Krankenpfleger zum Medizinproduktevertreter: Möglichkeiten?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Sunny12, 13.10.2012.

  1. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Halo liebes Forum, liebe Schwestern und Pfleger, liebe Kollegen ;)

    Da ich mein Examen dieses Jahr mit Bravur bestanden habe und nun in einem renomierten Fachkrankenhaus meine Stelle angetreten habe, macht man sich doch weitere Gedanken über die Berufliche Zukunft....
    Bereits während meiner Ausbildung kam mit immer wieder der Gedanke, später mal Medizinproduktevertreter zu werden!
    Warum ich dann Überhaupt Pflege gelernt habe? - Weil mir die Arbei mit Menschen spaß macht, der gesammte Job macht mir Spaß und erfüllt mic mit Freue, aber das liebe Geld eben...

    Ich möchte meinen Job ja nicht verschlechtern oder mich abwenden, aber die Arbeitsbedingungen und das Geld werden eben einfach nicht Besser resprektiv mehr, in der Klinik in der ich arbeite ( Privates Haus ) sind die Bedingungen kurz nach meinem Anfang rapide Gesunken / Verschlechtert... ( 2 Langzeitkranke aufgrund von einem BSV , Chronische Unterbesetzung, tägliche Überstd mind. 1 - 1,5 am Tag, der liebe Rufdienst, minimale Pausen von 10 Min oder zwischendurch eingeschobene Trinkpausen etc etc etc...

    Aufgrund dieser Umstände spiele ich schon jetzt mit dem Gedanken in die Branche des MPV zu wechseln und hoffe hier auf tatkräftige, Kollegiale und vorallem Hilfreiche Unterstützung :-)

    Nun meine Frage(n), Ich bin 22 Jahre Alt, Habe mein Staatliches Examen als Gesundheits und Krankenpfleger bestanden!
    Bin ich mit meinen 22 Jahren zu Jung? In dem Bereich des MPV werden ja bevorzugt Leute aus der Pflege oder der Kaufmännischen Berreiches genommen!

    Was muss ich beachten um MPV zu werden?

    Ist es mit 22 Überhaupt möglich?

    Wie stehen meine Chancen?

    Was kann mir den Wechsel zum MPV erleichtern / beschleunigen?



    Vielen, vielen Dank im Voraus und allen einen Ruhigen Dienst :-)
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

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    Bewirb Dich doch einfach mal - mehr als absagen können sie nicht. Wobei ich nicht weiß, wie viel Vertreter verdienen - Reichtümer werden das auch nicht sein. Und die Arbeitsbedingungen sind jetzt auch nicht die familienfreundlichsten - Du hast einen großen Kreis zu betreuen, das bedeutet lange Autofahrten, Rufbereitschaften in der Nacht und am Wochenende und mit Sicherheit auch öfters mal Überstunden. Nix mit punkt 16.00h Feierabend.
     
  3. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Zunächst würde ich etwas Berufserfahrung sammeln, ggf. auf einer anderen Station oder einer anderen Klinik, dann könntest du ja nebenbei erstmal einen Hospitation z.b. bei KCI machen um auch mal da bisschen reinzuschnuppern. Villeicht gibt es ja Stationen die vermehrt mit V.A.C. Systemen arbeiten, da kann man viel über die wirkungsweise und den versch. Systemen lernen. So nach 2-3 Jahren in der Pflege würde ich mich dann auf so eine Stelle einfach mal bewerben du hast ja nichts zu verlieren.
     
  4. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Wenn du glaubst, dass Medizinproduktevertreter keinen Stress und keine Überstunden schieben, dann muss ich dich enttäuschen.

    Ich möchte mit keinem unserer Außendienstler tauschen. Bei den meisten ist die Ehe kaputt, weil sie keine geregelten Arbeitszeiten haben, mehrere Tage am Stück von zu Hause weg sind und nix planen können.

