Neurolyse - wie wird sie bei Euch gehandhabt?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Neurologie / Neurochirurgie" wurde erstellt von amezaliwa, 03.04.2013.

  1. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Da es sehr unterschiedlich gehandhabt wird, interessiert es mich:
    wie läuft bei Euch eine Lyse ab
    welche Standards habt ihr dazu
    auch was habt ihr Euch sicherheitshalber angewöhnt - aus Erfahrungen, Hintergrundwissen, sonstigem

    Ich fang mal an:
    Ist der Pat in der Notaufnahme angekommen erfolgt Info an unseren Arzt, potentielle Lyse - Infoweitergabe, ggfs. Bett räumen (standardisiert ist kein Bett frei, notfalls geht Pat auch auf Int.)
    Häufig kommt der OA mit in die NA, entscheidet. Ist er nicht mehr anwesend, telefonische Rücksprache.
    Es erfolgt die Kurzaufnahme, das CCT, ggfs dort schon der Bolus, der Anruf vom zuständigen Arzt: Pat kommt, Perfusor aufziehen mit xxml. Häufigst 50ml + xxml, somit Vorbereitung Perfusor 1.

    Arzt begleitet den Pat. hoch, übergibt an Stationsarzt am Bett.
    Pat wird umgebettet, wir sind zu zweit.
    Vor dem anschließen des P nochmals RR-Kontrolle. Arzt gibt Freigabe für Beginn.

    Für 1h alle 10 Min. RR, dann für weitere 2h alle 30 Min.
    Während der Lyse kein BZ, kein DK, Bettruhe.
    Bis einschl. 2011 gab es ein Blatt für handschriftliche Eingabe RR, HF, Vigilanz, sonstiges, der Pat wurde alle 10 Min. aufgesucht, Veränderungen aufgeschrieben.
    Jetzt, mit der PC-Kurve validier ich "nur" noch die Vitalparameter RR, Sp02, HF, AF,
    ein entsprechendes Teil für weitere Beobachtungen - gibt es routinemäßig nicht, ist aber optional möglich.
    Kontinuierliche Anwesenheit ist i.d.R. nicht möglich, aber 10 Min. sind auch schnell rum.
    Bis ich mit allem am Patienten und am PC im Zimmer fertig bin, ist wenigstens die Hälfte der Lyse gelaufen.

    Die Aktivierung des Sättigungalarms ist sinnig, wird aber nicht routinemäßig gemacht.

    Während der Lyse - allg. und spezielle Beobachtungen wie Vigilanz + Reaktion auf Ansprache, Sprachproduktion /-verständnis, Monitorparameter, Augen.....meinerseits.
    Standardisierte ärztliche Beobachtung - keine. Der Arzt hat in seinem Zimmer aber einen Monitor, kann Parameter beobachten.
    Bei RR>160 - Arzt, spritzt direkt oder/und Beginn mit Urapidilperfusor.

    Am Montag und leider auch gestern gab es einen Zwischenfall, 1x nach der Lyse, 1x noch währenddessen.
    Beide Male massiver Sättigungsabfall.
    Patient 1 hatte erst eine halbe Stunde nach Beendigung der Lyse eine massive Zungenschwellung mit anschließendem Sättigungsabfall, zun. Tachykardie. Bis dahin nix, Monitorparameter bestens.
    Mit Guedel + 10l 02 mit Maske - Sättigung umgehend wieder im Normbereich, Situation entspannt sich.
    Leider dann beim anheben der Zudecke: Massive Blutung aus Braunüle am Arm an dem die Lyse lief, multiple Hämatome und weitere Blutungen am anderen (musste in Notaufnahme zig mal gestochen werden).
    Fazit: Arme bleiben auf der Decke.
    Patient 2 hatte keine Zungenschwellung aber dafür gekrampft.
    Beide Male war der zuständige Arzt prompt mit im Zimmer, das Remiteam umgehend anwesend.
    Beide kamen nach Stabilisierung sofort ins CCT in Arztbegleitung, mit Monitor, 02, Notfallmed. - beide Male immerhin - keine Einblutung erkennbar.

