Neue Befristung zugesagt, nun wieder absagen = schlechtes Arbeitszeugnis?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von salzwatte, 11.05.2012.

  1. salzwatte

    salzwatte Newbie

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    Halli Halllo!

    Ich lese hier schon ne weile mit, muss euch jtz. aber doch mal bei einem Anliegen um eure Meinung fragen.

    Bin seit Sept. 2010 examinierte GuKP, hab danach dann gleich eine 80% TZ und BEfristete (15.09.10 - 30.06.12) Stelle in nem evang. KH bekommen.
    Nun hab ich über die Zeit viele, viele Mitarbeiter kennengelernt und ALLE haben das gleiche gesagt, nämlich dass die einen so lange befristen, bis ihnen nix neues mehr einfällt (einmal für 10 Monate, dann halbes Jahr, dann wieder 2 Jahre usw.)
    Wollte dem dann gleich aus dem Weg gehen und hab mich schon im März um ne neue Stelle gekümmert, wollte aber trotzdem irgendwie in dem Haus bleiben (bin ein Gewohnheitstier :-)) und mir dieses "Türchen" noch offen lassen.

    Dann kamen aber die letzten 3 Monate immer neue Dinge hinzu, die mich eigentlich davon überzeugt haben doch schnell das Weite zu suchen.
    Wir sind z.B. 50% zuviel auf der Station, haben alle um die 60 Minusstunden, die Patienten bleiben aus (wir sind eine Belegabteilung) und wir werden jtz. je nach Bedarf im Haus "herumgereicht" je nachdem wo gerade einer fehlt kommen wir ins Spiel. Auf Dauer und für einen Befristeten Vertrag möchte ich mir das nicht mehr antun... Ausserdem arbeite ich NUR 80%, wir lehnen uns NUR an den TVÖD an und ich fahr tgl. 40km einfach zur Arbeit. Das gibt sich auf Dauer nicht die Waage...
    Hab im Vertrauen mit meiner SL geredet und die konnte meine Ängste überhaupt nicht verstehen und ist mit dieser "Info" gleich zur PDL gerannt, er mich dann natürlich auch gleich "abgeschrieben" und mich nicht mal zu nem Gespräch gebeten (normalerweise kommt er IMMER 3 Monate vorher auf einen zu um über die weitere Zukunft zu reden). Ich hab mich damit abgefunden und fertig.

    Letzte Woche hat mich dann die Angst gepackt, dass ich einen Fehler begeh wenn ich da aufhör (elendiges Bauchgefühl -.-) und wollte dann doch einen Termin bei der PDL. Die Sekretärin hat mich gleich ganz herablassend gefragt "ach, sie möchten DOCH da bleiben?" ich also JA gesagt. Dann wollte sie das von mir schriftlich....

    Wo wir jtz. beim eigentlichen Problem wären.
    Hab ihr das nicht schriftlich geschickt, irgendwas hielt mich doch davon ab.
    Jetzt hab ich eine mündliche Zusage in nem tollem Haus, auf der IMC, 100%, UNbefristet und Bezahlung nach TVÖD.
    Das einzige was fehlt ist mein Arbeitszeugnis.

    Wie soll ich das jetzt am besten anfordern? Die gehen ja davon aus, dass ich doch da bleiben will?!
    Einfach anrufen, sagen "ich habs mir anders überlegt."?
    Oder das ganze am besten einfach schriftlich machen?


    Hab nämlich schon einiges mitbekommen wie die mit solchen Meinungsänderungen umgehen.
    Eine Freundin von mir hat die KiKa Ausbildung dort gemacht, dann 4 Monate gearbeitet und eine Zusage zunm Pflegepädagogik Studium für September erhalten, sie hatte noch ganze 9 Monate vor sich in denen sie da arbeiten wollte und ihr haben sie dann als sie zur PDL gegangen ist "arglistige täuschung" vorgeworfen, weil sie beim Einstellungsgespräch nix erwähnt hat. Folge --> schlechtes Arbeitszeugnis
    Die Tochter einer Kollegin wollte im Haus ein Praktikum bis zu ihrer Zusage zum Medizinstudium machen, hat dann die Zusage aber schon am 2. Arbeitstag im Briefkasten gehabt und hat sie dann beim PDL gemeldet und gesagt sie fängt nächste Woche zu studieren an und kommt dann ja folglich nicht mehr. Ihr haben sie mit "rechtlichen Schritten" gedroht.

    Mein Problem ist jtz. einmal die Angst vor bösen Anschuldigungen, dann die Angst sie könnten mir durch ein schlechtes Arbeitszeugnis meine neue Stelle versauen und die Angst ihnen zu sagen ich hab mich andersweitig beworben, weil ich ja interesse an einer weieren Anstellung gezeigt hab...

    Ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen helfen, mich aufmuntern oder Tipps geben,

    Liebe Grüße (und entschuldigung für den langen Text ;) )
     
  2. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Wenn du dir nix vorzuwerfen hast, können sie dir kein schlechtes Arbeitszeugnis ausstellen.
    Du kannst es doch beim Anwalt prüfen lassen, wenn es wirklich so schlecht ist und verlangen, dass ein Zeugnis geschrieben wird, welches deiner Tätigkeit und deinen Leistungen entspricht.

    Ich kann dir nur raten, such das Weite!! In so einem Haus wollte ich nicht arbeiten. Eindeutiger Vertrauensbruch der PDL, wenn sie/er über deine Weiterbeschäftigung oder nicht mit der Sekretärin bespricht und diese dich dann quasi im Vorzimmer abfertigt.

    Schau nach vorne und nimm die Stelle an, die dir einen unbefristeten AV anbieten. Heutzutage ist das Gold wert.
    An deinem jetzigen Arbeitsplatz ist das Vertrauen inzwischen zerstört. Und wenn du nun bleibst, wird es für dich bestimmt auch kein Zuckerschlecken, sondern du bist dann immer diejenige, die man überall verheizen kann, weil die eh nicht weiss, was sie will.

    Alle guten Wünsche für dich und ich hoffe, du triffst die richtige Entscheidung.

    LG opjutti
     
  3. Blinki

    Blinki Stammgast

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    Hi Salzwatte,

    deine Angst Nummero 3 würde ich ganz schnell mal streichen. Außer du bist einzig und allein auf der Welt um es anderen immer recht zu machen. Im Ernst, es ist doch dein gutes Recht deine Meinung zu ändern, unerwartet auftauchende Chancen zu nutzen und den Arbeitgeber zu nutzen.

    Zum Thema Arbeitzeugniss: Dieses würde ich einfach ganz normal einfordern. Dein Arbeitgeber ist verpflichtet dir eins auszustellen. Sollten sich deine Befürchtungen dann bewahrheiten, kannst du das Zeugniss anfechten. Es gibt bestimmte Kriterien die ein solches Zeugniss erfüllen muss. Rufmord gehört definitiv nicht dazu. Hilfreich wäre hier die Konsultation eine Fachanwalts für Arbeitsrecht.
    Außerdem würde ich versuchen die in Aussicht gestellte Stelle in trockene Tücher, dh die Zusage schriftlich zu bekommen. Eine mündliche Zusage ist zwar prinzipiell rechtlich bindend, jedoch hast du im Zweifelsfall Schwierigkeiten selbige nachzuweisen.

    Wünsche viel Erfolg
     
  4. salzwatte

    salzwatte Newbie

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    danke für eure Antworten :-)
    Ihr habt recht, vorallem hab ich schon von sooo vielen gehört, dass die das mit den befristungen wirklich so lange hinziehen bis man selbst aufgibt.
    Ich denke meine Entscheidung hab ich schon lang getroffen, ich muss da weg.
    Aber ich hab das Gefühl ich hab sie "betrogen". Hab ein wirklich tolles Team und möchte da nicht im Bösen auseinandergehen...
    Aber es stimmt, ich MUSS es keinem anderen recht machen ausser mir selbst...

    Und wegen dem neuen Arbeitsvertrag, sie meinte sie kanns mir erst schriftlich geben wenn sie das arbeitszeugnis hat. :/

    Sitz jtz. schon die ganze Zeit vor dem Telefon und überleg anzurufen, aber ich glaub ich mach das ganze einfach schriftlich.
    Oder findet ihr das überhaupt nicht in Ordnung?
    Hab an sowas gedacht:

    "Sehr geehrter Hr. Blabla,

    Gerne nehme ich Ihre Einladung am xx.xx zu einem Gespräch bei Ihnen an.
    Jedoch möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich aus persönlichen Gründen Ihr Haus fristgemäß zum Vertragsende am 30.06 verlassen möchte.
    Hiermit bitte ich Sie auch um die Ausstellung meine Arbeitszeugnis zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

    Ich bitte um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und Bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die schöne Zeit in Ihrem Haus.

    MfG"

    Kann man das so lassen oder doch anrufen und dann schicken? hmm...
     
  5. hypurg

    hypurg Poweruser

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    Hallo,

    1. hast Du eine Befristung mit oder ohne Sachgrund? Jeden Mitarbeiter kann man nich einfach so über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mehrmals ohne Sachgrund befristen.

    zum 2. und eigentlichen:
    Wir reden von der "Arbeit". Ein Vertrag - Du bietest Deine Arbeitsleitung an - dafür bekommst Du Geld. Ich denke, Du mußt das erstmal in den Kopf kriegen, daß man in manchen Fällen (z.B. bei der ORientierung nach einer sicheren Arbeitsstelle) des sachlich betrachten muß und sich überhaupt keine Gedanken machen sollte, wer vielleicht beleidigt sein könnte oder komisch reagiert. Du wirst nie wissen, was passiert. Du kannst Dich nur selbst korrekt verhalten.

