Nach Ausbildung zur Krankenschwester noch Kinderkrankenschwester lernen - Chancen?

Dieses Thema im Forum "Fachliches zur Kinderkrankenpflege" wurde erstellt von pueppi, 20.06.2005.

  1. pueppi

    pueppi Newbie

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    Mein Traum wäre es nach meiner KS ausbildung noch die KKS ausbildung zu machen!
    Hat man da gute chancen?

    Pueppi
     
  2. Scrollan

    Scrollan Newbie

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    Hallo,

    wenn es Dein Traum ist - mach es! Die Chance, einen Ausbildungsplatz zu bekommen ist wohl genauso schwer .... denn die Auswahl ist soooo explizit, und da denken die sich, die ist eh schon KS, und Arbeit findet sie .... aber wir bilden mal andere ohne Ausbildung aus! So habe ich es erlebt bei Nachfrage!!!

    Trotzdem - schick Bewerbungen raus - vielleicht klappt es dennoch!!!!

    Alles Gute!

    Scrollan
     
  3. jessy

    jessy Newbie

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    Hallo!

    Ich bin Krankenschwester und habe vor 2 Jahren meine Ausbildung zur KKS begonnen ! Auch wenn es manchmal sehr anstrengend ist bin ich froh diesen Schritt gemacht zu haben ! Mit anstrengend meine ich aber nicht die Kinder sondern meine Mitschüler die manchmal nicht so ganz akzeptieren das ich schon KS bin ! Ich wünsche dir viel Glück und hoffe du triffst die richtige Entscheidung für dich ! :-)
     
  4. Anna-Lena

    Anna-Lena Newbie

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    Hallo Jessy,
    Bin Krankenschwester, würde aber sehr gerne mit Kindern zusammen arbeiten. Deshalb überlege ich mir gerade, ob ich auch die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester machen soll.
    Was hat dich dazu bewegt und wie gefällt dir die Arbeit mit den Kindern?
    Was ist anders und was gefällt dir dabei am Besten.
    Grüsse
    Anna-Lena
     
  5. Zickchen-Pia

    Zickchen-Pia Junior-Mitglied

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    Heutzutage ist es verdammt schwierig die Chance zu bekommen 2 Ausbildungen zu machen aber ein Versuch ist es ja Wert....

    Habe mir auch überlegt was ich machen soll, ob ich Krankenschwester werden soll oder Kinderkrankenschwester.

    Mein ganzes Leben wusste ich aber das ich was mit Kindern machen will, also ist mir die Entscheidung auch nicht schwer gefallen, besonders nicht weil ich nen Praktikum im Erwachsenen Bereich gemacht habe....

    Es ist einfach ein ganz anderes arbeiten mit Kindern, man muss mehr Beobachten, sich Zeit nehmen, Gedult haben, etc.

    Also ich möchte die Ausbildung nicht missen (das Krankenhaus schon :verwirrt: )....
     
  6. LuSi

    LuSi Junior-Mitglied

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    Wenn man Krankenschwester gelernt hat kann man doch eine Weiterbildung machen zur Kinderkrankenschwester die nur ein halbes Jahr geht!?
     
  7. psychiatricnurse

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    Hey!
    Habt ihr schon mal überlegt nach der Ausbildung zur KS in die Kiner- und Jugendpsychiatrie zu gehen?
    Ich wollte auch schon immer mit Kindern ( und auch Jugendlichen) arbeiten, habe aber überlegt und machte die ausbildung zur KS weil ich darin mehr Jobchancen sah.
    Habe vor meiner Ausbildung ein Praktikum auf einer kinderpsychiatrischen Station gemacht und wusste sofort da möchte ich arbeiten.
    Nach meiner Ausbildung habe ich zwar keine Stelle auf einer Kinder, dafür auf einer Jugendpsychiatrischen Stat. bekommen. Aber dort bin ich auch froh, auch wenn das ein harter Job ist. ich werde dann nach 1-2 Jahren einen Versetzungsantrag für eine Kinderstation machen.
    Und das ohne Umwege über KKS- Ausbildung!

    Hier arbeitet man natürlich noch mehr pädagogisch, aber Pflege ist insbesondere bei Kindern (zb Autisten oder Geistigbehinderte) trotzdem noch dabei!
    Mir macht die Arbeit hier Spaß.

    Also ein Praktikum kann nichtz schaden!

    BYE!
     
  8. Karo6

    Karo6 Poweruser

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    @psychiatricnurse

    was sind da so deine aufgaben in der jugendpsychiatrie?
     