    Auch wenn bei Patient 1 schnellstmöglich gehandelt wurde, war der Alarm für die Sättigung nicht aktiviert, der Alarm kam über die HF
    Bei Patient 2 am Folgetag, wurde gleich beim anschließen der Alarm aktiviert.
    Fazit: Alarm rein, Clip fixieren.
     
  2. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Was meinst Du???

    Neurolyse: operative Freilegung eines durch Bindegewebe, Tumor oder Narbengewebe eingeengten Nerves.
     
  3. narde2003

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    Ich vermute mal, sie meint Lyse bei Apoplexpatienten.
     
  4. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Aufgrund Fachbereich: Stroke Unit mit IMC hab ich wohl irrigerweise angenommen, dass klar ist was ich mein.

    Gemeint ist i.v. Thromolyse mit rt-PA/Alteplase nach ischämischem Schlaganfall
     
  5. Bucks

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    Was ich bei deiner sehr ausührlichen Beschreibung vermisse ist die Überwachung des neurologischen Status des Patienten!! Wir scoren den Patienten sehr engmaschig, Pupillenbeurteilung und natürlich alle Vitalparameter ca. viertelstündlich je nachdem. Oftmals bekommen die Patienten die einen Hypertonus haben eine arterielle Überwachung dann haben wir dauerhaft Blutdruckanzeige, Urapdil ist bei uns auch Mittel der Wahl. Alle Grenzen sind engmaschig eingestellt natürlich auch SpO2. Wir versorgen den Patienten meistens vor der Lysetherapie mit Magensonde, Dauerkatheter mit Temperatursonde, 2. Braunüle. Nachblutungen können immer passieren, deswegen ist die engmaschige Kontrolle in der ersten Zeit ja so wichtig. Krampfanfälle sind natürlich bei einem großen Hirninfarkt auch möglich, vielleicht stimmte das Zeitfenster ja auch nicht? Manchmal die die Zeitangaben der Angehörigen/Patienten nicht verlässlich. Aber so etwas passiert leider.

    Konnte ich dir weiter helfen?
     
  6. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Die meisten Nachblutungen sind aber so gering, dass du sie erst am nächsten Tag in der Bildgebung siehst und niemals in den Pupillen.
    Es gibt Stationen die leuchten alle 5min. Wir leuchten nur stündlich. Wer richtig schnell blutet, den retteste auch mit viertelstündlichen Kontrollen nicht (bzw. mit was für einem Outcome dann?!), und wer langsam blutet, den erkennste mit stündlichen Kontrollen (zumindest wenn man auch auf extrem dezente Differenzen achtet und nicht nur starke)..
    Und wir haben doch andere Möglichkeiten den Patient auf Zeichen von Hirndruck und Blutungen zu überwachen. Vigilanz, Blutdruck, Puls, Atmung, Schmerzsymptomatik.

    Wir messen viertelstündlich Blutdruck und machen noch häufiger Vigilanzkontrollen, aber in die Augen leuchten wir nicht so häufig. Vor allem da das Leuchten die dementen Patienten ziemlich kirre macht, und diese Aufregung ist dann auch nicht so der Bringer. Genauso wenig wie Sedierung, weil man sie ja einschätzen möchte.
    Bei Blutungen wird eh erst interveniert bei Vigilanzveränderung, zumindest bei uns so, und dafür braucht man keine Pupillen.

