Medizinstudenten als Dozenten in Pflegeschulen?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von FrankoPhop, 08.06.2011.

  1. FrankoPhop

    FrankoPhop Newbie

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    Zuerst einmal muss ich zugeben, selbst keine Ausbildung in der Pflege zu haben, bin aber Medizinstudent im siebten Semester. Meine Frage bezieht sich jedoch auf die Arbeit in Pflegeschulen, sodass ich dieses Forum für die richtige Anlaufstelle halte.

    Von Studenten aus höheren Semestern bzw. jetzt schon fertigen Ärzten hört man gelegentlich, dass diese nach bestandenem Physikum in Krankenpflegeschulen oder Altenpflegeschulen als Honorardozenten für vorklinische Fächer wie Anatomie oder Physiologie tätig waren. Da mir Lehren großen Spaß macht, würde mich eine solche Tätigkeit sehr reizen. Zudem hat man nach dem Physikum in den vorklinischen Fächern fachlich ja ein (durch Examen geprüftes) Wissen, welches dem der fertigen Ärzte entspricht.

    Leider konnte ich bisher keinerlei ausgeschriebene Stellen in dieser Art entdecken. Habt Ihr Erfahrungen damit, ob heutzutage noch Studenten als Dozenten für Fächer wie Anatomie oder Physiologie auf Honorarbasis angestellt werden?

    Für Eure Antworten möchte ich mich schon einmal im Voraus ganz herzlich bedanken. :klatschspring:
     
  2. Dään

    Dään Junior-Mitglied

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    Bei uns in der Krankenpflegeschule unterrichten durchaus Medizinstudenten, allerdings haben viele von dennen erst die Krankenpflegeausbildung an unserer Uniklinik absolviert und somit einen "guten Draht" zur Pflegeschule.

    Am besten erkundigst du dich einfach direkt an den Pflegeschulen. ;)
     
  3. narde2003

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    An unserer Akademie leisten wir uns bei den Ärzten in der Regel Oberärzte die unterrichten. Was nicht heissen soll, dass deren Unterricht unbedingt besser ist als deiner und du die Hoffnung aufgeben musst.
    Ich denke es kommt auf die Schule an.
     
  4. mostbirne

    mostbirne Gast

    Bei uns auch ausnahmslos Oberärzte bzw. Minimum Fachärzte...
    ansonsten alles Pflegepädagogen.
     
  5. FrankoPhop

    FrankoPhop Newbie

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    Vielleicht hat sich da in den letzten Jahren einfach etwas geändert? Habt ihr denn in der Regel Anatomie und Physiologie als getrennte Fächer von der Krankheitslehre oder wird das quasi als ein Fach alles unterrichtet?

    Wäre auf jedenfall auf weitere Erfahrungen gespannt. Bis jetzt schon vielen Dank für die Antworten.
     
  6. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Also bei uns ist es bis zu diesem Jahr noch gleich, aber gib die Hoffnung nicht auf, es gibt sicher auch Schulen die gerne preiswerte Dozenten haben.
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Der junge Mann Frau möchte Anatomie udn Physiologie unterrichten. Ist das net die ureigenste Sparte der studierten Pflegepädagogiker?
    Fach- und Oberärzte kenne ich nur im Rahmen des fachbezogenen Unterrichts.

    Ich glaube auch, dass das einfache "sich vorne hinstellen" und vermitteln der eigenen Anatomiekenntnisse net reicht. Der Anspruch eines Medizinstudiums und einer Pflegeausbildung in diesem Bereich unterscheidet sich schon gravierend. Hast du dir schon mal einen Einblick verschafft in den Lehrplan?

    Elisabeth
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ich hatte auch Anatomie und Physiologie bei einer Ärztin, und ich denke, auch ein Medizinstudent kann die notwendigen Kenntnisse vermitteln. Ich gehe davon aus, dass sich jeder Dozent auf seinen Unterricht vorbereitet - wenn nicht, taugt er nix, egal, aus welchem Bereich er stammt. Lehrpläne und Bücher für den Unterricht in der Krankenpflege dürften leicht zu bekommen sein.
     
  9. renje

    renje Poweruser

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    @elisab.:

    eher nicht, sondern der MedPäd.

    Da sind wir uns allerdings einig.

    Es sollte niemand Unterrichten dürfen, der zumindest eine pädag. Qualifikation vorweisen kann.
    Sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber leider noch nicht überall.
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Bin mal neugierig: wer unterrichtet eigentlich angehende Ärzte?

    Elisabeth
     
  11. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Keiner mit einer pädagogischen Qualifikation, wenn Du darauf hinauswillst.

    Geht den übrigen Studenten aber genauso.

