Noten in der Ausbildung

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von Mr.T, 17.06.2011.

  1. Mr.T

    Mr.T Newbie

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    Hallo,

    ich habe da mal eine Frage.
    Meine Noten haben sich im Allgemeinen seit dem 2. Ausbildungsjahr verschlechtert.
    Hatte ich bisher überweigend, sehr gut (1) und gut (2), sind die Noten auf 2 -3 abgerutscht.
    Dies hat Ursachen die mir durchaus bekannt sind.

    Nun frage ich mich, wie es um meine Chacen steht nächstes Jahr einen job zu bekommen, wenn ich eher im 2-3 er Bereich bin. ?

    Ist da Zegnis des 2. Aj sehr wichtig für die Bewerbung?
     
  2. Daedalus

    Daedalus Newbie

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    Bei mir wollte keine die Vornoten bei Bewerbungsgesprächen sehen.
    Es wird am Ende nur auf das Abschlusszeugnis geguckt.
    Also reiz dich zusammen und streng dich noch mal richtig an bis zum Examen.
     
  3. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Der Bereich zwischen 2 und 3 dürfte noch keine allzu großen Auswirkungen haben, vor allem nicht bei der heutigen Stellensituation.

    Aber wenn Dir die Gründe für die Verschlechterung bewusst sind, hast Du dann nicht die Möglichkeit, zumindest an einigen zu arbeiten?
     
  4. BamBamsche

    BamBamsche Poweruser

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    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass eine "schlechte" Note den späterern Arbeitgeber kaum noch interessiert. Bei mir wars so, das ich durchgehend bis zum Ende immer zwischen 2 und 3 gestanden bin (was ich absolut nicht für schlechte Noten halte). Mein praktisches Examen hab ich dann total in Sand gesetzt weil eine meiner Patientinnen am Tag vor dem Examen noch laufen konnte, ich dementsprechend die Pflegeplanung gemacht hab und auch den Ablaufplan. Am Examensmorgen dann war sie Querschnittgelähmt.Sie hatte Metastasen im Rückenmark( gut das wusste ich) und über Nacht hatte sie sich so sehr verschlechtert, womit niemand gerechnet hatte. Dementsprechend ging dann alles chaotisch zu, mein ganzer Plan hat nicht mehr gepasst. Ich hab letztendlich eine 4 bekommen, so steht es auch im Zeugniss jetzt. 2 meiner bisherigen Arbeitgeber haben gar nicht nach den Noten gefragt. Mein jetziger AG hat gefragt wie die zustande gekommen ist, ich hab die Wahrheit gesagt und anhand des Zwischenzeugnisses und der Beurteilungen haben sie ja gesehen, das ich durchweg gute Leistungen gezeigt hab. Und die PDL meinte dazu nur: Die Noten der Ausbildung sind mir egal, hauptsache sie leisten hier gute Arbeit. Und bis jetzt sind sie sehr zufrieden mit mir, laut dem letzten Mitarbeitergespräch :-)
    Also, Noten sind nicht alles! Wenn du weisst, woher das kommt, solltest du vielleicht versuchen, dieses Problem auszuschalten. Und wenn das nicht geht, dann zeig einfach gute Leistungen im praktischen, zeig das du dir Mühe gibst, auch wenn du "nur " eine 3 hast!
     
  5. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    An Deiner Stelle würde ich bei Bewerbungen beide Zeugnisse einreichen. Ein Zweites-Jahr-Tief ist nicht selten. Wenn Du die Ursachen im letzten Jahr abstellen kannst, spricht nichts gegen eine gute bis sehr gute Prüfung.

    Die meisten Arbeitgeber legen zwar keinen allzu großen Wert auf gute Noten, aber wenn man später mal Weiterbildungen machen möchte, kann es von Vorteil sein, wenn man gut abgeschnitten hat. Damals vor meiner Weiterbildung hat der Arbeitsberater mir gesagt, dass ich die Finanzierung nicht bekommen hätte, wenn der Durchschnitt schlechter als "Zwei" gewesen wäre.
     
  6. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Warum müssen alle immer eine 1 oder 2 haben?:besserwisser:

    Ich hatte auch "nur" eine "3" im Abschlußzeugnis, entscheidend für meine Fachweiterbildung OP war, dass ich bestanden hatte.:besserwisser::rocken:

    In meinem Praxisanleiterkurs habe ich gelernt, dass ein "3" eine gute Note ist: "Dann entspricht man den Anforderungen"

    Eine "1" sagt aus, dass man den "Anforderungen in besonderem Maße entspricht".

