Krankenschwester als Arzthelferin

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Sunny-jo, 25.01.2008.

  1. Sunny-jo

    Sunny-jo Newbie

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    Hallo alle zusammen!

    Ich bin neu hier! Habe mich diese Woche angemeldet.
    Ich finde es gut, dass es ein Forum gibt, mit denen man mit Kolleginnen und Kollegen über die kleinen und großen Sorgen in diesem Beruf reden kann.

    Ich bin 25 Jahre alt und habe im September 2006 mein Examen zur Krankenschwester gemacht.

    Nun zu meiner Frage: Ich arbeite zur Zeit in einem Altenheim, überlege aber ob ich nicht in eine Arztpraxis wechseln soll. Ich fühle mich inm Heim nicht so wohl, da ich nicht mehr viel mit " Krankenschwesterntätigkeit" zu tun habe. mich hat immer sehr das medizinische interessiert und zu sehen, wie es den Menschen dann meistens wieder besser geht.
    Zudem komme ich mit eineigen Personen im Team nicht so zurecht, da ich mich bei ihnen wieder wie eine Schülerin im 1. Jahr fühle.
    Wenn ich in einer Arztpraxis arbeitet sollte, werde ich dann als Arzthelferin oder als Krankenschwester bezahlt?
    Kann ich überhaupt in einer Praxis arbeiten, da ich keine Ahnung von den ganzen Abrechnungssystem habe.

    Über eure Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße
    eure Sunny-jo
     
  2. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Eine bescheidene Frage...wieso arbeitest du nicht einfach im Krankenhaus ???
     
  3. Poncic

    Poncic Junior-Mitglied

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    Ich gehe davon aus, daß es da eigene Tarife gibt. Denke ich:gruebel:
    Ich denke schon, man kann Dich doch einarbeiten.
    Mei Hausarzt hat auch eine Krankenschwester als Arzthelferin.

    LG, Poncic
     
  4. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    die bezahlung erfolgt nach Tätigkeit ...also als Arztheleferin. Die Vergütung ist deutlich niedriger als die einer GuKP.
     
  5. Josefin

    Josefin Newbie

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    Hi,
    Ich bin selber Arzthelferin und mache jetzt eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Im Normal fall ist es so das du nach Arzthelferinnen-Tarif bezahlt wirst und das ist wie du schon erfahren hast auf jeden fall weniger es sei denn dein Arzt würde dich übertariflich bezahlen.Ich muss dir aber auch dazu sagen das es als Arzthelferin auch nicht mehr all zu viel mit Medizin zu tun hat sondern überwiegend mit Büro Tätigkeiten. Leider hat es auch in diesem Beruf sehr abgenommen mit den medizinischen Sachen, zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht und viele die ich kenne auch also wenn du wirklich wieder im medizinischen Bereich tätig sein möchtest würde ich dir empfehlen ins Krankenhaus zurück zu gehen auch aus dem Aspekt der Bezahlung.

    Liebe Grüße Josefin
     
  6. MarcoG

    MarcoG Newbie

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    biste nicht ein bisschen überqualifiziert um als arzthelferin zu arbeiten:dudu:
     
  7. Sunny-jo

    Sunny-jo Newbie

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    Hallöchen...
    Danke euch für eure antworten.
    Natürlich würde ich sofort ins Krankenhaus zurück, nur leider hab ich bis jetzt nur Absagen erhalten und da ist mir halt die Idee mit der Arztpraxis gekommen.
    Also heisst es weiter bewerben und hoffen , dass ich bald was finde und bald im Heim aufhören kann.

    Liebe Grüsse von Sunny
     
  8. SabineD

    SabineD Newbie

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    :-)
    Hallo,

    ich bin neu hier. Ihr habt da ein interessantes Forum.
    Ich weiß, Euere Belastung mit Wochenenddienst, Nachtschichten u. Personalabbau ist enorm.

    :eek1:Ich finde es nicht fair zu schreiben, eine Krankenschwester sei für
    unseren Beruf zu überqualifiziert. Auch habe ich neulich in einem anderen
    Forumsbeitrag gelesen Arzthelferinnen haben kein anatomisches Wissen.
    Ich denke bei uns ist es so wie bei Euch, die individuellen Qualifikationen
    zählen.