    Es klingt toll, man kann angeblich seine Zeit einteilen. Aber bei uns muss der AD auf der Matte stehen, wenn wir ihn zu einer OP-Begleitung brauchen. Das kann mal früh um 8:00 Uhr, aber auch mal erst um 16:00 Uhr sein. Da diese nicht um die Ecke wohnen, müssen sie oft auswärts übernachten und kommen an diesem Tag nicht nach Hause.
    Wenn wir Produktprobleme haben, ist der AD der erste Ansprechpartner und muss zeitnah das Problem lösen.
    Wenn Kongresse oder Messen anstehen, auf denen die Firma vertreten ist, müssen die AD´s erscheinen und Kundenakquise machen. Wieder Tage, an denen sie nicht heimkommen und Überstunden machen, die ihnen oft noch nicht mal bezahlt werden.
    Auf Schulungen für Krankenhausmitarbeiter spielen sie den "Babysitter für ihre Kunden, kutschieren sie u.U. durch die Gemeinde und kümmern sich um deren Wohlbefinden.

    Je nach Vertragsart bekommt man nur ein kleines Festgehalt und der Rest muss auf Provisionsbasis dazuverdient werden.
    Geregelte Arbeitszeiten kann man sich auch abschminken, die Firma oder die Provision gibt vor, wo man wann zu erscheinen hat und wieviel Zeit man für einen evtl. Abschluss investieren muss.
    Um wirklich was zu verdienen, sollte man zu renommierten Firmen gehen, sonst verkommt man zum "Treppenterrier" und wird unverrichteter Dinge einfach weggeschickt.
    Aber selbst große, renommierte Firmen vergrößern die Einsatzgebiete ihrer AD´s, um Mitarbeiter einzusparen. Wir haben AD´s, die inzwischen das ganze Bundesland bereisen, wo sie früher nur einen Bezirk hatten. In Urlaubsvertretungszeiten müssen sie auch Kollegen in anderen Bundesländern vertreten, was wieder aushäusiges Übernachten und lange Anfahrtszeiten bedeuten.

    Wer denkt, dass das ein leichtes Arbeitsleben ist, sollte sich wirklich gut damit beschäftigen und Pro und Contra abwägen.

    LG opjutti
     
  5. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Ein guter Bekannter von mir ist im Aussendienst einer Firma. Er hat jetzt den AG gewechselt, bei dem letzten AG war für gesamt Bayern, Thüringen und Teile von NRW zuständig. Freizeit war eher weniger. Wochenarbeitszeiten von 60 Stunden waren angesagt. Wie Jutti schon schreibt, wenn ich eine Einweisung brauche, oder ein Problem mit seinem Produkt habe, dann hat er auf der Matte zu stehen, egal ob Regen oder Sonnenschein, auch am Heiligen Abend um 20 Uhr. Der Dienstwagen macht das für mich nicht aus, das Festgehalt ist eher überschaubar, dafür gibt es ordentliche Provisionen wenn du verkaufst. Andere wiederum müssen ordentlich "Klinken putzen" bei Hausärzten und Kliniken.

    Das muss du halt mögen.
     
  6. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,

    da ich im Freundeskreis einige promovierte Biologen und "Nicht-Akademiker" aus Gesundheitsberufen habe, welche als Pharmavertreter gearbeitet haben, bekam ich einen kleinen Einblick in diese Branche.

    Das Grundgehalt richtete sich wohl erstmal generell nach dem Abschluss...mit einem "Dr.-something" konnte man dieses jenseits der 3000,- verhandeln; mit einem akademischen Titel unterhalb der Promotion bewegte man sich so bei 2.600,- bis 2.900,-. Mitarbeiter ohne Studium enthielten natürlich entsprechend weniger und waren so zwischen 2.000,- und 2.400.- angesiedelt. Ich denke zudem, dass dieses in der Branche noch ziemlich gute Verdienste sind!
    Dazu kamen provisionsabhänge Prämien- wobei es hier sehr auf das Produkt ankam, welches man zu verkaufen hatte!

