Nach erstem Einsatz schlechten Ruf im Haus

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Cosmotico, 09.09.2015.

  1. Cosmotico

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    Hallo,

    ich bin neu hier und weiß so manches noch nicht einzuordnen, daher schildere ich nun meinen Sachverhalt und würde mir Feedback wünschen :-)

    Ich bin Azubi und und habe die Probezeit von sechs Monaten und alle Prüfungen bestanden und liege zwischen 1-2.

    Folgendes, im ersten Einsatz landete ich auf einer Station auf der ich mit sehr vielen Schwerkranken konfrontiert war, Nephrologie mit Dialysepatienten. Ich erlernte die Grundpflege von der praktischen Seite bzw. ich wendete das an, was ich gerade mal theoretisch lernte.
    Da ich vorher wenig Umgang mit Patienten hatte und der erste Unterrichtsblock natürlich nur sporadisch Körperpflege und Kommunikation, sowie Anatomie & Physiologie und Vitalzeichenkontrolle betraf, war ich relativ jungfräulich und näherte mich an die Patienten "sanft" heran.
    Soweit so gut.

    Mir war schon klar, dass ich von der Waschgeschwindigkeit nicht mit den Profis mithalten konnte, doch ich soll´s ja erlernen und das Feedback der Patienten, ob nun der Umgang mit Ihnen oder Sonstiges, war durchweg gut.

    Mit der Station kam ich bis auf zwei Leuten auch recht gut klar, ich kannte "meinen Platz" und war freundlich, hilfsbereit und engagiert. Praxisanleiterin auf Station war krank und somit hab ich max. 3-4x mit einer Pflegekraft gearbeitet.

    Dann kam mein Abschlussgespräch und mir wurde gesagt, ich sei zu langsam und es gäbe keine wirklich positiven, noch negativen Rückmeldungen seitens der Patienten (... seltsam, dass manche meinen Namen wissen wollten um sich für meine Pflege und meinen Einsatz zu bedanken, dass man mir sagte, dass man so einen freundlichen Umgang noch nie erlebt hätte, Geld zustecken wollte, was ich jedoch ablehnte, mit den Worten, dass ich bereits entlohnt werde und mein Einsatz auch für weniger gut betuchte und unfreundlich Patienten so sein soll...), aber was soll´s...
    und, ich sei zu langsam, die Art der Kommunikation mit den Patienten müsse man "runterschrauben", sonst ist die Arbeit nicht zu schaffen (ich war freundlich und hab niemanden bevorzugt, habe relevante Dinge an erster Stelle gesetzt... aber egal)...
    Außerdem sei ich "ja schon ein fertiger Mensch und da könne man ja nichts ändern"^^...
    Ich bin 37 und vermute, dass daher der Wind dreht.

    Nun, meine Beurteilung wurde eine 3 und man sagte, dass das Ausbildungsziel wohl in Gefahr sei und so weiter. Meine Lehrerin wollte ein Gespräch zwischen der Stationsleitung und mir arrangieren um meine Note zu ändern, doch ich lehnte ab, denn wenn ich "wirklich so schlecht bin, dann wird sich das gewiss auf den anderen Stationen auch herraus stellen und es wäre doch peinlich, wenn man hier meine Note auf eine 2 setzt, nun, es kann sich jeder denken!

    Im zweiten Einsatz, war ich wirklich aufgeregt am Anfang, ich traute dem "Frieden" nicht und gab wie im ersten Einsatz mein Bestes mit dem Unterschied, dass ich natürlich 4 Wochen mehr Theorie vorzuweisen hatte. Meine Noten im schriftlichen Bereich kratzten alle an einer 1 und ich war mir bewusst, dass ich entsprechend meines Ausbildungsstandes eigentlich gut vorbereitet war.

    Es lief ganz gut und ich hab eigentlich alles so gemacht, wie im ersten Einsatz, die Patienten waren "glücklich", etc. pp. - zwischendrinn war meine praktische Prüfung und ich verpeilte es, den Kittel beim Waschen zu nutzen (wohl zu oft auf die Praxis geachtet^^, 3x Einwirkzeit bei der Händedesinfektion unterschritten und mit dem Knie versehentlich auf dem Badboden abgestützt) ... 2+

    Dann kam es zwei Tage vor dem Ende des Einsatzes zum Gespräch mit meiner PA und man leitete das Gespräch mit den Worten:
    "Nun, wir haben eigentlich nur Schlechtes von Dir gehört, doch ich kann den Eindruck nicht teilen, da.... ", :o??? - Resultat - glatte 1!

