Mitarbeiter macht aufgrund privater Probleme seine Arbeit nicht richtig

Dieses Thema im Forum "Fachweiterbildung für Leitungsaufgaben in der Pflege" wurde erstellt von Barotrauma, 21.06.2013.

  1. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Hallo zusammen.

    Seit kurzem bin ich ja nun stellv. PDL in einem neuen Unternehmen. Momentan habe ich einen älteren Kollegen, der verschiedentliche private Probleme hat und aufgrunddessen seine Arbeit nicht richtig macht. Ständig unterlaufen ihm Fehler (einer führte schon dazu das ich außerplanmäßig zum Patienten musste, weil es fast zu einer Notfallsituation kam), er arbeitet nachlässig, führt die Dokumentation nicht richtig, kümmert sich nicht um Hygienen im Patienten
    Patientenumfeld und führt auch Pflegemaßnahmen häufig nur ungenügend durch.
    Gesprächsveruch meinerseits scheiterte, weil er sofort wütend wurde, uneinsichtig war, mit Kündigung drohte und mich dann einfach stehen ließ. Meine PDL ist momentan im Urlaub.
    Meine anderen Mitarbeiter haben mehr Verständnis für den Mitarbeiter als für mich. Ich bin momentan die Böse, die ständig nur meckert und kein Verständnis für die privaten Probleme des MA hat. Ich bin aber der Meinung, man muss trotzdem seine Arbeit richig machen. Natürlich habe ich für kleinere Versäumnisse oder Fehler verständnis aber irgendwann reicht es auch, schließlich bin ich dafür verantwortlich das alles korrekt läuft.

    Kann mir jemand einen Tip geben wie ich mich verhalten soll? Bin im Moment etwas ratlos, da ich mit solch einer Situation noch nicht konfrontiert war.
    Der Kollege ist uneinsichtig, macht Fehler zum Teil auch schwerwiegendere, Gespräche scheitern. Für die anderen bin ich die Böse die immer nur nörgelt und kein Verständnis hat, darunter leidet natürlich das Teamklima (ich arbeite in dem Team in der Pflege mit), was bereits jetzt dazu führt, dass aktiv nach Fehlern gesucht wird die ich mache, damit man mir die dann mit spitzen Bemerkungen versehen unter die Nase reiben kann. Außerdem werden größtenteils auch Anweisungen von mir einfach ignoriert - klassisches Trotzverhalten.
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich mag es net gerne schreiben: aber ein Chef muss immer ein bisschen unbeliebt sein. Kommt es zu schwerwiegenden Fehlern gibt es eigentlich nur den Weg über die Abmahnung. Ist bitter- aber wenn ich dich recht verstanden habe, dann sind alle Hilfsangebote deinerseits bisher gescheitert.

    Du solltest das Team darauf hinweisen, dass es Fehler und Fehler gibt. Führt ein Fehler zu einem Notfall, ist der Pat. gefährdet, dann kann man das nicht unter den Tisch kehren.

    Elisabeth
     
  3. renje

    renje Poweruser

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    Kann es sein, dass du ein Autoritätsproblem hast in "deinem" Team?
    Bist du Abwesenheitsvertreter, oder hast du auch eine Funktion wenn die PDL da ist, oder heißt es dann zurück ins Glied?

    Wie verhält sich deine PDL dir gegenüber?

    Wie lange geht das schon mit dem MA?
    Weiß die PDL darüber bescheid?

    Das ist nicht Trotz - das sind Machtspielchen.
     
  4. hypurg

    hypurg Poweruser

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    Du hast mit 2 Problemen zu kämpfen:
    1. Ein Mitarbeiter, die seine Arbeitspflicht nicht erfüllt und
    2. Ein Team, das Deine Rolle nicht anerkennt.

    Trenne das mal für Dich erstmal im Kopf.
    zu 1.: ist eigentlich klar was zu tun ist. Alleine mit dem "Reden" bist Du nicht weitergekommen. Jetzt kannst Du ihn schwarz auf weiß darüber informieren, was Du ab sofort von ihm erwartest: Korrekte Durchführung der Grund- und Behandlungspflege sowie Dokumentation. Einleitend detaillierter Deine Beobachtungen. Je nach Schwere der Fehler würde ich zwischen Ermahnung und Abmahnung abwägen. Prinzipiell bin ich zuerst für die mildere Variante, die meisten Mitarbeiter "verstehen" auch so, daß ihre Fehler Konsequenzen haben. In erster Linie geht es ja nicht darum, den Mitarbeiter "los" zu werden, sondern daß er seine Arbeitspflichten auch erfüllt. Einem Mitarbeiter, der Fehler macht und mir mit Kündigung droht, dem biete ich gerne einen Auflösungsvertrag an.