    Nur wenige Schüler, vor allem ohne Berufserfahrung, können das leisten.

    Auch für unsere OTA-Schüler und FWB-Teilnehmer gilt: Was haben wir noch für Verbesserungsmöglichkeiten, wenn wir gleich überall eine "1" haben.
    In der Theorie kann man auswendig lernen, aber habe ich es dann auch verstanden?!:besserwisser:

    LG opjutti
     
  7. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Das stimmt so nicht, auch ein Erstjahresschüler kann eine 1 erreichen.

    Ich habe bei Anleitungen an ihn andere Ansprüche für eine 1 als an einen 3 Jahresschüler.

    Wobei Sr.S recht hat, im 2. Jahr gibt es schon mal durchhänger und im 3. Jahr wird dann wieder Gas gegeben.
     
  8. engele

    engele Stammgast

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    :up:Also ich ganz persönlich halte es schon für wichtig gute Noten in der Ausbildung zu erbringen. Alleine für das eigene Selbstwertgefühl ist es doch schon supi ne 1 oder ne 2 zu erhalten :up:

    Auch die Aussage, dass es dem Arbeitgeber egal ist ob man eine drei oder eine eins im Examen vorweisen kann, stimmt NICHT!

    Natürlich wenn man sich als einzige Person auf eine Stelle bewirbt mag das durchaus sein, aber grad die "guten" und begehrten Stellen haben natürlich mehrere Bewerber und wenn man dann natürlich ein einser oder zweier Examen hat, stehen die Chancen dementsprechend besser.:besserwisser:
    Hab ich grad selbst erfahren...mit positivem Ausgang :hicks:

    Also nach dem zweiten Ausbildungsjahr hatte ich auch ein tief und einen Schnitt so bei drei..aber man muss sich aufraffen und lernen lernen lernen...hab im April mein Examen mit mündlich und praktisch eins und schriftlich zwei bekommen!!

    Du machst das schon man darf nur nie mit der Einstellung rangehn, dass es ja sowieso genügend freie Stellen gibt und das Exmane ja deswegen egal ist:down:
     
  9. BamBamsche

    BamBamsche Poweruser

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    engele, da muss ich dir leider etwas wiedersprechen. Natürlich gibt es AG die nur auf die Noten schauen. Aber die meisten AG sagen, was bringt mir einer, der ne 1 in der Theorie hat, dafür praktisch eine totale Nullnummer ist? Und sorry das ich das so sagen muss, aber von der Sorte gibt es genügend! Mittlerweile leite ich Schüler an und erlebe sehr oft, das ein Schüler zwar ein super umfangreiches theoretisches Wissen hat, dafür nicht mal in der Lage ist, einen Pat. aufs Klo zu setzen, einen Verband ordentlich zu machen, eine Infusion zu richten und teilweise sogar nicht in der Lage sind, mit Menschen menschlich umzugehen. Aber sämtliche Fachbegriffe haben sie drauf und protzen damit. Doch davon hat der Patient nichts. Die Mischung muss stimmen. Und jemand als nicht gut zu bezeichnen, der eine 3 hat, find ich nicht richtig.
    Ich hab mich auf meine jetzige Stelle beworben (wohlgemerkt mit Theorie 3 , mündlich 2 und praktisch 4). Ich war eine von 15 Bewerbern. Ich habe Probearbeiten müssen. Und sie haben mich genommen. Und da waren mit Sicherheit Leute dabei, die wesentlich bessere Noten hatten! Es entscheidet aber nicht immer nur die Note, wie man sieht.
    Und ich finde, wer ein Problem mit einer 3 hat, hat auch ein Problem mit seinem Selbstwertgefühl. Warum kann man sich nur dann was wert sein, wenn auf einem Stück Papier eine 1 steht? Eigentlich sollte jeder selber wissen, wie gut er ist und was er Wert ist. Ob da nun 1, 2,3 oder 4 steht.
     
  10. renje

    renje Poweruser

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    Tja, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Deine persönliche Meinung ist ja schön, aber du bist weder in der Position jemand einzustellen oder jemand eine FOBi zu genehmigen oder ne Stelle zu besetzen?

    Natürlich zählen Noten und machen das Leben in bestimmten Lagen leichter und jeder weiß, dass das nicht immer so sein muss, aber häufig doch so ist.

