Mit Beruf verheiratet

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von tictac, 02.01.2011.

  1. tictac

    tictac Stammgast

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    Habe mal eine gewagte Frage... Habt ihr auch das Gefühl, dass es unter uns viele Schwestern und Pfleger gibt, die nur mit ihrem Beruf vereiratet sind? Das heißt, diese leben schon viele Jahre ohne Beziehung oder haben nie eine geführt. Mir sind einige begegnet, oft "mittleren" Alters. Ein Freund von mir (schon lange Jahre in der Pflege) kann übrigens selbiges berichten. Woran mag es liegen? Ich finde das jetzt auch nicht schlimm oder unnormal, jeder soll leben, wie er lustig ist. Mich interessiert aber trotzdem eure Meinung.

    Gruß :nurse:
     
  2. Kleingeistkiller

    Kleingeistkiller Senior-Mitglied

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    Bin seit 17 Jahren mit einer Kollegin verheiratet!

    Gruß

    KGK
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich kann dir versichern, dass dein beschriebenes Phänomen net nur bei Singles zu finden ist. Die Ursache dürfte eine Tendenz zum Helfersyndrom sein.

    Elisabeth
     
  4. Lieblingsschwester

    Lieblingsschwester Junior-Mitglied

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    Ich glaube,dass es mit unserer Schichtarbeit zu tun hat,warum viele nicht verheiratet oder liiert sind! Der Partner muss sehr viel Verständnis für unseren Beruf aufbringen! Oft wird "Arbeit",natürlich nur im gedanklichen Sinn, mit nach Hause gebracht! Immer wieder muss man Freizeit sausen lassen, hat Wochenenddienste und muss dann arbeiten, wenn Andere frei haben! Man kann sehr wenig soziale Kontakte pflegen oder dann auch nur mit "Gleichgesinnten"! Natürlich gibt es auch andere Berufe in denen geschichtet wird, aber unser Beruf ist auch gleichzeitig psychisch noch sehr belastend! Mein Ex-Mann z.B.wollte von meinem Job überhaupt nichts wissen!!:angry:Aber wo sonst kann man dann seine Probleme ansprechen,als bei seinem Partner?:daumen:Jetzt habe ich einen Partner, der überhaupt nichts mit dem Beruf zu tun hat und trotzdem immer wieder zuhört und mir Ratschläge gibt und voll und ganz hinter mir steht!:D Natürlich muss es auch umgekehrt so sein! :lovelove:
     
  5. soziale Kontakte nicht pflegen kann ich so nicht unterschreiben - klar, in vielen Punkten stimm ich dir zu - allerdings ist manches auch eine Organisationsfrage :-)

    der größte Punkt der mich nervt ist, dass wir unsere MA-Märkte nicht planen können - wenn andere fahren, müssen wir Schichten schieben, können max. zum drüberschlendern vorbei kommen - das ist extrem anstrengend auch für die Gruppe, in der man ist (wir haben aktuell genau aus dem Grund keine mehr :( ) dafür treffen wir Freunde ab und an unter der Woche oder planen sowas auf lange Sicht

    Mein Mann ist als Lokführer selbst im Schichtdienst (und das ist schlimmerer Schichtdienst, als wir ihn haben - krumme Zeiten, keine Kontinuität) - anfangs war das eine Katastrophe - mittlerweile haben wir mal 2-3 Tage im Monat gemeinsam frei - das tut gut und diese Tage gehören auch nur uns.


    Ich denke, manches liegt auch darin begründet, wieviel man "opfern" will, wo man seine Prioritäten setzt und wieviel Herzblut man in seinen Beruf steckt - als Teamleitung hatte ich bedeutend mehr zu tun, mehr Termine, mehr Orgakram, usw.

    Ich genieße es zur Zeit, einfach zu arbeiten - auch wenn ich zugeben muss, dass mir das auf Dauer nicht reichen wird.