    Bei uns gibts erst Bildgebung, dann in Begleitung von neurologischem ZNA-Arzt(Assistent) Fahrt auf Station, ab in den Aufnahme-/Eingriffsraum mit Bettwaage ("Lyse-Lounge"), eine zweite Bettwaage haben wir im Lager, falls wir mal mehrere Lysen gleichzeitig haben. Nochmalige neurologische Einschätzung durch OA der Station oder erfahrenen Facharzt und telefonische Beratung mit Neuroradiologe.
    Manchmal reicht die Fahrt im Fahrstuhl aus damit der Schlag wieder verschwindet und es eine TIA wird (z.B. wenn du einen Kollateralkreislauf hast, der erst bei höheren Blutdrücken funktioniert und immer mal wieder was durchlässt).

    Falls Entscheidung zur Lyse wird noch DK, und zwei Flexülen zusätzlich gelegt. Das passiert dann parallel zum Anlaufen der Lyse. Lyse wird erst aufgezogen, wenn wir das endgültige ok haben. Ist sauteuer die Geschichte. Haben wir aber alles vorbereitet in der Lyselounge.

    In vielen Fällen wird heutzutage ja auch lokal lysiert, bzw. noch erfolgreicher mechanisch rekanalysiert. Dann also noch Intubation,MS und Kreislaufsicherung, allerdings ohne Arterie, sondern mit 2,5 bis 5minütlicher Blutdruckmessung. Dann Angio in Begleitung von einem ITS-erfahrenen Neuro-Facharzt. (dafür gibts nen Hintergrund bei uns, die assistieren dem Angiologen, übernehmen Aufgaben eines Anästhesisten)
    Falls aufgrund der Angio kein gutes Ergebnis zu erwarten ist, wird beim Zurückkommen dann ZVK+Arterie gelegt.

    Wir lysieren sehr viel, sind geübt, deswegen können auch mal 3-4 Leute am Patienten rumfummeln, ohne sich ins Gehege zu kommen. Wir sind ne Uniklinik und im Bereich Neuro-Intensivmedizin und Entwicklung der systemischen Lysetherapie eher vorne mit dabei gewesen.

    EDIT: Andere Vitalwerte ausser Blutdruck werden natürlich kontinuierlich überwacht und man kann die Monitore von vorneherein so einstellen, dass die Alarme bei Sättigung z.B. per Standard gesetzt sind, wenn man einen neuen Pat. aufnimmt.
    Wir intervenieren aber erst bei Blutdrücken im Bereich >190, Alarmgrenze ist bei 200, aber man hat ja auch bei Werten unterhalb der Alarmgrenze die Möglichkeit schon Urapidil zu geben.
     
  7. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Erst mal vielen Dank, hab schon gedacht es tut sich nix mehr. Schön.

    Zum Teil ja. Allerdings - habe ich nun meinerseits Unklarheiten
    Neurol. Beob. wie beschrieben: "....Während der Lyse - allg. und spezielle Beobachtungen wie Vigilanz + Reaktion auf Ansprache, Sprachproduktion /-verständnis, Monitorparameter, Augen.....meinerseits."

    Scoren - im Sinne von NIHSS? - Ist bei uns eig. ausschließlich ärztliche Aufgabe, alle 4h bzw. 6xtgl.
    leider - für diese Zeit, da i.d.R. keiner kommt und sie durchführt
    ansonsten - besser so, weil damit eine gewisse Präsenzzeit im Zimmer nötig ist, ärztlicherseits
    - fehlt schlichtwegs PP um das auch noch zu leisten --- kommt vielleicht noch, wenn wir endlich mal so besetzt sind wie es vorgesehen ist
    (nein, kein gejammer, sondern wohlbegründet und auch mit Konsequenzen verbunden, die aktuelle Besetzung)

    Woher nehmt ihr die Zeit vor der Lyse MS, DK zu legen, wennst Dir (auf der anderen Seite) nie sicher sein kannst, dass Du beides danach nicht benötigst, wenn im positiven Sinne die Lyse sehr erfolgreich war?
    Andere Überlegung: Wenn jemand dermaßen nachblutet, dann hättest möglicherweise durch das legen einer MS eine völlig unkontrollierbare Blutung verursacht. Blöd, oder?

