Lohnt sich für mich die Ausbildung? Und was will ich?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von TinaBella, 28.02.2013.

  1. TinaBella

    TinaBella Newbie

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    Hallo :wavey:

    Also erstmal, ich bin hier neu - und noch etwas planlos in dem Forum ;). Bei Google bin ich immer wieder hier gelandet und so hab ich mich nun angemeldet.
    Wo fang ich denn an?! Mal die Kurzfassung über mich:
    ich werde diesen Sommer 32, bin verheiratet und habe 4 Kinder. Nachdem ich damals die Realschule beendet habe und ohne Ausbildung da stand besuchte ich für knapp ein Jahr die Hauswirtschaftschule. Dann fand ich eine Azubi Stelle beim Allgemeinarzt. Diese musste ich jedoch wegen meiner Schwangerschaft abbrechen. Eigentlich bin ich seitdem fast nur Mutter und Hausfrau. Meine Kids sind nun 14, 12, 4 und 2 Jahre alt, der Jüngste kommt ab August in die Kita. Und ich möchte endlich mal "was aus mir machen". Mich hat schon immer der medizinische Bereich interessiert und ich überlege seit Monaten was ich machen könnte (mit 4 Kindern). Erst dachte ich an eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten, kann mich jedoch nicht so Recht damit anfreunden. Mein Berufswunsch war eigentlich immer Hebamme, ich habe mich früher 3 Jahre lang beworben - ohne Erfolg. Irgendwann fand ich meinen jetzigen Ehemann und bekam noch 2 Kinder und hackte meinen Wunsch ab.
    Mein heutiger Traum wäre es auf einer Wöchnerinnenstation zu arbeiten. Und nun plagen mich 1000 Fragen. Welchen Beruf müsste man dafür erlernen? Oder bin ich wirklich zu alt um noch eine Ausbildung zu beginnen? Oder sind eher meine Kinder "ein Hindernis"? Hat man vielleicht eine Chance auf ein Praktikum? Wie lange sollte dies dauern?
    Ich würde mich sehr über Antworten und/ oder Erfahrungen freuen, da ich momentan gar nicht weiss wo ich anfangen soll.

    LG
     
  2. Lillii

    Lillii Poweruser

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    Bei uns sind noch "viel" Ältere im Kurs ;) und auch welche mit Kindern / auch mit kleinen Kindern.

    Da solltest du Gesundheits- und Krankenpflegerin lernen ;)
    Praktikum kann man eigentlich an sehr sehr vielen (fast allen) Krankenhäusern machen! Einfach au fder jeweiligen Internetseite recherchieren oder anrufen / Bewerbung schicken. ich würde dir (wenn es deine Zeit zulässt) MINDESTENS 1 Woche, besser mehr empfehlen...
     
  3. TinaBella

    TinaBella Newbie

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Das hört sich ja schonmal aufmunternd an ;).
    Wegen dem Praktikum werde ich mich mal durchlesen. Ich hatte schon an mind. 2 Wochen gedacht. Wie sieht es denn da mit den Uhrzeiten aus? Wie bei den Schwestern (also eine Schicht?)?

    Mehr als Krankenschwester interessiert mich noch Kinderkrankenschwester, das wäre doch auch noch eine Option, oder?:-?

    LG

    P.S. Ihr habt hier für die Berufsbezeichnungen Abkürzungen (z.B. GuK,...), kann man das hier irgendwo "studieren"? :-)
     
  4. engele

    engele Stammgast

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    Also wenn du weißt, dass du auf eine Wöchnerinenstation arbeten willst ist es einfacher die Gesundheits-und Krankenpfleger Ausbildung zu machen...denn da kommt man vergleichsweise leichter an eine Ausbildungsstelle als an eine Stelle als Gesundheits-und Kinderkrankenpflegerin =)

    Guk = Gesundheits-und Krankenpflegerin
    GuKK= Gesundheits-und Kinderkrankenschwester

    Dir muss aber klar sein, dass du in zwei Schichten arbeitest und im zweiten Ausbildungsjahr kommen 8-10 Nachtdienste hinzu...Frühdenst beginnt in der Regel um 6.00 Uhr...Spätdienste varrieren manche beginnen um 12 andere erst um 13..00 Uhr.

