Laufzeit Chemo

Dieses Thema im Forum "Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen" wurde erstellt von Steffi1984, 21.01.2012.

  1. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Hallo ihr lieben Onkoschwestern/pfleger,

    ich hätte mal eine Frage und ich bin mir sicher, das sich hier ein schlauer Kopf findet, der das beantworten kann :-).
    Manchmal ist es ja so, dass, wenn eine Chemo nicht besonders gut vertragen wird, sie langsamer gegeben wird. Weiss jemand, ob das einen Nachteil hat? Weil die einzelnen Chemos wirken doch in bestimmten Zellphasen. Sind diese dann nicht unterbrochen dadurch?

    Ich danke euch schonmal im vorraus.

    LG
    Steffi
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Laufzeitverlängerung bei Zytostase-Nebenwirkung? Ich kenne eher die Dosis-Reduktion.

    Ich verstehe nicht ganz, was dich stört. Zytostasen wirken nicht in bestimmten Zellphasen, sondern in der Teilungsphase - und die soll ja gerade unterbrochen werden, damit sich die Krebszellen nicht mehr vermehren.
     
  3. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Ja, aber is dies dann noch gewährleistet, wenn die Chemo langsamer gestellt wird?
     
  4. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Ob sich die Wirkung dadurch verändert, weiß ich nicht. Aber was wären die Alternativen? Dosisreduktion oder Therapieabbruch - Vielleicht nimmt man eine Wirkminderung als beste Alternative hin. Frag doch mal eine Ärztin oder Apothekerin.
     
  5. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Kannst du das nicht gut vertragen definieren?
     
  6. Elisabeth Dinse

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    Hast du deinen Oberarzt schon mal danach gefragt? Der müsste es doch wissen- oder nicht?

    Elisabeth
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Die Chemotherapie wirkt ja nicht nur im Augenblick der Applikation. Sie gelangt über den Blutkreislauf in den Körper und wird von der Niere wieder ausgeschieden.
     
  8. verenalgo6

    verenalgo6 Stammgast

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    Ich habe nur sehr selten erlebt das eine Chemo langsamer gegeben wurde als es vermerkt/ empfohlen war... Abgesehen von z.B Rituxi bei Erstgabe mit Komplikationen... Aber ja, mich würde auch interessieren was du mit "nicht gut vertragen" meinst, viele der NW kann man ja mit Medis vorbeugen/ verhindern/ mildern... Aus meiner (doch eher kurzen) Efahrung heraus würde ich auch sagen das die wenigsten Nebenwirkungen direkt beim Einlaufen der Chemo auftreten, eher die Stunden/ Tage/ Wochen danach. Eine direkte Reaktion habe ich persönlich nur einmalig bei Carmustin und wie gesagt Rituxi erlebt... Und da gabs dann einfach nochmals ne Portion Prämed obendrauf:-)

    Einen schönen Abend noch!
    Grüße Verena
     
  9. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Also mit "nicht gut vertragen" mein ich z.B. akute Übelkeit, leichtes Exanthem, starkes Unwohlsein...
     
  10. verenalgo6

    verenalgo6 Stammgast

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    Aber genau wegen diesen möglichen NW gibts ja zuvor (meist) schonmal ne Prämed... und Tavegil oder sonstwas kannste ja beim akuten auftreten von nem Exanthem nochmals nachgeben..Und gegen die Übelkeit gibts ja auch einige hilfreiche Sachen:-)
    Wie gesagt, meiner Erfahrung nach treten die wenigsten NW direkt während dem Einlaufen der CHT auf. Wie kommst du eigentlich auf die Frage? Hast du ähnliches erlebt? Es fällt mir schwer deine Frage genau zu beantworten, dafür ist die Situation einfach zu unklar für uns Lesende:-) Würde dir auch empfehlen einfach mal den zuständigen Doc zu fragen, der wird ja wissen wieso er wann was und wie reduziert bzw. verlangsamt:-)
    Einen schönen Tag Euch allen!
    Grüße verena
     
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