"Null-Bock"-Schüler!

Dieses Thema im Forum "Praxisanleiter und Mentoren" wurde erstellt von Katta, 20.04.2002.

  1. Katta

    Katta Junior-Mitglied

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    Servus,

    was macht Ihr mit "Null-Bock" Schülern ? Ich habe gerade so einen, der ist zu nichts zu motivieren ! Ich weiß nicht mehr weiter ? :(

    Hat jemand eine Lösung für mich ?!
    DANKE :?
     
  2. flexi

    flexi Administrator
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    Hallo Katta,
    unbedingt Rücksprache mit der Schule!!!!
    Ein Schüler hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten!!
    nämlich sich zu bemühen... (s. KPG)
     
  3. Kps2001

    Kps2001 Stammgast

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    Vielleicht hat er resigniert, weil er sich unterfordert fühlt? Oder ihm liegt der Fachbereich nicht und er kommt mit dem Team nicht klar?

    Frag ihn doch, was er sich für Ziele gesetzt hat für den Einsatz und warum er sie nicht erreicht... Vielleicht hilft das?
     
  4. es

    es Stammgast

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    Gesundheits- und Krankenpflegerin
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    interdisziplinäre Privatstation
    den schüler selber direkt, in einer einigermassen ruhigen minute darauf ansprechen und wenn er nix sagt warum er so unmotiviert ist, dann ihm sagen, dass du dich an die schule wenden wirst.
    ich komm mit ein paar schwester auf meiner station nicht wirklich gut aus, vor allem wenn ich als alleine mit zwei dieser vier dienst hatte, dann bin ich am nächsten tag auch immer etwas unmotiviert. denn das läuft dann so dass die zwei rauchend im fäki sitzen und die dumme nichtrauchende schülerin sich überschlagen darf.
    des weiteren ist innere (wo ich im moment bin) nicht wirklich so mein lieblingsgebiet, auf der chirurgie hats mir viel besser gefallen und so weiter.
    ich glaub, dass ich des öfteren einen unmotivierten eindruck mach.
    ich bemüh mich, am patienten das beste zu geben und mach meine arbeit, aber manchmal kotzt mich halt dort wirklich alles an.
     
  5. Gerry Raßmann

    Gerry Raßmann Senior-Mitglied

    Registriert seit:
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    137
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    Beruf:
    Lehrer für Pflegeberufe
    Ort:
    Solingen
    Funktion:
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    Hey,
    Schüler sind nicht immer gleichermaßen motiviert. Vor allem im 2. Lehrjahr setzt bei vielen die Ernüchterung ein oder sie haben einen Durchhänger. Das finde ich im gewissen Rhmen auch völlig normal.
    Du solltest den Schüler auf sein Verhalten ansprechen und ihm klar sagen, was Dich ärgert. Sinnvoll ist es auch, in diesem Gespäch Absprachen zu machen. Wenn er diese dann nicht einhält, kannst Du dich mit der Schule in Verbindung setzen, aber bitte erst dann, denn direkt damit zu drohen, erzeugt sicherlich noch mehr Ablehnung, als vorher. Immer versuchen, das Gespräch zu finden. Es kann ja auch sein, dass ihn der Bereich überhaupt nicht interessiert. Dann sollte er zwar immer noch befriedigend arbeiten, aber die Unmotiviertheit wird klarer.
     
  6. Schwester Willi

    Registriert seit:
    11.06.2002
    Beiträge:
    20
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    0
    Hallo,

    ich wuerde erstmal in Ruhe mit dem Schueler reden. Jeder hat halt mal eine "Durchhängphase". Vielleicht könnt ihr gemeinsam Schwerpunkte legen, die ihn interessieren.
    Vielleicht ist er auch einfach unterfordert. Hatte selber jetzt letztens so eine Schülerin. Unterkurs, aber mit sozialem Jahr vorher. Und keiner hat ihr was zugetraut. Ganz schön frustrierend auf Dauer.
    LG
    Willi
     
  7. Silvana

    Silvana Senior-Mitglied

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    142
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    Krankenschwester
    Ort:
    München
    Akt. Einsatzbereich:
    ZNA
    Funktion:
    Praxisanleiterin
    Hi ihr Lieben!

