Larynxtubus in der Notfallmedizin

Dieses Thema im Forum "Interdisziplinäre Notfälle" wurde erstellt von Elisabeth Dinse, 28.04.2010.

  1. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Elisabeth
     
  2. narde2003

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    Hallo Elisabeth,

    hast du eine Frage dazu?
    Diese Art der Intubation wird schon lange in der Notfallmedizin und ist auch im Rucksack des Klinikrea-Teams eingesetzt und hat sehr viele Vorteile.


    Sonnigste Grüsse
    Narde
     
  3. mostbirne

    mostbirne Gast

    wir ham das auch schon locker seit 4-5 jahren am start....

    alter hut ;)
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Soweit ich das verstanden habe, soll die Fachkraft auf der peripheren Station -ohne Intensiv- Rettungsassi-Ausbildung- dieses Teil anwenden.

    Frage an die auf den "Normal"stationen tätigen: wo wird das tatsächlich so angewandt?
    Und für die Intensivler mit den kribbligen Fingern: wählt ihr tatsächlich den Larynxtubus bevor ihr zum intubieren schreitet, wenn der Doc noch net da ist bzw. es länger dauert bis er vor Ort ist?

    Elisabeth
     
  5. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Elisabeth, der Larynxtubus ist so konzipiert, dass selbst du nix bei falsch machen kannst und wird in der Klinik im Notfall vom Anästhesisten mal angewendet...

    Ich war erst vor kurzem auf einer Fobi eines "Rettungspapstes" der sich bis vor der Einführung des L-Tubus immer für die "normale Intubation" entschieden hat und nun mehr und mehr im case of für den entscheidet.
     
  6. Toolkit

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    Hiho!

    Wir intubieren auch notfallmäßig translaryngeal mit einem normalen Tubus.

    Sofern die Anlage aber schwierig ist, zu lange dauern würde oder der Anästhesist noch nicht da ist ( :-) ) wird auch der Larynxtubus als "Notfalllösung" (das, was er ja eglt auch sein soll) genutzt.

    MfG

    Tool
     
  7. Nomis

    Nomis Stammgast

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    Wir haben auch beides auf den Notfallwägen auf jeder Station. I.d.R. nehmen die Docs den endotrachealen Tubus, falls es da Komplikationen gibt, ist der LT als Rückfallebene da. Sollte es mal zu der Situation kommen, dass eine Pflegekraft intubiert hängt es vom Können dieser ab. Ich habe durchaus erfahrene Kollegen, die in solch Situationen ohne mit der Wimper zu zucken zum normalen Tubus greifen, die haben allerdings auch zig Jahre in der Anästhesie hinter sich und intubieren vermutlich besser als ein Großteil der Ärzte. Ich war bislang einmal in solch einer Situation (zwei Notfälle im Haus, fast zeitgleich) und habe den LT genutzt. Ich kannte diesen bereits aus dem Rettungsdienst, aber auch für "Ungeübte" ist die Handhabung kinderleicht und lässt sich sehr gut am Dummy üben.

    Den LT als reine Rückfallebene zu betrachten ist nicht mehr zeitgemäß, für kurze Operationen z.B. nutzen unsere Anästhesisten diesen bereits regelhaft, da er einfach weniger invasiv als ein normaler Tubus ist.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was wir als einfach ansehen und problemlos ist für manchen Kollegen auf der normalstation durchaus nicht so einfach. Das fängt schon damit an, dass man das Teil überhaupt erst mal kennen muss.

    Ergo: Wer benutzt den Larynxtubus im Bereich der Normalstation- sprich welcher Kollege, der über keine Intensiverfahrung verfügt, ist mit diesem Tubus vertraut und würde ihn im Notfall anwenden.

    Das die Kollegen aus den Intensivbereichen damit umgehen können, hatte ich fast vorausgesetzt.Interessant finde ich, dass Intensivfachkraft offensichtlich in Notsituationen mittlerweile doch eher mal zum Larynx denn zum Endotrachealen greift. war vor einigen Jahren ja noch undenkbar. Aber wie es so ist- machts erst mal ein Doc vor, dann machen alle gerne nach. *g*

    Elisabeth
     
  9. Nomis

    Nomis Stammgast

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    @Elisabeth:
    Das PP auf Normalstationen bei mir im Haus werden in den obligatorischen Rea-Trainings auf die LT geschult. Angewandt werden diese von denen aber wohl eher nicht, da meist immer jemand da ist, der sich damit auskennt (Rea-Team) bevor man überhaupt soweit ist, dem Pat. den Tubus in den Hals zu stecken.
     
  10. narde2003

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    Elisabeth, ich spreche von den Leuten der Allgemeinstationen. Der Umgang mit dem Teil wird mittlerweile sogar im Sanitätshelferkurs unterrichtet...

    Ja, die Zeit macht Riesensprünge, meinte auch der Rettungspapst - dies hätter er sich vor 20 Jahren auch nicht gedacht, dass er das mal sagen würde.
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Warum kommt dann Asklepius auf die Idee der ja nicht gerade kostengünstigen Alternative der Schulung? Mich würde halt interessieren, wo die moderne Zeit noch angekommen ist. *g* Und vor allem- wie sehen es die Kollegen auf der Allgemeinstation.

    Elisabeth
     
  12. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Das ist eine Pressemeldung - Pressemeldungen werden gerne als kostenlose Werbung genutzt. Die Klinik will eben mal wieder positive Schlagzeilen und den Bürger beeindrucken.
     