    Im stationären Bereich wird das Personal über extra Töpfe finanziert.
    Bei den niedergelassen Ärzten zählen wir zu den Betriebskosten (leider).
    Das heißt wir gehen von Ihrem Honorar ab und das wird immer weniger.
    Das kann schon mal dazu führen, dass eine ungelernte Kraft (Sprechstundenhilfe) an der Anmeldung sitzt, ich hoffe auch, nur an der Anmeldung. Ich finde das nicht o.k. und das schadet unserem Beruf. Der
    Patient kann das nicht unterscheiden. Er spricht dann abqualifizierend von
    "Sprechstundenhilfen".

    Ich bin MFA, weitergebildete AFH. Nach 6 Jahren in einem medizinischen
    Fachlabor arbeite ich jetzt seit fast 181/2 Jahren in der Urologie. Wir
    decken ein breites Spektrum ambulant ab incl. Operationen. Ich habe
    in den letzten 13 Jahren breit gefächert Fortbildungen besucht incl. EKG-
    Seminar u. Impfassistentin, chron. Wundversorgung usw., Rö-Schein.
    Wir haben so einen tollen Beruf, man sollte nicht mit Scheuklappen durchs Berufsleben laufen.

    Leider nimmt die Bürokratie in der Praxis überhand. Aber wir haben genauso
    viele Ausbildungsstunden wie Ihr, auch in Medizin. Was bei Euch in Pflege
    geschult wird, wird bei uns Verwaltung geschult. Euere Prüfung heißt Staatsexamen, aber wir haben auch Prüfungen. Schriftlich und praktisch in verschiedenen Bereichen.

    Ich habe 2 Jahre Sa eine Weiterbildung zur Arztfachhelferin gemacht.
    Der damalige Pflichtteil Medizin wurde zwischenzeitlich durch den Wahlteil Verwaltung ersetzt.
    Und die Wahlteile für spezielle medizinische Bereiche wurden eingeführt.

    Ich habe ein Problem damit, wenn wir nur auf Verwaltungstätigkeiten reduziert werden. Wir lieben den medizinischen Bereich in unserem Beruf und
    möchten nicht daraus verdrängt werden.
    Wer sich in einer Arztpraxis bewirbt, sollte für alle Bereiche offen sein und
    auch die Verwaltungsseite komplett mit abdecken, dann habe ich kein Problem damit.
    Im Gegenzug dürfen wir dann auch in die Klinik.
    :-):-):-)

    Herzl. Grüße
    Sabine
     
  9. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    hi,

    hab ich kein Problem damit in bestimmten Bereichen, z. B arbeiten viele bei uns in den Polikliniken.
    Solang Arzthelferinnen keine GuKP ersetzen sollen aus Kostengründen.

    lg:-)
     
  10. @SabineD
    Was ist den der Unterschied zwischen MFA und AFH? Oder anders gefragt: Was macht den die AFH aus?

    Ulrich
     
  11. neo57

    neo57 Stammgast

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    Salut Saarländerin!

    Zur Zeit und bis auf weiteres ist es auch ganz schlecht mit Stellen in Krankenhäusern im Saarland da Sie alle über der Bundes-BASE RATE liegen werden eher noch Häuser zumachen in den nächsten Jahren.

    In Berus wird die Psychosomatiche Klinik erweitert :Klinik Berus Zentrum für Psychosomatik und Verhaltensmedizin
    Dort werden Pat. aus dem Saar-Lor-Lux Raum behandelt, von daher sind franz. Kenntnisse von Vorteil.

    Wenn es dich interessiert, bewirb dich doch mal.
     
  12. SabineD

    SabineD Newbie

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    :nurse:

    Hallo, danke für das Interesse,:-)

    Mal kurz umrissen: die Ausbildung ist in etwa vergleichbar mit dem Meister im
    Gewerbe, nur haben wir leider damit immer noch keinen Zugang zum Studium über den 2. Bildungweg.
    Die Arztfachhelferin ist die Führungskraft im Team des niedergelassenen Arztes und zuständig für administrative, personal- und ausbildungsbezogene Aufgaben in einer Arztpraxis einschl. der Thematik Gesundheitsberatung, Hygiene und Arbeitsschutz sowie Notfallmanagement. Sie wirkt an Maßnahmen der Qualitätssicherung mit. Sie ist im Bereich der Administration und des Praxismanagements die ”rechte Hand” des Praxisinhabers und führt diese Aufgaben in Delegation verantwortlich aus. Zusätzlich hat sie Qualifikationen in mindestens einem fachlichen Schwerpunkt eines ausgewählten medizinischen Bereichs erworben, in dem sie Spezialwissen vorweisen kann.
    Oder mehrere..... (wir hatten vor einigen Jahren noch von Augenerkrankungen bis hin zum akuten Abdomen incl. sämtlicher Differentialdiagnosen alles).
    4 Sa intensives Notfalltraining in der Klinik Hallerwiesen in Nürnberg. Prof. Kratzer.

