Mitarbeiterfördergespräch

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von Oldtimer, 10.08.2006.

  1. Oldtimer

    Oldtimer Gast

    Ich habe nächste Woche mit der PDL mein erstes Mitarbeiterfördergespräch und möchte mich darauf vorbereiten.Wer weiss, wie sowas abläuft und kann mir Tipps geben?Habe sowas nochnie gemacht!Was kommen da für Fragen??:gruebel:
     
  2. Michl

    Michl Gast

    Was sind Deine Stärken? Wobei fühlst Du dich am sichersten?
    Wo hast Du Schwierigkeiten und bräuchtest noch Fortbildung, Hilfestellung etc.?
    Welche Ziele steckst Du für Dich selbst? "Wo möchtest Du hin?" Wie kann man diese Ziele gemeinsam erreichen?

    Nach einem Fördergespräch sollte man gestärkt herausgehen. Es soll kein Kritikgespräch und auch kein Beurteilungsgespräch sein. Wie gesagt soll. :streit:


    Möglicherweise wird bei uns zukünftig in diesem Rahmen über die leistenbezogene Gehaltskomponente (nach dem neuen tvöd) entschieden. Dann könnte vielleicht die Frage auftauchen: Warum denkst Du, dass Du dies verdienst?

    Grüße
    Michl
     
  3. Oldtimer

    Oldtimer Gast

    Hallo Michl, vielen Dank für Deine Antwort, nur ist sowas im Ambulanten Dienst schon blöd denn wir sind ja alle Einzellkämpfer und wenn ich von mir und meiner Leistung nicht selbst überzeugt wäre würde ich nie in den AD gehen oder bleiben. Natürlich lernt man überall dazu.Hast du so ein Gespräch schon mitgemacht, und vor allem, wird darauf auch eingegangen, oder ist das nur zu statistischen Zwecken ?Bin jetzt schon Jahrzehnte im Dienst und habe sowas nochnie gemacht, lebe aber immernoch und bin mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Ich finde, das ist alles nur Bürokratenkram, aber wenn es sein muß ziehe ich halt mit. Nochmal Vielen Dank:weissnix:
     
  4. Michl

    Michl Gast

    Ich finde Fördergespräche durchaus für sinnvoll. Geplante Mitarbeitergespräche finden nach meiner Erfahrung viel zu selten statt. Viele Mitarbeiter hängen regelrecht in der Luft, weil sie gar nicht wissen, wo sie stehen - und wenn es nur auf den Stand bei der Leitung bezogen ist.

    Ich habe selbst Fördergespräche gemacht und habe natürlich auch von meiner PDL welche erhalten. Freilich muss ich mir ein Bild von der Arbeit desjenigen machen können. Nicht jeder Mitarbeiter wird von sich aus seine Schwachstellen preisgeben oder überhaupt sie selbst kennen. Dort muss man schon seine Beobachtungen mitteilen und Vorschläge (Hilfestellungen) anbieten. Ich finde aber, dass in erster Linie dem Mitarbeiter Gelegenheit gegeben werden sollte, sich zu äußern.

    Bisher hab ich immer sehr gute Erfahrungen mit Mitarbeitergesprächen jeder Art gemacht. Wenn man mal von Kritikgesprächen (bei manchen Leitungen das einzigste Feedback) absieht. :|

    Die Protokolle für die Fördergespräche bleiben beim Mitarbeiter (Kopie an den Gesprächsführenden). Also, da geht nichts an einen dritten (z.B. PDL).
    Das nahm bisher immer den "Druck" aus der Sache. Ich fürchte, dass sich das mit dem leistungsbezogenen Aufschlag ändern könnte.

    Grüße
    Michl
     

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