    2. Auf Machtspiele würde ich mich nicht einlassen. Wenn Anordnungen nicht erfüllt werden, dann suche GANZ zeitnah Einzelgespräche mit dem Verweigerern und frage, was da dahinter liegt. Manchmal hilft es schon, ihnen zu berichten, wie das wirkt, was sie tun. So viel denken doch viele gar nicht. Und dann schnapp Dir Deine PDL schnell nach deren Urlaub und kläre Deinen Rückhalt und Deine Kompetenzen, die Du in Ihrer Abwesenheit hast.
     
  5. renje

    renje Poweruser

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    @hypburg

    genau deiner Meinung, denn davon ist es Abhängig, welchen Handlungsspielraum barotrauma überhaupt hat.

    Oder ob sie disziplinarisch überhaupt Handlungsfähig ist!

    Denn als Abwesenheitsvertreter ohne formalen Rückhalt durch die PDL mit Sicherheit nicht - die entscheidet was geschieht oder nicht.
    und selbst die PDLs sind oftmals nicht Abmahnungsberechtigt, sondern wieder von ihrem Obersten abhängig.
    Ich erlebe nicht selten Reaktionen bei Kollegen, wenn der Oberste nicht da ist:

    Ein Gespräch? - nice to have, schön dass wir darüber geredet haben, interessiert mich aber wenig bis gar nicht, denn es gilt einzig und allein, was der wirklich Zuständige dazu sagt und nicht sein Abwesenheitsvertreter - der sich 0-Ton nur wichtig machen will, wenn der Alte nicht da ist.
     
  6. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    So ist es. Das ist aber nicht nur in meinem team so, sondern ich kriege das auch in anderen Teams mit. Da gibts Mobbing, Zickenterror, da werden Dienstanweisungen ignoriert. Die PDL gibt ihr Bestes aber die kann sich auch nicht um alles kümmern. Hat momentan mehr als 500 Überstunden, die nicht von ungefähr kommen, zumal bei uns noch das Problem auftaucht das man als PDL auch zu 100% in der Pflege arbeitet.
    Der MA arbeitet seit 1. April in der Firma ich seit 1. Mai. Die Probleme mit ihm tauchten schon relativ zu Beginn seiner Tätigkeit auf, auch mit der PDL gab es schon einen ähnlichen Vorfall.
    Ich selbst habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner PDL und bin heilfroh, wenn sie wieder da ist und ich einen richtigen Ansprechpartner habe.
    Das ist auch eines der Probleme. Ich habe nämlich immer noch keine Stellenbeschreibung - ich weiß nicht wie oft ich schon darum gebeten habe und vertröstet wurde und bei erneuter Nachfrage zu hören bekam, "ich bin dafür nicht zuständig ... da musst du bei xyz nachfragen" xyz war dann natürlich auch nicht zuständig sondern die Geschäftsführung und die ist ja sein meinem Arbeitsantritt krank. Im Moment habe ich eine Absprache mit meiner PDL, dass ich 1. Abwesenheitsvertreter bin und 2. auch wenn sie wieder da ist in dem Bereich (der speziell das Team betrifft) alles manage und nur an sie weiterleite, was ich selbst nicht erledigen kann. Problem ist leider das unsere Geschäftsführung seit längerem krank ist und es keine richtige Vertretung gibt und ich im Moment niemanden habe, an den ich mich wirklich wenden kann.
     
  7. renje

    renje Poweruser

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    und wann machst du deine PDLaufgaben, bzw. deine Vorgesetzte?

    Wahrscheinlich in den 500Mehrarbeitsstunden?

    Dann würde ich mal ganz schnell die Reissleine ziehen und deiner PDL würde ich das auch empfehlen.

    Wenn du keine Tätigkeitsbeschreibung bekommst, dann schreib dir selbst eine.

    Warum schreibt deine PDL keine für ihre Vertretung?

    Hat deine PDL auch keine?

    Bestes? - Was das auch immer sein mag.
    Wenn DA ignoriert werden und das hat keine Konsequenzen, dann stellt sich mir die Frage nach der Führungskompetenz.

    Das halte ich für zweitrangig, kann aber das Arbeitsleben erleichtern.

