langsam der Wechsel zur nächsten OP ist.
    Mir hat die Fachweiterbildung auch nicht viel neues geracht, da ich in jungen Jahren in verschiedenen OPs garbeitet habe.
    Neue Teams sind netter und offener, aber die Ärzte sind wie überall überheblich und Arogant.
    Mit den Jahren hat man sich in dem OP aber eine Position aufgebaut und somit bekomme ich die von Dir beschriebenen(mir sehr bekannten)Dingen nichts mehr mit.
    Man hat eben alles gesehen und erlebt. Ich höre auf das Bauchgefühl, auf das sollte man öfter hören, wenn man sich an etwas neuen orientieren möchte.
    Ich habe mich z.B vor Jahren als ich jung war auf der AIDA beworben.
    Damals gab es nur ein Schiff.
    Leider kam nach 5. Jahren erst das Angebot. Gut dachte ich, mh ich mache es jetzt, obwohl ich nun eigendlich andere Pläne hatte.
    Ich habe mir immer gesagt"Ich möchte mir im Alter niemals vorwerfen meine Ideen oder Träume nicht gelebt zu haben".
    Ja so war ich auf dem Boot und habe echt kuriose Dinge erlebt und gesehen.
    Was ich sagen will ist ,probiere aus was sich für Dich ergibt. Nur so findet man für sich den Weg, den man gerne gehen möchte. L.G.
     
  6. tattoonurse

    tattoonurse Senior-Mitglied

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    Hallo Hauttacker (lustiger Name!!!), Danke für die Antwort---war sehr interessant und regte zum Nachdenken an. Danke...
    Tattoonurse:up:
     
  7. Keira72

    Keira72 Newbie

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    Hallo Zusammen! Genau das könnte auch mein Thread gewesen sein. Ich arbeite seit ende meiner Ausbildung (fast 8Jahre) im Op. Ich habe mich bis heute nicht an dieses Paradoxum (Götter in weis,alte Sr. die niemals irgendetwas ändern würden usw...) gewöhnen können, ich arbeite hauptsächlich in der Herzchirurgie. Die Arbeit ist nicht das Problem. Allerdings habe ich jetzt nach langem hin und her für mich beschlossen, entgültig aus dem Op raus zu gehen. Ich würde mich gerne wieder auf Station setzen lassen. Nun mein Hauptproblem. Ich arbeite an dieser Klinik seit 3 Jahren (vorher in anderen Bundesländer auch in der Herzchir.), habe schon einen Versetzungsantrag vom MKG Op zur Herzchir. getätigt weil ich dachte, dort ist es besser. Und wenn ich jetzt wieder innerbetrieblich einen Wechsel machen möchte habe ich Angst, die halten mich völlig für doof, und dann kommt noch hinzu, die PDL`S kennen sich bestimmt untereinander und da kann man schon mal sagen "och, die Fr. soundso ist immer so aufmüpfig blahblah blah....".
    Also kann ichs doch gleich lassen oder? Abgesehen davon wird überall Personal abgebaut, aber ich werde mich trotzdem bewerben. Irgendwo wird doch bestimmt eine Sr. gebraucht......
    Welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht als es ums Wechseln ging?
    Gruß
    Keira
     
  8. tattoonurse

    tattoonurse Senior-Mitglied

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    Hallo Keira72, genau das dachte ich auch vor meinem endgültigen Entschluss, und ich bin in einem kleinen Haus tätig, Jeder kennt Jeden---erleichtert die Situation nicht gerade.

    Ich sage dir, Gratulation, das du DEINEN Weg gefunden hast und eine Entscheidung für dich getroffen hast, dann: nur Mut und den Versetzungsantrag stellen. Was soll denn passieren? Vielleicht sagt man NEIN, aber ich denke man wird zustimmen. Lass doch die PDL´s reden, hauptsache du fühlst dich wohl in deiner Haut und in deinem Job.