    Wenn Du mit dem Argument kommst, kannste die Pflegepädagogen wieder abschaffen. Dann kann Oberschwester Hildegard die Schüler unterrichten - sie dürfte genug Berufserfahrung haben.
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nein- falsche Richtung. Mir fiel das Pflegepraktikum wieder ein udnd amit verbunden die Idee: Warum net auch mal Pflegekräfte in der Vorlesung zum Thema ??? *grübel* Prophylaxen in der Pflege ??? Ich könnt jemanden schon 2 Stunden "unterhalten" mit dem Thema Dekuprophylaxe. *fg*

    Elisabeth
     
  13. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Laut Gesetz gibt es gar keine Fächer mehr, sondern nur noch Lernfelder. Dadurch bietet es sich an, Anatomie/Physiologie und medizinische Diagnostik und Therapie in Einem zu unterrichten.

    @ Elisabeth
    Deine Idee ist zwar schön, Elisabeth, aber leider ist die Pflege keine Bezugswissenschaft für die Medizin, aber die Medizin für die Pflege. Daher ist es für uns durchaus normal, dass wir Ärztinnen im Unterricht haben.
    Schade, dass die Medizin die Pflege nicht als Wissenschaft ansieht, von der sie etwas lernen kann.
     
  14. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    In Einzelprojekten oder auch bei Fachweiterbildungen für Ärzte gibt es das schon. Flächendeckend noch nicht - allerdings belegt "Pflege" auch einen sehr gering Umfang der Unterrichtsthemen für Mediziner. Und der Lehrplan steht nun mal, den kann die Universität nicht einfach ändern.

    In der Vorklinik hast Du als Medizinstudent aber Vorlesungen und Seminare bei Physikern, Chemikern, Biologen, Psychologen - alles in deren Fachgebiet. Ich hatte in der Krankenpflegeausbildung Rechtskunde bei einem Anwalt, Psychologie bei einem Psychologen, Hygiene bei einem Umwelthygieniker und fand das klasse, die waren nämlich echt fit auf ihrem Gebiet. Auch ein studierte Pädagoge liefert nicht zwangsläufig einen guten Unterricht ab.
     
  15. FrankoPhop

    FrankoPhop Newbie

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    Eben ist ja die Frage aufgekommen, wer die angehenden Ärzte unterrichtet. An meiner Uni ist das so:

    Naturwissenschaften werden regelhaft von entsprechenden Fachvertretern gelehrt. In den Vorlesungen sind das Professoren, in Praktika und Seminaren meist Wissenschaftliche Mitarbeiter der entsprechenden Fachgebiete. Klinische und vorklinische Grundlagenwissenschaften (Antomie, Physiologie, Pharmakologie etc.) werden von den Mitarbeitern der entsprechenden Institute gelehrt. Hierbei handelt es sich in der Regel um auf dieses Gebiet spezialisierte Biologen, Mediziner oder Biochemiker, wobei manche Vorlesungen oder Seminare von Wissenschaftlichen Mitarbeitern, andere von Professoren gehalten wurden. Die klinischen Fächer werden dann, je nach Abteilung, von den Assistenzärzten, Oberärzten oder vom Chefarzt selbst unterrichtet.

    Eine spezielle pädagogische Ausbildung haben die Dozenten aber in den seltensten Fällen. Entsprechend schwankt auch die pädagogische Leistung in Bezug auf die Wissensvermittlung.

    Mir ist natürlich klar, dass man sich nicht mit dem universitären Wissen vor eine Klasse stellen und den angesammelten Stoff herunterbeten kann. Eine gewissenhafte Vorbereitung, mit Sichtung entsprechenden Lehrmaterials und Erstellung passender Folien mit dem für die jeweilige Berufsgruppe wichtigen Inhalten empfinde ich als wichtige Grundlage für guten Unterricht.

    Bis jetzt scheint der Erfahrungstonus ja eher dahin zu gehen, dass an Pflegeschulen Studenten als externe Dozenten eher selten vorkommen. Darf ich nochmal fragen, wie sich klassischerweise Pflegepädagogen und Mediziner die unterschiedlichen Fachgebiete aufteilen, insbesondere besagte vorklinische Fächer? Hatte auch schonmal überlegt, auch bei anderen Ausbildungsberufen nach Unterrichtsmöglichkeiten zu suchen. Heilpraktiker oder MT(R)As werden ja auch in vorklinischen Fächern unterrichtet.
     
  16. sunjah

    sunjah Junior-Mitglied

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    Also auch wenn es nur noch Lernfelder und son Kram gibt, wird bei uns trotzdem zwischen Anatomie und Krankheitslehre unterschieden. Anatomie ist man nämlich schon Ende des Unterkurses mit durch um die Grundlagen zu haben und dann folgt aber ca. mitte des Mittelkurses die Krankheitslehre. Das wird bei uns von Fachärzten unterrichtet. Also einer Internistin und einem Chirurgen. Wenn es nicht anders passt, wie z.B. bei Gynäkologie, bringen uns das die Lehrer selbst bei, aber ich finde das mit den Fachärzten sinnvoller, die können nämlich oft Erfahrungen und Erlebtes miteinbringen und der ganze Stoff wird so anschaulicher. Außerdem wissen die einfach genauer über die ganzen Zusammenhänge bescheid.
    Studenten haben wir nur für kurze Zeit im Praktikum, mit einer Außnahme, da eine Lehrerin Krankheitsbedingt für längere Zeit ausgefallen ist. Sie war aber früher auch Schülerin an unserer Schule und studiert nun Pflegemanagement.
     