    Wenn Du befristet bist läuft der Vertrag eigentlich von alleine aus, wenn Du keine Verlängerung unterschrieben hast. Da Du ein Arbeitszeugnis möchtest, würde ich dies aber unbedingt schriftlich mitteilen. Entweder gleich mitteilen, daß Du austreten wirst oder ein Zwischenzeugnis anfordern.
     
  6. monaluna

    monaluna Poweruser

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    Ehm warte bevor du jetzt kündigst... warte lieber bis du im anderen Haus eine schriftliche Zusage hast! Denn was machst du, wenn du die nicht bekommst? Dann wird dich dein alter Arbeitgeber bestimmt nicht mehr zurück nehmen.


    Alles andere haben ja die Vorredner schon geschrieben.
     
  7. Kalimera

    Kalimera Poweruser

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    Das hatte ich aber auch noch bei keiner Arbeitsstelle, da ich alte AG nie informierte bevor der neue AG mir eine schriftliche Zusage sendete. Ich kenne auch niemand, der vor einer schriftlichen Zusage ein ARbeitszeugnis senden musste. Finde ich seltsam.
    Das weiß doch auch jeder neuer AG, dass ein Arbeitszeugnis meist nachgereicht wird.
     
  8. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Wird wohl ein Zwischenzeugnis erwartet. Anscheinend ist sich der neue Ag unsicher was er von dem Bewerber halten soll und möchte erst ausschließen, dass dieser eine Katastrophe ist. Das stünde dann nämlich im Zwischenzeugnis.

    Finde ich auch verständlich.
     
  9. Lillebrit

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    Hallo,
    ich würde das anders aufziehen und die Befristung als Grund nennen, das Du Dich anderweitig bewirbst!

    Ungefähr so:

    Sehr geehrter Herr xxx,
    da mein auf den 30.06. befristetet Vertrag in Kürze ausläuft und von Ihrer Seite keine Option auf Verlängerung in Aussicht gestellt wurde, sehe ich mich zu einer Neuorientierung veranlasst.
    Aus diesem Grunde möchte ich Sie um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis (bis zum xxxx) bitten und verbleibe
    Mit freundlichen Grüßen


    Ein AG kann nicht erwarten, dass Du dieses Spiel mitmachst...Fachkräfte zu finden ist in dern heutigen Zeit nicht mehr so einfach! Stimm es also mit den Füßen ab und geh :deal:
     
  10. salzwatte

    salzwatte Newbie

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    Ach, hätt ich doch nur heute morgen nochmal hier reingeschaut, hab meinen Brief an die PDL schon abgeschickt. Hab das ganze noch n bisschen ausgeschmückt, aber nun gefällt mir deine Version besser, Lillebrit.
    Wollte das nur schnell loswerden bevor ichs mir anders überlege :/
    Naja, kann jtz. auch nichts ändern...

    Das mit dem Arbeitszeugnis find ich auch nicht ausergewöhnlich, die wollen ja auch auf der sicheren Seite sein.
    Der neue AG meinte nur, dass am Mittwoch eine Betriebsversammlung stattfindet, sie das da dann noch "offiziell" machen und muss und dann danach bräuchte sie das Zeugnis und nach dem allem bekomm ichs dann "offiziell".

    In meinem Vertrag steht folgendes als Grund der Befristung drin:
    (§14 TzBfG, Abs. 2)

    (2) Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig; bis zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren ist auch die höchstens dreimalige Verlängerung eines kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrages zulässig. Eine Befristung nach Satz 1 ist nicht zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat. Durch Tarifvertrag kann die Anzahl der Verlängerungen oder die Höchstdauer der Befristung abweichend von Satz 1 festgelegt werden. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung der tariflichen Regelungen vereinbaren.
     
  11. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    das ist kein Befristungsgrund, sondern eine Erläuterung zu den Möglichkeiten des AG der Befristungen ohne Sachgrund.
    Wie gesagt, ich würde mich wegbewerben...der Arbeitsmarkt sieht momentan sehr gut aus für Pflegekräfte.
     
  12. salzwatte

    salzwatte Newbie

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    hm, das steht bei mir unter "Grund der Befristung".. irgendwie wird das immer merkwürdiger.
    Vorallem dachte ich mir am anfang "in nem christlichen Haus bist bestimmt besser aufgehoben..." aber was ich da täglich mitbkomm verändert mein Bild drastisch.

    Dann hab ich ja alles richtig gemacht, langsam schwindet auch mein schlechtes Gewissen.

