Mangelnde Kenntnisse bei Dreisatzrechnungen

Dieses Thema im Forum "Fachliches zur Kinderkrankenpflege" wurde erstellt von Oliwaes, 22.01.2009.

  1. Oliwaes

    Oliwaes Junior-Mitglied

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    Hallo KiKra Freunde,:cheerlead:

    in den letzten Monaten waren mehrere SchülerInnen auf unserer Station eingesetzt. Einige waren im Unterkurs, aber der größte Teil der SchülerInnen waren/sind im Mittel- bzw. Oberkurs.

    Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass fast 75% der SchülerInnen nicht in der Lage waren einfachste Dreisatzrechnungen beim Aufziehen von i.v. Medikamenten auszurechnen.:eek1: Selbst nachdem ich "Denkanstöße" gegeben habe, war es vielen nicht möglich die benötigte Dosis aufzuziehen.

    Einige bestättigten mir vor der Übung sogar, dass sie die Dreisatzrechnung gerade erst im Schulblock in der Theorie besprochen hatten. Und dann - nicht mal 3 Wochen später - konnten sie nichts damit anfangen. Das traurige dabei war sogar, das ein kleiner Teil anfing zu weinen (was im Übriegen nicht an mir lag ;) ). Sie bestätigten mir im Gespräch, dass sie einfach von sich selbst enttäuscht waren, die gestellten (sehr einfachen) Aufgaben nicht lösen zu können!

    Meine Frage an euch wäre Folgende:

    Habt ihr auch solche Erfahrungen machen "müssen"? Wenn ja, wie geht ihr in solchen Fällen weiter mit den Schülerinnen um?

    Ich habe mir angewöhnt den SchülerInnen ein paar Tage Zeit zu geben (gebe ihnen auch noch ein paar Fallbeispiele mit) um dann nochmals die Dreisatzrechnung zu prüfen.


    MfG Oliwaes



    P.S: Echt erstaunlich wie leichtfertig manche mit ihrem "Nichtwissen" das Examen auf`s Spiel setzen!!!:knockin:
     
  2. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo Olivares,

    ich bin früher machmal als Praxisanleiterin auch darüber verzweifelt, welche Grundlagenkenntnisse manchen Schülerinnen fehlen, immerhin ist ein mittlerer Bildungsabschluss Ausbildungsvorraussetzung und da sollte so etwas in normalen allgemeinbildenden Schulen schon gelehrt worden sein.

    Mit einer intensiven Mathematikeinheit und einem verabreichten schlechten Gewissen (was alles passieren könnte, wenn man die Medikamentendosis für ein Kind ausrechnet) haben viele Schülerinnen es dann doch noch begriffen - manchen habe ich dann dringends ans Herz gelegt nach dem Examen (sofern sie es bestehen) aus dem Akutpflegebereich herauszugehen...(sie waren ja deswegen in der reinen Pflege meist nicht schlecht -einige haben aber tatsächlich das Examen nicht geschafft...)

    LG,
    Meggy
     
  3. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Diese Problematik kann ich aus eigener Erfahrung aus meiner Schulzeit berichten (2004-2007).
    Und wie "egal" es manchen ist sowas simples und doch wichtiges verstehen zu können geht mir bis heute nicht in den Kopf.
    Und zum Thema Examen: das sind dann die Kandidaten, die ein Tag vorher wissen welche Prüfungskids sie haben und zuhause dann pflegeplanung vorschriebn, dreisatz errechnen lassen und sich alle zurecht legen, leider entspricht das meiner reelen Erfahrung...dass einzige was mcih bei soclhen Kandidaten beruhigt: Die bestehen nur mit 2 oder 3 in der praktischen, ich selbst mit ner 1.
    So sieht man, wie "doof" manche sind mit der immensen Hilfe+Unterstützung nur befriedigende Leistungen zu schaffen.

