Neuanfänger in der ambulanten Pflege

evianasu

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anke, ich danke dir

am montag habe ich meiner ersten tag in der ambulanten und ich muss gestehen ich hab ein wenig angst. klar ist, dass ich mein ziemlich gutes exam ganz frisch in der tasche hab und ein paar bewerbungen geschrieben hab und ich auch bei fast allen vorstellungsgesspräche habe. die ambulante war am schnellsten und das team und das hospitieren hat mir auch gut gefallen, meine sorge ist einfach, dass ich im krankenhaus gelernt habe und dort ja immer jemanden hatte, falls etwas sein sollte. gut, ja ich habe ein telefon bei mir, aber es macht mir ein wenig angst. wie war es denn zum anfang bei dir...nach der einarbeitung...das erste mal allein rausfahren?

danke dir nochmal!!!

grüße evi
 

Ngozi

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Hallöchen,
also ich bin 2 Wochen mit einer Schwester eine Tour mitgefahren, weil ich mich in der Stadt überhaupt nicht auskannte. Ich habe die Patienten kennen gelernt und die Wege. Ich habe immer ein Diensthandy mit, für Notfälle gibt es auch noch eine Hintergrundbereitschaft bei uns. Das war natürlich schon komisch, das erste Mal alleine rauszufahren und ehrlich gesagt habe ich mich auch tausend mal verfahren, aber ich konnte mich eigentlich schnell zurecht finden. Ich wuünsche dir auf jeden Fall einen guten Start und viel Erfolg. lg Anke:daumen:
 

sarisma

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Hallo ihr!
Bin auch seit 28.08 examinierte Gesundheits-u. Krankenpflegerin. Hatte auch 2 sichere Stellenangebote und noch a paar hab ich dann abgesagt wo ich auch gute chancen gehabt hätte.
Hab mich nicht lang entscheiden müssen.... Ambulante Krankenpflege hat mir bereits während des Praktikums in der Ausbildung sehr gut gefallen.
Bin jetzt die vergangene Woche zum Einarbeiten mitgefahren noch als "Schülerin", und ab Montag bin ich dann als Schwester und richtig Angestellte unterwegs.
Hab auch meine bedenken, z.B. irgendwas zu vergessen. Bin eigentlich a Mensch der sehr gewissenhaft und ehrgeizig ist bzw. arbeitet....aber denk es wird schon ne Umstellung!
Doch im Krankenhaus würde ich nicht mehr arbeiten wollen, die Bezahlung ist ja dort auch nicht so der Hit.
Viel Spaß wünsche ich allen, die auch wie ich NEU in der Ambulanten sind!

Greetings
 

Kleine-diakonisse

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Ich fange vorraussichtlich Dienstg in der Ambulanten an, bin auch eher skeptisch, ob mir das liegt.
Aber irgendwie macht ihr mir hier grad Mut.
 

inna

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Hallo,

Am Anfang ist es etwas schwierig, viele Patienten fühlen sich etwas unwohl wenn eine neue Person hinkommt. In der ambulanten Pflege möchten die meisten gar keine tollen Krankenschwesterkenntnisse haben, sondern eine Bezug und Vertrauensperson. Es kommt immer auf die Kleinigkeiten an, die vor Ort beachtet werden müssen. Mein Tipp: ALLES aufschreiben, damit man auch die kleinste Kleinigkeit nicht vergisst. Es sind so viele Informationen am Anfang - da kann man sich nicht alles merken. Für den einzelnen Patienten ist es aber sehr wichtig! Wenn die Pat. zufrieden sind kann ma es auch sein, ist auch ein gutes Gefühl gebraucht zu werden - dadurch wächst man auch!
Mit den Wegen war es bei mir auch so eine Sache, oft verfahren, aber immer angekommen, man fuchst sich mit der Zeit rein!
Ich wünsche euch allen einen guten Start und viel Spaß dabei!

Und nicht vergessen: aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben ...
 

LucyInTheSky

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Hallöchen!

Ich bin "damals" auch Hals über kopf in die ambulante Pflege geraten!

Eigentlich wollte ich nie in die ambulante Pflege, aber dann....mittlerweile macht es mir richtig Spass....Anfangs war es sicher komisch, und wie alle anderenmacht mir die Orientierung die meiste Angst, aber da hatte ich rein gar keine Probleme!(und vorher kannte ich gerade mal 3 Wege.......und war nur so ein wenn es sein muß AUtofahrer)

Ich hab immer die gelben Seiten dabei, weil ich die als Stadtplan ziemlich übersichtlich finde (habe alle anderen Seiten bis auf Ärzte rausgerissen*g*)

Ich wurde übrigens nur 3 Tage eingefahren!

