Kündigung und neuer Arbeitsvertrag bei gleichem Träger als Arbeitgeber

Dieses Thema im Forum "Gesetze und Rechtsfragen in der Altenpflege" wurde erstellt von Erfrorene, 27.10.2012.

  1. Erfrorene

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    Hallo

    ich bin bei XXX in einem Seniorenheim beschäftigt und muß aus privaten Gründen umziehen (wegen meiner Tochter). Nun war meine Kündigung nicht "willkommen" und es gab mit der PDL ärger. Sie wollte meine Kündigung nicht akzeptieren. Nach ständigem hin und her letztlich dann doch. Es ging ziemlich laut zu. Das Verhältnis kann nun als zerrüttet betrachtet werden. Man hatte mir im Wortgefecht aus heiterem Himmel ungerechtfertigt Dinge vorgeworfen, die lange zurück lagen. War nicht schön. Vor allem, weil es um meine Kündigung ging und sie die Möglichkeit nutzte, eine Schlammschlacht zu veranstalten. Es ging darum, dass ich mich gegen Mobbing wehren musste und mir nun plötzlich die Schuld dafür in die Schuhe geschoben wurde. Nun möchte ich aber bei dem selben Träger bleiben, allerdings weit entfernt davon. Wie kann ich mich dagegen wehren wenn ein telefonischer Austausch zwischen den PDL's innerhalb des Trägers stattfindet, mir Dinge angedichtet werden, gegen denen ich mich nicht wehren kann?
    Wie soll ich damit umgehen, falls ich ein schlechtes Arbeitszeugnis erhalte?

    Liebe Grüße, Ursula
     
    #1 Erfrorene, 27.10.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.10.2012
  2. Hypertone_Krise

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    Hey- wie willst Du Dich gegen etwas wehren, was für Dich gar nicht greif- und/oder Beweisbar ist? Solche Spekulationen schwächen Dich lediglich. Versuche , Dich bei Deinem neuen AG zu etablieren- mit Deinen Kompetenzen und Qualitäten. Selbst wenn die zukünftige PDL vorgewarnt werden sollte, hast Du nur die Chance, Dich durch Deine Arbeit zu beweisen...Gegendarstellungen und ähnliches bewirken da wenig...Wünsche Dir einen erfolgreichen Neustart. :-)
     
  3. Marty

    Marty Poweruser

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    Hi, Ursula,

    ich würde deiner Schilderung nach eher davon ausgehen, das es zum Austausch kommt und die Chance, das du dabei schlecht wegkommst, ist auch groß. Was kannst du vornweg tun? Gar nichts. Du wirst abwarten müssen, bis du wirklich etwas Konkretes merkst, dann aber bist du ja schon in der Negativspirale drin.
    Du kennst den Laden, wenn du schon "bösartige Erfahrungen " gemacht hast, dann ist die Variante, abzuwarten und dich durch deine Arbeit zu beweisen zwar ein löblicher Vorsatz und eigentlich auch völlig richtig, kommt aber durch den negativen Buschfunk wahrscheinlich nicht zum Tragen.
    Alles das sind nur Wahrscheinlichkeiten, wenn du aber durch schlimme Erfahrungen da schon sensibilisiert bist, bleibt zu überlegen, ob du nicht ganz woanders hingehen solltest. Das wäre meine Wahl.
    Was das Arbeitszeugnis betrifft, letztlich kann man gegen ein schlechtes klagen, aber das ist auch nicht so einfach. Lies mal hier: Schlechtes Arbeitszeugnis - Was jetzt?

    Gruß, Marty
     
  4. Erfrorene

    Erfrorene Newbie

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    Danke für die Antwort
    Vielleicht bin ich etwas naiv, aber ich gehe innerhalb eines Trägers mit unterschiedlichen Führungskompetenzen nicht automatisch davon aus, dass ich einen "Laden kenne" und immer wieder die gleichen schlechten Erfahrungen machen werde. Ich habe bei dem nachfolgenden Heim ein sehr gutes Bauchgefühl. Es ist besser als es je zuvor gewesen ist. Außerdem müssten es doch den nachfolgenden PDL's klar sein, dass aufgrund des Personalnotstand versucht wird, Personal mit allen gerissenen Methoden zu halten und wenn es nicht möglich ist, man sich leider nicht in Frieden trennen wird.(Was ich sehr bedauere)
     
  5. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Da würde ich zustimmen; ich denke, solche Vorkommnisse hängen in größerem Umfang von den Personen in der Einrichtungsleitung ab, weniger vom Träger.

    Was ist nicht ganz begreife: Inwieweit kann eine PDL eine Kündigung nicht akzeptieren? Sofern Du fristgerecht kündigst, bleibt ihr doch gar nichts anderes übrig. Erfreut sein muss sie natürlich nicht darüber.
     
  6. Erfrorene

    Erfrorene Newbie

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    Weil sie schlecht Fachkräfte bekommen. Es fällt aber nicht in meinem Aufgabenbereich, mir darüber Gedanken zu machen. Ich verstehe zwar, dass man mit allen Mitteln kämpft, aber ich möchte nichtmehr. Fristgerecht wurde gekündigt. Jetzt soll noch alles vorran gehen.

    Ist es eigentlich üblich, dass sich der neue PDL bei dem vorigen telefonisch erkundigt?
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Genaugenommen dürfen die PDLs das nicht, aber weis mal nach, dass sie es doch getan haben. Die neue PDL sagt sicher nicht: "Frau XY hat mir schon von Ihnen berichtet..."

    Lass Dein Arbeitszeugnis von Fachleuten (Betriebsrat, Gewerkschaft) begutachten, bevor Du es akzeptierst. Darin lassen sich negative Hinweise verstecken. Du musst ein solches Zeugnis dann nicht akzeptieren und kannst Änderungen verlangen.
     
  8. Erfrorene

    Erfrorene Newbie

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    Danke für deine Antwort! Ja ich werde es tun
     
  9. Marty

    Marty Poweruser

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    Ich schrieb nur von Wahrscheinlichkeiten. Und wenn dein Gefühl zu dem neuen Heim gut ist, dann nichts wie ran. Man merkt erst durchs Ausprobieren, wie es ist. In diesem Sinne viel Erfolg, Marty
     
  10. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Wieso musst Du überhaupt kündigen, wenn Du doch beim gleichen Arbeitgeben bleibst? Wäre das nicht auch mit einer (für Dich vorteilhafteren ) Versetzung gegangen???
     
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