    Die Tage waren lang, der zu betreuenede Radius groß und es gelten halt die Spielregeln der Privatwirtschaft! Festanstellungen im engeren Sinne gibt es nicht- man ist für ein Projekt ( "Verkauf oder Schulung zu Produkt xy") eingestellt und arbeitet halt in diesem Bereich. Fällt das Projekt weg, dann betrifft das direkt Deinen Arbeitsplatz.
     
  7. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Also vielen vielen Dank ersteinmal für die ganzen Antworten,

    Das ich glaube das es dort kaum Überstd gibt oder man mehr auf der Faulen Haut liegt als Arbeitet, ist Fehl am Platze, Natürlich rechne ich mit Überstd und einer Menge Arbeitszeit, vielen Aufenthalten in anderen Städten, Landkreisen etc, das ist mir Durchaus bewusst, ebenso meiner Partnerin die dies Tollerieren würde!

    Ich muss dazu sagen, Verkaufen, Reden etc liegt mir sozusagen im Blut, wenn ich von etwas Überzeugt bin oder etwas will, ist es für mich kein großes Problem andere davon zu Überzeugen der selbigen Meinung zu sein oder gar zu Kaufen, das ist nicht meine subjektive Einschätzung, sondern die meiner Freunde / Bekannte / Arbeitskollegen.

    Zitat der SL und eines OA : " Du könntest einem Eskimo noch einen Kühlschrank mit Gefrierfach Verkaufen "


    Autofahrerei liegt mir im Blute, mir machen lange Strecken nichts aus, ich fahre gern Auto, ja mir ist auch bewusst das es Staus geben kann, aber what else.

    Zur Wahl der Firmen, ich würde wenn auf jedenfall hoffen in einer Renomierteren Firma anzufangen, ein bekannter im Familienkreis ist MPV für Endoskope, sein Netto Verdienst liegt bei ca 3600, ohne Dr, Titel, Studium o.ä hat eine einfache Kaufmännische AUsbildug, ist aber auch schon seit fast 15 Jahren oder länger in dem Unternehmen, das das kein Einstiegsgehalt für einen " Frischling " wie Mich wäre, ist mir bewusst, in den Stellenanzeigen im Netz lese ich immer wieder : " ... Mit IHren GEhaltsvorstellungen , sende sie an ..... "

    Was wäre eine Angemessene nicht untertriebene aber auch nicht zu Hoch angesiedelte Preisspanne in Netto mit der ich Mich da bewerben könnte?! Mir Schweben ca 2,3 - 2,5 Netto vor - Realistisch?


    Ich danke euch für Eure Ganzen ANtworten, und Hoffe auf weitere :-)


    Kollegialen Gruß
     
  8. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Als frisch Examinierter ohne Berufs- geschweige denn Branchenerfahrung ziemlich hoch gegriffen....Bist du sicher dass du NETTO meinst ??? Eigentlich gibt man Gehaltsvorstellungen brutto an.
     
  9. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Du sollst dort dein gewünschtes Bruttogehalt angeben. Netto ist immer von verschiedenen Faktoren abhängig.

    Bei deinem gewünschten Brutto, überleg dir, was kannst du der Firma bieten, dass sie auf deine Gehaltsvorstellung überhaupt eingehen?
    Welche Erfahrungen hast du, welche Weiterbildungen - die für die Firma interessant sind.
    Für den Hersteller von Beatmungsgeräten ist eine Weiterbildung im Wundmanagement oder in Kinästhetics weit nicht so interessant wie die Fachweiterbildung Intensiv oder ein Atemtherapeut.
    Der Hersteller von Wundauflagen wiederum hat mehr Interesse an dir wenn du im Wundmanagement qualifiziert bist.

    Also was kannst du bieten um die "Ware" Sunny12 gut zu verkaufen?
     