Ich finde es auch nicht stressig...sicher ist man mal unter Zeitdruck, und Doppeldienste können auch ganz shön anstrengend sein, aber ich finde es nicht so anstrengend wie stationär zu arbeiten.......

Mein Chef meint immer, wenn ca 6 Mon in der ambulanten durchgehalten hat, und es einem immer noch gefällt, geht man meist garnicht mehr in die stationäre Pflege zurück!


Ich muß dazu auch noch sagen, dass ich in nem super genialem Team gelandet bin, mit nem super genialen Chef........ich fühle mich sauwohl!!!
 

meikemaus

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Mal ganz ehrlich: ohne jemandem den Beruf vermiesen zu wollen- Arbeiten in der ambulanten Pflege, da reicht es zu 99 % auch Pflegehelferin gelernt zu haben.
Vom pflegerischen Anspruch her völlig unterfordert ( sage nur " Highlight Insulin-Gabe), von den Arbeitszeiten her völlig überfordert!!!!!
Hätte ich jetzt nach 1,5 Jahren nicht wieder auf Station arbeiten können, hätteb ich noch eine 2. Ausbildung gemacht.NIE,NIE,NIE WIEDER!
 

Trisha

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Mal ganz ehrlich: ohne jemandem den Beruf vermiesen zu wollen- Arbeiten in der ambulanten Pflege, da reicht es zu 99 % auch Pflegehelferin gelernt zu haben.
Vom pflegerischen Anspruch her völlig unterfordert ( sage nur " Highlight Insulin-Gabe), von den Arbeitszeiten her völlig überfordert!!!!!
Hätte ich jetzt nach 1,5 Jahren nicht wieder auf Station arbeiten können, hätteb ich noch eine 2. Ausbildung gemacht.NIE,NIE,NIE WIEDER!
Möglicherweise bist Du nicht in den "Genuß" gekommen, mehr Tätigkeiten durchzuführen als Insulininjektionen und Grundpflege.
Aber deshalb der Meinung zu sein, dass man in der amb. Pflege nicht mehr als eine Pflegehelferin können und wissen muß, ist sehr bedenklich und schade.

Gerade in der ambulanten Pflege muß die Pflegekraft in Eigenverantwortung schnelle adäquate Entscheidungen treffen und Geschick in allen grund- und behandlungspflegerischen Tätigkeiten beweisen, da sie immer alleine ist. Sie kann sich keine zweite Pflegekraft zur Hilfe holen, geschweige einen Arzt, der sich mal eben "schnell einen Patienten ansehen" kann. Offenbar hast Du dies nicht erkannt oder einfach nicht erfahren dürfen.
Im Krankenhaus hat es die Pflegekraft folglich einfacher....könnte man jetzt umgekehrt darstellen und Deine Meinung widerspiegeln....

Was ist für Dich im stationären Bereich gegenüber der ambulanten Pflege anspruchsvoller?

LG
Trisha
 

maple

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hallo meikemaus!
ich weiß nicht,wie gross der betrieb ist,in dem du gearbeitet hast.bei uns ist es für die examinierten kollegen selbstverständlich moderne wundversorgungen zu machen,portnadeln zu wechseln und schmerzpumpen zu bedienen.in den krankenhäusern in der umgebung ist es so standard,dass dies ärztliche aufgaben sind.ich habe während meiner klinischen zeit fast ausschließlich auf der operativen intensiv und in der anästhesie gearbeitet,da wurde auch vieles vom pflegepersonal gemacht.aber auf den normalen stationen,da habe ich zum glück nur während meiner schwangerschaft arbeiten müssen,dürfen die krankenschwester doch ausser pflege nichts-und können auch nicht mehr.das war mir entschieden zu wenig.soweit meine erfahrung.ich bin froh,jetzt wieder mehr gefordert zu werden.
 

Gego

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[...]dürfen die krankenschwester doch ausser pflege nichts-und können auch nicht mehr.[...]
Gegen so eine verallgemeinernde Aussage möchte ich mich denn doch wehren!

In jeder Berufssparte gibt's solche und solche.

Bei mir liegt's jedenfalls nicht am mangelnden Können, daß ich einen Port nicht ansteche, sondern eben weil ich um die (seltenen) Komplikationen weiß, laß ich das in Händen unserer Ärzte.
 

sarisma

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@Trisha ich stimme dir voll zu!

