Medizinstudium nach Examen?

Dieses Thema im Forum "Rund um die Abschlussprüfung (Examen)" wurde erstellt von lillifee007, 13.04.2013.

  1. lillifee007

    lillifee007 Junior-Mitglied

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    Hallo,
    ich würde gerne noch Medizin studieren!
    Dieses Jahr habe ich mein Examen in der Krankenpflege mit der Note 2,7 bestanden =)

    Leider habe ich kein Abitur, meine aber mal irgendwo gelesen zu haben, dass ich das auch ohne Abitur kann?!
    Kennt sich denn jemand damit aus??

    LG
     
  2. GKP2012

    GKP2012 Stammgast

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  3. yoyoyoyo

    yoyoyoyo Stammgast

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    Die Vorschriften sind hier je nach Bundesland unterschiedlich, der Link von GKP2012 beschreibt eine mögliche Regelung. In der Regel wird eine Fachweiterbildung oder längere (z.B. 5 Jahre) Berufstätigkeit verlangt. Beides hast du nicht, möglicherweise noch nicht mal die Altersgrenze (oft 25 Jahre). Zudem zählt dann teilweise die Note der Ausbildung/Weiterbildung, deine Note wäre hierbei erheblich zu schlecht. Auch gelten dann häufig Auflagen im Studium (in Regelstudienzeit bis zum Physikum, bestimmte Scheine schnell bestehen), die schon viele sehr gute Abiturienten nicht schaffen.
    Ganz ehrlich: Es sind deutschlandweit nur äußerst wenige die einen Studienplatz ohne Abitur bekommen. Auch viele 1,x Abiturienten warten >6 Jahre. Deine Chancen liegen aktuell bei 0.
    Realistischste Chance: Abi nachmachen, 6 Jahre warten, Studienplatz sicher! Dann müsstest du "nur" noch das Studium schaffen. Ärztin/Arzt bist du dann in ziemlich genau 15 Jahren.

    Die GuKs im Medizinstudium die ich kenne haben alle Abitur und alle eine sehr gute Ausbildungsnote (1 Komma wenig). Was macht dich nach deiner grenzwertigen Examensnote so sicher plötzlich den Ehrgeiz und den Fleiß für ein Medizinstudium entwickeln zu können? Wenn du dein Abi mit 1,0 - 2,5 nachgemacht hast traue ich dir das Medizinstudium zu, und wie oben ausgeführt hast du auch erst dann eine realistische Chance.
     
  4. lillifee007

    lillifee007 Junior-Mitglied

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    Hallo?! Grenzwertige Examensnote!!o_O
    Hast du eigentlich eine Ahnung wie schwierig das Examen heutzutage ist?
    Außerdem gibt es auch Leute die eher schwer lernen- zu denen ich zähle!!
    Bin mit meiner Note wirklich zufrieden.... aber grad echt geschockt!

    Trotzdem danke für deine Antwort und zu deiner Frage:
    Ich wollte schon immer Medizin studieren, aber die Tatsache das ich nun mal sehr schwer lerne (hängt viel mit meinen Augen zusammen) hat mich dann gegen das Abitur sprechen lassen. Merke nur jetzt einfach- ich möchte Ärztin werden!!!

    Naja, informier mich mal beim Arbeitsamt die müssen des ja auch wissen
     
  5. mary_jane

    mary_jane Gast

    Sei mir nicht böse, aber yoyoyoyo hat absolut Recht.

    Auch heutzutage gibt es Menschen die das Examen mit 1,0 bestehen.
    2,7 ist vielleicht nicht die schlechteste Leistung aber doch weit entfernt von einer Topleistung.

    Wenn es für dich so schwer ist mit dem Lernen, dann ist ein Medizinstudium wohl kaum zu realisieren.

    Versuch rauszufinden was genau so schwer für dich ist, versuch das dann in den Griff zu bekommen und mach dann dein Abitur nach. Sollte das wieder nur dur mit enormen Lernschwierigkeiten möglich sein und die Note dann dementsprechend mittelprächtig bis schlecht, würd ich das mit dem Medizinstudium überdenken!
     
  6. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    "Medizin ist nicht schwer, sondern viel." Zitat des Dekans einer med.Fakultät.
    Wer sich mit Lernen schwer tut, wird mMn das Studium nicht schaffen. Sich große Mengen trockensten Stoff in den Kopf prügeln zu können, ist die wichtigste Vorraussetzung.
    Und mal ehrlich, eine 2,7er Examensnote ist nichtmal "gut", sondern "befriedigend". Ich hab mein Examen auch schon nach dem neuen Gesetz geschrieben.

