Medikamente richten

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von engel78, 18.01.2013.

  1. engel78

    engel78 Senior-Mitglied

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    Dürft Ihr die Medikamente der Patienten mit nach Hause nehmen und die Med.boxen richten oder müßt Ihr das vor Ort beim Patienten erledigen? und ist das erstere überhaupt gesetzlich erlaubt? :roll:
     
  2. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Ich richte doch in meiner Freizeit keine Medikamente für Patienten...
     
  3. engel78

    engel78 Senior-Mitglied

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    Sehe das auch so ,mich interessiert das nur ob das erlaubt ist von ganz oben (Gesetz)
     
  4. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Gesetzlich erlaubt oder verboten ist es nicht, aber es spricht einiges dagegen es zu tun: siehe die fristlosen Kündigungen gegen Mitarbeiter die Kleinigkeiten mitgenommen hatten!
    Somit würde ich dringend davon abraten irgendwas was nach AG aussieht mit nach Hause zu nehmen!!!
     
  5. Eisenbarth

    Eisenbarth Poweruser

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    kommt auf den pat. an (etwa: psychiatrische pat.), bzw. darauf, ob es eine schriftliche einwilligung des pat. (ggf. + arztinfo/AO in schriftform) gibt.
     
  6. BettinaMobil

    BettinaMobil Stammgast

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    @Engel. Eine gesetzliche Regelung wird es da wohl nicht explizid geben. Wir richten die Patientenmedikamente entweder im Büro oder beim Pat. zu Hause. Generell gilt bei uns es wird nichts vom Patienten mit nach Hause genommen.
    Warum sollte man so etwas auch machen ???
     
  7. engel78

    engel78 Senior-Mitglied

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    Danke,Ihr habt mir damit sehr geholfen!
     
  8. Eisenbarth

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    da gibt es so einige explizite regelungen....

    medikamente gehören als patienteneigentum so grundsätzlich erstmal auch nicht in ein büro (das nicht dem patienten gehört........).
     
  9. -Claudia-

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    In Altenheimen kenne ich es auch so, dass die Medikamente, obwohl Patienteneigentum, im Stützpunkt aufbewahrt und gerichtet werden. Warum soll dies im ambulanten Pflegedienst verboten sein?
     
  10. Eisenbarth

    Eisenbarth Poweruser

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    wenn man es genau betrachten wollen würde, dann wäre es vermutlich mindestens eine grauzone, ich behaupte, mit der starken tendenz zu "bleibt beim patienten".
    in heimen dürfte der unterschied die heimsituation sein - die medikamente wären dort ja auch im dienstzimmer nicht aus der umgebung des bewohners entfernt worden. ich denke, das verlassen der letzten umfriedung spielt hier die entscheidende rolle - wie gesagt "betrachten wollen würde".
     
  11. BettinaMobil

    BettinaMobil Stammgast

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    Natürlich sind die Medikamente Patienteneigentum. Es werden bei dementen Patienten mit Erlaubnis der Angehörigen/Betreuer die Medis im Büro verwahrt und gerichtet. Nur die jeweilige Anzahl für mo.-mi.- ab. wird mitgenommen. Ansonsten könnte es passieren, das eine unkontrollierte Einnahme seitens des Pat. erfolgt oder die Medis unauffindbar sind.
     
  12. doreen79

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    Hallo.... zusammen!!!
    Bin neu hier, dennoch ist es sehr interessant die Beiträge zu lesen. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie sorglos einige Pflegefachkräfte im Umgang mit Medikation sind. Medikamente richten und verwalten obliegt einer gewissen Gesetzgebung. Medikation sollte immer in einem abgeschließbaren Medikamentenschrank vorrätig gehalten werden. Oder ist die Gesetzeslage im Ambulantenbereich anders....????
    Medikation zu Hause richten-> Bestimmung zum richten der Medikation liegen dann bestimmt sachgerecht und fachgerecht vor oderßßß->meine damit die Vorraussetzung, des eigenen Heim erfüllt die Gesetzeslage oder??? Normal gesehen , wäre das ein Verstoß im Umgang mit Medikation.
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Auf welche Gesetze beziehst Du Dich? Quelle?

    Im ambulanten Bereich verbleiben die Medikamente ja oft in der Wohnung des Patienten. Egal, ob sie nun der Patient selbstständig richten und einnehmen kann oder ob das jemand für ihn übernehmen muss.
     
  14. Eisenbarth

    Eisenbarth Poweruser

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    ich verstehe diesen satz iwie nicht.
     
  15. BettinaMobil

    BettinaMobil Stammgast

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    Vielleicht kann Doreen das nochmal aufdröseln. Das die Medikamente (wenn sie im Büro verwahrt werden) unter Verschluß sind, hielt ich nicht für erwähnenswert, da selbstverständlich.
     
  16. engel78

    engel78 Senior-Mitglied

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    Ich sehe das auch so wie Ihr.Das ist unerlaubtes entfernen von Patienteneigentum,egal ob der Patient dement ist oder anderes.Man könnte die Med. ja auch irgendwo in der Wohnung unzugänglich aufbewahren,mache ich zumindest so.Und wenn Angehörige da sind stellt sich die Frage "Wohin damit" sowieso nicht.Wie ist es wenn der Chef sein Ja gibt,dann ist das doch trotz allem nicht rechtens.Ich sehe das wie Diebstahl an,oder übertreibe ich damit?
     
  17. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Wenn dein Chef dir das so vorgibt, kann dir der "Diabstahl" doch egal sein. Du kannst davon ausgehen, dass er das mit dem Kunden geklärt hat und nicht unrechtmäßig dich die Medis "stehlen" lässt...
     
  18. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ich könnte mir auch vorstellen, dass dies mit dem Patienten bzw. dem Betreuer abgeklärt ist. Und dann kann man selbstverständlich nicht von Diebstahl sprechen.
     
  19. Eisenbarth

    Eisenbarth Poweruser

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    ich kenne durchaus chefs, die das zwar "anordnen", aber vor dem hintergrund, dass sie glauben, im recht zu sein, weil "ist ja normal". da wäre ich also eher vorsichtig.

    o.g. chefs lagern durchaus aus schonmal btm in mengen über 10g (wirkstoff) im büroschrank - ist ja normal...

    diese liste ist erweiterbar... autoklaven ohne einweisung, ohne wartung, "x minuten bei y grad muss ja reichen, ist ja sehr heiß" ... temperaturen um null grad im hilfsmittellager etc etc etc

    und es ist nicht nur von einem PD die rede. heime und KH ergänzen das ganze noch "pdl: "nein, diese targin, die können sie teilen, das ist anderes targin als sie zu kennen scheinen".............."

    wie gesagt: lang erweiterbar. besser einmal mehr zweifeln als einmal zu wenig und dann im regen stehen - auch wenn es hier vllt um das augenscheinlich nicht allergrößte problem des planeten geht.
     
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