Moratorium: „Nein“ zu Pflege-Noten

Dieses Thema im Forum "Gesellschaftliche Fragen zur Altenpflege" wurde erstellt von Maria Teresa, 12.05.2011.

  1. Maria Teresa

    Maria Teresa Junior-Mitglied

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    Hallo liebes Forum

    Ich stelle diesen link hier ein, da ich diese Pflegenotenvergabepraxis aus diversen Gründen ablehne. Die Noten geben m.E. absolut keinen Aufschluss über die Qualität einer Einrichtung... weitere Argumente hier:

    Moratorium

    Viele Grüße Maria
     
  2. Jacaranda

    Jacaranda Stammgast

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    Ich geeb Dir da völlig recht, Geld umsonst ausgegeben, das man sinnvoller einsetzen könnte!!!!
    Warum immer kontrollieren, ja ist schon auch wichtig, aber:
    Ich fände es sinnvoller, die Einrichtungen in Bezug ihrer Schwachstellen zu beraten und zu begleiten, bis es sich bessert!!!
     
  3. pflegede

    pflegede Junior-Mitglied

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    Sicherlich hinkt die Bewertung an mancher Stelle, aber irgendwie muss man doch auch die Qualität im Pflegebereich beurteilen oder messen können. Zumindest sollte es da schon gewisse Indikatoren geben, die den Pflegebedürftigen und den Angehörigen eine gewisse Richtung aufzeigen.

    Wenn 90% der guten Pflegeanbieter eine Gute Note bekommen und 90% der schlechten Anbieter eine schlechte Note, dann leistet die Pflegenote schon einen gewissen Mehrwert.

    Sonst hat man als Außenstehender ohne Vorkenntnisse ne reine 50-50-Chance. Auch nicht sooo geil.
     
  4. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    ..... wenn es so wäre! Eindeutig mangelhafte Pflegeeinrichtungen haben alle von dem MDK geforderten Unterlagen und die Pflegeplanung sieht wunderbar aus - ist aber total an den Haaren herbeigezogen (Beispiel meiner Mutter: "Bewohnerin möchte morgens gerne länger liegen bleiben und wird daher erst später versorgt". Fakt war, dass sie schlicht weg liegen gelassen wurde und da sie dement war, sich zu ihrem Befinden nicht äußern konnte. Sieht aber auf dem Papier klasse aus) und so kommt eine schöne Note zu Stande, die mit Qualität nichts zu tun hat.
    :angry:
     
  5. Ikata

    Ikata Newbie

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    ich kann Nordlicht nur bestätigen. wir haben seit gestern auch den netten MDK im haus und seit mind. 6 monaten ist unser chef am bibbern und lässt die fachkräfte und ergo's seitenweise irgendwelche sinnlos-formulare ausfüllen, pflegeplanung überarbeiten und einträge ins pflegedoku-programm machen, damit es für den MDK schön aussieht.
    das dabei die bewohner viel zu kurz kommen, scheint total egal zu sein. die werden buchstäblich abgefertigt, weil wir nur noch das nötigeste schaffen. (pflegeschlüssel stimmt - sagt der chef!) da gibts für die bewohner kein smal talk mehr mit den schwestern/pflegern und das schlimmste ist, die bewohner (sofern geistig rege) bekommen das voll mit.

    zwischen der note und der realität bei mir auf arbeit liegen welten...
    die benotung ist wirklich sowas von unglaubwürdig. die herrschaften vom MDK müssten mal eine woche im AH wohnen oder mitarbeiten, um zu merken was die realität ist.
     
  6. nachtfan

    nachtfan Stammgast

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    Wo lebst Du ?
    Im letzten Jahr gab es sehr viele Noten zwischen 3,0 und 5 in meinem Umkreis .In diesem Jahr glänzen diesselben alle durch die Bank mit 1,0 -1,3 .

    Nur es hatte sich aber nichts verändert in den Einrichtungen bzw. PD.

    Noch Anfang des Jahres hieß es daß die diesjährigen Tranzparenzprüfungen viel "härter und ohne Rücksicht auf Verluste " durchgeführt werden würden .
    Es wäre in 2010 zu oft zu gut bewertet worden .

