Leberzirrhose

Dieses Thema im Forum "Pflegeplanung, Pflegevisite und Dokumentation in der Pflege" wurde erstellt von judda, 07.04.2011.

  1. judda

    judda Newbie

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    hey leute soll ne umfangreiche pflegeplanung zum krankheitsbild leberzirrhose machen und die links die schon in dem anderen thema sind gehen leider nicht habt ihr einen link oder eine gute idee für meine pflegeplanung ?

    freue mich auf antworten !

    MfG judda
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wieso gehen dei Links net?

    Was hast du denn bis jetzt schon so zusammen? wir können dann ja ergänzen.

    Elisabeth
     
  3. judda

    judda Newbie

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    bwg.-einschränkung , Thrombose-,dekubitus-,pneumoniegefahr , starke gewichtsabnahme, infektionsrisiko (venenverweilkanüle) obstipationsgefahr !
    aber ich finde das ist nicht krankheitsspezifisch genug ...

    :-(
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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  5. minime

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    - Thrombosegefahr kommt ganz drauf an, der Pat. kann ja auch Gerinnungsstörungen haben- Blutungsgefahr!!Auch an Ösophagusvarizenblutung denken o kleine Blutungen in Haut u Schleimhäute-Achtung beim Zähneputzen, atraumatischer VW , Blutungsgefahr auch beim Blasenkatheter legen etc.
    - Wenn ihr ein Fallbeispiel habt, hat der Pat. evtl ein Alkohol-Problem? Das würde dann auch Gefahren bedeuten in Bezug auf Entzung, ggf fehlende Compliance, ggf Aggressivität und eine Beratung währe auch wichtig mit reinzubringen, oder hat er vielleicht eine Hepatitis?
    - Körperpflege: ggf trockene, juckende Haut durch Ikterus, Hautpflege und trockene Haut bei Ödemen hier auch Krankenbeobachtung wichtig...
    - spezielle Ernährung bei Lebererkrankungen (Achtung mit Eiweiß, Vitaminmagel, evtl eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr etc)
    - Je nach Stadium Beobachtung der Vigilanz, Orientierung etc wg. Leberkoma, hepatische Encephalopathie, auch psychische Verstimmungen treten oft auf-
    -Gefahr d. Aszitis - Krankenbeobachtung
    - Je nach Stadium: Angst, ggf auseinandersetzen müssen mit dem Tod
    - ggf Unterstützung bei fast allen ATL´s (ggf. anleiten) da Pat. oft müde, schlapp, antriebsarm
    - Pflege der häufig auftretenden Rhargarden
    - in Bezug auf " sich als Mann/ Frau fühlen:- Hormonelle Störungen, Gynäkomastie, Potenzstörungen, Hodenatrophie, Mentruationsstörungen
    - Pneumoniegefahr zusätzlich bei Aszitis durch Zwerchfellochstand
    - Infektionsgefahr wg allgemeiner Abwehrschwäche bei Leberzirrose (hängt mit den Eiweißen zusammen)
    - Und mir der Obstipation bin ich mir nicht so ganz sicher, die haben ja auch häufig Fettstühle...
    - oder wenns schon ganz schlimm ist: Sterbebegleitung, gute Zusammenarbeit mit Angehörigen, und je nach Wunsch und Befinden des Pat. auch auf Punkte die in der Pflegeplanung geplant wurden verzichten!!!

    ....hab jetzt einfach mal kreuz und quer geschrieben was mir so eingefallen ist,

    hoffe ich konnte dir weiterhelfen :-)

    LG Minime
     
    #5 minime, 07.04.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.04.2011
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Früher musste man für Hausaufgaben Bücher wälzen- heute geht das alles viel leichter. Ob es besser ist? Wer weiß.

    Elisabeth
     
  7. minime

    minime Junior-Mitglied

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    hmmm da haste eig auch recht .....naja so sind die neuen ausbildungen, richten sich nach dem POL (problemorientiertes Lernen) : du hast ein problem (in diesem fall die aufgabe die pflegeplanung zu schreiben) und musst dieses problem "selbst" bewältigen indem du nachforschungen etc anstellst ( wie eben jetzt im internet jemanden fragen). daurch lernst du auch.:roll:- so kann mans auch sehen oder? :wink1:
     
  8. Julien

    Julien Poweruser
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    Ich glaube eher Elisabeth spielt drauf an, daß du judda netterweise die Hausaufgaben gemacht hast.
     
  9. minime

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    ja ich weiß....:emba:
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich glaube kaum, dass mit Nachforschungen gemeint ist, dass man sich net selber die Symptome einer Erkrankung heraus suchen muss. Wenn schon eine krankheitsbezogene und net fallbezogene Pflegeplanung, dann doch bitte das Wissen aus der Medizin mit dem der Pflege verbinden. Das ist nämlich das Ziel von POL.

    In dem Sinne hast du judda vielleicht in ihren Augen geholfen- ihr aber eigentlich einen Bärendienst erwiesen. Du hats ihr die Möglichkeit verwehrt, selber Rückschlüsse zu ziehen.

    Und genau deshalb sind wir eher zurückhaltend, wenn es um Hausaufgaben geht. Mein Wissen ist groß genug- aber es fiel auch net vom Himmel.

    Elisabeth
     
  11. minime

    minime Junior-Mitglied

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    ja ihr habt ja recht, wollte ja nur helfen, habs aber verstanden:(
     
  12. judda

    judda Newbie

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    Zum einen moechte ich ganz lieb danke sagen an euch und zum Zweiten muss ich dazu sagen ich sollte eine pflegeplanung anhand eines Patienten machen aber leider hatten wir keinen und zum dritten habe ich mir vor kurzem das neue Thiemes Pflege geholt in dem ich recherchiert habe und noch viele weitere Bücher und als ich denn nicht weiter wusste habe ich mich an euch gewandt nochmals Dankeschön
     
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