    Der Krampfanfall - tja, da müsst ich Nardes Kugel befragen, ein Hinweis war jedoch, dass Pat. Probleme mit Alkohol hatte.
    War auch mein letzter Tag vor dem Urlaub, somit weiß ich echt nicht wie es weiter ging.

    Temp.sonde? Ist das definierter Standard bei entsprechender Symptomatik? Temp.sonden kommen bei uns seltenst zum Einsatz.

    Eine weitere Problematik, die heut im Gespräch mit einer A/I Fachkraft eigentlich nochmal eine weitere Überlegung einbrachte:
    Standardisiert ist das geteilte Bild deaktiviert aufgrund Order - werd ich künftig reintun, für mich, für die Zeit.
    Ab und zu mache ich es ja, da in der Zeit jedoch nicht (war im Zimmer neben dran und habe es tatsächlich nicht gerafft, den Monitoralarm akustisch zuzuordnen).
     
  8. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Klingt eher nach ganz normaler Beobachtungen auf jedwede neurologische Auffälligkeit. Überwachung mit dem Bio-Sensor "Pflegekraft".

    NIH machen bei uns auch die Assis.
    Rausziehen kann man immer noch, das blutet dann eher nicht. Wir machen es halt alles parallel, deswegen kein Zeitproblem
    Ach, völlig unkontrollierbar ist selten eine Blutung. Hast du mal eine teilweise abgerissene Prothese der A.femoralis gehabt, so mit 2 Pflegekräfte die aufm Patienten knien, 20 ungekreuzten Konserven und einer FFP-Mikrowelle im Patientenzimmer? Selbst das ist noch kontrollierbar^^. EKs haben wir vorrätig.
    Standard ist 4stdl. Temperaturmessung. Wir haben nur noch DKs mit Temperaturmessung, erspart halt etwas Arbeit.
    Ich würde versuchen anhand des geschilderten Falls diese Order umzuwandeln. Einfach mal mit dem Stationsarzt in Ruhe reden und schildern, dass das auch hätte schief gehen können. Man kann ja auch ne 30er Sättigung bekommen und noch Normofrequent sein. Ihr hattet ja nur Glück dass die Hf reagierte. Wenn ihr ein CIRS habt, würde ich das da eintragen, dann müssen sie reagieren.

    Keinen Sättigungsalarm zu haben bei einem Lysepatienten finde ich ziemlich fahrlässig. Da kann man sich Überwachung der Sättigung auch gleich komplett schenken.

    EDIT: Statt den O2-Klips doch lieber die Einmal-Produkte nehmen, die man am Zeh oder Finger festkleben kann. Die Klips zu fixieren sehe ich als problematisch, weil das Druckstellen machen kann.
    Dass die Alarme bei den Klips nerven, kann ich mir gut vorstellen, die meisten der Neuropatienten die ich kenne, hätten das innerhalb von ner halben Minute wieder abgebastelt^^.
     
  9. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    @Fleschor_Max
    Die übliche Praxis - kein Sp02-Alarm drin, bei nicht erkennbaren Defiziten aber potentieller Gefahr - das ist etwas was ich zu verantworten habe - ohne drumherum zu reden.
    Was die Kreativität anbelangt den Clip vernünftig zu fixieren ohne Druckstellen zu verursachen - hohes Maß vorhanden.
    Meine Begeisterung über die fehlende ärztliche ÜW - ist schon groß und ich versteh es eigentlich nicht. Werd dran bleiben.
    Hier geht mir aber auch um etwas was ich möglicherweise nicht sehe. Was für Dich völlig logisch erscheint - ist es für mich nicht unbedingt.

    Das Hauptaugenmerk der ÜW ist die 1h bis die Lyse durch ist, in der Zeit macht man ja auch nicht viel anderes.
    Hier war es deutlich danach, was mich - wurmt. Deswegen werd ich da auch dranbleiben, einmal zu meiner eigenen Sicherheit - andererseits auch - um das anderen künftig zu ersparen. 1x reicht vorläufig.