    Und ja, du hast recht solche simplen Sachen sind so wichtig und werden sooooooo unterschätzt..
    Dein Weg ist genau richtig, Zeit zum Lernen zu geben udn dann in der Praxis prüfen, sonst sind das ggf. potenzielle Mörder kranker Kinder, mit Schaudern denke ich an Kids die eventuellen Schaden erleiden.
    (Wie eine unterbelichtete Kikra a.D. ind er Klinik wo cih gelernt habe: Calcium unverdünnt peripher zu geben, solch ein leichtsinn, das Kind ist tot.)

    Und immer den Schülern bewusst zu machen, dass es zwar eine immens "tolle" Aufgabe ist infusionen herzustellen udn anzuhängen, aber man auch immens viele Fehler machen kann, angefangen vom falschen Errechnen bis zu LUftbläschen im System, bis zum Nicht-Beschriften der Zusätze in einer Flasche.
    Eben Kleinigkeiten die nicht nur beim Examen wichtig sind, sondern IMMER!!!
     
  4. Teilzeitschwester

    Teilzeitschwester Poweruser

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    Mal ein kleines Beispiel aus dem Mathematikunterricht meiner Tochter,13J-7Schulj.: Dreisatz/Prozentrechnen war dort gerade Thema....die Klasse hat diese Arbeit "versemmelt",es gab dort fast nur die Noten 4-6.
    Somit wurde nocheinmal geübt, erklärt(auch zu Hause) und ein erneuter Test geschrieben, worin die Sachaufgaben die"Praxis",wenn man so will,ausgelassen wurde.
    Da wurde nicht geübt-bis es verstanden war,sondern weggelassen-damit die Zeugnißnote nicht leidet.
    Das mal als Erklärungsversuch.
     
  5. Schwester Sonja

    Schwester Sonja Senior-Mitglied

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    Bin ehrlich etwas erstaunt, dass der Dreisatz nicht selbstverständlich zum Allgemeinwissen zählt.
    Da es auch ich schon erlebt habe, dass 2 Schwestern und ein Arzt 3 verschiedene Ergebnisse bei einer relativ leichten Umrechnung von I.E. in ml hatte.
    Allerdings hatten sie ihr Examen schon vor längerer Zeit gemacht.
    Es sind also nicht nur die Schüler.

    :eek1:
     
  6. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Einmal fragte mich eine Schülerin, was genau sie sich unter der Erkrankung eines Patienten vorzustellen habe. Es handelte sich um einen der selteneren Unterformen eines Carcinoms, daher konnte ich auch mit keiner fertigen Antwort aufwarten. Um ihr keinen Blödsinn zu erzählen, drückte ich ihr den Psyrembel in die Hand und bat sie, schon mal an der richtigen Stelle aufzuschlagen; ich wolle noch schnell meine Kurve fertig schreiben und dann würden wir uns gemeinsam die Erklärung lesen und versuchen, sie in eigene Worte zu fassen.

    Dass sie das Buch nicht verkehrt herum gehalten hat, war alles. Selbst als ich das Wort buchstabiert habe, wusste sie nicht, ob sie (Anfangsbuchstabe: S) das Buch weiter vorn oder weiter hinten aufschlagen sollte. Und sowas hat in Deutschland die mittlere Reife!
     
  7. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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  8. Oliwaes

    Oliwaes Junior-Mitglied

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    Wie ist dies zu verstehen?
     
  9. junni

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    Hallo!

    Ich vermute mal, narde spielt auf die vielen Threads an, die sich in letzter Zeit mit Fragen zur Berechnung von Sollstunden, Urlaubsansprüchen etc. beschäftigen.

    VG junni
     
  10. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo,

    nein, die meinte ich nun garnicht, die Schüler haben bei uns Karten auf denen die Stunden gelistet sind, die sie in dem Einsatz arbeiten müssen, sollen und auf denen auch Fehlstunden vermerkt werden.

    Wenn ich diese Karten bei manchen so unterschreiben würde, wie sie mir vorgelegt werden, dann kämen teilweise sehr seltsame Stundenzahlen dabei heraus. Krankheitsstunden werden vergessen einzutragen, teilweise aber auch Plusstunden.

