Mutter einer Freundin schwer Krank

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Tweet, 26.08.2005.

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    Hallo,
    Ich bin in dieser Community erst seit ein paar Tagen und habe die ganze Zeit überlegt ob ich mir auf diese Weise vielleicht Rat holen kann?!
    Die Mutter meiner Freundin liegt seit etwa acht Wochen im Koma. Sie hatte einen Tumor an der Speißeröhre der Operativ entfernt wurde, nach der OP ging es ihr schon wieder einiger maßen besser. Doch eines Nachts versagten ihre Lungen und die Ärzte mussten sie in ein künstliches Koma versetzen. Ich habe wahnsinige Angst das sie es nicht schaffen wird, da die Ärzte ihr auch keine Hoffnug mehr einräumen.
    Wie kann ich meiner Freundin in dieser schweren Situation helfen?????
    Ich weiß das ich gerade jetzt für sie da sein müsste, nur wenn ich bei ihr bin weiß ich einfach nicht was ich sagen oder machen soll.
    Bitte helft mir!!!!!!!!
     
  2. seeker

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    es ist gerade für dich schwer,die solch einer situation beistand geben will.
    die schwierigkeit liegt im gefühl der machtlosigkeit und des nichts tun könnens.
    mein rat an dich wäre für deine freundin einfach da zu sein,sei es als zuhörer oder auch nur einfach als gute freundin an sich.nicht das ihr ständig über all das reden müsst,wirklich das reine da sein zeigt auch interesse und kann hilfe sein.
    versuch auch etwas den alltag so normal wie möglich mit ihr zu gestalten.sich in mögliche gedanken zu hängen was sein/werden könnte blockiert nur den umgang mit der situation.niemand weiß wie es alles werden wird,und es zieht nur noch mehr runter immer in dem gedanken zu hängen.
    nimm deine freundin als freundin war.frag sie was ihr wichtig ist oder was ihr helfen kann.sag ihr auch ruhig das du selber manchmal nicht weißt mit der situation umzugehen.das zeigt ihr das auch du die gefühle hast und sie damit nicht allein ist.
    diese krankheit,so habe ich es verstanden ist nicht mehr ins positive zu beeinflussen,dadurch wird es um so wichtiger,sich auch unter all dem schmerz sich dessen bewußt zu sein.es ist ein langsamer abschied.
    lass sie weinen und sich schlecht fühlen.das ist ihre art damit umzugehen und dient der verarbeitung des ganzen.
    du kannst nur ein angebot machen,ihr zeigen das du da bist,das ist für einen menschen in so einer situation das wichtigste.flosskeln wie:"das wird schon","wein nicht so viel" helfen dabei nichts auch wenn du wünschst das es so wäre.
    nimm einfach anteil an ihrem befinden.
    es gibt keine lösung,die alles besser machen könnte.
    die schwierigkeit liegt in der akzeptanz der sache.

    vielleicht konnte ich dir ein paar tipps geben und ich würde mich freuen,wenn du mir feedback gibst,ob es dir etwas weitergeholfen hat im umgang mit ihr und deiner hilflosigkeit.

    liebe grüsse,
    seeker
     
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    danke seeker hast mir wirklich geholfen. von jemand anderen zu hören das ich eigentlich nichts anderes machen kann, hilft mit der situation klar zu kommen. Vielleicht können wir ja in Kontakt bleiben.
    lg und noch mal DANKE
     
  4. Zickchen-Pia

    Zickchen-Pia Junior-Mitglied

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    Ich kann das alles sehr gut nachvollziehen.
    Die Mutter von meiner Freundin ( sie ist auch in meinem Kikra Kurs) ist vor 6 Wochen, genau 2 Wochen vor dem Examen an einem Hirntumor verstorben.....
     
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