    Ich freute mich, ging in meine Pause und traf dann einen Kollegen, der wie sich später rausstellte, der Stationsleiter meiner nächsten, also 3., Station ist und er schaute auf mein Namenschild und meinte:"Ah, Du bist das.... ich hab schon Einiges von Dir gehört..." - "Bitte??"...

    Ich bin jetzt im 3. Theorieblock, habe meine mündliche Prüfung mit einer 1 bestanden und habe diese Dinge meiner Lehrerin erzählt. Diese sagte, dass das eigentlich schon Mobbing ist und die pädagogische Leitung der Schule bot mir auch an, dass ich eventuell in ein anderes Krankenhaus gehen könnte, welches zum Konzern in der Stadt gehört, doch ich empfinde es einfach als lächerlich, dass ich den ... einkneife und zurückweiche.

    Meine Probezeit habe ich bestanden und ich gehöre zum vorderen Drittel in meiner Klasse.

    Wie sollte man denn da bitte verfahren, denn ich habe das Gefühl, dass ich mir nun ständig von Anfang an die Arme und Beine ausreißen muss, um diesem negativen Bild entgegen zu treten und ehrlich gesagt, ... der Job macht mir Spaß aber ist das der Standard?
     
  2. malu68

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    Was hat er denn über dich gehört????
     
  3. Cosmotico

    Cosmotico Newbie

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    Er hat sich nicht groß geäußert, war eher reserviert und fragte, ob in meinem Kurs auch "die und die" sind, was ich bejahte.
    Rückblickend gehe ich von dem aus, was auch die zweite Station "über mich hörte".
     
  4. malu68

    malu68 Stammgast

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    Du bist dir also nicht sicher, ob es negativ ist.... Da finde ich es schon... Sagen wir mal etwas voreilig, in der Schule davon etwas verlauten zu lassen. Gerade wenn dann in dem Zusammenhang der Begriff "Mobbing" fällt... Wenn auch nicht von dir....
    Ich vermute mal, du arbeitest in einem kleinen KH, da ist schnell Getratsche im Gang... Vielleicht solltest du das Gespräch mit der besagten Person suchen und ihn nochmal auf die Sache ansprechen....
     
  5. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ähm, ignorieren.

    Gequatsche gibt es immer. Die Kollegen unterhalten sich, wenn jemand negativ (auch positiv) aufgefallen ist, bekommt das auch jemand von der nächsten Station mit.

    Es war nur unprofessionell dir das so zu sagen. Oder du hast es falsch aufgefasst.
    Wenn ich jemanden neu kennenlerne, bekommt der im ersten Satz evt auch schon mal zu hören "Ach Sie sind das, ich hab schon viel von Ihnen gehört..."

    Wirklich jetzt! Das ist dann aber weder negativ gemeint (idr ;) ) noch ist es gar Mobbing.

    Also: Kirche im Dorf lassen, weitermachen. Bist du gut, stellt sich das auch raus.
     
  6. mary_jane

    mary_jane Gast

    Das ist nun dein dritter Einsatz den du beginnen wirst. Wieso gehst du nicht genauso ran wie an den vorherigen? Hat doch gut geklappt.
     
  7. Cosmotico

    Cosmotico Newbie

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    Ich stelle mich am Freitag auf der dritten Station vor und werde auch das Gespräch suchen, doch in der Pause habe ich auch keine Antwort bekommen, somit wird das wohl nichts "schönes" gewesen sein.

    Die "Versuche" meiner Lehrerin hab ich ja auch ignoriert, denn ganz ehrlich, wenn man sich, wie oben erklärt, sofort wehrt, dann kann das nach hinten los gehen.

    Was mich allerdings wirklich nervt, das ist der Umstand, dass man im ersten Einsatz "abgeurteilt" wird und das solche Kreise zieht. Wie gesagt, man steht unten und raucht eine und wird gleich so angequatscht.

    Ja, das stimmt M.J. - so werde ich das auch angehen, da ich denke, dass ich durch Leistung auffallen will, doch was bringt es mir, wenn ich immer wieder seltsam empfangen werde
     
  8. malu68

    malu68 Stammgast

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    Zieh dir einfach ein dickes Fell an und überzeuge durch deine Persönlichkeit.
    Der Anspruch an Schüler variiert auch je nach Station und Teamkonstellation.
    Drück am Freitag den Reset-Schalter und versuch unbekümmert an die Arbeit zu gehen. Das Gespräch kannst du ja dann immer noch suchen, wenn du bemerkst, dass die Vorbehalte anhalten.