    Noch Erklärung zu QB(TüV)- Qualitätsbeauftragte- Einführung und Weiterent-
    wicklung eines Qualitätsmanagementsystems. 1. Baustein zum Auditor.

    Bei uns gibt es nur leider noch nicht so die Aufstiegschancen, teilweise sind wir "überqualifiziert- sprich zu teuer", wobei das relativ ist. Auf jeden Fall
    werden wir sicher nicht nach unser Qualifikation bezahlt.

    Aber ich denke das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Praxisnetze, MVZ's usw.- bzw. ich hoffe das.

    Ich knabbere heute noch an den Kosten für die Schulungen, aber es hat sich
    absolut gelohnt.

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein", Verfasser fällt mir nicht ein - danach lebe ich schon immer

    Schöne Zeit noch und nicht zu viel Stress

    Herzl. Grüße
    Sabine
     
  13. Danke Sabine!

    Soweit ich weiß: Eduard Möricke.

    So ähnlich gibt es noch einen von Rod Steward:
    Ulrich
     
  14. SabineD

    SabineD Newbie

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    Hallo Ulrich, :-)

    entschuldige bitte, dass ich jetzt erst antworte. Hatte einerseits meine Zugang verlegt, das Passwort ist ja nicht so einfach mal zu merken.
    Dein Zitat finde ich auch super.

    Stell Dir mal vor. Einer unserer väterlichen Freunde ist an einer
    Sepsis, die wenn sie nicht ignoriert worden wäre, verstorben.
    Seine Frau hat mich nach ca. 1-wöchentl. Aufenthalt in der Klinik gebeten,
    mal mit rauf zu schauen. Ihrem Mann ginge es immer schlechter.
    Der hatte zwischenzeitlich über 39 Fieber, hat schwerstkrank ausgesehen.
    Weil das Fieber auf Paracetamol etwas zurückgegangen ist auf 38,4 wurde er weder abgehört, noch die HWI-Therapie nochmals überprüft (DK) oder sonst
    Behandlung nur auf ggf. erneuten Schlaganfall oder Parkinson.
    Er war schon somnolent, kurzatmig, kreidebleich, und Puls fand ich war sehr schwach. Ich wollte schon den Urin abfüllen und mit zu uns in die Praxis nehmen zum Antibiogramm.

    :eek1:
    Als ich die Schwester gebeten hatte, ob sie nicht einen Zugang für Flüssigkeit legen könnten bekam ich ungelogen zur Antwort: Der Patient hätte eh schon
    Fieber und dann wäre so eine Braunüle eine zusätzliche Infektionsquelle.
    Auf Drängen der Ehefrau hat dann am Mo (einen Tag später), zwischenzeitlich über 40 Fieber, der Arzt alles nachgeholt (was sich seien Frau von mir auf
    einen Zettel notiert hatte). Ihre Tochter studiert Medizin in Berlin, konnte aber da leider auch nicht helfen.
    Trotz sofortiger Antibotikaumstellung und Verlegung auf die Zwischenintensiv ist er am Folgemorgen an einer Urosepsis verstorben. Seine Frau ist jetzt überhaupt nicht gut auf die Klinik zu sprechen, gestern hat sie zu mir gesagt: hätte ich Dich doch schon zwei Tage eher mit hoch genommen, dann könnte mein Mann jetzt noch leben. Das war mir peinlich.

    Jetzt meine Frage, bei Euch gibt es doch sicher regelmäßige Personalschulungen, oder. Also eines sage ich Dir, wenn mein Chef in so
    einem Fall nicht reagieren würde, wäre aber was los. Wenn ich auch sonst
    ein ruhiger Mensch bin.....das macht mich wüüüüüütend. :streit:
    Aber ich könnte nicht mehr ruhig schlafen, wenn ich aus Ignoranz ein Menschenleben auf dem Gewissen hätte.

