Muss man sich als Pflegekraft denn alles gefallen lassen?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Karo6, 29.07.2007.

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  1. Karo6

    Karo6 Poweruser

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    hallo!

    hatte gestern ein unschönes erlebnis mit einem patienten!

    ich hatte spätdienst, wir waren zu zweit und hatten wie immer viel zu tun. wir waren gerade am essen wieder einräumen und da sagte der pat. zu mir, in einem schon unterschwellig genervten ton, er bräuchte schmerztropfen. ich fragte ihm ob das ok wäre wenn ich die tropfen zum abendl. rundgang mitnehmen würde, er sagte ja! der abendl. rundgang hat sich dann verzögert weil wir einen zugang bekommen haben, der sehr pflegeaufwendig war und wir diesen pat. erstmal versorgen mussten mit "allem drum und dran" 8O

    dann ging ich zu diesem besagten pat. und brachte ihm die tropfen da sagte er zu mir: mir werde noch mein dämliches gegrinse leid tun und das wird ein nachspiel haben!! dies sagte er in einem sehr sehr aggressiven lauten ton, ich wusste gar nicht was los war und guckte ihn nur an und sagte was denn los ist und wie er überhaupt mit mir redet, da schrie er: das er schon stunden auf seine tropfen warten würde und ich ihn extra lange warten lassen habe. ich sagte ihm das mir das leid tut aber ich noch nicht dazu kam und wir einen zugang bekommen hätten, da schrie er: diese masche zieht nicht mehr, ihr werdet noch euer wunder erleben! ich schrie noch andere sachen, ich bin dann raus und habe gesagt das ich mich so nicht behandeln lasse und jetzt nicht mehr das zimmer betreten werde!

    wie ich später erfahren habe hat er meine anderen kollegen genauso behandelt und seinen bettnachbarn tyrannisiert er ebenfalls, nun werden wir den chefarzt mit einschalten weil so geht es nicht weiter, trotzdem müssen wir ihn ja pflegerisch weiter versorgen was aber sehr schwierig ist!

    habt ihr auch schonmal solche pat. erlebt, wie geht ihr damit um?
    muss man sich als pflegekraft denn alles gefallen lassen, die dürfen mich beschimpfen wie sie wollen und ich muss mein mund halten und darf mich nicht wehren??? schwierige situation! :-?

    LG karo
     
  2. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Solche Pat. gibt es immer, leider. Sicher musst Du Dir nicht alles gefallen lassen. Ich hoffe Du hast alles richtig dokumentiert. Schalte die PDL ein, dazu ist sie ja schließlich da, die muss sich, zusammen mit dem ärztl. Dienst diesen Pat. mal vorknöpfen und ihm klar machen, dass sein Verhalten absolut nicht gebilligt werden kann.

    Ich hoffe Du hast Dich hier verschrieben, denn anschreien solltest Du einen, ohnehin schon, aggressiven Pat. nicht, dass legt er in einem Gespräch mit PDL oder ärztl. Dienst gegen Dich aus, und Du könntest in Erklärungsnotstand kommen. Lass ihn schreien und bleib selbst ruhig (ich weiß das fällt sehr schwer, mir geht es zumindest immer so) das ärgert so einen Pat. am meisten. Er merkt, er kann Dich nicht provozieren und verfehlt so ganz klar sein Ziel!
    Die Menschen heutzutage denken halt, sie zahlen für den Aufenthalt also können sie alle die im Krankenhaus schaffen rumkommandieren.
     
  3. Karo6

    Karo6 Poweruser

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    nein, hab mich verschrieben, hab natürlich nicht geschrien!

    ich war auch, ehrlich gesagt zu geschockt, ich hab dann nur gesagt das ich ihn so jetzt nicht weiter versorgen werde und jemanden anderen ins zimmer schicken werde und hab die tür zu gemacht.
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Sicher hast du schon mal Zahnschmerzen gehabt. Stell dir vor, die Schmerzmittel gehen zu Ende- du musst zum Zahnarzt. Der Zahnarzt hat dummerweise die Marotte Schmerzpatienten nicht ganz so ernst zu nehmen: so schlimm können die Schmerzen ja nicht sein, der Pat. nimmt in der Regel ja immer auch Schmerzmedis. Du musst also warten... ggf. auch Stunden. Wie mag deine Stimmung sein? Bist du dann nicht auch etwas gereizt. Ist es nicht vorstellbar, dass du vielleicht auch etwas unangemessen der Sprechstundehilfe erklärst, dass schon wieder ein Pat. vor dir dran ist.