    Als ich die Zustimmung hatte auf Sation wechseln zu können ging es mir mit einem Male um Klassen besser. NUR MUT...UND VIEL ERFOLG!!!
    Könnte über dieses Thema Stunden schreiben. Übrigens das Wort Paradoxum passt in diesem Zusammenhang PERFEKT!!!:lol1:

    Liebe Grüße:wavey:
     
  9. Hauttacker

    Hauttacker Senior-Mitglied

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    Immer das tun wo nach einem ist. Es gibt nicht schlimmeres als auf eine Arbeit zu gehen, wo es einem nicht gefällt.
    Ich denke immer Versuch macht klug.
    Wieso soll man sich nicht verändern. Man sagt das ein Mensch sich alle 7. Jahre ändert in der Persönlichkeit und in den Ansichten und in der Lebensweise.
    Die PDL wird das schon verstehen, nur würde ich Ihr nicht sagen, das es die Ärzte sind, weil wir leider mit den Göttern zusammenarbeiten auch auf Station.
    Veränderungen sind nur positiv da man immer den Horizont erweitert.
    Ich könnte nie einem einem OP arbeiten, wo jeden Tag nur ein Fachgebiet bedient wird.
    Es wird dann eben einfach auch mal Zeit neue Wege und auch neue Türen zu öffnen. Nur Mut L.G. C
     
  10. Basje

    Basje Newbie

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    Ich bin ja derzeit in Elternzeit und arbeite auf 400 Euro-Basis in einem anderen Haus im OP, da mich mein Haus für einen Tag in der Woche nicht wollte. Die nette Begründung war: wenn das Kind krank ist, dann bist Du ja `ne ganze Woche weg! Von anderen die permanent krank sind und aus welchen Gründen auch immer reden wir mal nicht.
    Jedenfalls ist meine Elternzeit im April zu Ende und den Kindertagesstättenplatz bekomme ich frühstens im August! Unbezahlter Urlaub schwebt mir vor...
    Viel schlimmer ist, in meinem Stammhaus gehen die Dienstzeiten nun bis 16:15Uhr- ohne Ausnahmen, brauche ca. 40Min. für den Heimweg und eine Tagesstätte, die bis 17:00 geöffnet hat. Wehe ich komme nicht pünktlich aus dem Saal!
    In meinem "neuen" mini-job-Haus sind alle nett, aber mein altes hat gerade einen neuen OP bekommen und ich kam da auch klar. Was zu meckern findet sich ja vermutlich überall. Vielleicht idealisiere ich mein altes Haus auch nur...
    Jedenfalls ist das neue Haus nur 10 Min. mit dem Auto von zu Hause weg. Ansonsten ist dort alles im Umbruch und strubbelig. Man hat mir auch noch keinen Vertrag angeboten, ich müßte bei meinem Arbeitgeber bis Nov. Bescheid geben wie ich wiederkomme und die neuen kommen nicht aus den Puschen. Dann bin ich da die Neue und die erste, die geht wenn abgebaut wird. Welches Haus nun letztlich überlebt ist ja eh ungewiß.
    Zurück in die Pflege geht gar nicht. Hab`so viel vergessen, war ja nach der Ausbildung direkt im OP.
    Aber wie man im OP zur Rente kommen soll ist mir auch schleierhaft!
    So, ich habe Euch jetzt zugelabert, mußte aber mal raus. Bin so ja echt nicht zufrieden, nicht zu wissen wo ich nächstes Jahr so bin....
    Veränderung ja, aber erstmal rausfinden welche....
    Achje....

    Gruß, B.
     
  11. Bruce

    Bruce Junior-Mitglied

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    Ich bin als Wiedereinsteller zum Bund, um aus dem OP rauszukommen. Beim Bund fand man das aber ganz toll, daß ich OP-Erfahrung hatte und so mache ich jetzt meine Fachweiterbildung. Zum Glück bin ich dann anschließend wieder in der Truppe und nur für Einsätze und die jährlichen Praktika im OP. Nach dem Bund werde ich mit Sicherheit nicht wieder im OP arbeiten. Weder im OP noch in irgendeiner anderen Pflegerichtung. Ausbeuten lassen kann ich mich auch woanders. Und das mit Sicherheit zu deutlich besseren Bezügen. So schön dieser Beruf auch ist, aber bis zur Rente? Nein danke.
     