  10. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Guter Einwand Narde,
    Bieten?
    - Weiterbildung Kinästhetic ^^
    - Bobath
    - Aromapflege
    - Begletiung von Sterbenden Pat
    etc etc

    was man im Rahmen der Ausbildung eben so ANgeboten bekommt, aber eben nichts spezifisches, außer meiner Freundlichen, Kompetenten und zuvorkommenden Art.

    Bruttogehälter also anegeben, ok das werde ich mir merken, was wäre Eurer Meinung nach ein Angemessener Bruttobetrag? Momentan komme ich Brutto ohne Rufdienste auf ca 2,2
     
  11. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Das sind Fortbildung von einigen wenigen Tagen...Narde hat eher auf Fachweiterbildungen bzw. Bildungsabschlüsse von mehreren Wochen gesprochen.

    Ich würde Dir empfehlen, ein wenig mit dem Brutto-Netto-Rechner "zu spielen"...wenn Du natürlich netto (!) bei 3.600,- "landen" möchtest müsstest Du etwa 5.500,- bis 6.000,- verdienen! Finde ich ziemlich unrealistisch!

    Als Anfänger könntest Du es mit Gehältern von 2.400,- bis 2.600,- versuchen... natürlich kannst Du prinzipiell mehr fordern, das muss allerdings begründet sein. Deine freundliche und kompetetnte Art alleine reicht wohl als Begründung alleine nicht aus.
     
  12. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Schauen wir mal anders - in welchem Bereich des Aussendiensts willst du gehen?

    Wundauflagen
    Betten
    Endoskopie
    Beatmung
    Pharmafirmen

    Deine angegeben Fortbildungen bieten dir wenig Behandlungsspielraum beim "Gehaltspoker".
    Was dich interessant macht:
    Kinästhetic (aber nicht nur der Grundkurs) bei Firmen mit Lagerungshilfsmittel Arjo Huntleigh, Hillrom und ähnliche
    Wundassistent besser noch Wundtherapeut bei Firmen mit Wundauflagen - Smith&Nephew oder Hartmann

    Qualitätsmanagement - eigentlich für alle Firmen interessant
    Fachweiterbildung Intensiv und Anästhesie - alle Firmen die im Intensivbereich Geräte anbieten
    Fachweiterbildung Dialyse und Nephrologie - Hersteller von Dialysegeräten wie Fresenius

    Die genannten Firmen nur als Beispiel

    Sterbebegleitung und Basale Stimulation nur als Basiskurs - hilft da relativ wenig.
     
  13. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Also was ich mir DUrchaus Vorstellen könnte wäre :

    Wundauflage
    Betten
    Endo
    Pharma

    gibt es Witerbildungen in dieser Richtung die ich Seperat von meinem jetzigen Arbeitgeber " sozusagen alleine " erlangen kann bzw mich dafür Schulen lassen, sowas wie ein Heimstudium für diese Weiterbildungen?
    Weil mein jetziger Arbeitgeber Weiterbildungen die nicht meinem momentanen Bereich entsprechen nicht gewährt! ANästhesie und Intensiv fällt bei mir weg
     
  14. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Kommt darauf an, bist du bereit Geld und Zeit zu investieren?
    Wundmanagement gibt es einen breiten Markt an Fortbildungen, von 2 Tagen bis hin zu mehrwöchigen Kursen.
    Qualitätsmanagement wäre auch noch etwas was dich interessant machen würde, kostet aber auch Zeit und Geld.
     
  15. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Du könntest Wundtherapeut werden- zu dem Werdegang kann Narde sicher etwas sagen.