    Eine Situation ist immer schwierig zu beurteilen, wenn man nur eine Seite sieht. Was aber sicher ist, dass Schmerzen einen Menschen verändern können.
    Nimm die Aussage einfach an. Es hat ein Problem gegeben. Du hast das Problem nicht perfekt lösen können. Beim nächsten Mal läuft es vielleicht anders.
    Der Patient meinte vielleicht auch mit seiner patzigen Art gar nicht dich persönlich, sondern wollte auf diese Art seinem Ärger über seine Abhängigkeit Ausdruck geben. Professionalität zeigt sich hier im Verständnis für doe Reaktion.

    Elisabeth
     
  5. megaira

    megaira Junior-Mitglied

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    Hallöchen,

    nein, ich denke auch nicht, dass man sich alles gefallen lassen sollte, das ist schon richtig. Aber wie Elisabeth Dinse schon geschrieben hat, sind Schmerzen nun mal nicht leicht auszuhalten. Sicher vergißt man im Streß sowas schon mal, aber wäre es nicht möglich gewesen, die Tropfen zwischendurch zu geben, anstatt bis zum Durchgang zu warten ?

    Damit will ich nicht sagen, dass ich die Reaktion des Patienten gut heißen würde, ich kann ihn aber auch verstehen, denn Schmerzen sind nunmal Schmerzen.

    Ich hoffe, ihr könnt das gut klären.

    LG Meg
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich möchte noch zwei Urls ergänzen: Schmerz und Psyche
    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**

    Elisabeth
     
  7. Karo6

    Karo6 Poweruser

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    ich habe den pat. gefragt ob er die tropfen jetzt sofort benötigt oder ob es zur abendrunde reicht und er sagte ja es reicht zur abendrunde!

    es war einfach soviel zu tun (ok argument zählt nicht), unsere station ist sehr verwinkelt und es sind weite wege, klar mach ich mir auch wenig vorwürfe und ärger mich das ich ihm die nicht sofort gebracht habe, dann hätt ich mir und ihm ärger erspart. aber in unser momentanen personalmangel situation, bin ich so im zwiespalt und weiss nicht was ich zuerst machen soll und muss so immer aufs neue abwägen was höhere prioitäten hat und in dem falle war es anscheind höhere prioität dem pat. sofort die tropfen zu geben und meine andere arbeit liegen zu lassen und den weiten weg in kauf zu nehmen... hätte der pat. zu mir gesagt: nein, ich benötige sie sofort, hätt ich ihm sie auch sofort gebracht! und in dem fall ist was dazwischen gekommen und er musste warten und ist durchgedreht... klar auch mein fehler aber auch ohne schmerzen ist dieser pat. sehr sehr unangenehm aufgefallen und es muss mit ihm gesprochen werden...
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Chronische Schmerzen verändern einen Menschen.

    Es ist immer schwer die Prioritäten richtig zu setzen. Für ihn hatte die Priorität die Schmerzmedikation. Er kann und muss deine Situation nicht verstehen.

    Begegne ihm professionell, wenn du kannst. Denke im Umgang mit ihm daran, dass er nicht dich persönlich angreift sondern sehr wahrscheinlich seinen Unmut über seine eigenen Probleme und sein Unvermögen diese zu lösen zum Ausdruck bringt.

    Elisabeth
     
  9. Karo6

    Karo6 Poweruser

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    ja da ist was wahres dran! ich habe für einfach entschieden das ich diesen pat. meiner kollegin überlasse weil ich ihn, in dieser situation wie ich mich fühlte und wie er sich fühlte nicht mehr versogen konnte!
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Korrekte Entscheidung- er hat seine "Wut" auf dich projeziert. Da ist es besser, wenn möglich, erst mal räumlichen Abstand zu schaffen.