  13. jogi

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    op. Intensivstation, (anästhesiologisch geführt)
    @nomis,

    kann es vielleicht sein das eure Anästhesisten eher eine Lyrynxmaske als einen Larynxtubus benutzen für kurze Op`s ?????
    Da die Patienten da eher spontan mitatmen können und man daher die Narkose nicht ganz so tief fahren muss.
    Gruß Jogi

    Zitat von Nomis:
    Den LT als reine Rückfallebene zu betrachten ist nicht mehr zeitgemäß, für kurze Operationen z.B. nutzen unsere Anästhesisten diesen bereits regelhaft, da er einfach weniger invasiv als ein normaler Tubus ist.
     
  14. der Matze

    der Matze Stammgast

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    Pflegepersonal auf Peripherie sollte in den Basismaßnahmen vertraut sein, und diese perfekt beherrschen. Dazu gehört m.E. nicht, alternatives Airwaymanagement anzuwenden, sondern sich voll und ganz auf BLS zu konzentrieren.
     
  15. F13R

    F13R Newbie

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    Ich würde sagen es hängt auch stark davon ab wie "peripher" die Peripherie ist und wielange das Rea- Team bis dorthin braucht....
     
  16. der Matze

    der Matze Stammgast

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    Auch und gerade dann sollten die Basismaßnahmen sitzen und sich die Leute nicht mit anderen Dingen aufhalten.
     
  17. chris84

    chris84 Newbie

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    Gold-Standart ist und bleibt die endotracheale Intubation.

    als alternatives Atemwegsmanagment sind Larynxtuben und Co ideal.

    Für den Rettungsassistenten ist der L- Tubus im Rahmen der Notkompetenz effektiver und einfacher als die endotracheale Intubation.
    Auch für First Responder Einsätze ehrenamtlicher Sanitäter ist dieser Tubus eine tolle Entwicklung.
    Aber für die klinische Anwendung rückt er hinter die Standart- Intubation. Jede Pflegekraft muss die BLS und einen guten Umgang mit den Beatmungsbeutel beherrschen.
    Bei uns im Haus trifft das Notfallteam (inkl. Anästhesisten, Internisten und Intensivpflegekraft) innerhalb 2-3 Minuten nach Alarmierung ein. Eher schneller. Daher spielt der Kosten- und Nutzenfaktor eine wichtige Rolle.
     
  18. Nomis

    Nomis Stammgast

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    Es ist und bleibt aber ein Standard und kein Standart... ;)
     
  19. Markus_G

    Markus_G Newbie

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    Für eine reine Reanimationssituation gibt es hierfür keine Begründung - Zumindest kenne ich keine Quelle/Studie ect., die die Überlegenheit des Endotrachealtubus gegenüber anderen Methoden der Atemwegssicherung aufzeigt.

    Generell muss man unterscheiden, wofür man den Larynxtubus nutzt - als Alternative zur Maskenbeatmung, oder als Rückfallebene nach nicht möglicher Intubation. Das Gerät hier manchmal durcheinander.

    Problem ist ja, dass die durchschnittliche Pflegekraft auf einer Normalstation (ohne Background wie rettungsdienstliche Ausbildung o.ä.) kaum praktische Erfahrung mit der Beutel-Maskenbeatmung aufweist, von Trockenübungen am Modell im Rahmen des jährlichen Rea-Kurses abgesehen. Dort ist die Maskenbeatmung i.d.R. sehr leicht (Kunststoff auf Kunststoff dichtet gut, gute Gesichtsform, kein Bart, keine herausgenommenen Zahnprothesen).
    Im Notfall hat man jedoch häufiger ungünstige Bedingungen zur Maskenbeatmung (eingeschränkte Zugänglichkeit, Hektik, wenig Übung, Faktor Patient) und somit nehmen potentielle Risiken wie Magenüberblähung, unzureichende oder übermäßige Ventilation zu.
    Für diese Situationen ein relativ einfaches Hilfsmittel, dass die häufig fehlerbehaftete Maskenbeatmung in den Hintergrund drängt, einzuführen, ist schon sinnvoll, beispielsweise durch den Larynxtubus. In diesem Fall soll der LT ja nicht das Bindeglied zwischen Maske und Intubation sein, sondern von Anfang an die Maske ersetzen und eine relativ unproblematische Beatmung ermöglichen.

    Im Gegensatz dazu denke ich, dass bei innerklinischen Notfällen in Bereichen wie Intensiv, Observation, Anästhesie auf die Intubation gesetzt wird, daher die Maskenbeatmung "nur" eine kurzfristige Überbrückungsmaßnahme bis zur Intubation darstellt. Zudem sind in diesen Bereichen die Helfer besser qualifiziert (z.B. Fachweiterbildung, Arzt direkt da...) und somit geübt mit Maskenbeatmung.
    In diesen Bereichen ist der LT häufig Rückfallebene bei nicht möglicher Intubation.


    Mich interessiert, wo die Intubation bzw. andere Hilfsmittel bei der Reanimation stehen werden, wenn im Herbst die neuen ERC-Guidelines herauskommen.

    Eine recht interessante Präsentation zum Larynxtubus, wenn auch schon etwas älter:
    http://www.wetterauer-rettungsdiens...management/Der Patient braucht Sauerstoff.pdf
    dort finden sich auch viele Verweise auf Veröffentlichungen.
     
  20. chris84

    chris84 Newbie

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