Krankheitsgewinn

Dieses Thema im Forum "Werbung und interessante Links" wurde erstellt von Brady, 16.12.2006.

  1. Brady

    Brady Gast

    Hallo zusammen,

    möchte diese Seite mal vorstellen. Denn damit haben wir auch immer zu tun und müssen es in unsere Überlegungen mit einbeziehen.

    Krankheitsgewinn - Wikipedia


    Liebe Grüße Brady
     
  2. rudi09

    rudi09 Stammgast

    Registriert seit:
    18.08.2006
    Beiträge:
    309
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Krankenpfleger
    Ort:
    Rossau b. Mittweida
    Funktion:
    Pflegedienstleiter
    Spielt immer eine Rolle bei unseren Überlegungen. Das ist zwar nicht bei vielen Patienten der Fall, kommt aber immer mal wieder vor.
    (Wenns mir mal schlecht geht, lass ich mich auch gerne mal umsorgen.:D)
    MfG
    rudi09
     
  3. ernie

    ernie Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    26.06.2006
    Beiträge:
    154
    Zustimmungen:
    1
    So selten ist das Phänomen sekundärer Krankheitsgewinn gar nicht...
    Mag aber daran liegen , wie sich der Patient in seiner Situation empfindet und wie die Angehörigen darauf reagieren...
    Wie oft läßt sich ein Patient Essen von seinen Angehörigen reichen , obwohl er das anstandslos alleine kann?
    Bis zu einem gewissen Grad mag das legitim sein , aber wenn der Patient sich allzu hängen läßt , muß man halt eingreifen...
    LG von Ernie
     
  4. Leonessa

    Leonessa Junior-Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    91
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    Beruf:
    Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Ort:
    Berlin
    Akt. Einsatzbereich:
    Kardiologische/ Kardiochirurgische Intensivstation
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Megacode-Trainer
    Hallo ernie!

    Wenn der sekundäre Krankheitsgewinn bei einem Menschen zu sehr überhand nimmt muss eingegriffen werden. Das sehe ich ganz genauso! Aber ich finde es oft sehr schwierig das richtig anzugehen, da nicht immer das ganze Team vereint an die Sache ran geht und wenn dann nur einer die Selbständigkeit des Patienten fördert, hilft dies leider noch nicht viel.

    Liebe Grüße Julia
     
  5. Brady

    Brady Gast

    Hallo zusammen,

    manchmal ist es schwierig und auch verständlich
    wenn ein Patient einen sekundären Krankheitsgewinn
    hat. Denn offensichtlich braucht er ihn manchmal
    um sich zu schützen.

    Dann ist es auch eine schwierige Entscheidung und
    muss gut überlegt sein, ihn damit zu konfrontieren.

    Bei uns werden in der Psychiatrie/Psychotherapie
    Menschen aufgenommen wo sich erst hinterher
    rausstellt, dass sie z.B. einen Rentenantrag
    gestellt haben.

    Diese Menschen arbeiten dann oft nicht mit
    an ihren Problemen, nicht immer bewusst, aber
    unbewusst schon. Denn wenn jemand "gesund"
    wird, der bekommt keine vorzeitige Rente.

    Diese Patienten werden natürlich mit dieser
    Diskrepanz konfrontiert. Meist ist es so, dass
    sie lange und hart gearbeitet haben, Rente
    vielleicht auch schonmal abgelehnt wurde.
    Dann ist auch z.B. eine "Depression" nicht weit.

    Meistens haben sie auch körperliche Einschränkungen
    und auch eine schwere psychische Krise. Nur heute
    ist es nunmal nicht einfach eine Rente zu bekommen...
    und das wird ihnen dann auch in der
    Behandlung/Therapie deutlich und ist oft eine
    kränkende Erfahrung.

    Aber ist auch immer wieder individuell zu sehen.

    Liebe Grüße Brady
     

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