Management-Know-how in der Gesundheitswirtschaft

Dieses Thema im Forum "Fachweiterbildung für Leitungsaufgaben in der Pflege" wurde erstellt von Peggy1989, 15.10.2012.

  1. Peggy1989

    Peggy1989 Newbie

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    Hallöchen Leute
    Ich möchte mich gerne weiterbilden und bin unteranderem auf den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen gestoßen. Das kann ich allerdings nicht machen, da mir die Erfahrung in der Verwaltung fehlt. Habe mich schon bei der zuständigen IHK erkundigt.
    Nun bin ich auf Social Management und Management know- how in der Gesundheitswirtschaft gestoßen. Ich tendiere eher zu letzterem, aber würde gerne wissen was ihr davon haltet, ob einer Erfahrung hat etc.
    Ich möchte mich gern in dieser Hinsicht bilden. Vielleicht hat jemand Infos/Meinung dazu?
    Fachkurs Social Management - Wirtschaft - Fernstudium, sgd.de
    Management-Know-how in der Gesundheitswirtschaft - Wirtschaft - Fernstudium, sgd.de

    Liebe Grüße
    Peggy
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wohin soll Dich Deine Weiterbildung beruflich bringen? Welche Position strebst Du in fünf oder zehn Jahren an? Danach solltest Du Deine Weiterbildung ausrichten.
     
  3. Peggy1989

    Peggy1989 Newbie

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    Ich würde schon gern später in der Richtung arbeiten, event.eine Führungsposition einnehmen. Zum anderen möchte ich mich für mich selber auch in der Richtung weiterbilden, weil es mich einfach interessiert.

    Meine Frage ist eher ob jemand überhaupt mit Fernlehrgängen Erfahrung hat und ob sie wirklich was nutzen.
     
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wenn Du eine Führungsposition willst, würde ich eher in Richtung Pflege- oder Gesundheitsmanagement gehen, entweder als Weiterbildung oder (langfristig besser) als Studiengang. Die Kostenträger erkennen nämlich nicht alles an, was sich "Management" auf die Fahnen geschrieben hat - damit würdest Du keine Stelle als PDL finden können.

    Fernstudiengänge an anerkannten Hochschulen sind gut. Fernlehrgänge an Instituten wie von Dir beschrieben halte ich persönlich je nach Art des Lehrgangs für eine Sackgasse. Wenn Du nicht die gleichen Abschlüsse machst wie diejenigen, die auf dem "normalen" Weg lernen, wird es mit der Anerkennung hinterher schwierig. Dann hast Du ein Zertifikat, auf dem "hat erfolgreich teilgenommen" steht, und kannst nichts damit anfangen. Weiterbildung aufgrund eigenen Interesses ist gut, aber soviel Geld aus dem Fenster zu werfen...
     
  5. Peggy1989

    Peggy1989 Newbie

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    PDL möcht ich gar nicht werden, Führungsposition war auch der falsche Begriff von mir. Ich möcht mir Basiswissen in der Richtung aneignen. Den Kurs muss man ja nicht bei der ILS oder SGD machen, wird genauso von der Appolon Hochschule, Fernakademie Klett oder Hamburger Akademie für Fernstudien angeboten.
     
  6. jessica.pfannkuche

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    Hallo Peggy,

    die Aussage, die Du von der IHK bekommen hast, ist falsch. Wenn Du examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin bist, kannst Du die Weiterbildung zur Fachwirtin machen. Diese Weiterbildung könnte, nach dem was du schreibst, in Bezug auf die Inhalte und den Abschluss das Richtige für dich sein.

    Die Fortbildung „Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK)“ wurde im Rahmen einer neuen Fortbildungsverordnung von der Bunderegierung in 2012 neu geregelt. Zahlreiche Fortbildungsabschlüsse werden durch diese neue Regelung entfallen. Der Fachwirt soll zukünftig die zentrale berufliche Aufstiegsfortbildung für das Gesundheits- und Sozialwesen sein.

    Eine offizielle Mitteilung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) findest Du hier: BIBB / Pressemitteilungen 2011 / Neue Fortbildung für Zukunftsbranche: Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen

    Die offiziellen Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung lauten wie folgt:

    Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

    1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten kaufmännischen, verwaltenden, medizinischen oder handwerklichen Ausbildungsberuf des Gesundheits- und Sozialwesens und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis
    oder
    1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem bundesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen oder einem dreijährigen landesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheits- und Sozialwesen und eine mindestens einjährige Berufspraxis
    nachweist.

    Damit richtet sich diese Aufstiegsfortbildung direkt an Gesundheits- und Krankenpflegerinnen. Es ist kein Problem, wenn die notwendige Berufspraxis bei Weiterbildungsbeginn noch nicht erfüllt ist, da die berufsbegleitende Weiterbildung 18 Monate dauert und die Berufspraxis dann spätestens zur Prüfung vorliegt. Daher kann sogar direkt nach der Ausbildung mit der Weiterbildung begonnen werden.

    In dem Forum „Interessante Links“ habe ich weitere Informationen eingestellt.

    http://www.krankenschwester.de/foru...dung-fuer-beschaeftigte-gesundheitswesen.html

    Wir sind selbst Anbieter für diese Weiterbildung und realisieren sie mit einem Unterrichtskonzept, dass große Flexibilität bietet und ortsunabhängig ist. Wenn Du konkrete Fragen hast, kannst Du mir auch gerne eine Nachricht schicken.

    Viele Grüße
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Aufstiegsweiterbildungen sind nur dann auch wirkliche AUFSTIEGSweiterbildungen, wenn hinterher damit auch ein AUFSTIEG (inklusive mehr Gehalt)möglich ist. Aktuell geht der Trend in Richtung Akademiker. Die sind zwar teurer aber effizienter.

    Von daher: Finger weg- es sei denn man lernt aus Fun und hat genug Geld über.

    Elisabeth
     
  8. -Claudia-

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    Aufstieg inklusive mehr Gehalt ist im augenblicklichen Vergütungssystem aber ohnehin schwer realisierbar. In höheren Position mag das Grundgehalt höher sein, aber da die Schichtzulagen und steuerfreien Zuschläge wegfallen hast Du zumindest zu Beginn eher weniger im Geldbeutel.
    Ob mit Weiterbildung oder mit Studium.
     
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