    Sorry, aber das musste mal raus. Leider gibt es in jeder Berufsgruppen welche, die ihre Berufung woanders suchen sollten. Das sind genau die, die die Pflegeberufe und die ärztlichen Assistenzberufe in der Öffentlichkeit in ein schlechtes Licht rücken.

    Ich habe viel Verständnis für Stress am Arbeitsplatz.
    Aber wenn ich nachmittags in der Urologie incl. Endoskopie und Röntgen, Labor,Anmeldung, Telefondienst, Schreibkram alleine Dienst habe, muss ich
    trotzdem 100% geben und für den Patienten immer kompetender Ansprechpartner sein.


    Herzl. Grüße
    Sabine
    :-)
     
  15. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    hallo SabineD

    was soll uns das jetzt sagen?
    Könnte auch hier ein paar Horrorgeschichten über manche Praxen und deren Beschäftgte vom Stapel lassen, aber was soll das bringen. Find den Beitrag in dem Zusammenhang sehr unpassend.
    Wie schon gesagt es gibt solche und solche in jeder Berufssparte.
    DU wirkst schon sehr von dir überzeugt, das ist ja auch nicht verkehrt an sich macht aber fast schon nen hochmütigen Eindruck vor allem nach diesem Beitrag.

    Nix für Ungut
    mary
     
  16. SabineD

    SabineD Newbie

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    Hallo mary-jane, hallo auch an alle anderen, :-):-)

    um gottes Willen, hochmütig sollte das Ganze nicht klingen. Ich wolle nur
    ein paar Meinungen dazu lesen.
    Die Krankenschwester hat mich als "Arzthelferin" nicht erst genommen, sonst
    hätte sie den Arzt informiert, und mich nicht so abgekanzelt.
    Es ging ja nicht nur um die Braunüle.

    Unser Beruf hat nicht den Stellenwert, auch nicht in den Augen Euerer Vertreter, den wir verdienen, leider. Im Gesundheitsministerium haben diese lange Jahre immer wieder argumentiert, wir hätten einen kaufmännischen Beruf und nur einige Stunden Medizin von der Ärztekammer verordnet bekommen. Das stimmt nicht!! Deswegen hatte auch Dein Kollege am Anfang geschrieben, ob Du nicht für den Beruf zu überqualifiziert bist.

    Ich hatte übrigens alle Berufe im Gesundheitswesen angesprochen, ich weiß es können Fehler passieren, auch wenn es nicht sein darf.

    Es hat extrem lange gedauert, Selbstsicherheit zu bekommen und einen gewissen Berufsstolz, ja ich bin stolz auf meinen Beruf. Könnt Ihr doch auch sein. Mit schwarzen Schafen müssen wir leider leben, ich hoffe die werden weniger.

    Außerdem besuche ich regelmäßig verschiedenste Schulungen über alle
    möglichen Erkrankungen, Diagnostik und Therapien, übrigens wie viele meiner
    Kolleginnen.

    Ich wünsche Euch eine schöne Zeit mit nur positivem Stress
    Herzl. Grüße

    Sabine
    :-):-)
     
  17. Schwester Sonja

    Schwester Sonja Senior-Mitglied

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    Fachkrankenschwester, Rettungsassistentin, Radiologieassistentin
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    Wo liegt das Problem?
    Das Ganze ist eine reine Sache des Verhandelns und Vertrages!

    Arbeite seit 7 Jahren als gelernte Fachkrankenschwester auch in einer Artzpraxis (Chirurgie und Orthopädie), werde als Krankenschwester bezahlt und habe den bürokratischen Nonsens (Abrechnung, Karteiführung, Kassenanfrage, Versicherungsanfragen, Abrechnung mit Berufgenossenschaften ...) im Laufe der Zeit gelernt und wurde gut eingearbeitet.
    Im Gegenzug profitiert die Praxis von meinem Wissen (ambulante OP´s, Anlegen von Scotch-Cast und Gipsen, TAPEN, Umgang mit Bildwandler ...).
    Auch eine MTRA arbeitet in diese Praxis.
    Sogar einen Röntgenkurs habe ich auf Kosten der Praxis gemacht.
    Vom Dazulernen wurde noch Keiner dümmer!