    Ein Praktikum ist niemals verkehrt, man muss ja wissen auf was man sich einlässt...die Ausbildung ist nicht ohne und verlangt viel!
    Oft erwartet man nicht, dass die Ausbildung so anspruchsvoll ist und man zum Staatsexamen so ein enormes Wissen parat haben muss ;)

    Grüßchen,
    engele
     
  5. Lillii

    Lillii Poweruser

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    Ja min 2 Wochen wären super!
    EIGENTLICH hast du dann auch Schicht. Ich hatte aber bei einem Praktikum (6 Wochen) vorher abgesprochen dass ich gewisse Tage abends nicht kann etc (Besuchte eine Weiterbildung) und dann hatte ich einfach von montag bis freitag immer einen zwischendienst von 7-15:30 bekommen...

    An sich ja - dann bist du aber bei den Kindern. Es gibt ewniger Ausbildungsstellen, und vorallem Arbeitsstellen (-> sinkende Geburtenrate). Ich wollte auch erst kinderkrankenschwester, hatte auch eine Zusage, habs mir allerdings anders überlegt... einfach auch wegen der Zukunft. Aber das soll jeder selbst entscheiden :-)
    Jda das stimmt .. haha

    GuK = Gesundheits- und Krankenpflegerin (früher KS = Krankenschwester)
    PDL = Pflegedienstleitung
    RA = Rettungsassistent
    und so weiter ;)
     
  6. Lillii

    Lillii Poweruser

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    Gerade am eigenen Leib gespürt.. ;) haha


    Du warst schneller.. ;)
     
  7. engele

    engele Stammgast

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    Aber unser Inhalt gleicht sich ja ziemlich :D

    Ja ich finde es einfach mittlerweile wichtig den Leuten immer zu sagen, dass man nicht eben nebenbei mal Gesundheits-und Krankenpflegerin wird...also mein Freund studiert Medizin und ich kann bisher gut mithalten und er ist schon im siebten Semester =P
     
  8. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    32 - o.k.
    4 Kinder - d.h. man braucht einen Plan B, sowie falls alle Stricke reißen, auch dafür einen Ersatzplan
    stellt sich die Frage - Ausbildung in Vollzeit oder in Teilzeit (TZ - wenige Stellen, an wenigen Krankenhäusern, aber mei, Glück)
    steht der Partner voll dahinter - das sollte er, könnte er evtl. in der Ausbildung beruflich etwas kürzer treten?
    Schichtarbeit. Wer kümmert sich früh morgens, spät abends um die Kinder?
    Hebamme - wenige Ausbildungsplätze, Beginn nicht unbedingt jedes Jahr, viele Bewerber (bei uns - bundesweit)
    die Zahl der Entbindungen ist gering, dazu setzen Krankenhäuser (so hab ich gelesen) zunehmend auf Beleghebammen, sie sind damit nicht fest angestellt, sondern werden gebucht, wenn sie gebraucht werden - andere Einsatzgebiete - wirken auf mich (wenn ich an die Zukunft denk) im Moment auch nicht sonderlich ermutigend - aber auch hier - wer weiß.
    Wer eigentlich Hebamme werden will - wird glücklich in der Krankenpflege von Erwachsenen? Das will sehr reiflich überlegt sein.
    Kinderkrankenpflege - beginnt auch nicht überall jedes Jahr, der Bedarf ist deutlich niedriger.
    Gesundheits- und Krankenpflege - aus den genannten der höchste Bedarf, evtl. sogar 2x im Jahr Ausbildungsbeginn
    Wöchnerinnenstation als Zielwunsch für die Zeit nach der Ausbildung - realistisch gesehen - geringe Chancen - vergleichst die Anzahl der Fachrichtungen in einem Lehrkrankenhaus, kommst auf zig andere Stationen, im Verhältnis zur Gynäkologie, möglicherweise 20, 30:1, je nach Größe des Klinik. Sich das zu wünschen ist das eine, ob es dann tatsächlich klappt - ist nicht sicher. Garantieren möcht das wohl auch keiner.
    Wegen Praktikum auf Gyn - gilt das selbe wie das zuvor genannte. Minimum (m.M.n.) 4 Wochen, länger - besser.