Im Krankenhaus wenn mal wer was "verbockt" dann schiebt er es vom einem zum anderen. Oft kommt gar nicht raus wer einen Fehler gemacht hat. In der Ambulanten hingegen, ist man selbst allein für seinen Fehler verantwortlich. Man muss alleine Handeln! Man muss die Situation einschätzen und beurteilen, im Krankenhaus steht gleich ein Arzt parat, das hat man in der Ambulanten nicht. Man arbeitet wesentlich selbstständiger und läuft nicht gleich wegen der kleinsten Kleinigkeit zum Arzt. Patientenbeobachtung geschieht ebenfalls in der Ambulanten gewissenhafter, da man einfach seine Pat. länger hat und gut kennt. Der Zeitdruck ist ebenfalls nicht so krass wie im Krankenhaus. Es gibt auch Aufwendige VW's.......usw. unterfordert wird man da nicht.

Ich war jetzt 4 Jahre im Krankenhaus (1 Jahr Praktikum, 3 Jahre Ausbildung) und ich vermisse nichts!


Aber zusammengefasst tun alle Einrichtungen ja das gleiche, kranken Menschen helfen, Schmerzen lindern, Krankheiten heilen. Und Gott sei Dank gibt es solche Einrichtungen!

Ich bin stolz diesen Beruf erlernt zu haben, denn er fordert mich voll und ganz und macht mir total viel Spaß

Schönen Tag euch noch

sarisma
 

eiseule

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Zitat von meikemaus
Mal ganz ehrlich: ohne jemandem den Beruf vermiesen zu wollen- Arbeiten in der ambulanten Pflege, da reicht es zu 99 % auch Pflegehelferin gelernt zu haben.
Vom pflegerischen Anspruch her völlig unterfordert ( sage nur " Highlight Insulin-Gabe),
Ich finde dein Urteil über das arbeiten in der ambulanten Pflege ziemlich vermessen. Schade, wenn du das injizieren von Insulin als einziges Highlight erlebt hast, aber das geht definitiv an der Realität vorbei. Häufig kommt es auch darauf an, wie man sich selbst in den Betrieb einbringt um weitere "Highlights" zu erleben.
Was wären denn für dich Highlight gewesen?
 

jana1987

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Hi, ich mach eine ausbildung zu Gesundheits- und Krankenschwester und hab jetzt nächsten monat meinen einsatz in der ambulanten pflege, worauf ich mich eigentlich schon sehr freue, aber auch mit gemischten gefühlen den endgegen sehe, weil ich nicht so wirklich weiss was mich dort so erwartet. Hoffe ihr könnt mir irrgendwie sagen wie der pflegeablauf und das alles drumrum so ist und ob es auch so einen standart wie im Krankenhaus gibt (z.b. morgens bei ersten rundgang die vitalzeichen kontrolle) ???


danke schonmal im vorraus:flowerpower:


MFG Jana1987
 

Trisha

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Hallo,

du wirst eine exam. Pflegekraft bei ihrer Tour begleiten.
Es gibt keine standardisierten Tätigkeiten und Abhandlungen, im Sinne von: bei allen Pat. wird dasselbe gemacht.
Der eine bekommt nur Insulin injiziert, der nächste wird gewaschen, der übernächste bekommt Kompressionsstrümpfe angezogen....usw. Die Tätigkeiten werden direkt beim Pat. in der Akte dokumentiert, und dann geht es weiter zum nächsten. Zwischendrin oder nach der Tour sind evtl. Hausarztbesuche fällig, um Verordnungen abzuholen. Oder man wird angerufen und man muß notfallmäßig zu einem Pat., z.B. weil er aus dem Rollstuhl gefallen ist oder weil es ihm nicht gut geht o.ä., aber das ist selten.

Natürlich verfügt jeder Pflegedienst über Standards für die einzelnen Tätigkeiten, aber so was kennst Du ja sicher schon aus dem KH.

Lasse es auf Dich zukommen....man bekommt recht schnell einen Überblick, wie es in der ambulanten Pflege läuft.
Die Details kommen dann erst später, die sind im anfänglichen Wirrwarr noch nicht so wichtig.
Viel Spass!