    In der Kinaesthetics kannst Du - nach Grund- und Aufbaukurs- in das erste Ausbildungsjahr gehen und Dich dort zum Traienr Stufe 1 ausbilden lassen. Du qualifizierst Dich als "Fortgeschrittener Anwender", leitest als "Peer" Kollegen an und berätst in kompelxen Situationen.
    Hierfür musst Du 5 Präsenzphasen (je 3-5 Tage) absolvieren, hast Lernaufgaben in der Praxis und musst Dich mit den anderen Trainees 2 oder 3 mal in einer Lerngruppe treffen (Zeiten sind vorgegeben). Diese Ausbildung dauert ca. 1 Jahr und kann berufsbegleitend bzw. berufsintegrativ absolviert werden...Du must jedoch etwa 30-35 Tage von der Arbeit abwesend sein.
    Wenn Du dieses erste Jahr gemacht hast, kannt Du im 2. Ausbildungsjahr Grundkurs-Trainer werden. Dieser Lehrgang ist etwas umfangreicher: Du hast 5 Präsenzphasen (je 3-5 Tage), Praxiaufgaben und musst dazu noch an 3 Grundkursen bei anderen Trainern assitieren (3 x 4 Tage). Dazu kommt ein gemeinsamer Lerngruppen-Grundkurs von 4 Tagen ...die Abwesenheitszeiten beim AG liegen also bei 50-60 Tagen im zweiten Ausbildungsjahr.

    Interessant wäre zusätzlich auch eine Ausbildung zum "Hilfsmittelexperten", die an der Universität Witten Herdecke angeboten wird.

    Für den Pharma-Bereich gibt es spezielle Schulungen durch die anbietenden Firmen- die werden wohl eher berufsbegleitend für die Vertreter angeboten. Ich weiss aus sicherer Quelle, dass hier promovierte Akademiker (das machen meistens Biologen) bevorzugt werden...oftmals entscheidet leider der Titel des "Verkäufers", ob der Kunde (i.d.R. Ärzte) diesen für kompetent erachten und das Produkt nehmen.
     
  16. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Danke nochmals für Eure ganzen Antworten!
    Natürlich bin ich bereit Zeit und Geld zu Investieren, besonders Wundmanagement würde mich reizen, wo kann ich denn mehr über diese Kurse erfahren von 2 tagen bis hin zu mehrere Wochen? Mache ich das dann nach der Arbeitszeit? weil ich i.d.R bis 16 Uhr arbeite, muss ich meinem Arbeitgeber das Mitteilen? Da ich momentan noch i.d. Probezeit bin möchte ich da keinen Klinsch ausrufen oder schlafende Tiger wecken...

    Wie genau sehe das mit dem Hilfsmittelexperten aus? Habe gerade mal auf der Seite der Uni etwas gesurft, meist beschäftigt sich es mit SOftwareentwicklung... PC Kentnisse habe ich gute aber SOftware entwickeln sprich vollständige Programme schreiben ist da auch ein anderer Schuh..
     
  17. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo,

    also mit der Entwicklung von Softwarelösungen hat das eher weniger zu tun ...

    Hilfsmittelexperte in der Pflege


    Bildungsangebote "ab 16 Uhr und vor der Haustür" zu finden wird eher schwierig ....oftmals musst Du halt einige Tage kalkulieren. Sicherlich könntest Du mit dem AG aber über unbezahltes Frei oder die Nutzung von Urlaubstagen für Fortbildung reden.
     
  19. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Ich hatte gerae mal etwas gegoogelt, also es werden ja Zich Kurse angeboten in den Unterschiedlichsten Städten, Priese liegen Überall bei ca 700 Euro, wenn ich angenommen das aus eigener Tasche bezahlen würde, würde mich mein Arbeitgeber dann für die jeweiligen Tage an denen ich zum Unterricht / Prüfungen etc muss Freistellen? Verplichtet ist er dazu ja sicherlich nicht....

    Desweiteren, kann ich in meiner PDL einen ANtrag auf diese Fortbildung stellen? Wir sind eine Fachklinik für Herz-Kreislauf mit Herzchirugie, weiß ja nicht ob die dann da im WUndmanagement so einen Sinn sehen, Wunden gibt es ja reichlich ;)
    Kann ich diesen Antrag noch während meiner Probezeit stellen?
     
  20. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Können tust du alles, ob man dir den Kurs bezahlt ist wieder etwas anderes.
    Da die Preise ordentlich sind, solltest dich auch genau informieren was du für deinen Kurs bekommst.
     
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