    Wenn es möglich ist frage ich die Angehörigen nach welchen Kriterien sie den Pflegeplatz aussuchten. Da werden alle möglichen Gründe genannt wie
    Wohnortnähe ,Kosten ,Verfügbarkeit eines Platzes,Empfehlung vom Familen-bekanntenkreis usw..
    Was ich noch nie zu hören bekam waren Noten der Tranzparenzprüfung u.o. Empfehlungen durch Internetportale von denen es ja mehr wie genug gibt.
     
  7. thorstein

    thorstein Poweruser

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    Selbstverständlich haben Pflegenoten einen Mehrwert. Die Frage ist aber. für wen?

    Der MDK arbeitet im Auftrag der Pflegekassen, die als Kostenträger die Personalschlüssel mit den Heimbetreibern vereinbaren. Würde man nun tatsächlich die Pflegequalität bewerten, käme doch sofort die Frage auf, wie diese Personaöschlüssel zu bewerten sind?
    Was für Kriterien liegen den Schlüsseln zugrunde? Woher weiss man, dass sie ausreichen? Warum gibt es kein Personalbemessungssystem? Warum wird nur etwa halb so viel Personal eingesetzt, was sich rechnerisch aus den Pflegeminuten der Einstufungen ergeben würde?

    Was ist also der Mehrwert? Man täuscht der Bevölkerung eine gute Pflegequalität vor. Und da alle Beteiligten ein Interesse an dieser Vertuschungspraxis haben, funktioniert das System auch so gut. Ein bisschen stören da nur die Pflegebdürftigen, die zum Opfer der Akkordpflege werden. Falls das dann mal wieder öffentlich wird, funktioniert das Geschwätz vom bedauerlichen Einzelfall immer und immer wieder.
    Und da die Leidtragenden regelmässig versterben, das Problem gewissermassen immer wieder neu entsteht, die Bildung einer Art Opferlobby daher unwahrscheinlich ist, kann das auch munter noch lange Jahre so weitergehen.

    Nun könnte man ja auf den naheliegenden Gedanken kommen, die Pflegekräfte, die ja auch Opfer der Zustände sind, werden sich schon wehren. Wenn das so wäre, hätte es ja gar nicht so weit kommen dürfen. Schon die Auszubildenden werden konsequent als billige Arbeitskräfte missbraucht und an die Akkordpflege gewöhnt.

    Sehr zynisch könnte man anmerken, dass in diesem System alles wunderbar ineinandergreift und stabilsierend wirkt. Es ist eine Welt für sich.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Müsste man Pflege net am Outcome beurteilen? Wer vom MDK kennt überhaupt Pflegeklassifikationen? NANDA, ICNP, NIC, NOC usw. .

    Ich bin mir zu 100% sicher, dass der MEDK es net mal ansatzweise in Erwägung gezogen hat, diese Systeme mit einzubeziehen, wenn es um die Benotung der Pflegequalität geht. D geht lieber- wie eigentlich immer, wenn es um dei Pflege geht, einen Sonderweg und erfindet das Fahrrad komplett neu.

    Ein wichtiges Kriterium, warum etwas hermusste, wie das aktuelle System- wenn man andere Systeme nutzen würde, dürfte man in den Einrichtungen 50% hochqualifizierte Fachkräfte einsetzen. Das will man net. Zu teuer. Und so freut man sich über viele, z.T. völlig sinnentleerte, Papiere nach der Devise: viele Blätter, Checklisten, Skalen und detaillierte Standards = hohe Pflegequalität.

    Der Kunde hat längst erkannt, dass die Benotung nur eine Beschäftigungstherapie für den MDK ist und wählt die Pflegeeinrichtung nach althergebrachten Kriterien aus.

    Bleibt die Frage: wer kann/soll dies ändern? Wer macht für die allgemeine Bevölkerung klar, dass da Geld verschleudert wird?

    Elisabeth
     
  9. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Die Pflegenoten beruhen auf einer reinen Erhebung der Strukturqualität. Und solange alle Papierchen da sind, bekommt jeder eine tolle Note.

