Laplace-Gesetz

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von katie99, 16.01.2015.

  1. katie99

    katie99 Newbie

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    Hallo!
    Kann mir vielleicht jemand das Laplace-Gesetz u.v.a welche Bedeutung bzw. welche Rolle es in der Beatmungstherapie spielt, in einfachen Worten erklären?? :mryellow:

    Vielen Dank für die Hilfe
     
  2. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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  3. katie99

    katie99 Newbie

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    Dankeschön, werde ich gleich mal anschauen! :-)
    Lachmann-Manöver kenn ich auch....ich versteh nur die Zusammenhänge mit meinen Einstellungen am Respirator noch nicht so ganz....Mir ist klar dass die Größe des Tubus beispielsweise Auswirkungen auf die Resistance hat...Aber mein Anästhesist wollte von mir im Zusammenhang mit der Beatmung das Gesetz nach Laplace hören .... Aber ich les mich mal nochmal durch! Vielleicht machts dann klick :-)
     
  4. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Allerdings ist das Lachmann- Manöver in Bezug auf das Laplace- Gesetz schon etwas weit hergeholt. Das der Kreislauf einbrechen kann, dass ist klar, aber was hat dies mit dem Laplace tatsächlich zu tun ? Im übertragenen Sinne...ja könnte man über zwanzigtausend Ecken vermuten, denken, annehmen.....bedenke man dabei die Druckschwankungen und vor allem denke man dabei an die intrathorakale Druckerhöhung. Aber selbst in der Kardiochirurgie würde man das nicht so begründen wollen bzw. dies in den Zusammenhang setzen. Das wäre mir vollkommen neu...aber man lernt ja niemals aus.
     
  5. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Wollte mit den Links keine Verwirrung stiften!
    Sind vielleicht etwas unglücklich gewählt, aber ich dachte das Lachmann-Manöver erklärt das Gesetz gar nicht so verkehrt. Der benötigte Druck dafür leitet sich ja aus dem Gesetz ab. Mit Abnahme des Alveolardurchmessers benötigt man ein höheren Druck um die Alveolen offenzuhalten. Wenn bereits Alveolen kollabiert sind muss man entsprechend höhere Drücke anwenden.

    Einfach ausgedrückt kann man sagen, dass je kleiner die Alveole (kleiner Radius), desto höher muss der PEEP eingestellt werden, wenn man die Lunge offenhalten möchte.
    Der für das Offenhalten notwendige Druck (P) ist von der Oberflächenspannung (T) und vom Radius der Alveole (R) abhängig.
    P=2T/R

    @pericardinchen
    Kannst du kurz ausführen wie du das meinst? Kann es sein dass du von Laplace in Bezug auf die Wandspannung am Herzen sprichst? Steh irgendwie grad auf dem Schlauch.
     
  6. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Laplace und Lachmann haben so wenig miteinander zu tun, wie ein Apfel und ein Stück Toastbrot. Zumindestens in meiner Welt der Beatmungstherapie...aber vielleicht lerne ich nun etwas Neues hinzu :-) Oder beziehst Du das auf die intrathorakalen Druckverhältnisse ? Gut im übertragenen Sinne könnte man sich da etwas zusammenreimen, aber für mich persönlich immer noch etwas zu weit hergeholt. Wenn ich von der Beatmungseinstellung her gehe, dann ist nach wie vor die druckreglierte volumenkontrollierte Beatmungsform in der Kardiochirurgie nicht ausser Acht zu lassen, da diese Form eben den tamponadenähnlichen Effekt (also die Fehldiagnose) weitesgehend ausschließen kann. Klar wird heutzutage eher auch die druckkontrollierte Beatmungsform eingesetzt, aber nicht zufriedenstellend im Bereich der Kardiochirurgie.
     
  7. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Ehrlich gesagt, verstehe ich jetzt nur noch Bahnhof.

    Das Lachmann-Manöver ist ein Rekruitmentmanöver. Ich zitiere jetzt mal aus "Atmen - Atemhilfen" Hrsg. Oczenski (2008) Thieme, S. 414.
    Es existiert also (IMHO) schon ein Zusammenhang.

    Außerdem wollte ich ja nicht ausschließlich anhand dessen das Gesetz erklären, siehe meine beiden vorherigen Beiträge und auch Links.
    Von daher bitte nicht daran festbeißen :-)
    Letztendlich geht es doch darum, welche Drücke man benötigt, unter Berücksichtigung der Oberflächenspannung und Durchmesser der Alveolen, um die Lunge offen zu halten.
    Lass mich hier sehr gerne verbessern!
     
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