Krank machender Beruf Krankenschwester - Ein Vater berichtet

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von Samariter, 22.01.2009.

  1. Samariter

    Samariter Newbie

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    Ich bin Vater einer Tochter, die in unserer Heimatstadt eine Krankenpflegeschule besucht. Da sie noch in unserem Haushalt lebt, bekomme ich ständig und live mit, wie die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen der Gesundheits- und Krankenpfleger.sind. Mein Fazit: Einfach erschreckend und Menschen verachtend!

    Die Ungerechtigkeit im Vergleich zu jeder anderen Berufstätigkeit in der Freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst beginnt beim Arbeitsbeginn- und Ende. Da die Dienstkleidung nicht außerhalb der Klinik getragen werden darf (auf der Fahrt von bzw. nach Hause) fallen für das tägliche zweimalige Umkleiden mind. 20 Minuten an, die aber nicht als Arbeitszeit gerechnet werden. Dienst- bzw. Arbeitsbeginn ist der Zeitpunkt des Erscheinens auf der Station. Hinzu kommt, dass es den examinierten Schwestern als auch den Schülerinnen so gut wie nie möglich ist, pünktlich Feierabend zu machen. Irgendwie klappt das mit der Dienstübergabe nur selten. Das scheint nun wohl kein spezielles Problem in dieser Klinik zu sein. Vielmehr ist es so, dass je nach Station der Dienst kaum richtig planbar ist. Wenn kurz vor Schichtwechsel auf der oft unterbesetzten Station das Chaos ausbricht, ist eben nichts mit pünktlich Feierabend. Und das ist gar nicht selten, sondern eher die Regel. Schlussendlich kann man sagen, das über das Jahr gerechnet täglich mindestens 45 Minuten über das Soll gearbeitet wird. Über das gesamte Jahr gesehen sind das unter Berücksichtung von Urlaub und freien Tagen mind. 28 Tage Überstunden, die aber nicht geltend gemacht werden können. Eine Stempeluhr, in jedem modernen Betrieb heute selbstverständlich, gibt es in der Klinik nicht. Warum wohl?

    Eine besondere Position nehmen in dieser ungerechten Arbeitswelt die Schwesternschülerinnen ein. Für sie scheint überhaupt kein Arbeitsrecht zu gelten. Wenn irgendwo Pflegenotstand herrscht (eigentlich immer und überall), müssen sie ran. Dienstpläne werden kurzfristig umgelegt, jede private Planung zunichte gemacht. Meine Tochter befindet sich jetzt im zweiten Ausbildungsjahr. Sie würde gern einmal mit ihren Freund gemeinsam im Urlaub in den Süden fliegen. Das war im vergangenen Jahr nur mit größten Mühen möglich. Warum? Der Urlaub wird von der Administration geplant, der Zeitpunkt ohne Nachfrage persönlicher Interessen zeitlich festgelegt. Meine Tochter hatte Glück, überhaupt im Sommer Urlaub nehmen zu können. Allerdings nur 14 Tage. Dadurch bedingt war auch nur ein neuntägiger Urlaub mit Freund in der Türkei möglich. Wie es dieses Jahr wird ist noch völlig unklar.
    Weihnachten: Alle Examinierten hatten Weihnachten und Neujahr jeweils einen freien Tag. Alle Schwesternschülerinnen des Jahrgangs aber nicht. Meine Tochter musste Heiligabend und an beiden Weihnachtsfeiertagen arbeiten.
    Freie Tage: Wegen der 7-Tage Woche gibt’s ja bekanntlich alle 14 Tage einen Tag frei. Theoretisch. Die Praxis sieht allerdings so aus, dass die Schwesternschülerinnen auf der Station unentbehrlich sind. Die Folge ist, dass die freien Tage nicht selten bis Ende der Dienstzeit auf einer Station „geschoben“ werden. Auf der nächsten Station, auf der die Schwesternschülerinnen dann eingesetzt werden, sieht die Pflegedienstleitung es dann aber nicht ein, dass sie die freien Tage, die die Schülerin auf einer anderen Station erarbeitet hat, übernehmen soll. Tja, das war´s dann mit den freien Tagen.
    Die eingangs erwähnten 28 Tage unvergüteter Überstunden jährlich stellen somit lediglich das absolute Minimum dar. Real sind es noch mehr.

