Muss ich wirklich so lange am Stück arbeiten und an mehreren Wochenenden hintereinander ?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von LästerSchwester95, 13.05.2016.

  1. LästerSchwester95

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    Hallo liebe Community,

    Ich bin neu hier und wollte mich mit meinem Problem an Menschen wenden, die die Situation verstehen.

    Ich bin im 1. Lehrjahr zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und momentan in meinem 2. praktischen Einsatz. Dieser geht direkt über in den nächsten Einsatz von einen auf den anderen Tag.

    Ich arbeite jetzt seit Mittwoch, den 11.05.16 bis Montag, den 16.05.16 auf meiner jetzigen Station und ab Dienstag, 17.05.16 bin ich im Außeneinsatz ( Altenheim).

    Ich habe heute den Dienstplan von dort bekommen und da hieß es ich soll bis einschließlich Montag, den 23.05.16 arbeiten.

    Das sind also zwei Wochenenden ( mit 2 Pfingsfeiertagen...) und insgesamt 12 Tage am Stück im Schichtsystem !!

    Ich weiß nicht wie ich das überleben soll und bin der Meinung, dass uns am Anfang gesagt wurde, dass wir nur jedes zweite Wochenende beschäftigt werden dürfen. Vor allem arbeite ich ja schon die Feiertage durch und ich schaffe es ganz sicher nicht 12 Tage am Stück nur 4 Stunden pro Nacht zu schlafen ( Brauche 1 Stunde zum Ausbildungsbetrieb).

    Was würdet ihr mir raten zu tun ?
     
  2. Resigniert

    Resigniert Stammgast

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    man darf bis zu 19 Tage am Stück arbeiten, bei 13 freien Sonntagen im Jahr - ob dies auch vor dem Examen zulässig ist, k.A.
    Warum nur 4 Stunden Schlaf? Selbst mit deiner Fahrtzeit müsstest du länger schlafen können, 11 (10) Stunden Ruhezeit dürfen zwischen den Schichten nicht unterschritten werden
     
  3. Joerg

    Joerg Poweruser

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    @LästerSchwester95: Preisfrage, bist Du noch unter 18?

    Wenn nein, ist erstmal alles soweit korrekt. Wie lange Du von zu Hause bis zu Deinem Arbeitsplatz brauchst, interessiert den Arbeitgeber herzlich wenig und muss es auch nicht.
     
  4. LästerSchwester95

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    Ich bin nicht unter 18.

    Aber ich bin der Meinung, dass man keine zwei Wochenenden hintereinander durchgehend arbeiten darf vor allem wenn zwischendrin auch kein Ruhetag gegeben ist. Einen Ausgleich für die Feiertage habe ich ja dann auch nicht.
     
  5. ZN-Ator

    ZN-Ator Senior-Mitglied

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    Doch geht, Du kannst tatsächlich bis zu 19 Tage am Stück (natürlich ist das nicht erstrebenswert noch sinnvoll) zur Arbeit eingeteilt werden, der Ausgleich für das erste gearbeitete Wochenende muss erst dann erfolgen.....
     
  6. LästerSchwester95

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    Finde das richtig unkollegial... und dann auch noch früh und spät im Wechsel .. da vergeht einem echt die Lust an der Ausbildung. Vor allem soll man dann auch noch für die Blockanfangklausur lernen und zwei Lernaufgaben machen. Wie die sich das vorstellen ohne einen freien Tag...

    Was meint ihr bekomme ich im Anschluss das Wochenende wenigstens frei und nach den tausend Tagen am Stück mehr als 1 Tag frei ?
     