    Aber straf uns alle Lügen und beweise uns das Gegenteil.
    Frag mich zwar warum man unbedingt Arzt werden will, wenn man als Pfleger gearbeitet hat und doch wissen müsste, was das für ein Beruf ist. Ich hab gerne Kontakt zu Patienten und mag auch mein Privatleben. Du nicht?
    Wenn du jetzt unbedingt Arzt werden willst, war das vor 3Jahren offenbar nicht der Fall, sonst hätteste ja statt Ausbildung dein Abi gemacht. Was hat zum Sinneswandel in den letzten Jahren geführt?
     
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  7. lillifee007

    lillifee007 Junior-Mitglied

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    Natürlich geht eine 2,7 in Richtung "Befriedigend" aber trotzdem bin ich stolz auf mich =)
    Also, wie schon geschrieben möchte ich mein ganzes Leben schon Ärztin werden! Mir war das auch schon vor der Ausbildung klar....

    Dachte damals eben schon daran, meine Berufserfahrung zu sammeln und dann zu studieren- ganz ohne Abitur, was ja ofenbar möglich ist! Wenn es auch schwierig sein mag....
    Natürlich weiß ich auch was das für ein Beruf ist und das man viel weniger Kontakt zu seinen Patienten hat aber wieso soll ich mein Traum schleifen lassen? Wieso soll ich "nur" Gesundheits- und Krankenpflegerin bleiben? Das möchte ich einfach nicht, zumal da auch finanzielle Dinge dagegen sprechen!

    Und zum Thema lernen, ich habe kein Problem beim Auswenig lernen, ich brauche eben nur deutlich mehr Zeit wie andere!
    Aber es gibt nunmal auch verschiedene Lerntypen- auch unter Ärzten ;)
     
  8. yoyoyoyo

    yoyoyoyo Stammgast

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    Liebe Lillifee. Ich berate schon seit Jahren immer wieder Leute die einen Medizinstudienplatz wollen. Nicht zuletzt kenne ich sehr viele Leute die über verschiedenste Wege einen bekommen haben (und habe auch selber einen). Wenn du weitere Informationen haben willst ist nicht das Arbeitsamt dein Ansprechpartner, die können niemals über alle Sonderwege und Regeln allen allen deutschen Medizinfakultäten Bescheid wissen. Du solltest dich wenn überhaupt an die Studienberatung bzw. am besten die Fachstudienberatung Medizin deiner Wunschuni wenden. Nur die kennen die Zulassungsvoraussetzungen genau.
    Daraus werden wird aber nichts. Das Medizinstudium ohne Abi ist ein absoluter Sonderweg für ein paar wenige extrem motivierte und begabte Ausbildungsabsolventen. Diese besondere Begabung ist ohne Abitur und einer Ausbildung mit 2,7 auf keinen Fall nachgewiesen. Damit hast du schlichtweg nicht die geringste Chance auf einen Studienplatz.
    Du schreibt ja auch, dass du langsam lernst. Offenbar hast du keine Ahnung wie viel man im Medizinstudium lernen muss. Wenn du langsam lernst, wirst du schlichtweg niemals mit dem Stoff zurecht kommen. Ein Medizinstudium erfordert weder besondere Intelligenz noch besondere Begabung, aber Disziplin, Fleiß und ein gutes Gedächtnis. Diese Fähigkeiten hast du mit einer Ausbildungsnote von 2,7 eben gerade nicht nachgewiesen. Die Kommilitoninnen die nach der Ausbildungen noch Medizin studieren haben häufig ein 1,0 Examen und sind dann bestenfalls durchschnittliche Studenten (und werden meiner Meinung nach gute Ärzte).
     
  9. yoyoyoyo

    yoyoyoyo Stammgast

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    Ich schreibe dir das deshalb so deutlich, dass du dich nicht in irgendwelche Träume verrennst. Der Weg zu Medizinstudium steht auch dir offen, ist aber lang (15 Jahre) und steinig. Und er führt in quasi jedem Fall über eine allgemeine Hochschulreife. Es gibt noch die winzige Chance über eine sehr gut (=1,0) abgeschlossene Fachweiterbildung. Aber auch das ist sehr unwahrscheinlich und auch nicht gerade einfach und schnell. Ich verstehe nicht, warum nicht bereit bist für deinen Traum Abitur zu machen. Das Abitur ist im Vergleich zum Medizinstudium ein lächerlich geringer Arbeitsaufwand.
     
  10. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Ich versteh nicht warum man nicht gleich ein 1,... Abi schreibt, wenn man sein Leben lang schon Medizin studieren will. Das Abitur ist doch viel weniger fordernd als das Studium.
    Warum hast du nicht wenigstens das Examen mit 1,0 geschrieben, wenn es so ein Traum von dir ist Ärztin zu werden? Vom Anspruch her ist ein Examen noch viel niedriger als das Abi. Wenn du nichtmal das Krankenpflegeexamen mit 1,.. schaffst, wie willst du dann ein Medizinstudium schaffen?