  12. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Ambulanter Pflegedienst?!
    Nach gerade mal 4 Wochen spiele ich mit dem Gedanken aus dem OP auszusteigen, was nicht an der Arbeit, sondern an den Kollegen liegt, Harter Ton. Und mir wird vorgeworfen das ich überheblich bin und arrogant. Das was mir völlig neu ist! Ich weiß nicht ob das echt in jedem OP so ist!:gruebel:
     
  13. Kelle

    Kelle Junior-Mitglied

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    Krankenpfleger, Operationspflegefachmann
    Akt. Einsatzbereich:
    OP
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    Fachverantwortlicher Orthopädie
    hallo crunk,

    in mehreren anderen posts hattest du uns etwas anderes erzählt.....

    gruss kelle
     
  14. Schwester Andy

    Schwester Andy Senior-Mitglied

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    Chirurgie

    joa, da stimm ich kelle wohl zu.
    @crunksista:
    du hast in mehreren threads deinen unmut über die arbeit im OP und deine kollegen geäußert. ich finde, um dieses forum auf einer professionellen und authentischen ebene zu halten wäre es sinnvoll, nicht jeden thread zu nutzen um sich zu beschweren.
    in diesem thread geht es denk ich vorallem darum, wer den OP nach mehreren monaten bzw jahren verlassen hat und nicht wer ÜBERLEGT aufzuhören weil er mit den kollegen oder den anforderungen nicht zurecht kommt.

    liebste grüße

    liebe grüße
     
  15. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Gesundheits- und Krankenpflegerin
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    Ambulanter Pflegedienst?!
    Ich scheine wieder zu provozieren, weil jeder so krass auf mich reagiert, ein Forum is dazu da um seine Erfahrungen zu schildern. Und nicht das man dumm von vielen Seiten angemacht wird. Ich erlebe dies nun mal so, ist ja schön für euch wenn ihr so viel Glück mit Kollegen und Arbeitsplatz habt, freut mich. Die Arbeit im OP macht mir ansich sehr viel Spaß, doch jeder erzählt ein was anderes, man kennt sich nicht mehr aus was nun richtig ist, wird jeden Tag angepflaumt, deshalb spiele ich mit dem Gedanken auszusteigen, denn der Ton ist weit unter mein Niveau, Wo bleibt der Respekt, die im OP arbeiten so lange Zeit sind auch nur Menschen! Und viele fühlen sich als was Besseres.
     
  16. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Crunk,

    wie man in den Wald hinein ruft, so hallt es zurück...

    Schönen Abend
    Narde
     
  17. xi777

    xi777 Newbie

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    Hallo ihr...

    also ich wollte ja nach 3 tagen schon wieder aus dem op raus... mittlerweile bin ich schon ein halbes jahr da... ich habe von vielen leuten gehört das 2 schwestern andere leute mobben...die sich das alles gefallen lassen und fix und fertig sind... ich selber hab mit denen auch gesprochen da wir ein gutes verhältniss haben...die 2 schwestern geben denen jeden tag das gefühl das sie nix sind, nix können und völlig unbrauchbar sind obwolh sie am tisch stehen (auch alleine)...das find ich der hammer...mit mir dürften die das net machen...gar ne erst versuchen... warum müssen manche leute in op einfach den chef raushängen lassen und alles vermiesen? ich versteh das nicht..ich hab geschworen das die mich nicht rausmobben!!! ich halte durch!! aber ich hab es auch net schlecht muß ich mal sagen, hab schon viel anderes hier gelesen...:knockin:
    was manche so durchmachen müssen...