    Ist natürlich Quatsch, dass jeder 1er Theorieschüler ne Niete im Praktischen ist oder überwiegend.
    So ein Schmarrn.
     
  11. BamBamsche

    BamBamsche Poweruser

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    Ich habe auch nirgends geschrieben, das JEDER 1er Schüler eine Niete im Praktischen ist! Und ich habe auch nirgends geschrieben, das Noten immer und grundsätzlich überflüssig sind!
     
  12. engele

    engele Stammgast

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    Naja ich denke, es ist normal dass es zu diesem Thema unterschiedliche Meinungen gibt und ja auch ich hab Schüler kennengelernt die in der Theorie super sind und praktisch einfach nich dieses Feingefühl im Umgang mit dem Patienten haben oder Probleme beim Umsetzen von gewissen Tätigkeiten.

    Aber alles was ich meinte war einfach, dass der Arbeitgeber natürlich immer zuerst deine Noten sieht und er nicht immerjeden zum Probearbeiten einlädt!

    Wie gesagt ich denke es gibt so einen hohen Bedarf an Pflegekräften, dass man sicherlich immer auch mit einem nicht einser Examen eine Stelle findet...ABER ist man an etwas besonderem interessiert oder möchte an einer Weiterbildung teilnehmen muss damit rechnen aufgrund der Noten mit diesem Vorhaben nicht weiterzukommen!

    Also ich kann beide Seiten verstehn...aber Noten sind sehr wichtig, immerhin muss man sich ja nach irgendetwas richten und ich finde auch gut wenn ein gutes Examen gewärtschätzt wird, immerhin war es viel Arbeit :verwirrt:
     
  13. Mr.T

    Mr.T Newbie

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    Also erstmal vielen vielen Dank für all eure Beiträge und Meinungen.

    Das hat mir wirklich sehr serh gut geholfen.

    Klar ist, dass ich jetzt wieder mehr motivation habe und auch mehr Gas geben muss.
    Klar ist auch, dass manche Stationen wenig von mir gehalten haben und andere Stationen gesagt haben, dass ich der beste Azubi seit Jahren bin.
    Ich denke das bedeutet was.

    Mir sagen fast immer die SL, wie gut sie mich doch fanden und das ich unbedingt so weiter machen soll. Das finde ich seher sehr toll.

    Manche Stationen halten nichts von mir, weil ich mir auch meine Pause nehme, die mir zusteht und auch mal was trinke und esse :D
     
  14. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo Mr. T,

    ich rate Dir, Dich in Bezug auf die Beurteilung der Praxis eher an die Aussagen der Praxisanleiter und die Noten der praktischen Prüfungen zu halten.
    Beurteilungen der Station sind leider häufig nicht sehr valide...viele finden Schüler hervorragend, die anderen fleissig zur Hand gehen, nicnt fragen und einfach nur schnell arbeiten und dadurch eben "bequem"sind.

    Ich kenne einige dieser "besten Azubis", die leider nur eine 4 im praktischen Examen bekommen haben.

    Und ich kenne viele "furchtbare Schüler" aus denen nach Aussage der Stationen nichts wird...die aber dann ein 1er Examen hinlegen.

    Zu den Noten: ein Mittelkurstief ist eher "normal" und Noten zwischen 2 und 3 sind doch akzeptabel.
    Da Du sehr Ehrgeizig wirkst, denke ich dass Du diese wieder nach oben korrigieren kannst.

    Wenn nicht: auch nicht schlimm. Auch ein Examen mit 2,xx ist gut!!!
     
  15. Mr.T

    Mr.T Newbie

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    ja du hast Recht.
    Wie siehst du die Sache in Bezug auf Wertungen der Stationsleitungen?

    Mir wurde schon of tgesagt, dass ich zu wenig Fleiß an den Tag lege.
    Auf Nachfrage warum wurde mir 3 mal von verschiedenen Leuten gesagt, dass ich dem Personal zu wenig Arbeit abnehme und die Dinge viel zu EWrnst nehme.
    "Was bringt dir lieber Mr.T :D deine Arbeit richtig nach Schule zu machen, wenn du am Ende des Dienstes nicht fertig bist"
    Diese Aussage einer Pflegekraft werde ich niemals vergessen.

    Aber ich mache die Dinge lieber richtig und setze eben auch Prioritäten.

    Was bringt es mir z.B 20 Lagerungsmaterialine zu beziehen, die dann 2 Wochen im Lager herumliegen - wenn ich viel wichtigere Dinge zutun habe.
    Und wenn 3 Leute gleichzeitig etwas von mir wollen, sage ich auch de Personal manchmal "tut mir leid, momentan bin ich beschäftigt"

    Findet ihr das unverschämt?
     