    Und wie gesagt, ein Krankenhaus ist oft eine schlimme Gerüchte- und Tratschküche...

    Ich hatte in der Ausbildung auch mal eine Station, auf der ich nicht klar kam, und als sich die Situation zuspitzte, ich auch die Zeugnisbesprechung verweigert habe.
    Das zog natürlich auch Kreise und ich würde darauf angesprochen.... Na und ? Shit Happens... Kopf hoch, schütteln, weitermachen....
    Das einzige, was bei dir blöd gelaufen ist, ist dass es die erste Station und deine erste Beurteilung war. Wäre es die vierte oder fünfte gewesen, hättest du da vermutlich auch nicht so dramatisch gesehen... Oder?
     
    #8 malu68, 09.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 09.09.2015
  9. Cosmotico

    Cosmotico Newbie

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    Okay, vielen Dank einmal für das Feedback, hab durchaus positive Schlüsse daraus gezogen und wie gesagt, ich wollte mich nochmal informieren, wie andere das so sehen - klar, meine Lehrerin ist ne "Löwin" für ihre Schüler - doch sie ist nicht mehr aktive Krankenschwester, auch wenn sie weiß, wie das war... ich hingegen - bin da und möchte natürlich einerseits für mich sorgen, der Job ist so auch schon manchmal fordernd.. und andererseits auch einen guten Eindruck hinterlassen - die ganze Zeit.
    So, auch wenn Schule ist, man muss ja "früh" raus - Danke und gute Nacht!
     
  10. CR7

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    Hi,
    also so wie sich das ließt,hast du in deinen Einsätzen alle so gemacht,wie du es in der Schule gelernt hast,von daher passt das :-)

    Dass du im ersten Einsatz für pflegerische Tätigkeiten länger brauchst,ist auch ganz normal,das wird aber mit zunehmenden Einsätzen auch anderst.Du wirst dich persönlich und fachlich weiterentwickeln,der Umgang mit Patienten wird "sicherer" und deine pflegerischen Tätigkeiten wirst du auch "schneller" durchführen können,weil du im vornherein nicht mehr so lang überlegen musst,was du alles brauchst etc.

    Ich denke dass die "Kritik" in deinem ersten Einsatz etwas schlecht/falsch formuliert wurde.Mach dir aber deswegen keinen Kopf,abhacken und weitermachen :-) Sch.. auf die eine Beurteilung,hatte ich in meiner Ausbildung auch,lag aber an der Station mit der in meinem Kurs keiner klar kam und jeder die Bank durch schlechte Beurteilungen bekommen hatte. Manchmal liegts auch einfach an der Station :D
     
  11. SchwesterElisa

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    So sehe ich das auch. Das sollte dich nicht daran hindern deine Ausbildung gut oder sehr gut abzuschließen. Und danach sieht die Welt schon wieder ganz anders aus ;)
     
  12. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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  13. Elisabeth Dinse

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    Was ist eigentlich bei einer "3" so ehrenrührig? Sind nur "1" und "2" akzeptabel? Warum nicht schon in der Ausbildung lernen, dass es nicht um Perfektionismus geht.

    Elisabeth
     
  14. lusche

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    Wurde der ganze Beitrag gelesen, oder selektiv nur bis zur Note 3?
    Eine 3, die eigentlich eine 2 sein könnte/sollte wird man wohl hinterfragen dürfen?

    Sollte die Ausbildung nicht auch dazu dienen, dass gelernt wird sich nicht „die Butter vom Brot“ nehmen zu lassen? Oder wollen wir Duckmäuser, die alles klaglos hinnehmen, als Nachwuchs?

    VG lusche
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wer legt fest, dass es eigentlich eine "2" sein sollte. Die Bewertung wurde erklärt. Das man als Betroffener vielleicht anderer Meinung ist, dürfte der menschlichen Natur entsprechen.

    Was ich nicht haben kann- die Vorstellung, dass nur die Eigenwahrnehmung das Maß aller Dinge sein kann. Und diese Vorstellung haben leider nicht wenige Azubis. Kritik ertragen will nun mal auch gelernt sein. Und mangelnde Einsicht mag kaum einer hinnehmen. Oder?