    Patient hat Dekubitus, ist toll dokumentiert, der MDK gibt ne Eins.

    Patient erhält verordnet Furo 40, vorgerhalten wird Furosemid 40, Fehler, weil Packung nicht noch zusätzlich mit Furo 40 beschriftet wurde, der MDK gibt ne fünf.

    Also ist in meinen Augen die ganze MDK Prüfung ein einziger Schwachsinn. Aber irgendjemand hat sich den §114 und §115 nunmal ausgedacht, und nun muß der (wenn auch äußerst schwachsinnig) irgendwie umgesetzt werden.
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Danke für den Einblick. Bestätigt meine Vermutungen.

    Weiß jemand, wer für diese Idee verantwortlich zeichnet? Ich kann es kaum glauben, dass das Pflegekräfte gewesen sein sollen.

    Elisabeth
     
  11. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Als sich der Müll ausgedacht wurde, waren auch Pflegekräfte daran beteiligt. Leider hat sich danach der MDS im Stillen nochmal ein paar kleine Prüfungsänderungen einfallen lassen.

    Getreu dem Motto: Struckturqualität ist einfacher zu überprüfen als Ergebnisqualität.
     
  12. hk-um

    hk-um Senior-Mitglied

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    Die Pflegenoten sind um die Kosten zu reduzieren für den Kostenträger. Ich kenne Berater, die darauf spezialisiert sind Heime zu coachen. Dies kommen wenn die Noten zu schlecht waren und da wird nicht die Qualität verbessert sondern die Papierlage.
    Ich sage einmal binnen 2 - 3 Monaten bekommt man jedes Haus so, dass sie mindestens eine 2 bekommen nur durch Veränderung der Dokumentation und der Diktion in der Dokumentation.
    Die Frage ist nur will man dort arbeiten, bzw. seine Eltern in einem solchen Heim als Bewohner haben?
     
  13. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    Ich muss hk-ulm beipflichten:
    Auftraggeber der Prüfung sind die Kassen. Hintergrund ist der Gedanke, wenn Pflege schlecht umgesetzt wird, haben die Kassen ein Argument bei den Verhandlungen mit den Leistungsanbietern und paritätischen Verbänden etc. zu sagen, macht ihr eure Arbeit nicht ordentlich, werdet ihr auch keine bessere Vergütung bekommen.
    Z.Zt (zumindest in Schleswig-Holstein) ist Kontrakturenprophylaxe das Steckenpferd der Gutachter. Nun erkläre mal einem Gutachter, das bei dem Pat., der gestern noch an seinem Auto gebastelt hat und nur 1 x in der Woche geduscht werden möchte, keine umfangreiche Kontrakturenprophylaxe durchgeführt wird; mit seiner leicht eingesteiften Schulter klappte das Reifenwechseln doch super....

    (es soll sich das Märchen halen, die Begutachtungen sind eingeführt, um Transparenz zu schaffen...)

    Das Intressante ist nur, dass sich trotzdem so viele Einrichtungen (ambulant und stationär) halten, die weiterehin mangelhafte Pflege durchführen, aber das dann wenigstens gut dokumentiert haben........
    Man könnte pflegeplanerisch sagen, dass aus Sicht des MDk das Ziel nicht erreicht wurde.
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Genau hier liegt doch das Problem: an der mangelnden Fachkompetenz der Kontrolleure. Wie ist das eigentlich bei denen mit der Verpflichtung sich fachlich fortzubilden? Welche Qaulität haben deren Fortbildungen? Ich meine jetzt net das Papierchen sondern die Pflegefachkompetenz.

    Elisabeth
     
  15. thorstein

    thorstein Poweruser

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    Die Pflege diskutiert sich hier wieder einmal um Kopf und Kragen. Es macht doch keinerlei Sinn, mehr Fachlichkeit bei den Prüfern einzufordern. Wenn man den Bock zum Gärtner macht ist eine Dikussion über Fachkompetenzen sinnlos.

    In den Heimen reichen die Personalschlüssel für eine angemessene Pflege nicht aus. Punkt. Ende der Diskussion. Alles weitere ist Augenwischerei, Vernebelungstaktik.