    Danke an euch alle!
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Bei einer Neueinstellung ist eine Befristung ohne Sachgrund bis zu zwei Jahren möglich und auch nicht ungewöhnlich. Nach den zwei Jahren kann man aber nicht nochmals ohne Sachgrund befristen. Dein AG müsste Dich also spätestens ab Oktober dieses Jahres unbefristet übernehmen. Er kann den Vertrag allerdings auch von sich aus auslaufen lassen, wenn er keinen Bedarf hat und Stellen abbauen möchte.
     
  14. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    ...und es wäre nur Fair dem AN gegenüber, eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung zu diesem Zeitpunkt zu signalisieren! Ob der Bedarf ab Juli vorhanden ist, sollte der Leitung Mitte Mai eigentlich klar sein.
     
  15. salzwatte

    salzwatte Newbie

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    ich hab von kollegen gehört (ja, von ALLEN die in den letzten ca. 7 jahren eingetreten sind) dass sie sich dann danach immer einen Grund ausdenken bzw. den vertrag dann von 80% übergangsweise auf 90% zu erhöhen (dann läufts wieder als neuer vertrag), den nächsten dann als "krankheitsvertretung" als grund befristen oder oder oder...
    hab ich schon alles gehört :angry:
     
  16. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Klar. Aber in diesem Fall hat der TE seiner Leitung signalisiert, er hätte kein Interesse an einem unbefristeten Vertrag. Dann denke ich mir als PDL auch "Reisende soll man nicht aufhalten" und lasse ihn seiner Wege gehen. Wenn er dann acht Wochen vor Vertragsende doch übernommen werden will, hab ich möglicherweise schon einem anderen Bewerber zugesagt und kann nicht spontan sagen, ob noch weiterer Bedarf ist oder nicht.

    Wenn ich das richtig sehe, gab es noch gar kein Gespräch mit der PDL, nur eine Bitte um einen Gesprächstermin?
     
  17. salzwatte

    salzwatte Newbie

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    genau das war auch meine erwartung, im haus scheints üblich zu sein, dass die PDL 3 monate früher auf einen zukommt.
    das signalisierte mir ja nur, dass kein interesse ihrerseits besteht und nur auf meine anfrage hin eigentlich der stein ins rollen gekommen ist...
     
  18. salzwatte

    salzwatte Newbie

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    ne, ne... hab nur mit meiner SL um meine Ängste (vllt. kein befristeter Vertrag? Versetzung auf andere Station?) und Sorgen gesprochen und sie hat das gleich in den falschen Hals bekommen. Hat sich das restliche dazugereimt.

    Hab einen Termin am 30.05 erhalten. Also erst genau 1 Monat vor Ende der befristung. Scheinbar war vorher "überhaupt keine Zeit" ...

    Bin jtz. mal gespannt, von heute bis Sonntag bin ich wieder auf ner anderen Station, ob da dann irgendein Anruf oder sonstiges kommt..:motzen:
     
  19. Ich muss mich Kalimera anschließen, das mit Vertrag erst bei Zeugnisvorlage ist sehr euer Merkwürden. Hab schon viel erlebt in der schönen Welt der Arbeit (und ich arbeite schon lange...:verwirrt:). Wenn man sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis bewirbt hat man ja nicht zwangsläufig ein Zwischenzeugnis parat. Zumal es hieraufeigentlich auch keinen gesetzlichen Anspruch gibt.
    , Dennoch wird ein AG es nicht verweigern und in der Regel ausgestellt. Dennoch heißt das ja nicht, das Du es dem potentiellen neuen AG vorlegen musst.

    lg
    Druckerpresse
     
  20. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Herrje, je nachdem, was gerade ansteht, ist unsere PDL auf Monate ausgebucht. Du kriegst einen Termin nach drei Wochen, Pfingstferien sind auch noch, und da beschwerst Du Dich - weißt Du, man kann's auch übertreiben.

    Befristete Anträge laufen normalerweise aus, wenn der Arbeitnehmer keinen Antrag auf Übernahme stellt. Das sollte er ca. ein Vierteljahr vor Auslaufen des Vertrages tun. Hättest Du wirklich Interesse gehabt zu bleiben, hättest Du Deiner Stationsleitung schon rechtzeitig sagen können, dass Du trotz Deiner Kritik gerne bleiben würdest. Da Du Dich bereits beworben hast, hättest Du Dich auch frühzeitig um ein Arbeitszeugnis kümmern können, der auslaufende Vertrag wäre Begründung genug gewesen. Jetzt kriegst Du kurz vor knapp Panik - angesichts der Stellensituation in der Pflege auch noch vollkommen unnötig - und jetzt sind die anderen schuld, weil die Zeit knapp wird?
     
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