    Liest sich nicht super optimistisch, aber eine Ausbildung macht man ja auch nicht einfach so, das Berufsziel sollte wirklich gewollt sein, man sicher dahinterstehen und was möglich ist, vorab bedenken und klären.
     
  9. littlesun

    littlesun Bereichsmoderatorin
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    Zwei Wochen für ein Praktikum ist arg wenig.

    Die Schulen sind unterschiedlich, bei uns werden Praktika ab einer Dauer von mindestens 6 Wochen gewertet, andere Schulen wollen ein mindestens sechsmonatiges Praktikum, andere verlangen gar keines - nachfragen.

    Als Schülerin in der Gesundheits- und Krankenpflege arbeitest Du in den Zeiten, in denen Du keine Schule hast, ganz normal im Schichtdienst mit. Dabei werden verschiedene Fachrichtungen durchlaufen.

    Bis zum Examen müssen zusätzlich mindestens acht, maximal zwölf Nachtdienste abgeleistet werden.

    Die Ausbildung ist SEHR lernintensiv, das sollte Dir bewusst sein.
    Verschiedene Krankenpflegeschulen bieten auch die Ausbildung in Teilzeit an, dazu können Dir aber mit Sicherheit andere mehr sagen (Lillebrit, wo bist Du?).

    Edit: Die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler an unsererm Klinikum haben gar keinen Einsatz mehr auf der Entbindungsstation, sondern nur noch auf "Gyn-Leiden-allgemein". Desweiteren wurden die Einsätze in der Kinderklinik auf eine Woche verkürzt. Diese Einsätze sind in erster Linie den Schülerinnen der Kinderkrankenpflege und den Hebammenschülerinnen vorbehalten.
    Dies wird aber auch überall unterschiedlich gehandhabt.
     
  10. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Die Ausbilung in TZ wird wirklich nur von sehr wenigen Schulen ageboten...mir ist spontan nur das KRH Hannover bekannt.
    Der Begrif Teilzeit darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass lediglich die täglichen Rbeitszeiten etwas gekürzt und die Theorieblöcke ein wenig entzerrt sind. Zusätzlich zu den Diensten kommt immer noch ein zusätzlicher Lernaufwand- die Inhalte sind ja dieselben!


    Genau so sieht es aus...obwohl die Arbeits- und Schulzeiten an die Bedarfe der Schüler angepasst wird, hat die Ausbildung dennoch absoluten Vorrang und stellt keinen "Freibrief" für die Verlagerung der Interssenschwerpunkt auf andere Aspekte dar.


    Bei uns gehen die Schüler etwa 3-4 Wochen in die Gynäkologie....der Schwrepunkt liegt nicht auf diesem Einsatzgebiet! Es muss halt klar sein, dass man auch andere Bereiche durchläuft und das diese andere "Anforderungen" an die physische und psychische Belastbarkeit der Auszubildenden stellen werden.
     
  11. Sticks

    Sticks Newbie

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    Du willst mir doch jetzt bitte nicht verklickern, dass du dein Wissen nahezu gleichsetzen willst mit einem Medizinstudenten des Siebten Semesters?
     
  12. engele

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    Hast du Medizin studiert?
    Ich will mein Wissen nicht gleichsetzten, aber ich kann bei vielem mithalten!
    Natürlich nicht bei den biochemischen Vorgängen, aber was Krankheitsbilder angeht und fachpraktisches Wissen, da kann ich gut mithalten.