    Vor allem, was sind deine Gründe die du nennst: finanzielle Gründe, Anerkennung ("nur" Pflege). Das reichte für dich nichtmal um dich fürs Abi zu motivieren, und du denkst das reicht für 5Jahre Studium?
    Vllt. sollteste das Gehalt der Ärzte mal runterrechnen auf die Zeit die sie im Krankenhaus sind. Deren Überstunden werden oft nicht bezahlt. Ich bekomm ungefähr den gleichen Stundenlohn wie ein Assistenzarzt. Der verdient vllt. Netto das doppelte, muss aber auch seine 60h in der Woche arbeiten, hat gar keine Zeit das auszugeben.
     
  11. HellBunny

    HellBunny Senior-Mitglied

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    Nur für mein persönliches Verständnis..

    Der Weg durch das Medizinstudium dauert 15 Jahre? Wie kann es dann sein dass es eine Bekannte von mir in 11,5 Jahren zur Fachärztin gebracht hat? *kopfkratz*
     
  12. lillifee007

    lillifee007 Junior-Mitglied

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    Also, jetzt muss ich glaub mal etwas klarstellen!! =)
    Wenn man wirklich etwas will dann schafft man es auch, und genauso wird es bei mir auch sein!!!

    Kurzes Beispiel; Grundschulempfehlung 4.Klasse: Meine Lehrerin wollte mich auf die Hauptschule schicken, wegen meiner "Lernschwäche", hab mich aber geweigert, durchgeboxt, bin auf die Realschule gegangen und habe ein guten Abschluss gemacht- weil ich es wollte!!

    Genauso kann ich es wieder machen, lass mir jetzt also wirklich nicht einreden das ich eine schlechte Ärztin werden würde bzw. das Studium nicht packen könnte!!!!

    Und zum Thema warum nicht gleich Abitur, hab ich jetzt doch schon mehrmals beantwortet oben:
    Mir haben sich andere Wege eröffnet und ich bin sehr jung, gerade einmal 20 Jahre alt!
    Wirklich wenige können in dem Alter schon sagen das sie ein abgeschlossene Berufsausbildung haben =)

    Möchte jetzt wirklich nicht eingebildet klingen, aber ich bin stolz auf mich und auf das was ich erreicht habe, und ich habe in meinem Leben schon wirklich viel gemacht....
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Elisabeth
     
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  14. Toolkit

    Toolkit Poweruser

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    Also das ist jetzt aber wirklich übertrieben.
     
  15. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Es war aber gemeint incl. entweder Berufserfahrung (wobei man auch mit Berufserfahrung wohl kaum mit 2,7er Examen die Zulassung bekommt) oder mit Abitur. Sie braucht beides erstmal bevor sie zugelassen wird, und beides braucht auch nochmal 3-4Jahre.

    Naja, ich bewundere ja so viel Selbstvertrauen, aber ohne Durchhaltevermögen geht es nicht, und wer sich nichtmal zum Abi durchringen konnte, obwohl er sein "ganzes Leben" schon weiß dass er Arzt werden will? Ich meine, selbst ein 4,0er Abi hätte gereicht und mit Wartezeit wäre sie dann immer noch früher im Studium, als jetzt mit Ausbildung + nachgeholtem Abi. Zumal sie in dem Fall ja erst nach dem Abitur anfängt Wartezeit zu sammeln.

    (Weil jede Wette das 2,7er Examen nicht reichen wird für einen Studienplatz ohne Abi, aber bitte straft mich Lügen und beweist das Gegenteil)
     
  16. Schwester-Schnuddel

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    Examen 2011 ;) erfolgreich bestanden


    daumen hoch ;)
     
  17. monaluna

    monaluna Poweruser

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    Ausbildung beendet mit 20 ist normal für sehr viele Real/Hauptschueler!


    Kaempfe für deinen Traum, mach ihn wahr... aber ich bevor du versuchst ohne Abi Medizin zustudieren, würde ich dir raten, mach dein Abi nach und dann fang anzustudieren ..... Bist jung und hast genug Zeit.
     
  18. monaluna

    monaluna Poweruser

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    Gib das Bundesland ein, wo du studieren möchtest, dann Studieren ohne Abi, google den Namen der Person der dir weiterhelfen kann und versuche es.... Aber die bessere Alternative ist, mach dein Abi nach! Abendschule oder so... macht dir vieles einfacher (und wer das Abi nicht schafft, schafft kein Medizinstudium, denn das wird nicht einfacher)
     
  19. Corv

    Corv Senior-Mitglied

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    Hallo,


    Wenn deine "Lernschwäsche" mit den Augen zusammenhängt,? Gibt es da keine Möglichkeit die zu beheben? Weiß ja nicht was das Problem ist.
    Denn wenn du die Ursache nicht behoben bekommst, wird es nunmal nicht leichter für dich.
    Das heißt ja keineswegs das du dumm bist. Ich denke auch keiner hier wollte das sagen.
    Aber Abi und/oder Studium ist eben nicht mal eben nebenbei gemacht. Schon für Leute die sehr einfach lernen, ist das nicht einfach.