LG
Trisha
 

meikemaus

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Die ambulante Pflege besteht doch überwiegend nur aus der Grundpflege.
Schwerstpflegefälle sind die Seltenheit, denn diese werden doch meist nicht mehr zu Hause versorgt.
Behandlungspflege umfasst doch im Prinzip zum größten Teil Medikamentengabe und s.c. Injektionen.
Ich denke schon, dass ich erkannt habe, wie verantwortungsvoll diese selbständige Arbeit ist.Aber Situationen richtig einschätzen und dementsprechend reagieren, lernt man schon während der Ausbildung.
Im Zweifelsfall hält man halt Rücksprache mit dem HA.
Es war auch nicht so abwertend gemeint, wie es vielleicht rüberkam, aber ich habe diese Erfahrung für mich persönlich gemacht und würde jedem davon abraten.
Sei es aus beruflichen oder auch finanziellen
Gründen.
Möglicherweise hängt diese Negativ-Ansicht wirklich mit meinem ehemaligen Betrieb zusammen.Habe bei einer 3/4 Stelle teilweise 190/200 Stunden gearbeitet.
Oft SD bis 23h und FD wieder ab 6h.Außerdem kann man sich in der ambulanten nicht wirklich weiterbilden. Man bekommt keine Neuerungen aus dem KH mit, gewöhnt sich viel mehr Fehler an, da man alleine arbeitet,
je länger man in der ambulanten tätig ist, umso kleiner wird die Wahrscheinlichkeit jemals wieder im KH angestellt zu werden.
Gibt es hier jemanden,der wirklich 30-40 Jahre in diesem Bereich arbeiten möchte?????
 

sarisma

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Ja, das hab ich auf jeden Fall vor. Hab ein gutes Examen gemacht und fühl mich nicht unterfordert, klar hat man nicht alles was man im Krankenhaus macht in der ambulanten (hat man ja im Altenheim auch nicht!!!)
Und vom finanziellen her kann man locker mitm krankenhaus mithalten (springt sogar mehr raus, und dienstauto hat man schließlich auch)
und fortbilden kann man sich auch, pdl, qm .... usw. da gibts keinen unterschied!
und vor allem hat man in der ambulaten (vielleicht nicht in jeder, will ich jetzt gar nicht behaupten) viel mehr zeit fürn patienten!

Ich bin froh das ich diesen weg gewählt hab, hatte auch angebote in uniklinik und psychiatrie

doch ich bereue meine entscheidung für die ambulante nicht, hab tolle kollegen, bekomm frei wenn ichs brauch......wo findet man sowas???

schönen abend euch noch

ps: die entscheidung liegt bei jedem selbst, hauptsache man ist glücklich in seinem beruf!
 

Nordlicht

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Moin Moin,

nun muß ich doch auch mal meinen Senf abgeben.

meikemaus hat da sicherlich nicht den optimalen AG gefunden, aber bitte nicht verallgemeinern!

Da ich amb.PD vergleichen kann, kann ich Dich auf der einen Seite verstehen, da ich auch mal eine vergleichbare PDL hatte.

Aber ich weiß auch, dass es ganz anders laufen kann, was z.T. auch daran liegt, wie die Geschäftsleitung arbeitet und Leistungen verkaufen kann. In Deinem ersten Beitrag hast Du geschrieben, Schwerstpflegefälle gibt es nur im Heim, dass zeigt schon, dass die GF nicht gut arbeitet.
Aus wirtschaftlicher Sicht müssen Grundpflegen sein, da die Abrechnung mit den KK für Behandlungspflege die Kosten nicht decken kann.

Was mir aber besonders am Herzen liegt: im KH habe ich nicht eine einzige Fortbildung freiwillig angeboten bekommen. Das kenne ich erst, seit ich gut ambulant aufgehoben bin.

(Und mal nebenbei: was gibt es im KH, was es nicht auch ambulant gibt?)
:fidee:
 

Trisha

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Was mir aber besonders am Herzen liegt: im KH habe ich nicht eine einzige Fortbildung freiwillig angeboten bekommen. Das kenne ich erst, seit ich gut ambulant aufgehoben bin.
Dem kann ich zustimmen - im KH: eine langweilige, uninteressante, kaum lehrreiche Pflichtfortbildung nach der anderen, meist ohne kompetente entsprechend für das Thema ausgebildete Dozenten.
Im ambulanten Bereich wurde nach Bedarf und Interesse das Personal fort- und weitergebildet.

Und mal nebenbei: was gibt es im KH, was es nicht auch ambulant gibt?)
:fidee:
Ärzte und Kollegen, die man zur Hilfe holen kann und i.d.R. auch gleich zur Stelle sind.:thinker:

LG
Trisha
 

Steffi1984

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FKS für Onkologie, Praxisanleiterin, aktuell Weiterbildung "Fachwirt im FSG"
Kommt ganz drauf an, wo man arbeitet. Es gibt sicher ambulante Pflegedienste, die gerade in ihren Touren nichts sooo anspruchsvolles haben,genauso gbit es auf Normalstationen auch Unterschiede. Ich arbeite in einer Uniklinik und da muss man sicher mehr drauf haben also "nur" zu Waschen!
 

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