Krankenschwester in der Schweiz

Dieses Thema im Forum "Ansprechpartner / Institutionen und Erfahrungsberichte" wurde erstellt von rika, 23.08.2004.

  1. rika

    rika Newbie

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    hallo meine lieben ich möchte in der schweiz auf einer intensivstation arbeiten wie komme ich an eine stelle und an eine unterkunft??
    wäre für jede hilfe dankbar!!:bussis:
    liebe güße rika
     
    #1 rika, 23.08.2004
    Zuletzt bearbeitet: 23.08.2004
  2. Ute S.

    Ute S. Stammgast

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    Hallo rike

    gehe mal im Internet auf die Seite www.sbk-asi.ch. Das ist die Homepage des Schweizerischen Berufsverband für Krankenpflege. Du solltest aber schon zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen (nicht unbedingt auf Intensiv). Ansonsten gibt es auch noch Vermittlungsfirmen.
    Ich wünsche Dir viel Glück.
    Ich bin jetzt schon fast 15 Jahre in der Schweiz und fühle mich pudelwohl hier. "Könnte" und wollte nicht mehr in D im Beruf arbeiten.


    Ute S.
     
  3. rika

    rika Newbie

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    berufserfahrung

    danke für den tip 2jahre berufserfahrung habe ich,läuft das nur über die personalvermittlungs firmen?
    wie bist du in der schweiz gelandet ,wie kamst du mit der sprache zurecht?
    gruß rika
     
  4. Ute S.

    Ute S. Stammgast

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    Hallo Rika,

    nein, es läuft nicht nur über Personalvermittlungen. Ein weiterer Link, über den Du alle Adressen der Spitäler der Schweiz ausfindig machen kannst: www.doktor.ch. Über die Links der entsprechenden Homepages kannst Du auch offene Stellen ausfindig machen.
    Ich hatte mich damals direkt an das Spital gewandt. Eine s.g. "blinde Bewerbung". Was Du auch wissen solltest, wenn Du einen Job hier hast. Du darfst im ersten Jahr Deinen Arbeitgeber nicht wechseln, weil sonst die Arbeitserlaubnis verfällt und Du wieder raus müsstest. So war's jedenfalls damals vor 15 Jahren. Inzwischen besteht ja auch ein Freizügigkeitsabkommen mit den EU-Staaten. In der Regel kümmert sich auch Dein zukünftiger Arbeitgeber um Deine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung. D. h. er stellt den Antrag. Danach ist es Dein Bier ihn rechtzeitig verlängern zu lassen. Wenn Du keinen befristeten Arbeitsvertrag hast, bekommst Du normalerweise die Bewilligung B (Einjahresbewilligung). Nach fünf Jahren bekommst Du dann die Niederlassungsbewilligung.
    Für die Weiterbildung für Intensiv musst Du die Anerkennung hier haben. Dazu brauchst Du den Ausbildungsnachweis (Stundenzahl der Fächer, Dauer Deiner Einsätze und die Einsatzorte). Je nachdem musst Du vielleicht noch Auflagen erfüllen (meist nur in der Kinderkrankenpflege, ich glaube in der allgemeinen Krankenpflege nicht so streng). Diese Anerkennung konntest Du damals auch erst nach einem Jahr und mit Einverständnis (resp. Empfehlung) Deines Arbeitgebers beantragen. Kostet natürlich auch was. Aktuelle Gebühren weiss ich nicht, kannst Du aber beim SBK erfragen.
    Arbeitszeiten sind in der Regel die 42,5 Stundenwoche. 20 Tage Urlaub im Jahr (bei einigen privaten Spitälern auch 25 Tage). Gehalt, trotz Sparrunden immer noch besser als in D und von Kanton zu Kanton verschieden. Zu Beginn bist Du Quellensteuerpflichtig, d. h. die Steuer wird Dir direkt vom Lohn abgezogen und Du machst einen Steuerausgleich. Später, mit der Niederlassung heisst es direkt Steuern löhnen. Krankenkasse zahlst Du auch selbst und die Rechnungen der Ärzte werden erst von Dir ausgelegt und Du kannst sie von der Kasse zurückfordern. Achtung! Zahnarzt- und Zahnersatz muss separat versichert werden. Du kannst Dich hier "allgemein", "halbprivat" oder "privat" versichern lassen. Rente in D wird angerechnet. Hier läuft es über 3 "Säulen". Die AHV (entspricht unserer Rente, ist im Alter allerdings nur das Minimum, glaube 60% des Bruttolohns). Dann gibt es die 2. Säule, über die Pensionskassen, in die Du Dich einkaufen musst. Wenn Du noch jung bist ist das kein Problem, da die Beträge noch nicht so hoch sind. Dann empfiehlt es sich noch eine sogenannte 3. Säule, eine gebundene Lebensversicherung abzuschliessen. (In D denke ich kommt die s.g. Riesterrente dem nahe). Du bist beim Arbeitgeber Betriebsunfall und Nichtbetriebsunfall versichert.
    Ach ja und nicht zu vergessen! Innerhalb eines Jahres musst Du Dein, wenn vorhandenes, Auto verzollen und einführen (lohnt sich meist nicht, zu teuer!) Und Du musst innerhalb eines Jahres Deinen Führerschein umschreiben lassen, sonst kann's teuer werden (damals war die Busse bis 1000,-- Franken!!!)
    So, nun bist Du sicherlich fast erschlagen von den Informationen. Aber auch wenn es sich kompliziert anhört, es lohnt sich!