    ...und nein, kein Bedarf am Szenario wie beschrieben, behalt das bloß bei Dir, Danke.:sbaseballs:
    Da gehen uns auch leider die dafür benötigten Hände recht schnell aus.
     
  10. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Das ist aber ein durchaus realistisches Szenario. Der blöde Zufall wartet nur auf solche Gelegenheiten. Du hast ein gutes Beispiel zum Argumentieren, macht nen neuen Standard und nehmt die Alarme rein. Ansonsten würde ich wirklich alles in Bewegung setzen, auch wenn ich mich damit unbeliebt mache. Gibt sicher noch sowas wie ein QM.
    Ich kann mir sogar vorstellen, dass eine Überwachung der Sättigung bei Lyse vorgeschrieben ist, genauso wie die vierstündliche Temperaturkontrolle, damit man die Komplexbehandlung bei der Kasse abrechnen kann (müsstest du das als Stroke-Schwester nicht wissen? :p). Überwachung heisst dann aber auch, nicht nur messen, sondern Alarmgrenzen haben.

    Habt ihr z.B. standardmäßig die Herzschrittmacher-Erkennung aktiviert? Wenn die deaktiviert ist, zählt der Monitor dir die Aktionen des Herzschrittmachers, aber ob der wirkliche Puls nicht viel niedriger ist, merkste dann ja gar nicht mehr.
    Frag mal deine Ärzte ob es denen ausreichen würde, wenn du den Sauerstoffclip nur jede Stunde einmal anschließt und die Sättigung misst. Vllt. wird ihnen dann klar, warum man kontinuierlich überwachen und nicht messen sollte.
     
  11. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    @Fleschor_Max
    Meine Liste wird grad immer länger...ist ja auch gut so.
    Während der Lyse, neben allem anderen, die Kontrolle und Doku der Monitorparameter - alle 10 Min - ja.
    Für 2h danach alle 30 Min. - gilt das selbe.
    Die Alarmaktivierung der Sättigung als Pflicht - nein, nicht bewusst, nicht bekannt.
    Nicht erinnerlich - das Thema bei der WB, nein da scheppert nix.

    Generell sind die Kriterien wer auf die Stroke kommt - teils nicht nachvollziehbar (gelinde ausgedrückt)
    dadurch hast auch (eher häufig) Patienten, die das auch nicht einsehen können oder wollen, dass der Sp02-Clip ständig dran sein sollte.
    Da redst gegen Wände, teilweise. Dann wird tatsächlich häufig der 2 stdl. Monitordoku genüge getan.
    DAS dürft auf der Int. doch deutlich anders laufen.
    Mal gar nicht angefangen von den überwiegenden Fußgängern ohne DK, MS, ZVK, was auch immer.
    Nein die pacer Erkennung wird jeweils manuell aktiviert, sobald die Info vorliegt - entweder durch Pat. selbst oder den ärztlichen Anamnesebogen.
    Wobei mir nicht bewusst ist, ob sie auf der Int. standardisiert aktiviert ist, muss ich nachfragen.

    Lyse mache ich erst wieder seit 2012, davor 8 Jahre lang nicht (stationsbedingt)
    ist auch keine wirkliche Ausrede, seit dem ist genug Zeit vergangen
    ich hatte um vieles vorab gebeten, aber mich auch nicht nachdrücklich genug dafür eingesetzt.
    Fragen darf man aber immer jemanden. Int. kollegen sind nah.

    ...da ich grad mal alles nochmal durchgehe: Keine Arterie - nur auf Int.
     
  12. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Wem sagst du das. Wir bekommen Pat aus Pflegeheimen, die da angeblich noch gelaufen sind, und wenn du dir die Spitzfüße anschaust, kann das niemals der Fall gewesen sein.