    Elisabeth
     
  11. Kompresse

    Kompresse Junior-Mitglied

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    Hi,

    kenne solche Situationen auch. Versuche diese patientenbezogenen Aufgaben immer direkt zu erledigen, weil ich sonst leichter was vergesse oder zu lange aufschiebe.

    Ich finde, in dieser Situation muß man sich halt entschuldigen, aber dann ist auch gut.

    Wenn mich ein Patient anschreit, gehe ich raus. Dann hat er bis zum nächsten Kontakt Zeit über sein Verhalten nachzudenken.

    So, wie Du es beschreibst ist sein Verhalten ja kein Einzelfall. Ich versuche 1x mit dem Patienten die Sache zu klären, danach gibt es ein Gespräch mit Stationsleitung und ggf. Stationsarzt.

    Gruß, Kompresse
     
  12. Aloha

    Aloha Poweruser

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    Da wir alle - ausser Karo – den Patienten nicht kennen, ist es schwierig, die Situation einzuschaetzen.
    Dennoch kam mir beim Lesen die Frage auf, wieso sich der Patient nicht noch mal gemeldet hat? Wenn er das Schmerzmittel doch schon frueher gebraucht hat, haette er doch eigentlich nur mal klingeln muessen, oder?
     
  13. minilux

    minilux Poweruser

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    yep, aber wahrscheinlich hat er mit einer "pünktlichen" Runde gerechnet. Aus der Sicht des Patienten wirkt das wahrscheinlich so, dass er sich kooperativ verhalten hat indem er sagte es reicht zur Abendrunde, sich das Ganze dann aber noch mal (erheblich) verzögert hat.

    Ich kann die Reaktion des Pat. zwar nicht gutheissen, aber nachvollziehen
     
  14. Susi_Sonnenschein

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    Hallo,
    hab heute nacht einen ähnlichen Fall gehabt, war bei einer Patientin im Zimmer beschäftigt in einer Situation, wo ich nicht von ihr wegkonnte. Die Mitpat. hat nach ca. 2 Min. gemeint, sie hätte Schmerzen und bräuchte ihre Bed.Med. Ich hab dann gemeint es dauert ca. 10 Min., bis ich mit meiner (aus meiner Sicht wichtigeren Aufgabe) fertig bin. Musste dann kurz aus dem Zi. um was zu holen (Lagerraum war gleich gegenüber vom Zi., Stationszi. ist den Gang entlang einige Schritte weg).

    Daraufhin schrie mich die Patientin mit den Sz. an, ich solle ihr jetzt sofort die Tropfen bringen, sie habe gedacht in diesem Haus müssten die Patienten keine Schmerzen haben! Ich hab dann ruhig geantwortet, die Arbeit bei ihrer Mitpat. sei wichtiger. Sie hat dann nur zurückgeschrien: Das wird Konsequenzen haben, sie waren doch grad aus dem Zi. heraußen... Hat aber nicht verstanden, dass ich die Pat. nicht alleine lassen konnte und das Stationszi. in dieser Situation zu weit weg war.

    Hab ihr dann nach 15 Min. die Bed.Med gebracht und hab sie in Ruhe gelassen, sie hatte sich dann bis zum nächsten Durchgang beruhigt. Wollte damit nur sagen, dass die Patienten in einer Schmerzsituation immer denken, sie seine die einzigen und sehen oft nicht, dass wir außer ihnen noch ander Patienten haben. Das ist einfach eine Ausnahmesituation. Ich würde mit dem Patienten nochmal reden wenn sich die Lage beruhigt hat abe rich denke, in Deiner Situation war es richtig, den Patienten an die Kollegin abzugeben!
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Schmerzen sind etwas furchtbares. Nochmal zu Erinnerung: der Zahnschmerz- Sonntagabend... keine Schmerzmedis im Haus... kein Notdienst verfügbar... seit ihr dann auch noch guter Laune und höflich zu jedem... vor allem zu dem der die Schmerzmedis aufgebraucht hat und nicht für neue gesorgt hat???

    Elisabeth
     
  16. Kompresse

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    Hi,

    ich finde es manchmal schwierig diesen Schritt zurückzutreten und mir klar zu machen, daß die Patienten aufgrund ihrer Situation in dieser Form agieren.
    Gerade wenn es Prioritäten zu setzen gilt stellt sich leicht eine "Betriebsblindheit" ein.