    Zumindest freut er sich auch immer sehr über meine Hilfe zu verschiedenen Dingen...und wiederrum freue ich mich über genauere Details zu verschiedenen Vorgängen oder zu Untersuchungsmethoden.

    Also ich weiß ja nicht wie dich bei euch ist, aber auch wenn wir neue frisch examinierte Ärzte bekommen freuen die sich sehr über jeden Ratschlag oder Tip und es ist ein geben und nehmen von Wissen =)

    Liebe Grüße,
    engele
     
  13. Sticks

    Sticks Newbie

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    Ich studiere momentan im vierten Semester. Bin ausgelernter OTA und habe noch bis zum Ende meiner Wartezeit in dem Job gearbeitet.

    Ich will die praktischen Vorteile gar nicht abstreiten! Aber das ist doch nur ein kleiner Teil. Du gehst auf die Biochemischen Inhalte ein, du vergisst aber noch etliche Fächer mit auf zu zählen. Nur weil in der Krankenpflege das Thema Kreislauf angesprochen wird, kannst du nicht davon ausgehen das im Studium während der Physiologie dieses Thema genau so oberflächlich behandelt wird.
    In der Praxis kannst du vll mithalten, weil du weisst wie es in der Klinik läuft. Aber ich denke nicht das es auf das Wissen zutrifft!

    Und "mithalten" ist da noch einmal was vollkommen anderes.
     
  14. engele

    engele Stammgast

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    Deine Meinung, meine ist eine andere...hab ja auch nicht behauptet, dass ich ab morgen als Ärztin arbeiten kann, aber mithalten allemal und eigentlich finde ich es traurig wenn eine Pflegekraft nicht "mithalten" kann.

    Mein Freund sagt eben auch grade, dass das was wir in der Pflegeausbildung lernen keinesfalls nur oberflächlich ist, aber man im Studium eben ins Detail geht, was einem aber auch später nur in der Forschung/Wissenschaft was bringt und nicht im Stationsalltag...

    Naja, aber zurück zum Thema und keine unpassenden Diskussionen...mein Partner meinte eben auch, vielleicht bin ich ja eine Ausnahme....achja und die OTA Ausbildung ist nicht vergleichbar mit der zur GuK, hab grad mal ein bisschen gelesen und die Inhalte unterscheiden sich ja dosch schon und auch die Tätigkeitsbereiche später sind ja sehr verschieden.

    Wünsche noch einen schönen Tag und bis bald =)
     
  15. Sticks

    Sticks Newbie

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    Ich möchte doch einmal sagen das wir als OTA in der Ausbildung wesentlich mehr Medizin betreiben als die GUKP Ausbildung, da ihr wesentlich mehr Pflege macht.
    Ich habe meine OTA Ausbildung nach DKG Richtlinien mit 1,17 abgeschlossen und denke das ich es sehr gut mit dem Studium vergleichen kann. Was du später davon gebrauchen kannst oder nich, stand hier doch gar nicht zur Diskussion. Du kannst mir nicht sagen, dass du die Anatomie ähnlich vertieft hast wie jemand nach dem Physikum oder du Ahnung von den Stoffwechselprozessen hast wie nach drei Semestern Biochemie.

    Anscheinend treffen bei euch zwei halbwissende aufeinander, die sich gegenseitig etwas vor machen. Der eine keine Ahnung von der Praxis und der andere geht davon aus, dass sein oberflächliches Wissen schon alles ist.

    Du findest es traurig, wenn eine Pflegekraft nicht mithalten kann. Warum sollten denn dann bitte alle Ärzte vorher auf die Uni gehen? Deine dreijährige Ausbildung die sicher qualitativ sehr hochwertig ist, dass will ich nicht abstreiten, kannst du doch nicht mit einem sechs jährigem Studium vergleichen. Selbst wenn bei dir da noch etwas Praxis mit hinzu kommt. Ich glaube, da dir unbekannt ist was du nicht weißt, ist es für dich eben nicht vorstellbar.