    Aber für unkooperative sind die Klebesensoren halt genial, die kommen dann an den Zeh und dann wird die Socke drüber gezogen. Man kann auch noch die Socke am Unterschenkel festkleben, ist aber seltenst nötig.
    Patientensicherheit kostet manchmal Geld.

    Hat man eine Sättigung hat man auch einen Puls, da störts dann nicht so wenn die EKG-Elektroden ständig abgehen.
     
  13. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    @Fleschor_Max
    Zur Zeit - 3 verschiedene Sättigungssensoren
    den "normalen" für den Finger
    einer ist ein Einwegteil zum ankleben, Klebezuverlässigkeit - nicht besonders
    der Dritte ist zum clippen fürs Ohr oder kleben an Finger/ Zeh und Mehrweg - das ist auch der der nie halten mag - egal wie

    ja die Variante Zeh und Socken wird häufiger angewendet - damit der Patient mehr Möglichkeiten und Freiheiten hat, wenn er aus welchem Grund auch immer den Clip nicht dran lässt.
    Anwendung aber halt nur gezielt und bei Patienten die instabil sind, 02 benötigen, konkret mit pulmonalen/ kardialen Defiziten kommen/ diese entwickeln - dann wird auch der Alarm aktiviert. Zu Beginn oder im Verlauf.
    Entscheidet auch letztlich jeder für seine Schicht.
    Ein Patient der keine erkennbare Einschränkung hat, Alarm bleibt deaktiviert.
     
  14. herzchen2508

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    Da wir täglich Lysen haben, ist das bei uns eigentlich ein sehr entspanntes & lockeres Thema, in dem jeder Mitarbeiter sehr sicher und geübt ist .
    Kommt ein potenzieller Lyse Kandidat in die ZNA, hat er vom NA schon 2 große zugänge erhalten und meist ist auch schon Blut abgenommen was nurnoch ins Labor gebracht werden muss
    Der Patient wird vom Neurologen gesehen,aufgenommen,1.NIHSS....Info an die radiologie,dann CCT oder CTA oder sehr junge Patienten bekommen ein MRA (in der Zeit wissen wir auf der Stroke auch schon bescheid und verlegen ggf.und ich stell mir auch immer schon das Lyse Tablett in greifbare Nähe)
    der Patient wird von uns abgeholt und zusammen mit dem Neurologen auf Station gebracht .
    Während die ärzte auf die Blutergebnisse,die Entscheidung vom OA etc pp. warten,schließen wir den Patienten an den Monitor, ggf. entkleiden anziehen vom Krankenhaushemd,DK &MS-Anlage (in absprache mit Arzt! by the way:wir haben auch nur DK´s mit Temp-Sonden:beten:
    RR wird initial an beiden Armen gemessen (Messintervall alle 10min während der Lyse) bei werten über 160 spritzen wir n Ebrantil-Bolus und ggf. Perfusor danach
    Lyse aufziehen geht ruckzuck ....kaum der rede wert
    Da die Patientenzimmer bei uns alle in greifbarer Nähe sind,haben wir auch immer zeit den Patienten während der Lyse auf vigilanz,Schocksymptomatik,allergische reaktionen tralalala gut zu beobachten.
    Die Monitoralarmgrenzen werden mit dem Arzt abgesprochen, auch SpO2 bleibt dran! (haben nur die Ohrclips - ich find die klasse)
    NIHSS wird bei uns von Ärzten und Pflege gleichermaßen durchgeführt.
    Das Aufnehmen eines Lysepat. geht bei uns so schnell und routiniert,das der Patient keine 5min meist da ist,da läuft auch schon die Lyse ;) Meist machen wir das alles mit 2Pflegekräften,manchmal auch alleine....zur not hilft der assistenzarzt halt mit (wir haben IMMER einen Arzt in der Stroke sitzen) :lamer:

    Puh,ganz schön viel.....hab bestimmt was vergessen,aber ich hab auch Urlaub.....da darf man schonmal die Arbeit verdrängen :sdreiertanzs:
     
  15. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Was passiert bei euch mit Patienten, die nach der systemischen Lyse noch in die Angio zur lokalen, intraarteriellen Lyse und Trombektomie gehen? Das klingt jetzt nicht so, als würdet ihr bei euch intubieren? Gehen die gleich auf ITS?