    Ute S.
     
  5. rika

    rika Newbie

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    ja das stimmt den durchblick habe ich zwar noch nicht aber ich muß mich da erstmal hinterklemmen!!doch vielen dank für die informationen!die haben auch andere bezeichnungen für Krankenschwestern an welche bezeichnung muß ich mich halten ?irgendeinen tip um zürich herum? wegen flughafen!!!

    rika
     
  6. Rasmus

    Rasmus Senior-Mitglied

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    rika,

    Für uns "normale"Pfleger u.Schwestern sind die Bezeichnungen AKP bzw.DN II interessant.HöFa erfordert einen Weiterbildungsabschluß in Schweizer Landen.

    Buchempfehlung:"Going swiss".Zu haben im Fachhandel.

    Die Schweiz ist so groß nicht,insofern würd ich mich nicht nur im Großraum Zürich umsehen.Auch Basel hat einen Flughafen...Beide Flughäfen erreicht man per Bahn recht flott.
    Wenn Du in der deutschsprachigen Schweiz bleiben willst,such Dir was im Kanton Zürich.Die zahlen am besten!
    Sehr gut auch die Seite "Krankenhaus.ch".Krankenhäuser anklicken u.aussuchen!

    Viel Glück bei Deiner Suche!

    Rasmus
     
  7. Ute S.

    Ute S. Stammgast

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    Hallo,

    das Problem im Kanton Zürich ist derzeit die Sparmassnahmen. Im Unispital ist Einstellungsstopp. In manch anderen Spitälern werden Stellen abgebaut. Bei den Privatspitälern ist das mit der Bezahlung so eine Sache. Bei einigen wirst Du besser bezahlt, bei anderen verdienst Du deutlich weniger.
    Die genaue Berufsbezeichnung derzeit ist dipl. Pflegefachfrau/-mann. Unser deutsches Examen wird dem DN II gleichgesetzt. Wobei durch die neue Ausbildungsreform das DN II auch bald wieder veraltet ist.
    Dir stehen Möglichkeiten der Weiterbildung in den Fachbereichen Intensiv/Anästhesie aber auch s.g. HöFas offen. HöFa bedeutet "Höhere Fachausbildung". Hier gibt es zwei Stufen. HöFa-I (Pflegespezialistin, arbeitet vorwiegend in der Pflege mit und steht als Beraterin in gewissen komplexen Situationen für ihre Kolleginnen zur Verfügung), auch als Voraussetzung zur HöFa-II, die mehr konzeptionell arbeitet und mehr in Richtung Pflegeforschung geht. Dies auch in Vorbereitung zum Pflegestudium.
    Aber ich denke im Sinne der Aufnahmekapazität des Menschen ist nun genug und Du fragst am besten gezielt. Alles andere verwirrt.

    Gruss

    Ute S.
     
  8. nzabel

    nzabel Newbie

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    Was verdiene ich ?

    Ich interessiere mich dafür mit meiner Frau in die Schweiz zu ziehen. Wir sind beide exam. Krankenpfleger/Schwester mit mehrjähriger Berufserfahrung. Habe es so verstanden, dass dies dem AKP DN II entspricht mit einer Lohnklasse zwischen 9-11 plus diverse Zulagen etc.
    Beim Nachrechen bin ich ca. auf ein Brutto im Monat von 5200 CHF gekommen, bei ca. 25% Abzügen bleiben 3900 CHF netto, kommt das so ungefähr hin ??

    Was kostet mich denn eine Krankenversicherung, wird die rentenversicherung übers Gehalt eingezogen, sind diese bei den 25% Abzügen dabei ?

    Es wäre nett wenn mir jemand darauf antworten könnte !
     
    #8 nzabel, 23.04.2005
    Zuletzt bearbeitet: 23.04.2005
  9. anelie

    anelie Newbie

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    Hallo ihr Lieben,

    braucht man denn Abitur/Matura, um die Weiterbildungen für Intensivmedizin oder sogar HöFa-I zu machen und wie teuer ist das in der Regel?
     
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