    :cry:
     
  18. Basje

    Basje Newbie

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    Ich bin momentan sehr gefrustet.
    Habe ja von meinem 400 Euro job in Haus 2 (nennen wir es mal so) erzählt.
    Habe dann eine Teilzeitstelle dort angenommen, Vertrag auch unbefristet.
    Meine Mitarbeiter in der Pflege sind voll nett. Haben eine neue Leitung, die viel verändert, was auch nötig ist. Aaaaber man hat das Gefühl man kann sich noch so Mühe geben (besonders einfach wenn es kaum Standards gibt und auch die Pläne nicht sehr auskunftsreich sind) die Docs sind nie zufrieden. Schieben ihr eigenes Nichtkönnen teilweise einfach ab und manche behandeln einen echt wie den letzten Mist. Die gute Schwester kann hellsehen was der Hr. Doctor gerne hätte, macht alles zügig nach seinen Wünschen und hat gefälligst die Klappe zu halten. So oft ist Kuddelmuddel, ich überlege dann abends noch ob ich dies und das auch habe und fühle mich nicht wohl.
    Nach einem endlos Tag in Rö-Schürze komme ich nach Hause und fühle mich 4cm kleiner als ich eh schon bin.
    Jetzt gibt es bei uns eine Fachschule für Heilpädagogik und ich frage mich ob das wohl was für OP-Schwestern ist. Zugangsberechtigt wäre ich ja.
    Hat da jemand Erfahungen gemacht???
    Oder sonst eine gute Idee? Ich habe ja einen kleinen Sohn und es müßte mit Kind zu bewältigen sein.
    Alles Liebe!
     
  19. OP-Mietze

    OP-Mietze Stammgast

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    Ich habe auch fast das ganze erste Jahr was ich im OP war überlegt ob ich nicht lieber wieder auf Station zurück gehe. Fühlte mich anfangs im Team nicht so wohl weil ich bei weitem die jüngste war und auch immer noch bin und es für mich sehr ungewohnt war wirklich der Junior zu sein und niemandem in meinem Alter zu haben mit dem man mal quatschen kann. Auch mit der Arbeit im OP hab ich mich teilweise sehr schwer getan,mir das alles zu merken,alles ist neu und ungewohnt,eine Sinnflut von Informationen prasselt auf einen ein. Springen lernen,dann nebenbei auch schon instrumentieren, Bereitschaftsdienste zu machen usw.
    Es ist doch was ganz anderes als auf Station zu arbeiten.
    ABER: Ich hab an schlechten Tagen die Zähne zusammengebissen,die Tage an denen es super lief haben mich aufgebaut und nach c.a. nem Jahr fluppte dann irgendwie alles wie von alleine. Jetzt bin ich seit 4,5 Jahren im OP und arbeite sehr gerne im OP,macht mir voll viel Spaß auch wenn oft Stress ist durch die vielen Op´s ,die immer kürzeren Wechselzeiten,Personalmangel,anstrengende Dienste,der Rauhe Ton der manchmal herrscht usw. Und mal ehrlich, Auf Station oder anderen Bereichen ist es doch auch kein Zuckerschlecken. Dort herrscht auch Personalmangel,immer weniger Zeit für die Patienten, Überstunden sind an der Tagesordnung usw.
    Auf Station habe ich oft 12 Tage am Stück gearbeitet,dann 1-2 Tage Frei,dann wieder 10 Tage, jedes 2 Wochenende Dienst und an nem 3 Wochenende noch Samstag aus´m Nachtdienst rausgekommen,fast jeden Tag 1-2 Stunden länger geblieben. Also toll fand ich das auch nicht unbedingt. Jetzt im OP habe ich an einem Wochenende Dienst,insgesamt mach ich als Vollzeitkraft 7-9 Dienste im Monat.
    Und verdiene auch noch mehr als auf Station.
    Viel viel Arbeit und auch STress gibt es in jedem Bereich.
    Ich habe meinen Wechsel in den OP jedenfalls nicht bereut auch wenn es fast 1 Jahr lang schwierig war. Also an alle die auch Schwierigkeiten haben sich mit der neuen Welt im OP anzufreunden: Steckt nicht zuschnell den Kopf in den Sand,es wird besser mit der Zeit.
     
  20. Basje

    Basje Newbie

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    Es freut mich, daß Du Deinen Platz gefunden hast. So habe ich ja auch mal gedacht. Ich überlege gerade, ich bin schon seit 1997 im OP, abgerechnet meiner Elternzeit von 2 Jahren. Mich macht es nur noch fertig und ich möchte ja auch eigentlich aus der Pflege im engeren weg.
     

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