    Schönen Tag
    Narde
     
  11. junni

    junni Stammgast

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    Hallo!

    Verzeihung, das war dann wohl eher meine Interpretation!

    Aber diese Stundenzettel kenn ich. Die gibt's bei uns auch. Und ich muss dir zustimmen, einige sind wirklich katastrophal!
    Unterschlagenes "Krank" kenn ich auch. Allerdings sind sie meistens bei den Plus-Stunden SEHR genau!

    VG junni
     
  12. Sr.Lotte

    Sr.Lotte Newbie

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    Hallo,
    also was ich hier gelesen habe macht mich echt wütend!!!
    Aber da sieht man mal wieder, typisch KINDERKRANKENSCHWESTERN!!!Obwohl ich selber eine bin!
    Lästern über die blöden Schüler, die nicht rechnen können!!!bevor ihr so etwas schreibt solltet ihr vielleicht erstmal über eure eigene Rechtschreibung nachdenken!Und man sollte sowas immer von 2 Seiten betrachten, woran liegt es denn wohl, dass so viele, so schlecht im Kopfrechenen sind?!Vielleicht ja auch an unserem "tollem" Schulsystem??!!Und nicht an der mangelnden Intelligenz!Gerade in Mathe werden Kinder kaum gefördert, dafür halt eher im sprachlichen/ geisteswissentschaftlichem Bereich!Dabei fehlt es dann wohl einigen der älteren Generationen!Mit der Dreisatzrechnung kam ich das erstemal im Oberkurs in Kontakt, davor habe ich aber bereits mein Abitur gut abgeschlossen!!erstaunlich, oder??!!!!Und dann habe ich sogar mein Examen gut abgeschlossen, ganz ohne mathematisches Können und irgenein trixen!!Und jetzt lange nach meinem Examen, beherrsche ich das Rechnen immer noch nicht!Aber das finde ich im Zeitalter des Taschenenrechners auch nicht schlimm!Ihr solltet vielleicht selber mal alle an eure Schülerzeit denken, da hat man viel um de Ohren, viele Probleme und Sorgen!!!Und wenn dann noch einem andauernd eine Schwester über die Schultern guckt, ihr wisst doch selber alle wie das war!!!Schade das so viele, so schnell vergessen, wie es als Schüler war!!!!Lieben Gruß
     
  13. Silvana

    Silvana Senior-Mitglied

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    Hallöle!

    @Lotte:

    Niemand hat behauptet, dass das Mathe- Problem nur in der Kinderkrankenpflege besteht. Dort ist es vielleicht besonders auffällig, weil in diesem Bereich eben viele Medis genau für die Kinder berechnet und gemischt werden.
    Und dass es besonders bei Schülern auffällt, liegt daran, dass diese meist Medikamentenzubereitung und -Verabreichung unter Aufsicht durchführen.
    Ich selbst bin wahrlich keine Rechenkünstlerin (Zahlen waren mir schon immer ein Gräuel), aber gewisse Rechenformeln und -wege muss man eben auch in der Pflege beherrschen. Oder möchtest du der Patient sein, der ein falsch dosiertes Medikament erhält, weil man z.B. die Perfusor- Laufrate nicht errechnen kann?
    Ich bin keinem Schüler böse, wenn er Schwierigkeiten mit dem Rechnen hat, aber er wird es lernen müssen - und wenn ich ihm das 1000mal erkläre und ihn das genauso häufig rechnen lasse!:-)
    Denn es hilft ja auch kein Taschenrechner, wenn ich gar nicht weiß, WAS ich überhaupt rechnen muss, oder?:gruebel:

    Liebe Grüße
     
  14. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Lotte,

    nur zu deiner Beruhigung es gibt das Problem auch bei den Erwachsenen: http://www.krankenschwester.de/foru...krankenschwester-weil-kein-mathe-brauche.html