    Ist immer die Frage, welcher individuelle Grund vorliegt, eben keinen Partner zu haben - ich treffe tatsächlich selten Kollegen, die nicht liiert sind. Kann zumindest für meine Firma diesen Punkt des TE nicht stützen
     
  6. olynthchen

    olynthchen Stammgast

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    HALLO;
    denke auch, es liegt viel mit an unseren Arbeitszeiten und dasunser Beruf sehr Kraft raubend ist.
    Dieses Phänomen ist nicht selten.
    Sehe auch, daß es sich überwiegend um Getrenntlebende oder Singles handelt.
    Oft kommt es auch vor, daß solche Krankenpflegekräfte denken, jeder andere müßte auch so unterwegs sein.

    Es ist schon sehr schwierig für uns Kontakte zu pflegen mit Menschen, die nichts mit unserer Arbeit zu tun haben.
    Mein Lebensgefährte sagt zwar nichts...denke aber Nachtdienst und Wochenende nervt ihn schon sehr.
    Er sieht ja auch wie kaputt ich von von der Arbeit komme und dann kannst ja auch nicht mehr immer noch irgendwas unternehmen.
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich glaube nicht, dass es einzig und allein an den Arbeitsbedingungen liegt. Denn dann dürfte nur eine verschwindend geringe Anzahl in festen Beziehungen leben und Kinder wären die absolute Ausnahme. Das kann ich so net bestätigen.

    Ich sehe bei der von tictac beschriebenen Gruppe eher Parallelen zu den Ordensschwestern. Hier erfolgt ja auch ein völliges Aufgehen im Beruf... ein verheiratet sein mit dem Beruf. Das Selbstwertgefühl wird hier fast ausschließlich aus dem Beruf bezogen- aus dem Bedürfnis Helfen zu wollen um jeden Preis.

    Scheiternde Beziehungen wegen der beruflichen Arbeitsbedingungen führen net schlussendlich zu einer kompletten Zuwendung zum Beruf. Hier wird das Selbstwertgefühl nach wie vor aus anderen Quellen geschöpft.

    Elisabeth
     
  8. Julien

    Julien Poweruser
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    Es soll ja auch Individuen geben, die ein Leben ohne Beziehung für sich gewählt haben (warum auch immer, sie werden ihre Gründe haben) und trotzdem ein ausgefülltes Privatleben haben. So gesehen an mindestens einer älteren Kollegin hier. Nur weil ein Lebensentwurf nicht der Norm entspricht ist derjenige nicht sofort mit Helfersyndrom behaftet. tictac sprach nur von Mneschen, die keine Beziehung führen wollen (oder können).
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Diese Kollegen dürften dann aber kaum mit dem Beruf verheiratet sein.

    Elisabeth
     
  10. Schwester Rabiata 2

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    Ich bin definitiv nicht mit meinem Job verheiratet. Meine Arbeit macht mir Spaß und ich kann mir keinen anderen Beruf vorstellen. Ich bin verheiratet, habe Freunde und Tiere. Ein guter Ausgleich. Bei uns auf Station gibts aber 2 Leute, die sich beklagen, kein schönes Privatleben zu haben aufgrund des Jobs. :weissnix:
     
  11. olynthchen

    olynthchen Stammgast

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    Natürlich sind nicht nur getrenntlebende oder Singles so unterwegs...aber doch sehr häufig...
    Aus welchen Gründen auch immer....ob sie einfach nur für ihren Beruf leben wollen und das einzigen Quell der Bestätigung in ihrem Leben sehen.
    Oder weil ihnen ein anderes Schicksal beschieden war.
    Zum Beispiel, weil ein Partner mit Familienplannung nie in ihr Leben getreten ist und sie von der Arbeit etwas ablenken konnte.