  7. Tante Doll

    Tante Doll Stammgast

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    ich kann durchaus nachvolziehen, dass diese langen arbeidsperioden, einhergehend mit zusätzlichem zeitlichen aufwand für schulisches lernen anstrengend und belastend sind und man sich nichts sehnlichers wünscht als ein paar freie tage zwischendurch.... vor allem wenn man ( wahrscheinlich ) auch noch mitbekommt, dass irgendwelche klassenkamerad(inn)en durchaus mehr frei haben - abhängig vom jeweiligen schichtplan der einzelnen einsatztstationen.

    dein frust ist also durchaus verständlich!

    lösungsvorschlag: mach aus dem nachteil einen vorteil - sehe es als herausforderung und übung für die meisterung aller noch auf dich zukommen werdenden belastungen im späteren berufsleben !

    wenn diese lange periode vorbei sein wird, wirst dustolz darauf sein können dies nicht nur " überlebt ", sondern auch mit bravour gemeistert zu haben.

    glaub mir: solche mammut-einsätze kennt jeder von uns. sie erscheinen in der aktuellen situation als sehr belastend, aber sie gehen auch schnell vorbei.
     
  8. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Der Mai hat je nach Bundesland 19 oder 20 Arbeitstage, das ergibt bei 8 Stunden pro Tag 152 oder 160 Stunden im Monat.
    Da ich nicht weiss ob du in einer 5, 5,5, oder 6 Tage-Woche arbeitest und wie hoch deine Wochenarbeitszeit ist, kann ich dir jetzt leider nicht sagen ob dir ein Ausgleichsfrei fehlt.

    Wie sich dann deine freien Tage verteilen steht im Dienstplan.
    Bei unseren Schülern gilt, dass sie vom Einsatz+/- 0 Stunden zum nächsten Einsatz wechseln, das ist aber je nach Schule auch anders regelbar.

    lg
    Marlene
     
  9. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Der Gesetzgeber ist jedoch anderer Meinung als Du, und nur nach dessen Meinung muss sich der Arbeitgeber bei der Dienstplaneinteilung richten. Es wird weder das erste noch das letzte Mal in Deinem Berufsleben sein, dass Du 12 Tage am Stück oder zwei aufeinanderfolgende Wochenenden arbeiten musst. Dies betrifft übrigens nicht nur die Pflege, sondern alle Bereiche, in denen am Wochenende gearbeitet wird.

    Der Sonntagsausgleich muss innerhalb der folgenden zwei Wochen, der Feiertagsausgleich (übrigens nur 1 Tag, für Pfingstsonntag gibt es keinen zusätzlichen freien Tag) innerhalb der folgenden acht Wochen erfolgen. Da Du nur den Dienstplan für die paar Tage, die Dich ärgern, eingestellt hast, kann ich nicht beurteilen, ob diese Regelungen eingehalten werden, aber nach dem 23.5. wäre noch genug vom Monat Mai übrig, um dies zu gewährleisten.

    Kopf hoch, Pfingsten soll das Wetter eh schlechter werden, da hätten wir doch gar nichts vom Frei :mrgreen:
     
  10. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

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    Dein Ernst?
     
  11. Tante Doll

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    ja, durchaus ! warum ?
     
  12. Resigniert

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    weil in diesem Fall diese 19 Tage in Deutschland abgearbeitet werden müssen :x
     
  13. ZN-Ator

    ZN-Ator Senior-Mitglied

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    Nochmals konstruktiv......hast Du denn mal mit den Beteiligten gesprochen? Ich habe täglich Azubis in meinem Büro welche nach einer Änderung im DP fragen, Du hättest mein absolutes Verständnis und wir würden noch etwas umbauen.... Also los, freundlich fragen und argumentieren.... ;)
     
  14. WildeSchwester

    WildeSchwester Poweruser

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    Also,zum Einen ist es gesetzlich durchaus erlaubt 12 Tage durch zu arbeiten.Auch als GuK-Schülerin.Zum Anderen kann das Altenheim ja nicht wissen wie deine Schichten sind...rede doch einfach mal mit denen und sage wie die Lage ist, und frag ob man da was ändern kann.Wenn nicht musst Du wohl da durch.
     