  17. blumenmädchen

    blumenmädchen Stammgast

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    Hallo Franko!

    Ich kann dir bezgl. Pflegeschulen keine Auskunft geben, aber ein bisschen was zum Thema Heilpraktikerschulen.

    Jedoch habe ich vor etwa zwei Jahren damit geliebäugelt eine Heilpraktikerausbildung zu machen und mir Informationen über verschiedene Schulen eingeholt. Sehr wichtig war es mir dabei immer zu erfahren, welche Qualifikation die unterrichtenden Lehrkräfte hatten. Da mir ein Mediziner für die Ausbildung am liebsten gewesen wäre, denn in der Heilpraktikerprüfung wird allein schulmedizinisches Wissen (Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre und speziell das Thema Infektionskrankheiten) abgefragt und die Anforderungen sind in den letzten Jahren bei einigen Gesundheitsämtern sehr gestiegen im Vergleich zu früher, habe ich auch immer geguckt, ob auch Ärzte oder zumindest Medizinstudenten unterrichten.

    Mein Ergebnis war (ich habe mich über ungefähr 10-15 Schulen informiert):

    Es gibt einige wenige Ärzte und Medizinstudenten, die unterrichten. "Wenige" soll jetzt aber nicht bedeuten, dass die an Heilpraktikerschulen keine Chance hätten. Nein, es wird wohl eher an der Bezahlung der privaten Bildungsinstitute liegen, die für ausgebildete Ärzte einfach unattraktiv ist. Ich habe selbst schon neben dem Studium und später in der Erwachsenenpädagogik bei freien Trägern gearbeitet und du verdienst als Honorarlehrkraft nur etwa zwischen 15-18 Euro/Stunde. Vor- und Nachbereitung daheim sind natürlich inklusive.

    Ich persönlich würde an deiner Stelle mal bei den Heilpraktikerschulen anrufen, wenn es dich denn weiter interessiert. Eine große deutschlandweite "Kette" ist die "paracelsus-Heilpraktikerschule". Die ist in vielen deutschen Großstädten vertreten.

    Für das Unterrichten an Heilpraktikerschulen spräche übrigens auch eine gute Vereinbarkeit mit dem Studium, denn die meisten Kurse laufen abends oder am Wochenende (im Gegensatz zur Pflegeschule). Die Schüler sind vielleicht auch etwas motivierter bei der Sache, weil sie ja i.d.R. älter sind und für die Ausbildung bezahlen. Ist jetzt aber Mutmaßung.

    Viele Heilpraktikerschüler bzw. -schulen verwenden übrigens bei der Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung einen Teil der medizinischen Grundlagenliteratur, aus denen auch Medizinstudenten in den ersten Semestern lernen: Die Prometheus-Bände bzw. Sobotta zur Anatomie. Von Elsevier z.B. die Innere Medizin und Pathologie oder von Thieme "Der Körper des Menschen" (Medizinstudenten vielleicht weniger bekannt, aber gerne von Biologen z.B. genutzt). Ist aber unterschiedlich von Schule zu Schule und oft werden nur Literaturempfehlungen zur Vertiefung ausgesprochen. Ich wollte dir damit nur sagen: Vom Stoff her wirst du bei den Heilpraktiker-Anwärtern mehr aus deinem eigenen Repertoire schöpfen können. Bei den Pflegeschulen würde ich eher vermuten, dass sie ausgebildete Ärzte als Dozenten bevorzugen, weil diese Aspekte der Krankheitslehre mit der konkreten Praxiserfahrung verzahnt vermitteln können. Für später kannst du dir das natürlich offen halten. Es gibt Optionen an allen Schulen des Gesundheitswesens (Schulen für Physiotherapie, Podologie, Ergotherapie, medizinische Dokumentation etc. etc.).

    Viel Erfolg bei der weiteren Suche!
     
  18. Valnir

    Valnir Junior-Mitglied

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    Akt. Einsatzbereich:
    Interdisziplinäres Notfallzentrum
    Servus,

    in meiner Ausbildung hatten wir, und ich erinnere mich gerne daran zurück, einen Medizinstudenten als Dozent. Er stand kurz vor dem PJ bzw. später mitten drin und konnte und deshalb in der Krankheitslehre recht gut unterrichten.

    Und das möchte ich nicht missen wollen...

    Es ist also, so denke ich, absolut möglich auch Studenten als Dozenten zu haben. Hier kommt es sicherlich auf den Mensch selber an und natürlich auch darauf, wie weit er in seinem Studium ist, ob er ein guter oder schlechter Dozent ist.

    Was ich bei besagtem Studenten gelernt habe habe ich bis heute kaum vergessen. Man merkt es einfach wenn jemand in seinem Fach aufgeht und wirklich Spaß daran hat zu lehren :mryellow: Was ich bei Studenten öfter erlebt habe als bei den Ärzten die ja dafür extra vom Dienst weggehen mussten oder mal zwischendrin wieder gehen mussten weil der Funks piepst...

    lg Val
     
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