    Wenn ich oder auch andere oder eben mehrere von einem Kollegen denken, er würde nur für die Arbeit leben wäre mit ihr verheiratet, wer würde nachfragen aus welchen Gründen ist das so?
    Mir hat in der Ausbildung mal eine Kollegin erzählt, sie habe nie den richtigen Partner getroffen. Irgendwann war es ihrer Meinug nach zu spät um noch Familie zu gründen und beruflich kürzer zu treten.
    Also hat sie sich auf die Arbeit gestürtzt.
    Eine andere hat sich von Beginn der Ausbildung an vorgenommen in ihrem Beruf weit zu kommen und es so durchgezogen.
    Sie wollte nichts anderes, sie hat nichts anderes.
    Sicher hat auch jeder von euch mal jemanden getroffen, von dem er annahm, er wolle die ganze Welt retten und wenn das nicht geht dann wenigstens Kranke bis zum Abwinken pflegen. (Helfersyndrom...meinetwegen)
    Jeder von uns...der das aber nur als Beruf betrachtet und nicht als Berufung, der wird sich doch noch um was anderes kümmern.
    Der trifft Freunde und hat seine Familie oder den Wunsch vielleicht Familie zu gründen.
    Einfach noch andere Interessen.
    Ich behaupte also keineswegs, es ist mit sozialen Kontakten nicht vereinbar, in der Pflege zu arbeiten.
     
  12. missedpig

    missedpig Junior-Mitglied

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    Ich bin doch nicht mit meinem Beruf verheiratet nur weil ich seit 3 Jahren solo bin.

    Keine meiner Beziehungen endete weil ich Krankenschwester im Schichtdienst bin.

    Workoholics gibt es in jedem Beruf und die müssen nicht zwangsläufig Singles sein, oder?:wink:
     
  13. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Ich kenne aus der ambulanten Pflege viele Arbeitskollegen ab 30 die das Konstrukt Familie völlig ablehnen. Ein Partner? Na bloß nicht. Kinder? Um Gottes willen.

    Aber offensichtlich fehlt vielen doch etwas, denn viele dieser Kollegen besitzen Hunde in die sie total vernarrt sind. Das Verhältnis zu diesen Tieren empfinde ich teilweise als pathologisch. Das sind keine Tiere die in einer Gemeinschaft integriert sind, das ist ein Ersatz für fehlenden Partner und fehlende Kinder.
     
  14. olynthchen

    olynthchen Stammgast

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    Krankenschwester
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    Chirurgie

    Ich habe eine Katze...muß ich mir jetzt Gedanken machen?
    Alles gut! Habe auch einen Patner.:daumen:

    Ich möchte nochmal betonen, daß es hier nicht nur um Singles geht oder solche denen der Partner davon gelaufen ist.
    Und ich denke auch nicht, daß in unserem Beruf eine Familie und Parnterschaft nicht möglich sind.
    Wir haben aber sehr wohl familienfeindliche Arbeitszeiten und sind auch körperlich und psychisch ganz anderst belastet, wie die Dame am Empfang.
    Das wirkt sich unweigerlich auf dein Privatleben aus.
    Und häufig sind es nunmal Menschen, die nichts anderes haben außer ihrem Beruf...ob gewollt oder nicht ist da unwesentlich.
    Es ist ja auch nur eine Beobachtung ohne Wertung.
     
  15. dieEv

    dieEv Poweruser

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    Krankenschwester
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    OP
    Dass ich keinen Lebenspartner habe, liegt sicher an vielen Dingen, aber nicht am Beruf oder den Arbeitszeiten.
    Man kann auch viel Toleranz in unserem Beruf lernen.
    Mein Single-Dasein empfinde ich nicht allzu oft als belastend, aber wenn ich nicht so viel Kontakt zu anderen Leuten durch den Beruf hätte, wäre es sicher schlimmer!
    Man ist aber auch froh, wenn man dann mal seine Ruhe hat daheim!
     
  16. olynthchen

    olynthchen Stammgast

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    Beruf:
    Krankenschwester
    Akt. Einsatzbereich:
    Chirurgie
    Ja, Ruhe Zuhause ist immer gut.
    Action auf der Arbeit reicht.
     