    Einen Versuch ist es wert.

    Nur "verkaufe" Dich nicht unter Wert!!!
     
  18. Röntgenbär

    Röntgenbär Junior-Mitglied

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    MTRA, Gesundheitsbetriebswirt
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    Radiologische Diagnostik
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    Bereichsleitung
    Ich muss das Thema noch mal aufwärmen :D

    Hallo Schwester Sonja,

    ich habe da mal eine kleine Frage.
    Mich irritiert nämlich gerade Dein obiger Text und Deine Berufsangaben rechts am Rand.
    Hast du nun an einem "Röntgenkurs" teilgenommen oder die staatlich anerkannte 3-jährige Ausbildung zu Radiologieassistentin absolviert?
    Dies ist nämlich ein immenser Unterschied! :-)

    Hast du nämlich nur einen (im Volksmund so genannten) Röntgenkurs besucht muss rechtlich gesehen ständig die MTRA, die bei euch angestellt ist, oder Dein Arzt hinter Dir stehen.
    Nur als MTRA selbst dürftest Du eigenverantwortlich einen Patienten röntgen.

    Ich möchte hier zwar nichts auf die Goldwaagen legen, mir geht's ums Prinzip.
    Ich habe schon öfters in den verschiedensten Foren gelesen, dass sich Krankenschwestern und ArzthelferInnen/MFAs als "RöntgenassistentInnen" bezeichnen, nur weil sie mal einen Wochenendkurs besucht haben.
    So entstehen dann die gleichen falschen Eindrücke wie sie Sabine bereits weiter oben beschrieben hat (MFH <-> Sprechstundenhilfe).

    Ich persönlich nehme mir ja als MTRA auch nicht heraus mich als Krankenpfleger oder MFA zu bezeichnen, nur weil ich die Abrechung und Handgriffe in ambulanten Praxen undGrundlagen der Krankenpflege beherrsche! :D

    Boris
     
  19. BettinaMobil

    BettinaMobil Stammgast

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    Krankenschwester Arzthelferin Wundexpertin ICW e.V
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    ambulante Pflege
    ..... Man hat nicht nur als KS Erfahrung mit amb. Op´s oder anlegen von Gipsverbänden. Da ich vorher als AH gearbeitet habe, kenne ich beide Seiten. Es ist schon traurig, das manche Krankenschwestern nicht einmal in der Lage sind ein simples EKG zu schreiben. Und wenn man ihnen das Ganze dann zeigen möchte , kommen Sprüche wie:" Solche Sachen mache ich nicht, denn ich bin ja schließlich KS."
    Es ist müßig, sich über die Arroganz mancher Kolleginnen zu unterhalten. Denn das Ziel ist doch bei AH oder KS das Gleiche. Und die Ausbildung dauert bei beiden 3 Jahre. Nur die Schwerpunkte sind anders. Als ich weiter vorne las, AH´s hätten keine Anatomiekenntnisse, ging mir aber doch der Hut hoch. :x

    Zusammen zu arbeiten würde vieles vereinfachen. Man kann von einander
    profitieren.
     
  20. Schwester Sonja

    Schwester Sonja Senior-Mitglied

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    Beruf:
    Fachkrankenschwester, Rettungsassistentin, Radiologieassistentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Chirurgie OP, NA und Röntgen
    Hallo, Röntgenbär!

    Sorry, daß ich jetzt erst schreibe, kam nicht eher dazu.

    Habe mich wohl undeutlich ausgedrückt, wie? Mir ging es aber auch nicht um diese Tätigkeit alleine, deshalb bin ich nicht ins Detail gegangen.

    Nö, habe keinen Wochenendkurs belegt, sondern bereits vor fast 20 Jahren (man schon so lange her!!!) noch MTA gelernt.
    Damals behinhaltete der Berufszweig allerdings auch noch Labor und Röntgen (MRT, CT, ...).
    Nachdem ich aber dann "ewig" nicht mehr in diesem Bereich tätig war, mußte ich eine "Auffrischung" in einem 2-wöchigem Röntgenkurs machen, da die Ausbildung schon zu lange her war und es ja auch Pflicht ist, seine Kenntnisse in regelmäßige Abständen prüfen zu lassen. In 5 Jahren ist es dann meines Wissens dann nur ein Tag, statt 14 Tage.

    Schwester Sonja
     
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