  15. Tante Doll

    Tante Doll Stammgast

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    und ?

    hab ich auch schon vollbracht - sowohl in deutschland wie auch in norwegen..... ist sehr anstrengend, ja ! hatte ich aber auch selbst bereits erwähnt.
    aber es ist auch machbar ! oder zweifelt das jemand hier ernsthaft an ?

    ich glaube einfach daran, dass es LästerSchwester95 besser ergehen wird, wenn sie ein bisschen besser motiviert an die sache heragehen wird als " Resigniert " ( o_O )
    frei nach dem motto: "wenn ich das geschafft habe, wird mich in dem job so schnell nix umhauen ! "
    sozusagen die erste ernsthafte praktische tauglichkeitsprüfung für ein langes berufsleben mit garantiert der einen oder anderen längeren arbeitsperiode !!!!
     
    #15 Tante Doll, 13.05.2016
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2016
  16. lusche

    lusche Poweruser

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    Hallo LästerSchwester,
    hast du dein Ausgleichsfrei vielleicht schon vorher bekommen?
    Wenn ja, dann musst du deine Sollstunden vor dem Wechsel natürlich ableisten, könntest aber im AH fragen, ob du nicht das erste We dort frei bekommen kannst.
    Wenn nicht...dann würde ich mit der SL sprechen, dass du ohne Überstunden von Station gehst.

    Natürlich könnten die Stationen sagen „ die Schüler kommen noch früh genug im harten „Ewig- und Feiertagsdienst“ an..schonen wir sie (zumindest mal im ersten Jahr)“, aber dazu kommt es eher selten.
    Schließlich steht das Gesetz auf ihrer Seite und dann kann man es auch nutzen...denn leider ist es tatsächlich so, dass du sogar 19 tage am Stück arbeiten könntest, ohne dass dir in irgendeiner Weise Verständnis entgegengebracht werden müsste. Das hast du sicher schon bemerkt.

    Deine hohe Belastung ist den DP-Schreibern egal, du machst die Ausbildung ja freiwillig und da kannst du gleich mal sehen, wie der Hase läuft.(ist nicht meine Meinung)

    VG lusche
     
  17. LästerSchwester95

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    Dann sollen die die Dienste auch so planen, dass es legal ist und ich als 1. Lehrjahr Azubi nicht einen kompletten Bereich übernehmen muss, weil nur noch eine andere frisch ausgelernte Schwester im Dienst ist wie heute im Spätdienst. Und zu allem Übel noch jemand verstirbt und ich dumme Schülerin den dann mühselig alleine runter in die Kühlwanne packen darf. Da soll man stolz sein, was geleistet zu haben ... ?

    Ich werde die 12 Tage natürlich arbeiten, muss ich ja wohl, aber ich kann ganz ehrlich sagen, dass ich an Tag 10 nicht so leistungsfähig sein werde wie an Tag 5 und dafür fühle ich mich auch nicht schlecht, weil die Arbeitsbedingungen einfach miserabel und menschenunwürdig sind. Sorry, aber es ist so.


    Ich bin seit gestern in der Medikamenteneinstellung wegen einer Schilddrüsenunterfunktion ( TSH 8,3 juhu..), die mich massiv belastet, habe mich aber trotzdem nie beschwert oder krank gemacht wie andere Schüler. Mein Arzt meinte heute zu mir, ob ich mir denn nicht ein paar Tage zwischendrin frei nehmen könne, da das keine gesunde Lebensführung ist, vor allem nicht in so einer Situation. Das habe ich auch versucht, aber wir kriegen unsere Urlaubstage eh nie in der Praxis, weil es immer heißt Personalmangel.. Toll, den haben die aber auch, wenn ich 5 Wochen später wieder weg bin und deren Leute sich 5 Minuten vor Schichtbeginn krank melden...

    Ich kann es nicht nachvollziehen, warum man Leute so einteilt, aber so ist das nunmal in der Pflege. Muss ich hinnehmen, mache ich auch, aber 100% Leistung können die von mir dann nicht erwarten.
     