  17. Kalimera

    Kalimera Poweruser

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    Pflege
    Ich habe in meinem Berufsleben viele Mütter kennengelernt und dabei waren es allenfalls in geringer Anzahl alleinerziehende und das lag nicht am Beruf.
    So wirklich mit dem Beruf Verheiratete sind mir sehr wenige begegnet und die waren allesamt in höheren Positionen als die der "gemeinen" Krankenschwester-/pfleger.
    Letzten Endes müssen sich auch andere mit augenscheinlich schlechten Arbeitszeiten arrangieren und nicht wenige sind in irgendwelchen Büros bis abends um 20:00, allerdings oftmals dann auch bereits von 08:00 an.

    Manchmal denke ich, dass wir jedes Wochenende frei zu haben nur deshalb so erstrebenswert sehen, weil wir es nicht haben können. Ich kann es durchaus genießen in der Woche frei zu haben, mehrere Tage am Stück, ohne einen Tag Urlaub dafür geben zu müssen.
    Vielleicht rede ich es mir mittlerweile auch nur schön, wenngleich ich so manchen scheinbar blöden Dienst auch schon als Ausrede benutzt habe, um an dem einen oder anderen "sozialen Event" nicht teilnehmen zu müssen
    ...:-)
     
  18. tictac

    tictac Stammgast

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    Ja, das ist richtig...eher von denen.:-) Ich persönlich sehe nicht nur ein "Helfersyndrom" oder unseren belastenden Beruf mit Schichtdienst als Ursache. Denke, da stecken oft auch persönliche Gründe hinter.

    :wavey:LG
     
  19. olynthchen

    olynthchen Stammgast

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    Kann aber auch anderst sein...und so geht es mir ziemlich oft.
    Du wirst an einem Samstagabend zu einem Geburtstag eingeladen.
    Du würdest nicht nur das Geburtstagskind dort treffen, sonder auch viele andere Freunde.
    Geht aber nicht, weil Du an diesem Samstag nen Nachtdienst hast oder einen Spätdienst nachdem Du auch nicht mehr zum Feiern gehen brauchst, weil eben schon so spät...oder Du mußt am Sonntag zum Frühdienst und weil wir für unseren Job ja ausgeschlafen sein sollten, gehst Du zeitig ins Bett...also auch keine Party.

    Und das läßt sich auf recht viele Veranstaltungen anwenden. Auch wenn Du Dich mit Dienst vor dem ungliebten Besuchen retten kannst, so habe ich dreimal mehr eine Einladung im Vergleich, zu der ich auch gerne erscheinen möchte und nicht kann.
    Und Dein Partner trüägt das mit, wenn er ohne Dich öfter mal wo hin muß, wo er dich gerne dabei hätte.

    Ich will mich ja nicht beklagen aber es wäre doch denkbar, daß man aus diesem Grun auch garnicht erst eine Beziehung eingehen möchte.
    Oder vielleicht hat der Wunsch Single zu sein garnichts mit dem Mehr an beruflichen Einsatz zu tun und umgekehrt.
    Ich mache auch nicht weniger in meinem Job nur weil ich in einer Beziehung bin.
     
  20. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Mit ihrem Beruf verheiratet sind auch viele die nicht in der Pflege oder im KH arbeiten.

    Keinen Partner/Kinder zu haben wegen dem Beruf sehe ich als Ausrede an. Ich hab auch geschafft Pflegeberuf, Kinder und Ehemann unter einen Deckel zu bekommen. Sicher verlangt es manchmal ziemlich viel Toleranz vom Ehepartner/LG oder was auch immer, aber mit ein wenig guten Willen ist alles machbar.

    Mir persönlich war halt negativ aufgefallen, dass viele mir bekannte Pflegekräfte eine Familie ablehnen, aber offensichtlich ihre Tiere zur Kompensation benutzen. Bei etlichen ist es nicht nur ein Tier. Bei manchen artet das schon fast in einen Zoo aus.

    Mich hat das immer etwas traurig gestimmt.
     
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