    Sicher ist es auch für Mentoren sehr demotivierend, lustlose Schüler anzuleiten.
    Aber für die Lustlosigkeit gibt es so viele Gründe,daß ich ein Gespräch mit dem Schüler auf jeden Fall dem Gespräch mit der Schule vorziehen würde.
    Abgesehen von den Durchhängern,die jeder mal hat,kann es auch an dem Fachbereich liegen.Mich z.B. hat die Entbindungsstation so dermaßen angenervt,daß ich da mit absolutem Widerwillen meine Zeit abgesessen habe.
    Und auf Stationen,auf denen meine Hauptbeschäftigung die "geliebte" Vitalwertrunde war,war meine Motivation auch nicht bilderbuchreif.Ich habe das dann angemerkt und mich um andere Aufgaben bemüht,aber wenn man sich das nicht traut,sind solche Einsätze einfach verlorene Zeit.
    Das schlimmste aber waren Stationen, auf denen ich nur "die Schülerin" war.Wie soll man denn da motiviert sein,wenn man sich nichtmal sicher ist,ob die Kollegen den Namen kennen?
    Da diese Zeit bei mir nicht allzu lange her ist,bin ich jedenfalls bemüht,daß sich die Schüler auf unserer Station als wirkliche Teammitglieder fühlen und auch mal Visiten mitausarbeiten,Tabletten stellen etc.!
    Das darf man nämlich leider auf den wenigsten Stationen,nach dem Examen soll man das dann aber bitte können!
    Kommunikation ist halt doch superwichtig!!!

    Liebe Grüsse
    Silvana
     
  8. Pflege-Padawan

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    jaja...

    ... von offensichtlich lustlosen mitschülern kann ich auch ein liedchen trällern...! letztens musste ich mir von sonem chiller dumm kommen lassen, weil ich mir im alltag zeit zum freiwilligen lernen nehme. sollte mal lieber was mit freunden machen oder citychecks, party oder "wen durchnehmen"! finde ich echt asozial sowas! mein ehem. dies - mein mitbewohner im wohnheim - (wir dürfen wegen dem neuen unterkurs nun endlich ausziehen) hat weder bock auf hygiene (-> regelmäßig klobrille hoch und NICHT GESPÜLT!) pennt so gut wie jede pause, ließt leseaufträge so schnell, das bekäme ich nicht mal flüchtig, geschweige denn lernend hin, zudem ständiges vergessen von hausaufgaben, nur das nötigste, abschreiben/kopieren, "zusammengemachthaben" oder halt was nur lesen anstatt thema lernen. und wo andere bei ärzten mitschreiben: er nicht, nicht mal seitenzahlen zum thema in der fachliteratur. na: dann mal viel spaß beim raussuchen und nachlesen (was man eh nur auf den letzten drücker tut! ...und sich aufregen übers lernen für abfragungen??? vielleicht sollte man dem mal sagen, dass man eh alles wissen muss! und das schlimmste: einfach "nur" auf station arbeiten... DAS KÖNNEN PRAKTIKANTEN AUCH!!! sich um irgendwen, weil: krank, kümmern. aber: nix von wegen krankheitsspezifisch?!? frag mich echt wie man so durch die probezeit kommt! tzz.
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
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    Intensivüberwachung
    @ Pflege-Padawan

    auch wenn ich deinem Posting folgen kann, möchte ich dich doch bitten mal über den Satz: Manlebt nicht um zu arbeiten, sondern man arbeitet um zu leben. nachzudenken.
    Partys, mal was mit Freunden machen... das sollte nicht aus dem Leben verbannt werden. Alles hat seine Zeit. Manche nehmen sich mehr Zeit als andere. Sind sie deswegen schlechter? Muss man ununterbrochen über den Büchern hängen? Ich beneide Leute die Abstand halten können, die in der Lage sind auch mal Prioritäten in ihrem Leben setzen zu können. Leute die es schaffen, das Gelassenheitsgebet mit Leben zu erfüllen. Ich bin an meinem perfektionistischen Anspruch fast zerbrochen.

    Elisabeth
     
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