  16. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Das meinte ich damit: die Stationen bewerten (bewusst oder unbewusst) noch sehr "tradiert nach Fleiß und Gehorsam".
    Die Schule bewertet fachlich korrekte Ausführung, reflektiertes und situativ angemessenes Vorgehen etc.

    Letzteres muss geübt werden, wird benotet und begleitet Dich im gesamten Berufsleben als Zensur auf dem Examenszeugnis!
     
  17. Mr.T

    Mr.T Newbie

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    Hallo,

    ich weiss das Theme ist schon etwas älter.

    Also ich muss jetzt mal sagen das ich mich richtig richtig ärger.

    Meine Praktischen noten sind viel besser geworden und zwischen 1 - 2.

    Meine Noten in der berufsfachschule sind allerdings schlechter geworden.
    Durchschnitt wird bei 2,4 liegen. Allerdings habe ich in Gesundheits - und Krankenpflege so wies aussieht eine 4!

    Nach meinem Einsatz auf einer Akutpsychiatrie, hat mich die Kraft einfach verlassen. Ich habe sehr lange gebraucht.....war länger krank und sooo.....!

    Jetzt bin ich sehr frustriert.
     
  18. el-salmonelli

    el-salmonelli Junior-Mitglied

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    Ach was, wenn du es geschickt anstellst, brauchst du nie wieder, was auf dem Zeugnis steht....

    Ich hab mich sogar ganz ohne Zeugnis beworben, bin zur Hospitation eingeladen worden, und nachdem sich die Station ein Bild von mir gemacht hat, kam erst das Vorstellungsgespräch. Da wurde ich natürlich auf das Zwischenzeugnis angesprochen, dass ich zu dem Termin mitbringen sollte. Eine kurze Frage danach (war auch nicht berauschend, drei und drei), ne ehrliche Antwort darauf (habe nicht gelernt für die Prüfung), ein verständnisvolles Lachen der PDL.
    Zu dem Zeitpunkt war aber eigentlich schon entschieden, dass ich die Stelle bekomme. Trotz Mitbewerber ;)

    Bestandenes Examen war Einstellungsvorraussetzung, dass ich aber im Praktischen nur mit vier abgeschlossen habe, störte keinen mehr, bestanden ist bestanden und Vertrag war ja eh schon abgeschlossen ;)

    Blaaa, blaaa, blaa- interessiert ja eh keinen, ich weiß :p Also Pointe:

    Die Noten in der Ausbildung sind bei Bewerbung nebensächlich, wenn du dich zu verkaufen weißt :mryellow:
     
  19. engele

    engele Stammgast

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    Es ärgert mich soooo sehr solche aussagen zu lesen...toll es macht nix wenn ihr ein nur mäßiges bis schlechtes examen habt...verkauft euch einfach gut. JA so soll die Pflege von morgen aussehen...das ist nich persönlich gemeint,aber nicht jeder ist so dass er nach der ausbildung das an wissen nachholt,welches er in der ausbildung warum auch immer sich nicht angeeignet hat! Viele sind dann froh wenn es vorbei ist und wenn sie es einmal geschafft haben duchzukommen,ruhen sie sich darauf aus...keine fort keine weiterbildung....jap so veralten dann Pflegetechniken und gaaaanz schnell pflegt man dann falsch und vielleicht auch gefährlich???

    also schwamm drüber wenn das examen nicht soooo berauschend ist,aber macht was dafür euer wissen nachzuholen und auszubauen:cheerlead:
     
  20. Flop

    Flop Stammgast

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    Hallo el-salmonelli,
    ich stimme ganz mit engele überein. Diese Einstellung "irgendwie schaffst du das Examen schon, Noten sind ja egal" finde ich überhaupt nicht toll.
    Das hat doch nichts mit fachlicher Kompetenz zu tun, sich zu verkaufen. Wir sollten fachlich unsere Bestes tun und wenn man eine drei bekommt, nur weil man nicht gelernt hat finde ich das echt traurig.
    Klar, manche bekommen schlechte Noten weil sie eben nicht so lernbegabt sind. (Und eine Drei ist auch keine schlechte Note) Aber es ist ja wohl nicht zu viel verlangt, drei Jahre lang sein Bestes zu geben. Das Wissen wird nacher gebraucht.
     
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