    Und noch einmal zur OTA Ausbildung. Ich habe in meiner Gruppe mehrere GUKP mit denen ich zum Beispiel Präppen durfte oder Physiologische Versuche durchgehen konnte und glaube mir, medizinisch ist meine Ausbildung um einiges besser! Bei einem Studium der Pflegewissenschaften sieht das vielleicht anders aus.
     
  16. engele

    engele Stammgast

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    Also hör mal zu und beleidige nicht gleich!

    Wir sind beide keine Halbwissenden...er hat die Pflegeausbildung genauso gemacht wie ich und hat erst danach mit dem Studium begonnen und ich hab mein Examen mit einer Eins abgeschlossen...so viel dazu!

    Da ich nicht weiß wie deine Ausbildung genau aufgebaut ist und du auch nicht wie es meine war, möchte ich darüber garnicht urteilen...

    Vielleicht weißt du aber auch einfach nicht was "mithalten" für mich heißt?!
    Es geht wie gesagt nicht darum, dass ich denke genauso viel zu Wissen wie ein angehender Mediziner, aber dass ich durchaus mitreden und verstehen kann worum es geht und meinen Beitrag zu einem Prozess leisten kann und wir leben nicht mehr in der Zeit in der ich mich auf die "Pflege" runterstufen lassen muss, dazu hab ich zu viel gelernt und dazu weiß ich zu viel und bin zu motiviert mehr wissen zu wollen!

    Ich will nur hoffen, dass du später als Arzt die Pflegekräfte nicht auch so unterschätzt...aber wahrscheinlich haben wir einfach nur eine andere Auffassung von dem Wörtchen mithalten ;)
     
  17. Sticks

    Sticks Newbie

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    ja das könnte sein. zustimmen muss ich dir, dass die Pflege natürlich mitreden sollte. Alles andere wäre auch schwierig miteinander arbeiten zu können.
     
  18. Lillii

    Lillii Poweruser

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    Dass hier immer gleich alles Infrage gestellt werden muss. Des kommt mir echt schon zu den Ohren raus!

    Meine 3 Besten Freunde studieren Medizin - einer macht im April sein 2. Staatsexamen, 2 sind kurz vor ihrem PJ.
    Und ich (Und die auch) meinen auch dass ich mit denen mithalten kann. Wenn wir uns sehen gehts zu 90% immer um Medizin, Patienten etc, und ich kann mich auf Gleichwertiger Basis mitunterhalten! Das liegt auch daran dass ich mich für die Materie interessiere und auch in der Notfallmedizin bisschen zu Gange bin.

    Dass du engele jetzt angreifst ist wirklich nicht in Ordnung. Und oft sinds genau die Leute die solch eine Meinung äußern die dann leider weniger drauf haben wie die Allgemeinheit der Ärzte. Denen du dann als KS erzählen musst, welche Therapie jetzt angebracht wäre.
    Aber ich möchte jetzt garnicht über dich urteilen..
    Zum Glück sind meine Freunde nicht abgehoben, obwohl einer sogar schon vorher ein Bio - Studium abgeschlossen hat.

    Ich kann dir nur sagen, dass es totaler Unfug ist, was du erzählst, Sticks!
     
  19. Sticks

    Sticks Newbie

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    Herrje, ich bin doch gar nicht von ganz normalen Gesprächen aus gegangen!
    Ich hatte mich damals selber auf Orthopädie und Unfallchirurgie spezialisiert und hatte sicher mehr drauf als jeder frischer Assii.
    Ich bin aber von den Theoretischen Grundlagen ausgegangen die man in seinem Studium lernt!

    Und ich denke auch nicht das weniger drauf habe als der Rest der Mediziner, bis jetzt siehts anders aus…
     
  20. engele

    engele Stammgast

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    Danke Lillii :lovelove:
    Soooo und jetzt sollten wir echt wieder Platz für das ursprüngliche Thema machen :cheerlead:
     
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