  18. malu68

    malu68 Stammgast

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    Nicht alles, was machbar ist, muss ich auch machen.
    Solange wir "Alten" so mit dem Nachwuchs umgehen und so lange Arbeitsintervalle ohne triftigen Grund einfordern (nur aufgrund DP-Überschneidungen ), sollten wir uns über Ausbildungsabbrecher und Abwanderer nicht wundern....
    Auf der einen Seite füllen wir hier Themen und Seiten, um uns untereinander darin zu bestärken, diverse Dinge (Überstunden, einspringen im Dienstfrei etc.) nicht einreißen zu lassen, bzw abzustellen und dann fordern wir unseren Nachwuchs dazu auf, solche Einsätze hinzunehmen mit dem Hinweis auf Herausforderungen für ein langes Berufsleben...
    Genau solchen Nachwuchs brauchen wir aber, die sich schon im Ansatz wehren und von Anfang an die Verheizerei vermeiden.
    Als Schülerin ist man nicht unersetzlich.(Nicht persönlich nehmen,,Läster Schwester"!)
     
    ludmilla, Bachstelze und supetrosu gefällt das.
  19. malu68

    malu68 Stammgast

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    STOP!
    Spring bitte erst gar nicht auf den Zug "Personalknappheit" auf. Du wirst weder deine Station noch deine Kollegen retten können, aber dich selbst. Nur wenn es dir gut geht, kannst du Gutes für deine Patienten leisten!

    Und wenn die Medikamenteneinstellung dich umhaut, lass dich AU schreiben,
    Krank nützt du niemandem, und einen Dank bekommst du sowieso nicht. wenn du danach 12Tage Dienst etc) dann umfällst, heißt es, du bist nicht belastbar...
    Also wie du es machst , machst du es falsch. Und da das so ist, mach es wenigstens für dich richtig.
    Heb dir deine Hilfsbereitschaft für die Patienten auf, aber nicht für nicht durchdachte Dienstpläne!
     
  20. Tante Doll

    Tante Doll Stammgast

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    @ malu68

    völlige übereinstimmung bei deinem letzten posting ! mir war im übrigen der angeschlagene gesundheitszustand der TE zum zeitpunkt des erstellens meines postings nicht bekannt, da von diesem bis dato noch nichts zu lesen war !

    bei deinem vorletzten post kann ich ebenfalls nachvollziehen, dass du die situation der TE als kritikwürdig empfindest und meine " motivationsthesen " dann nicht nur unangebracht, sondern vielleicht sogar als zynisch empfindest.
    das sei dir unbenommen!
    mir ging es um eine klare und analytische betrachtung und lösung der sachlage:

    TE: " muss ich wirklich so lange am stück arbeiten (...) ? "

    antwort der sach- und fachkundigen hier im forum: " ja, weil dies rechtens ist und man dies von der TE verlangen kann, ohne dass dabei ein gesetz gebrochen wird ! "

    lösungsvorschläge: mit den vorgesetzten reden um vielleicht eine individuelle lösung zu finden, um vielleicht noch ein paar freie tage im dienstplan realisieren zu können.
    oder eben: als herausforderung ansehen und bei beendigung dieser periode dies als persönlichen erfolg hinnehmen.

    in anbetracht der momentan gegebenen umstände wohl die realistischsten möglichkeiten....

    Deine " wehret den anfängen! " - attitüde klingt sympatisch und einleuchtend, aber mit welchen mitteln bitte ?

    mir würde da spontan einfallen, dass man sich mit PR/JAV, schule, pdl und externen praxiseinheten zusammensetzen kann um eine gemeinsamme "auszubildenden-diensplangestaltungs-übereinkunft" zu treffen, welche u.a. zum ziel haben sollte, dass zukünftlich die auszbildenden-einsatz-zeiten so koordinert werden, dass allzu lange dienstperioden ausgeschlossen werden können.
    um so was aber gestalten zu können braucht es aber zeit, engagement und geduld und kann bestenfalls als langfristiges ziel gesehen werden.

    welche möglichkeiten des " wehrens " hat die TE jetzt in ihrer aktuellen situation ? ich bin auf eine antwort gespannt!

    p.s. wenn " wir " im forum themen und seiten mit gegenseitigen bestärkungen, bestimmte dinge tun sollen füllen, geschieht das doch meist im bezug auf situationen, wo pflegekräfte dass recht haben diese zu verweigern.
    hier hat nun mal die TE offenkundig eben nicht das recht sich zu weigern....
     
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