  9. soulfire

    soulfire Senior-Mitglied

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    Während meiner Zeit als "Leasingschwester" war ich auch auf Kinderpsychiatrischen Stationen eingesetzt.
    Die Hauptaufgaben bestanden bei uns darin, für den geregelten tagesaböauf zu sorgen...wecken, zusehen, dass alle im Bad waren (wer sie benötigte, bekam Unterstützung, im Regelfall war das aber nicht nötig, gepflegt im eigentlichen Sinn wurde kaum). Zubereitung und Einnahme der mahlzeiten, gemeinsam mit den Kindern.
    Je nach Station (offen oder geschlossen) konnte auch ein kleines outdoor-Programm geplant werden (schlittenfahren oder Zoobesuch, zum beispiel), ansonsten wurde der tagesablauf stark von den Therapien bestimmt, zu denen manche Kinder auch begleitet wurden (da gibts verschiedenstes, von reiten über töpfern udn malen bis musizieren oder Gesprächstherapien, bei denen aber keine Sr. zugegen ist).

    Mir fallen spontan wenige Dinge ein, die so richtig was mit "Krankenschwester-sein" zu tun haben:
    die Krankenbeobachtung (jede kleine Veränderung kist wichtig) udn die Tablettenausgabe.
    Völlig anderes arbeiten als auf so ziemich allen anderen Stationen.
     
  10. Karo6

    Karo6 Poweruser

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    danke @soulfire für die erläuterung!

    wie hat dir die zeit als leasingschwester gefallen? warst du ausschließlich auf kinderstat. eingesetzt?

    lg karo
     
  11. psychiatricnurse

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    Hallo Karo6!

    Meine Aufgabe zurzeit auf der Jugendstation mit Schwerpunkt Suchtkrankheit (und alles was dazugehört) ist hauptsächlich Beziehungsarbeit.
    Ich arbeite in der Bezugspflege eng in dem Verbund Patient, Therapeut und Elternhaus , also auch systemisch ausgerichtet.
    Sucht ist nicht einfach eine Krankheit, die man einfach mit Tabletten heilen kann.
    Die Therapie basiert auf 3 Säulen: 1. Gruppentherapie. 2. Einzeltherapie (Psychotherapeutische Sitzungen mit versch. therap. Ansätzen wie zb. Verhaltenstherapie)
    3. Der Alltag, dh. wir aus der Pflege übernehmen die Erziehung über 24h.
    Neben allgemein psych. Dingen wie Tagesstrukturierung... , sind bei uns auch suchtspez. Aufgaben wichtig: Übernahme der Kontrollen wie Dscu , körp. Durchsuchung und Alco-tests nach Ausgängen. Wir müssen hier wg. fehlender Eigenkontrolle dies übernehmen, weil unsere Station ja natürlich ein drogenfreier Raum sein soll.
    Dazu gehören Gespräche bei Problemen aller art, Überprüfung der Motivation, Einstellung zur Sucht, der Ziele ( wird in den jeweiligen stufen bearbeitet), neue Zielfindung ......
    Natürlich therapieren wir nicht und leiten bei best. Probs an den Therapeuten weiter.
    Es findet eine enge Zusammenarbeit mit dem ganzen Team statt.
    Wir müssen immer wieder überprüfen ob wir an einem Strang ziehen, denn ein spaltbares Team ist höchstgefährdend für dieses Klientel.

    Naja ist noch viel mehr, ich brauchte mind. 6 Monate zum Einarbeiten, aber dafür hab ich auch viel gelernt und die Arbeit bleibt immer spannend.
    viele grüße. psy,nurse
     
  12. soulfire

    soulfire Senior-Mitglied

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    Huhu,
    als Leasingschwester war ich nur ab und zu auf der kinderpsychiatrischen Station, ansonsten immer bei Erwachsenen eingesetzt.

    "leasingschwester" zu sein hat Vor- und Nachteile:
    +: man kann in viele verschiedene Bereiche schnuppern und lernt viele Häsuer kennen. Hat mir viele Ideen für meine jetzige Arbeit eingebracht!
    Wenn man das Team nicht so wirklich dolle findet oder den fachbereich, kann man immer wieder dran denken: nicht so schlimm, ist nicht für lange ;)

    -: Wenn man team oder Fachbereich toll findet, denkt man immer: och wie schade, is ja wieder nicht für lange ;)
    Man gehört nie dazu, man ist ständig am Suchen udn immer und überall neu.

    So richtig für lange oder gar "immer" udn Vollzeit wäre es mir nichts, aberals Erfahrung (drei jahre Teilzeit) möchte ich die Zeit nicht missen. Man wird (notgedrungen *g*) recht flexibel und anpassungsfähig, glaube ich,und bekommt einen Blick dafür, in welchen Punkten die Orga hapert.