    Eine PDL muss klar und konsequent sein, hinter ihrer Vertretung stehen und Respekt bekommen, sonst tanzen die Mäuse auf den Tischen.
    Wenn ich dann auch noch ein gutes Verhältnis habe - nice to have - aber mehr nicht.
    Wenn ich allerdings deine Schilderungen lese, bezweifle ich die Klarheit und Konsequenz.
    Und du hängst zwischen allen Stühlen?

    Hast du irgendeine Leitungsausbildung, Fortbildung etc.
    oder machst du das by try and error?
     
  8. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Korrekt.
    Wenn ich woanders eine Stelle als PDL finden würde sofort. Aber hier in Sachsen no way. ich bin ortsgebunden. Das letzte Angebot was ich bekommen habe bzw. fand sah so aus. PDL in Vollzeit 1400 Euro Brutto +200 Euro Zulagen Früh-/Spät-/Teil und Wochenenddienst sowie Rufbereitschaft. Da sieht es zumindest von den Konditionen bei meinem momentanen AG besser aus und vllt. kann ich da noch was aushandeln. Ich will nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, deshalb habe ich ja auch hier nach Rat gefragt.
    Naja aber das ist ja schwierig bzgl. der Kompetenzen. Da brauch ich auch nix schreiben, ich habe als Projektarbeit eine Stellenbeschreibung für eine stellv. PDL in der amb. Intensivpflege erstellt.

    Auf die Idee sind wir beide noch nicht gkeommen, werde ich ihr vorschlagen, wenn sie wieder da ist.

    Doch, sie hat eine Stellenbeschreibung.

    Ja. Naja. ich sehe das Problem vorallem darin, dass wir dadurch das wir beide zu 100% in der Pflege sind und eben nicht nur Vorgesetzter sind, sondern auch Kollegen, da ist Führungskompetenz schwer umzusetzen.
    Ja ich habe die Weiterbildung zur Fachkraft für Leitungsaufgaben nach DKG (924h). Ich habe auch mein Praktikum extern gemacht um wirklich einen ordentlichen Einblick in alle wichtigen Managementbereiche zu bekommen. Meine Facharbeit habe ich über Führungsinstrumente geschrieben. Also theoretisch bin ich gut vorbereitet, nur leider scheitere ich an der praktischen Umsetzung. Nach meinem Ermessen hätte das Verhalten des Mitarbeiters mir gegenüber und seine teils schwerwiegenden Fehler eine Abmahnung nach sich gezogen. Aber ich habe diese Befugnis nicht. Auch das Gespräch ist ja am Mitarbeiter gescheitert, weil er sofort dicht gemacht hat und ich gar keine Chance hatte, ein sachliches Kritikgespräch zu führen.
     
  9. renje

    renje Poweruser

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    na dann machst du bis zum burnout? Bis dir dein Körper sagt - so nicht?
    Deine PDL mit 500Mehrarb.std. streckt eh bald die Flügel, dann gehts für die ans eingemachte.
    Was ist daran Schwierig? Du hast eine Leitungsausb.!
    Du weißt was du für Kompetenzen brauchst!
    Dann nimm die, die du hast, pass sie an und besprich diese als Grundlage mit deiner PDL.
    Ja da hast du völlig Recht und genau da sehe ich auch das größte Problem.
    Ich bin der Meinung man kann nicht beides sein, sondern muss sich für eine Seite entscheiden und auf dieser bleiben.
    Das hin und her macht nicht nur euch, sondern auch die MA bekloppt.
    Entweder ich bin Vorgesetzter ODER Kollege beides geht nicht.
     
  10. Marty

    Marty Poweruser

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    Ich befürchte ja, das beschriebene Verhalten entspricht der Vorstellung der Gesschäftsleitung von Führung und Leitung des Unternehmens und ist weder von Barotrauma, noch von der PDL veränderbar.
    Die Unterpunkte sind: beute willige Mitarbeiter aus (500 Stunden), stelle jeden ein, es zählt Anwesenheit beim Patienten und nicht Qualifikation und ansonsten lass deine Mitarbeiter von der Leine, die werden schon negative Gruppendynamik kreieren. Und Teams, die sich intern bekriegen, kommen nicht auf die Idee bessere Bedingungen von denen zu fordern, die es in der Hand hätten.
    Diesen Zuständen kann man sich erfahrungsgemäß nur durch Flucht entziehen.
     
  11. renje

    renje Poweruser

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    habe gerade gemerkt, dass mein erster Satz mißverständlich ist
    sollte natürlich heißen

    ...dann gehts für DICH ans Eingemachte

    @marty
    das hast du wahrscheinlich so was von Recht, aber ich muss da ja nicht mitmachen, bis der Körper streikt.
    Aber der erste Schritt ist die Strukturen zu durchschauen.
     