    Auf der anderen Seite ist es auch der totale Frust, wenn man sich während der Schicht noch anpampen lassen muß, obwohl viele von uns ihre Patienten möglichst gut versorgen.
    Wenn wir Fehler machen entsteht oftmals ganz greifbares Leid. Dennoch steht es auch uns zu Fehler zu machen.

    Dieses Problem wird in Zukunft sicher noch zunehmen. Die Anspruchshaltung des zukünftigen Patientenklientels wird wachsen, die Toleranz kleiner und die Arbeitsbedingungen eher schlechter werden.

    Gruß, Kompresse
     
  17. minilux

    minilux Poweruser

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    ich weiss es nicht. Auch wenn es mir schwerfällt diese Management-Phrasen zu verteidigen, sollten sich die meisten Pflegekräfte wirklich mal mit der Kunden-Metapher auseinandersetzen.
    Die Zeiten der öffentlichen Häuser sind ziemlich vorbei, läuft eine Klinik nicht mehr gut stehen Asklepios, Rhön-Klinikum und die ganzen Konsorten schon in den Startlöchern und scharren mit den Füssen.
    Auch im medizinischen Umfeld sollten sich die Beschäftigten damit anfreunden dass der Kunde (vulgo: Patient) einen Haufen Kohle für die Behandlung abdrückt, und dafür entsprechend behandelt wird. Und bei akuten (oder chronischen) Schmerzen auf ein Analgetikum warten zu müssen ist ein Zustand, der selbst den geduldigsten Zeitgenossen wahnsinnig macht
     
  18. Hallo, find man muss beide Seiten betrachten.
    Von Ansicht des Patienten. Wie oft wird ein Patient auf "Ich komme gleich zu ihnen" vertröstet. Für die älteren Menschen zieht sich das "Gleich" oft wie ein Kaugummi. Und nicht zu vergessen, viele Menschen sind sehr Ich-Bezogen was mir immer mehr auffällt. Ja, die Situation mit den Schmerzen ist eine andere. Ja der Patient ist König, aber wo wird das mehr ausgenützt als im Krankenhaus. Hörte schon oft den Satz" Jetzt machen sie mal, sie werden schliesslich für die Arbeit bezahlt". Sorry, ich werde für diese Arbeit bezahlt, aber muss ich dafür 3 Jahre lernen, dass ich schikaniert werde? Fand die Arbeit vor ein paar Jahren noch etwas einfacher, ersten war das Patienten-Gut ein anderes, die Leute waren zufriedenen und weniger anspruchsvoll....... Und zweitens war die Personalbesetzung eine andere(ja ich Träume weiter).
    Aber irgendwie gibt es immer einen Weg beide Seiten zufrieden zu stellen:klatschspring:
     
  19. Susi_Sonnenschein

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    Hallo,
    ich kann ja verstehen, dass es bei starken Schmerzen eine Zumutung ist, auf ein Analgetikum warten zu müssen, allerdings hab ich in der Nacht alleine 40 Patienten und wenn ein Patient somnolent im Bett liegt, wie ich letzte Nacht hatte, dann müssen es eben auch Patienten mit Schmerzen verstehen. Ich glaub nicht, dass es viele Patienten gibt, denen bewußt eine Schmerzmittelgabe verzögert wird!!

    Und auch wenn es für den Patienten eine Ausnahmesituation ist, erwarte ich, dass er einfach versteht, dass es auch Notfälle gibt wo ich nicht mal eben wegrennen und ihm sein Schmerzmittel geben kann.

    Ich weiß ja nicht, was der Zugang bei der Threaderöffnerin hatte, aber die meisten Kliniken (wenns nicht gerade eine Reha-Klinik ist) sind Notfallkliniken und da kann es immer mal sein, dass ich 15 Minuten warten muss!!
     
  20. Aber viele Patienten verstehen es nicht das sie warten müssen, oder wollen es nicht verstehen........
    Habs mittlerweile aufgegeben den Patienten zu erklären warum sie warten müssen, ich entschuldige mich einfach.
     
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