    Ich habe überhaupt nichts gegen Kontrollen. Wenn sie aber dazu dient, Misstsände zu vertuschen anstatt sie aufzudecken, muss man das Kind beim Namen nennen und nicht noch zur Verwirrung beitragen, in dem man über die Kompetenz von Prüfern philosophiert.

    Pflegequalität darf man gerne prüfen, wenn die Rahmenbedingungen dafür auch vorhanden sind. Wenn diese Rahmenbedingungen nicht vorhanden sind, scheint mir jede Diskussion um die Qualität von Prüfungen nicht nur überflüssig, sondern auch schädlich.

    Zielführend wäre die Forderung nach der Abschaffun von MDK und Heimaufsicht und die Ersetzung durch eine unabhängige Prüfinstanz. Diese würde dann aber wohl recht schnell erkennen, dass eine Pflegekraft nicht 8-10 Pflegebedürftige resourcenorientiert, aktivierend und angemessen pflegen kann. Diese banale Erkenntnis wird auf Teufel komm raus unterdrückt, jeder Misstand zum Einzelfall erklärt und landauf-landab wieder und wieder behauptet, es gäbe ja auch gute Häuser. Selbst wenn das stimmen sollte, was nützt es den 95% Pflgebedürftigen, die es nicht in ein gutes Haus geschafft haben?
     
  16. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Liebe Elisabeth, stellst Du nur rethorische Fragen oder hast Du auch Antworten? Jetzt mal ehrlich, wie willst du die Fachkompetenz der Prüfer beurteilen? Kennst Du einen, zwei oder vielleicht sogar 3? Glaubst damit auf alle rückschließen zu können?
    Ich halte die Prüfungen auch nicht für optimal, aber hier hat noch keiner einen Vorschlag gemacht, wie man die Pflegequalität in einer Kontrolle besser abbilden könnte. Und Qualitätsprüfungen halte ich eigentlich für unerläßlich in der heutigen Zeit. Bevor jemand fragt, ich habe derzeit auch keine Idee wie man das besser abbliden könnte!

    Gruß
    ludmilla
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Udn nun hätte ich gerne von dir als MDK-Gutachter gewusst, warum diese und ähnliche Systeme zwar im Ausland funzen aber net in D.

    Elisabeth
     
  18. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Sorry offtopic: Wie kommst du denn darauf?

    Achja, ich kann nicht beurteilen ob die genannten Systeme in anderen Ländern funktionieren....
    ludmilla
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Bei deiner vehementen Verteidigung der MDK-Prüfer kam ich zu der Fehleinschättzung, du wärest einer.
    Btw. -Mir geht es net darum, wie sie konkret in anderen Ländern funzen. Mir ging es darum, warum D sich gegen Syteme, die sie net selbst erfunden hat, wehrt.

    Und ich mutmaße, dass es daran liegt, dass diese Systeme net mal ansatzweise in den entsprechenden Etagen bekannt sind. Diese Etagen sind ja bekanntlich net in Pflegehand. Da sitzen wir ja eher am Katzentisch.

    Wann gibt es da eigentlich den öffentlich und für jeden einsehbaren Ärzte-TÜV? So mit Benotung und allem drum und dran. Ich meine jetzt net die Bewertungsportale sondern die Ergebnisse der MDK-Prüfungen in diesem Bereich. Wäre doch mal interessant, welche Note das KH in Bremen, welches kürzlich durch alle Medien ging, bekam.

    Elisabeth
     
    #19 Elisabeth Dinse, 15.12.2011
    Zuletzt bearbeitet: 15.12.2011
  20. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Ich habe niemanden vehement verteidigt. Ich habe mich nur gefragt, woher du die Informationen bezüglich der Fachkompetenz hast? Ich mag einfach nicht, wenn man Menschen (sind die MDK-Prüfer auch) verunglimpft, bzw. mit rethorischen Fragen unterstellt, sie hätten von ihrem Job keine Ahnung, wären vielleicht nur pseudofortgebildet. Das ist unsachlich und polemisch.

    Gruß
    ludmilla
     
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