    EDIT: Die KlebeO2-sensoren haben wirklich nicht die beste Haltbarkeit, aber man kann sie ja mit rollenpflaster etwas verbessern (allerdings das rollenpflaster nicht im Kreis um den Finger wickeln, sondern einmal einen Streifen über die Fingerkuppe drüber gehen lassen). Was auch noch hilft: Zugentlastung, also das Kabel des Oxisensors schon vor dem Finger einmal an der Hand z.B. festkleben.
     
  16. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Vielen Dank herzchen
    Hm, täglich - nein.
    Lockerer, inzwischen - ja. Für viele begann es 2012 bei 0, mit dem Thema Lyse.
    Gut wenn vom NA bereits Zugänge gelegt werden (wir wollten auch 2, hat sich aber nicht durchgesetzt)
    Patient wird von NA gebracht, da hab ich nix dagegen, PK NA + Arzt, Monitor
    RR: Grenze und Behandlung - gleiches Verfahren
    Thema Verlegung, immer wieder Terz, weil grundsätzlich kein Bett frei bleibt, zusätzlich gibt es auch noch vereinzelt Stress, wegen der expliziten Zimmerzuordnung nach Fachrichtung Neuro/Med. Unnötiger Stress durch die Pflege, sei angemerkt.
    Es gibt Ärzte, die sich da Gedanken machen, auf abends 1 Bett freizubekommen, die Regel ist das nicht.
    Auch wenn häufig Zugänge kurz vor Ende vom SD kommen.
    Nachts wird regulär nicht verlegt.

    Wird der Patient routinemäßig vom Arzt während der Lyse angeschaut, oder kommt er nur dazu wenn er eingreifen muss?
    Also auch bei Euch häufiger schon vor/zu Beginn der Lyse DK, MS - find das irgendwo interessant, weil bei uns grundsätzlich kein DK gelegt wird, frühestens 2h danach. MS frühestens am Folgetag.
    Die door-to-needle-time --wirkt bei Euch sehr gut organisiert und überlegt
    ...Arzt hilft mit zur Not, hach schön
    eigentlich haben wir einen Stroke Arzt, ab jetzt wieder im 3-Schicht-Betrieb (zuvor - Personalmangel, nicht möglich, nachts 1 DA für die gesamte Neuro) aber der hilft mitunter in der NA mit, wenn der diensthabende nicht rum kommt - was im SD häufiger der Fall ist.
    Nachts - kein MRT.


    @Fleschor
    wir sind zwar an die Uni angegliedert, aber selbst keine. Arterielle Lysen - dazu wird der Pat in die Uniklinik verlegt.
     
  17. herzchen2508

    herzchen2508 Senior-Mitglied

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    Thema verlegungen ist bei uns kein Problem ... 2Betten sind immer für Stroke Patienten gesperrt (zusätzlich zu unseren tgl. Verlegungen),auch nachts sind Verlegungen kein Problem und werden gemacht . Wir sprechen uns täglich morgens ab bei der großen Übergabe mit den Ärzten welche Patienten zur Verlegung angemeldet werden und welche Patienten im Notfall auch gehen können.

    @amezaliwa : Während der Lyse guckt der Arzt schonmal wie es dem Patienten geht - er kann sich aber auch auf uns verlassen ;) unsere door-to-needle-time ist wirklich sehr gering,dass größte Problem sind nur die Patienten die einfach zu spät kommen ....

