Nach der Krankenpflegeausbildung in die ambulante Pflege

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Bubu Maus, 15.07.2009.

  1. Bubu Maus

    Bubu Maus Newbie

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    Was sagt ihr zu dem Thema, nach der Krankenpflegeausbildung in den ambulanten Pflegedienst?
     
  2. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    :knockin::knockin:

    Tja...wem`s gefällt , der sollte es tun:-)Allerdings würde ich mir das sehr gut überlegen , denn biste erstmal ein paar Jahre dort , ist es sehr schwer,wieder in einem Krankenhaus eine Stelle zu bekommen...
    Ich würde vielleicht doch erstmal versuchen im Krankenhaus zu arbeiten und ein paar Erfahrungen sammeln...
    Aber jede :nurse:hat so ihr Steckenpferd und geht in einem für sie tootal tollen Bereich richtig auf , der eine bevorzugt die Onkologie , die Andere kann sich nicht ausser Intensivpflege vorstellen und für die Andere ist die häusliche Pflege das Richtige....
    Hast Du während der Ausbildung einen Einsatz dort gehabt ??? Wenn ja , wirst Du wissen , ob es Dir liegt oder nicht , ansonsten bleibt Dir die Möglichkeit zu hospitieren und Dur die Sache nochmals genau anzuschauen...

    :knockin:
     
  3. Steffi1110

    Steffi1110 Newbie

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    Azubi GUKI
    Arbeite zur Zeit in der ambulanten Kinderkrankenpflege und kann dies nur jedem empfehlen, oder zumindest jedem empfehlen dort mal reinzuschnuppern und zu schauen wie es gefällt.
    Vorteil aus meiner Sicht ist auf jeden Fall die Zeit, die man dort hat. Kein Stress, sondern Ruhe um ein Kind zu versorgen und mit ihm zu arbeiten. Es bleibt wirklich einmal Zeit für intensive Pflege und Therapie und man entwickelt so einen tollen Kontakt zu den Kindern. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass man Kinder betreut, die teilweise intensivpflichtig sind, und die meißten von einer Minute zur anderen reanimationsbedürftig werden können.
    Ob der Einstieg in die Klinik dann später problematisch werden kann, würde ich nicht unterschreiben. Natürlich sagen das viele immer, und es mag auch etwas dran sein, aber im Großen und Ganzen hat man auch in der ambulanten Kinderkrankenpflege mit Wundversorgung, Buttonpflege, Trachestomapflege, Absaugen, Beatmung etc. zu tun, was man ja auf bestimmmten Stationen in der Klinik nicht hat, wenn man nicht in bestimmten Bereichen arbeitet. Klar verliert man Krankenhaushygiene, Standards und so weiter aus dem Auge, aber wie gesagt, arbeitet man in bestimmten Bereichen wird man teilweise auch zu einem "Fachidiot", daher denke ich dass auch ein Wiedereinstieg in die Klinik möglich ist...
     
  4. Schwester Persephone

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    250
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    Beruf:
    Krankenschwester
    Ort:
    Nähe Bremen
    Akt. Einsatzbereich:
    ambulante Pflege
    Funktion:
    PDL
    Bubu-Maus, ich denke, diese Frage kann man pauschal nicht beantworten. Unsere Erfahrung ist: je mehr Berufserfahrung, desto einfacher ist das Einarbeiten in der ambulanten Pflege - logisch.
    Frisch Examinierten oder Pflegekräften mit wenig Berufserfahrung und/oder langer Berufsabstinenz fällt es oft schwer, so sehr auf sich gestellt zu arbeiten.
    Beispiel: Pat. ist schwindelig, RR 110/70, Puls 90, blass, schwankendes Gangbild - negiert sonstige Beschwerden, "es wird schon gehen- muss ja". Keine Angehörigen in der Nähe, kein weiterer Besuch heute geplant. Pat. möchte nicht, dass man den Arzt anruft. Soweit okay, typische Situation. In stat. Umgebung übergibt man das und/oder guckt selbst noch einmal nach dem Rechten.
    In diesem Fall verlässt man in der amb. Pflege die Pat. mit einem unguten Gefühl. Man kann die PDL noch informieren, sich Rat holen, aber viel mehr bleibt einem nicht. Oder überredet man die Pat. jetzt doch aus dringlichem Grund, den Arzt darüber zu informieren, einen weiteren Besuch heute durch den Pflegedienst zuzulassen oder,oder ?
    Diese Art Entscheidungen treffen zu können und auch das hierfür erforderliche "Standing" hat man (oft) erst mit etwas mehr Berufserfahrung (und manche auch nie ;) ).
    Das ist jedoch nur ein Erfahrungswert aus unserem Betrieb - bei uns kann und soll jeder erstmal mitfahren und dann in Ruhe entscheiden, ob er/sie so arbeiten kann und möchte. Bei uns ist es zudem so, dass jederzeit ich oder die Geschäftsführerin (auch KS) telefonisch erreichbar sind und ggf. auch ins Auto springen, um zu helfen.
    Das Sich-Einstellen-müssen auf die sehr unterschiedlichen Lebensumstände fällt dem einen leichter, als dem anderen - Geschmackssache :wink:

    Positiv nennen kann man die noch relativ entspannte Pflegesituation - man hat zwar nicht unbedingt viel mehr Zeit, aber diese am Pat. in der Regel ja weder von Telefon noch von Klingeln noch von sonstwem unterbrochen.

    Für mich positiv: ich bekomme trotz Klinikabstinenz vieles zu sehen, man ist da fachlich nicht festgelegt, auch wenn es gewisse Schwerpunkte hinsichtlich internistischen/geriatrischen Erkrankungen, Wundmanagement und ggf. noch onkologischen Pat. gibt. (Während ich das gerade schreibe, denke ich sogar schon: stimmt gar nicht, das Bild ist heutzutage viel "bunter", z.B. bekommt man Pat. ja auch ziemlich frisch post-OP nach Hause, usw., usw.)

    Am besten, man probiert es einfach mal aus :nurse:
     
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