    Bin über die Leasingzeit in das Haus gekommen, in dem ich jetzt arbeite. War dort die letzten beiden Jahre fest auf der ITS engesetzt, was ich schrecklich geliebt habe...sowohl die Arbeit als auch das Team waren so ganz genau meins.
    Leider war dort aber keine "richtige" Stelle zu bekommen, also habe ich dort auf der Inneren angefangen (dachte, ich warte dort einfach, bis eine ITS-Schwester schwanger wird oder so =) )
    Auf der Inneren fand ich es ziemlich schrecklich, um ehrlich zu sein. War ein frisch umstrukturiertes team, das schon mal per se gegen jeden war, der da noch neu dazu kam.
    Nach einem halben jahr bin ich zur PDL gegangen, um mich versetzen zu lassen, so bin ich in der Chirurgie gelandet, da gefällt es mir ganz gut.
     
  13. Blume19

    Blume19 Newbie

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    Hallo Pueppi,

    na hat es geklappt das du nach deiner Ausbildung zu krankenschwester noch die Kinderkrankenpflege angehängt hast?
    Ich möchte auch nach meiner Ausbildung die Kinderkrankenpflege noch anhängen, mach aber gerade die Erfahrung das es sehr schwer ist ein Ausbildungsplatz als quereinsteiger zu finden :-(

    Grüßle
     
  14. suggi

    suggi Newbie

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    Die Frage wurde zwar schonmal gestellt, aber ich hab nicht gesehen, dass sie auch beantwortet wurde. Bei mir ist es genau anderes rum, ich wuerde nach der Ausbildung zur KKS jetzt noch gerne die KS machen. Nun frage ich mich ob es da einen Aufbaukurs gibt, da ich nicht nochmal die ganze Ausbildung wiederholen will.
     
  15. Nina89

    Nina89 Stammgast

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    ich hab von der pflegeschule in tuttlingen gestern nen flyer bekommen, dass man nach der einen ausbildung die andere in einem jahr noch machen kann, egal wie rum, geht das auch noch nach ein paar jahren oder muss das direkt im anschluss passieren?
     
  16. matze2720

    matze2720 Gast

    Tach erstmal! :-)
    na wie is es denn nun richtig? kann ich denn nun ne weiterbildung zum kkp machen oder muss ich noch ne 3 jährige ausbildung nachlegen. :gruebel:
    und wie lange dauert die weiterbildung. hab was von einem jahr gehört (aussage einer kks). hier aber schon was von nem halbem jahr gelesen. wer kann mich denn nun mal aufklären???
    vielen dank für eure infos:wavey:
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ein Blick ins Krankenpflegegesetz schafft Klarheit:

    § 6 Anrechnung gleichwertiger Ausbildungen

    Die zuständige Behörde kann auf Antrag eine andere Ausbildung im Umfange ihrer Gleichwertigkeit bis zu zwei Dritteln der Gesamtstunden der Ausbildung nach Maßgabe der nach § 8 erlassenen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpfleger auf die Dauer einer Ausbildung nach § 4 Abs. 1 anrechnen.

    Auf deutsch:
    Max. zwei Jahre der zweiten Ausbildung können wegfallen, also wirst Du mindestens ein Jahr an die erste Ausbildung dranhängen müssen.

    Man kann sich theoretisch sowohl von der Krankenpflege zur Kinderkrankenpflege weiterbilden lassen als auch umgekehrt, da beide Ausbildungen vor dem Gesetz gleichwertig sind (im Gegensatz zu dem, was in den Köpfen manchen Kollegen herumspukt. Da ist die eigene Ausbildung oft "gleicher als gleich").

    Gruß, Claudia
     
  18. m.edi08

    m.edi08 Newbie

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    In den 90-er Jahren musste man an das große KS-Examen noch die halbe KKS-Ausbildung (also 1,5 Jahre) dranhängen. Man stieg in das laufende 2. Ausbildungsjahr ein. Damals musste man beim zuständigen Gesundheitsamt einen Antrag auf verkürzte KKS-Ausbildung stellen.

    Ich habe das damals gemacht, weil ich - trotz Abi - primär in der KK´pflege (mein "Traumberuf" zu der Zeit *grins*) keine Ausbildungsstelle bekam. Bereits damals waren die KKS Ausbildungsstellen rar.

    Ob das Procedere heute noch genau so ist, wie damals, kann ich nicht sagen.
     
  19. m.edi08

    m.edi08 Newbie

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    Sorry, -Claudia-
    unsere posts haben sich gekreuzt.

    "Damals" wurde eine Verlängerung von KKS nach KS nicht praktiziert. Als KKS konnte man jederzeit in der "großen K`pflege" arbeiten.
     
  20. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Hallo m.edi08,

    arbeiten kann man im jeweils anderen Bereich (auch ohne die zweite Ausbildung) auch heute noch!

    Auch kann eine Krankenschwester ohne weiteres in der Kinderkrankenpflege arbeiten (so wie psychiatricnurse es macht). Ich weiß, in der Kinderkrankenpflege lehrt man auch heute noch, man "dürfe" die "großen" Krankenpfleger nicht auf die kleinen Menschen loslassen, aber es gab nie ein Gesetz, das dies untersagt hat.

    Gruß, Claudia
     
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