    @Fleschor_Max: Patienten die ne Thrombektomie bekommen,wandern entweder vom CT direkt in den Angio-Raum oder erst zu uns,kriegen ne systemische Lyse und werden dann unter Lyse rübergebracht wenn der Raum fertig ist,danach dann auf die ITS.
    Das beste bei uns,sind die mittlerweile sehr kurzen Wege weil alles sehr nah beiander liegt....radiologie,neuro diagnostik,Stroke,peripheren Stationen,ITS ....alles nich mehr als ein stockwerk voneinander weg :beten:
     
  18. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    @herzchen
    Wieviele Betten habt ihr eigentlich - ihr seid eine "reine" Stroke, evtl. Betten zur Neuroüberwachung?
    Ich denke, dass bei uns die Strukturen noch - sehr wachsen müssen, zusammenwachsen und es deutlich mehr Kontinuität braucht.
    Wie schaut bei Euch die -große Übergabe mit den Ärzten am morgen denn aus? Im Zimmer?
    Aktuell ist früh eine kurze Besprechung mit dem Team - am Patientenbett.
    Aber noch nicht lang - hatte seit dem noch keine Früh, bzw. war dann für die IMCI zuständig.
    Davor - gab es auch eine Besprechung, jedoch am Tresen - flapsige Kurzfassung: ziemlich blöd.
    Hm ja, früh wird festgelegt wer wann wohin raus kann, als regulärer Plan, Arzt informiert Belegungsmanagment.
     
  19. herzchen2508

    herzchen2508 Senior-Mitglied

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    Mittlerweile haben wir 12 Stroke-Betten und 4 IMC Betten ... Planung für Neuro-ITS plus Stroke laufen auch schon8)

    die "große" Übergabe findet bei uns jeden morgen um 8Uhr im Dienstzimmer vor der Besprechung der Ärzte statt.....
    Anwesend:Assistenzarzt,OA & Pflegepersonal
    Themen:Neue Patienten?Was gabs nachts besonderes?Wer kann ab wann verlegt werden?
    Zeit: max. 10 Minuten
    dann verschwinden die Herrschaften zur Besprechung,wir machen Pause und ab 9Uhr ist dann Visite, nachmittags ist dann nochmal Kurvenvisite

    In Zusammenarbeit mit unserem neuen OA haben wir letztes Jahr versucht die Arbeitsabläufe zu strukturieren,zu vereinfachen und für alle transparent zu machen.....wir ölen nicht für uns alleine rum sondern arbeiten zusammen & helfen uns gegenseitig .....

    Hört sich alles ganz harmonisch an eigentlich :hippy:
     
  20. Tempis

    Tempis Newbie

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1
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    0
    Hallo,
    bin seit nunmehr gut 18 Jahren im "Lyse-Geschäft".Im KH. Harlaching in München, wurde schon vor der Zulassung jahrelang lysiert.

    Ein wesentlicher Punkt ist die unbedingte personelle Begleitung des Patienten während der Stunde der Lysegabe und der ersten Postlyse- Stunde. In dieser Zeit spielen sich möglicherweise Komplikationen ab, die ein schnellst mögliches Eingreifen erfordern und ein Alleinelassen des Patienten als unverantwortlich erscheinen lassen. Der Monitor alleine kann dies nicht abdecken.
    Der ganze Hirndruckkomplex, Unvertäglichkeitsreaktionen auf Actilyse mit Übelkeit bis hin zur Ödembildung Zunge/Hals-Rachen-Bereich,
    erfordern evtl. sofortiges Eingreifen.
    Natürlich sehen dies unsere lieben Personalplaner oft ganz anders und Lysen laufen landauf,landab unter minimalster personeller Besetzung.
    Meine Erfahrung ist, daß bei einer konkreten Vorstellung des Risikoprofiles, verstanden wird, daß man unter den Bedingungen einer offensichtlichen Unterbesetzung nicht Lysieren kann, wenn man nicht "wissentlich" unverantwortliche Risiken akzeptiern will.
    So weit lehnen sich die Schreibtisch-Helden mit Kentnissnahme und Unterschrift so gut wie nie aus dem Fenster.
     
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