    Eine derzeitige Schülerin - Mathe Leistungskurs mit 1 - ist an einer sehr simplen Dreisatzrechnung fast verzweifelt. Wie stelle ich einen Infusiomaten ein, dass 1500 mg Antibiotika, in 100 ml NaCl in 30 Minuten eingelaufen sind.:gruebel:

    Schönen Tag
    Narde
     
  15. kinderkrankenschwester

    kinderkrankenschwester Senior-Mitglied

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    ganz ehrlich?
    auch mir war, bis zu meinem examen, dreisatz fremd. in 12 jahren schule, hatten wir das thema nicht einmal....

    ich habs immer ganz kompliziert ausgerechnet und bin trotzdem aufs ergebnis gekommen - das ist, was am ende zählt.
     
  16. Julien

    Julien Poweruser
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    Vielleicht kennst du Proportionalität? So heißt der Dreisatz jetzt im Lehrplan oder hieß er zumindest bei mir. Ohne das keine Prozentrechnung etc., also muß es mal gelaufen sein, unter welchem Namen auch immer. Mein Problem war das Kopfrechnen, nachdem man mir in der 7. Klasse einen Taschenrechner in die Hand gedrückt hatte... Und dann beobachte ich noch bei meinem Patenkind (16, 9. Klasse Realschule), daß alle Rechentechniken als fertige Formeln unterrichtet werden. Sobald sie das Unterrichtshema wechselt vergißt sie die Formeln, und kann sich dann auch später nicht mehr helfen, weil sie nie gelernt hat, wo die Rechnung logisch herkommt.
     
  17. minilux

    minilux Poweruser

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    entweder verarschst du uns jetzt, oder die betreffende Schülerin war wegen was anderem neben der Spur.
    Aber das kann nicht sein. Meine Tochter geht derzeit in die 8. Klasse Gymnasium und die lernen rechnen dort. Dreisatz (nicht unter dem Namen) steht sogar schon im Lehrplan der 4.Klasse Grundschule
     
  18. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Mein Beitrag :

    Ich habe einen neuen Kollegen , ganz schlauer Bursche:mrgreen:.Sein Patient fiebert , er hängt Noalgin als KI (100ml NaCl) über einen Infusomaten an uns stellt das Ganze mit 20ml/h ein. Ich frage ihn , was er da angehängt an. Er " Novalgin" , ich "ok und warum?" er "der Patient fiebert" ich "ok , und wann soll er Deiner Meinung nach entfiebert haben ? Morgen ?" er "nö , so etwa inner Stunde" ich " aha":gruebel::gruebel:Auch dieser Mensch hat sein Abi.....
    Immer wieder gern gesehen auf unserer Station , die wöchentlich meist 2malige Reduktion von CSA ! Z.B es laufen 180mg in 500ml über 24h( die Infusion ist also schon fertig) , jetzt soll der Patient aber nur noch 150mg in 24h bekommen....ich kann Euch sagen , da kommen Rechnungen zustande:mrgreen:




    :knockin::knockin:
     
    #18 mutters-kind, 14.05.2009
    Zuletzt bearbeitet: 14.05.2009
  19. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hi Minilux,

    nein, ich verarsche dich nicht. Aber vermutlich habe ich die Aufgabe zu komplex gestellt.

    Herr Minilux bekommt 1500 mg Antibiose XY in 100ml NaCl 0,9%. Wie würdest du die Infusionspumpe einstellen, dass diese 1500 mg in einer halben Stunde eingelaufen sind?

    Schönen Abend
    Narde
     
  20. Julien

    Julien Poweruser
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    Soll das jetzt ernsthaft jemand vorrechnen? Na schön, ich versuch's mal; am Ende ist es falsch und ich lerne noch was.

    Ich geh mal davon aus, daß die Antibiose wie bei uns im Haus üblich in 1ml Ampuwa pro 100mg gelöst wurde. Macht 15 ml Antibioselösung. Plus die 100 ml NaCl 0,9%, die Narde angeordnet hat, macht 115 ml. Wenn er die in 30 Minuten haben soll, stell ich die Pumpe auf 230 ml pro Stunde. Hoff ich doch...
     
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