    Elisabeth
     
  16. lusche

    lusche Poweruser

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    2 Gegenfragen...grins...
    Wer legt fest, dass es eine 3 zu sein hat? Sind die Beurteiler unfehlbar?
    Echt? Wo steht die Erklärung denn?
    Nur nebenbei ist der Kommentar „das Ausbildungsziel sei in Gefahr“ erstens keine Erklärung und zweitens deutlich übertrieben.
    Davon kann ich bei der TE nichts erkennen...siehe Zitat in meinem letzter Beitrag
    VG lusche
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Du warst also anwesend. Da kann ich nicht mithalten.

    Nur zu deinem Verständnis- jeder beurteilt die Worte der TE anhand seiner Erfahrungen. Meine Erfahrungen mit Azubis, die meinen ungerecht beurteilt worden zu sein, sind nicht die Besten.

    Elisabeth
     
  18. lusche

    lusche Poweruser

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    Jetzt wird’s ja doch langsam putzig...
    Wo habe ich das geschrieben?
    Bitte leg mir nichts in die „Feder“, was nachweislich unwahr ist.

    Du glaubst also nie den Schülern, die sich ungerecht beurteilt fühlen, aber (immer) erst mal den erfahrenen Beurteilern.
    Die erfahrene FK kann ja nicht irren?

    Deine Erfahrung in allen Ehren....

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass mich die Leute nicht anlügen...auch die Azubis nicht.

    VG lusche
     
  19. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wenn die Eigenwahrnehmung sich nicht mit der Fremdwahrnehmung deckt, hat das mit Anlügen nichts zu tun.

    In einer Beurteilung gab es ein Befriedigend, dieses wurde auch begründet. Der TE selbst erwähnt das zu langsame Arbeitstempo als einen durchaus nachvollziehbaren Kritikpunkt. Ob er langsamer ist als der durchschnittliche Erstjahresschüler kann ich von hier aus nicht beurteilen, aber die Aussage kann ich erstmal so stehen lassen.

    Im zweiten Einsatz hat er sich deutlich verbessert, was auch an der Beurteilung sichtbar wird. Das ist schön, bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die vorherige Beurteilung nicht gerechtfertigt war.

    Bei uns haben Schüler übrigens einen Lernzielkatalog, in dem auch die Dokumente aus den früheren Stationen zu finden sind. Ich höre bzw. lese also immer, welche Stärken und Schwächen der Schüler hat und welche Lernempfehlungen für die nächsten Einsätze ausgesprochen wurden. Gemeinsam an der praktischen Ausbildung zu arbeiten hab ich bis jetzt nicht als Mobbing empfunden - und unsere Lehrkräfte, die den Katalog erarbeitet haben, offensichtlich auch nicht.
     
    #19 -Claudia-, 14.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 14.09.2015
  20. lusche

    lusche Poweruser

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    Das ist doch mal eine Überraschung....grins...“Schützenhilfe“....

    Oh weia..da habe ich doch glatt vergessen das Wörtchen lügen in Anführungszeichen zu setzten.
    Dann doch mal Butter bei die Fisch:
    Allererster Einsatz auf einer Station mit schwerkranken Patienten
    Wie auch...im allerersten Einsatz?
    Die erfahrene FK war schon am Anfang ihrer Karriere „schnell“ genug...uups: ist die Grundlage für eine gute Bewertung Qualität, oder Quantität?
    Die TE hat´s erkannt...
    Na klar... die Argumentation der Beurteiler (die im weitesten Sinne im Bildungszentrum tätig sind), kann man unbesehen so stehen lassen, aber für die Aussage der Azubis gibt’s ja keine Beweise.

    Zudem müsse (lt "Begründung" der Note) die Kommunikation mit den Patienten „heruntergeschraubt“ werden...was immer das heissen soll...

    Als Motivationsspritze wird dann noch dies
    zum Besten gegeben.

    Nicht zuletzt ist eine 3 ja wohl kein Grund für die „Drohung“ das Ausbildungsziel nicht zu schaffen und (nachvollzieh- und begründbar) natürlich, um Elisabeths Formulierung zu übernehmen, nicht ehrenrührig.
    hmm
    Und schon wieder die böse Eigenwahrnehmung?

    Ein Lernzielkatalog, mit Hilfe dessen gemeinsam gearbeitet wird, ist ein schöne Sache.
    Mit dem Wissen um die vermeintlichen, oder noch bestehenden, "Schwächen" der Schüler wird aber doch bei Euch wohl nicht so umgegangen, wie es dort geschieht?
     
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