  12. Marty

    Marty Poweruser

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    Nein, das soll man nicht mitmachen. Aber die Alternative? Barotrauma schreibt, keine anständige vorhanden.
    Also, auf Szenewiki: eine Lose-Lose- Situation. Manchmal ist das Leben kaka.

    Marty




    Wer den Feind umarmt, macht ihn bewegungsunfähig.
    Ein kurzes OT dazu. Das klingt sehr gefällig, jedoch, man bedenke, während du den Feind umarmst, hat er die Hände frei, zieht deine Waffen aus deinem Gürtel, hält sie gegen deinen Bauch und drückt ab. Was im Westernstyle etwas, naja, locker flockig klingt, hat einen realen, auch hier anwendbaren Hintergrund. Du kannst ja umarmen, nur lerne vorher zu kämpfen und passe deine Strategien an.
    Mein Motto heißt:
    Si vis pacem, para bellum. Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor. Sei auf alles gefaßt.

    Man, wie bin ich denn heute drauf? :gruebel:
     
  13. renje

    renje Poweruser

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    Hallo Marty,
    bist du Merkelanhänger - Alternativlos?:D

    ne Alternative gibts immer.
    z.B.
    Zwingt mich einer dazu den Pausenkaspar (stv. PDL) zu machen?
    und wenn ich Krank werde, dann brauch ich zwangsweise auch ne Alternative.
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Die Alternative bedeutet "unter Wert verhaufen". Da fällt mir nur ein: Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust. Manchmal muss der Körper erst ein Machtwort sprechen, bevor man erkennt: Geld ist net alles. Wohl dem, der dann noch weiter arbeiten kann und überhaupt was verdient.

    Ich glaube, dass man zum Manager geboren sein muss. Ein dickes Fell kann man sich meiner Meinung nach net antrainieren.

    Elisabeth
     
  15. Marty

    Marty Poweruser

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    Merkel? Mutti???
    Nööööö...
    Ihr habt schon recht. Nein, ich will das schon auch noch weglassen.
    Ihr habt recht.

    Einen schönen Sonntag.
    Marty :wavey:
     
  16. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Vielen Dank erst Mal für Eure Hilfe und Anregungen.

    Ich habe gestern eine sehr ausführliche Email sowohl an die Geschäftsleitung (auch wenn die krank ist, wird sie wohl lesen und denken können), als auch an die QMB (die im Moment teilweise einige GF Aufgaben übernimmt) und in Kopie auch an meine PDL geschrieben.

    In der ich sowohl meine Probleme als auch meine Befürchtungen zum Ausdruck gebracht habe. Ich habe auch etliche klar formulierte Fragen gestellt und keinen Zweifel daran gelassen, dass meine Auffassung von Führung momentan ganz klar mit der im Unternehmen praktizierten kolidiert. Ich habe zeitnah um ein klärendes Gespräch gebeten und klar gemacht, dass ich so wie momentan nicht weiter arbeiten kann, werde und will.

    Schaun wir mal was draus wird.
     
  17. Marty

    Marty Poweruser

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    Find ich gut. Berichte mal.
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Und wo geht es hinterher hin? Schon was neue ins Auge gefasst?

    Elisabeth
     
  19. eiermatz

    eiermatz Senior-Mitglied

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    am Tread vorbei aber;hallo Elisabeth Dinse: sehe in deinem Profil, dass du wieder nach langer Zeit im Sattel sitzt...toi toi toi
     
  20. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Ich habe keine Ahnung. Werde mir einen Beratungstermin beim Jobcenter holen. Wenn das wirklich schief geht, dann werde ich resignieren und aus der Pflege rausgehen. Ich habe in den letzten Jahren genügend AG Wechsel gemacht, weil ich mich nicht ausbeuten lassen wollte oder weil ich die Zustände nicht mittragen konnte oder wollte. Mit 32 Jahren hatte ich bereits einmal Burnout Syndrom, sieben Jahre ambulante Pflege haben mir bereits enorme Rückenprobleme beschert, mit den duch die Schichtdienste verursachten Schlafproblemen habe ich mich engagiert und erwarte schon gar nicht mehr, dass das jemals wieder in Ordnung kommt. Eine Beziehung ist an meiner Arbeit gescheitert, mein Lebenslauf passt mittlerweile nur noch gerade so auf zwei Seiten. Irgendwann ist Schluss. Ich gebe meinem AG und der Pflege noch diese eine letzte Chance bevor ich meine Konsequenzen ziehe.
     
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