    Und wenn du sagst, es hat auch finanzielle Gründe dass du Ärztin werden möchtest, wird dein Ziel kaum sein nach dem reinen Medizinstudium aufzhören.
    Dann wird wohl eher noch ein Facharzt, Doktor etc.kommen?
    Denn ich fürchte sonst wird auch der Verdienst erstmal nicht so prickelnd sein.

    Natürlich kann man sehr vieles erreichen.
    Gerade wenn man etwas sehr sehr gerne erreichen möchte und entsprechend Ehrgeizig ist.


    Ich denke aber auch, wie meine Vorredner, dass der einfachste und realistischste Weg übers Abi ist. Anders kannst du noch so ehrgeizig sein. Und mag ja sein dass du das Studium theoretisch schaffst, weil du es so gerne willst. Bringt dir aber nichts wenn du keinen Studienplatz bekommst.
    Und dass du das gerne willst, interssiert bei der Studienplatzvergabe leider gar keinen. (so ist es nunmal)

    Was spricht denn dagegen das Abi noch nachzumachen?
    Du sagst, damals hat dich eben die Schwierigkeit mit dem Lernen von abgehalten?
    Nungut, dass du sehr viel lernen musst im Studium weißt du, und bist bereit das zu tun? Warum dann nicht auch fürs Abi?


    Versuchs halt.
    Nur wie auch schon gesagt, einfacher ist Abi keineswegs.
    Mir fiel das Abi wesentlich schwerer wie die Ausbildung. (Abi 3,0 und Examen 1,8).
    Zu den Ansprüchen eines Medizinstudiengangs kann ich nicht viel sagen, hab ich noch nie studiert oder mich stark mit beschäftigt. Aber einfach ist das alles nicht.

    Und auch das ist ne Kostenfrage?
    Kannst du dir das Studium finanzieren? Wenn es ja auch ums Geld geht?



    Ich will dir keineswegs das Studium ausreden.
    Das musst du selbst wissen.
    Ich finde es gut wenn jemand drum kämpft seine Träume zu erreichen.
    Aber kämpf auf realistischem Weg drum. Es bringt dich sehr wahrscheinlich nicht weiter wenn du versuchst ohne Abi nen Platz zu bekommen.Wäre doch schade, wenn du jetzt noch 3 Jahre versuchst so nen Platz zu bekommen. Dann erst merkst es klappt nicht, dann erst das Abi machst, DANN Wartesemester sammelst.
    Dann bist du nämlich irgendwann gar nicht mehr so jung bis du überhaupt anfängst zu studieren.

    Aus meinen Examenskurs wollte auch einige Medizin studieren.
    Die hatten aber bereits ein Abi(2,..) und eine gute Examensnote (1,..) und arbeiten nun und warten das sie übers Wartesemester reinkommen.
    Daher wirst du wohl leider wirklich einfach keine Chance haben nur mit dieser Ausbildung.
    Das ist an sich etwas worüber man sich freuen kann. Aber man muss sich im klaren darüber sein, dass man damit nicht die einzige ist.


    Sonst red halt mal mit jemand von der Studienberatung. Die haben da vielleicht noch mal eher Fakten ab wann du eine Chance hast.
    Aber freunde dich am besten schonmal so langsam mit dem Abi an ;)
     
  20. yoyoyoyo

    yoyoyoyo Stammgast

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    Ich versuche dir nur einzureden, dass du keinen Studienplatz bekommst. Und das ist definitiv so. Du baust Luftschlösser ohne rede reale Grundlage. Deine Begeisterung kann fehlende Qualifikation nun mal nicht ausgleichen. Du wirst dich ganz schön lächerlich machen bei dem Versuch an der Uni einen Studienplatz zu beantragen. Ganz ehrlich: Die blutige Nase wird dir gut tun. Träumen ist zwar gut und schön, um deine Träume auch zu erreichen reicht es aber eben nicht.

    Ich sprach konkret von Lillifee. Voll-Abi (3 Jahre) + Wartezeit (6 Jahre) + Studium (6,5 Jahre) = >15 Jahre. Das jemand mit Lernschwierigkeiten ein 1 Komma ganz wenig Abi macht und um die Wartezeit rumkommt ist illusorisch. Dann kommen in den allermeisten Fächern noch mindestens 6 Jahre Facharztweiterbildung dazu (ganz selten mal sind es nur 5 Jahre). Bis zur eigenen Praxis also realistischerweise mindestens 21,5 Jahre.
     
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