    Und weiter: Welcher Arbeitnehmer ist wohl bereit 21 Tage ohne einen freien Tag durchzuarbeiten? Und dabei noch gar nicht selten an einem Tag Spätschicht bis 21.00Uhr und am nächsten Tag Frühschicht ab 6.00Uhr? Das gibt’s nicht? Doch, das gibt es. Das ist im Pflegeberuf Standard!

    Ich könnte noch viel mehr schreiben. Nur eins noch, was mich sehr nachdenklich stimmte: Innere Station, ein alter Mensch, noch relativ klar denkend, liegt im Sterben. Angehörige gibt es nicht bzw. sind nicht anwesend. Meine Tochter erhält die Aufgabe zu diesem Menschen zu gehen um ihn bis zu seinem Tode zu begleiten. Dies vollkommen unvorbereitet. Ein Sterbeseminar findet erst in diesem Jahr statt. Kann das sein? Ist das ok, dass ein ganzes Pflegeteam einer Station ihre jüngste Schülerin zur Sterbebegleitung allein zu einem Sterbenden schickt? Sicherlich nicht! Nebenbei: Ich glaube, dass meine Tochter diese Aufgabe gut gemacht hat. Aber es war schon ein kleiner Schock.

    Nun frage ich: Wo soll da die Motivation für den dringend benötigten Nachwuchs herkommen? Grundsätzlich ist die Motivation bei jungen Menschen, einen Beruf im sozialen oder pflegerischen Bereich zu ergreifen noch da. Aber wie lange noch? Längst hat es sich an den Schulen herumgesprochen, dass die Schwesterntätigkeit härteste Knochenarbeit bei Niedrigstlohn ist. Nach eigenen Erkundungen ist es bereits so, dass die Krankenpflegeschulen bereits Probleme damit haben, wirklich geeignete Bewerber/Bewerberinnen in ausreichender Zahl zu erhalten. Wer will schon auf so viele Dinge im Leben verzichten, die für jeden anderen Menschen an einem anderen Arbeitsplatz selbstverständlich sind? Es ist schon irgendwie komisch: Jede Klinik wird heute unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt. Betriebswirtschaftler, Manager und Controller bestimmen knallhart und erbarmungslos den Klinikalltag. Der Mensch ist da längst in den Hintergrund gerückt, der caricative Gedanke vergessen. Seltsam, beim Pflegepersonal wird dies aber wiederum verlangt. Wenn da jemand nach dem Dienst (aber immer noch auf der Station) auf die Uhr schaut, ist das schon ein Verbrechen.

    Ich finde es beschämend, wie im Klinikbereich mit Untergebenen, insbesondere mit Schwesternschülerinnen umgegangen wird. Das Arbeitsrecht wird hier geradezu mit Füßen getreten. Welcher Mensch hält das auf Dauer aus? Kann man es verantworten, vollkommen erschöpfte Krankenschwestern Dienst am kranken Menschen leisten zu lassen, wo ständig eine hohe Konzentration und Gewissenhaftigkeit gefordert ist? Wer trägt die Folgen dafür, wenn eine mit den Nerven blank liegende oder total übermüdete Schwester einem Patienten die falsche Injektion, die falsche Infusion oder das falsche Medikament oder auch nur die falsche Dosierung mit u.U. verheerenden Auswirkungen für den Patienten verabreicht? Ich bin davon überzeugt, dass so etwas täglich irgendwo in einer Klinik vorkommt.

    Meine Tochter liebt im Grunde genommen die Arbeit in der Klinik. Sie ist allseits beliebt, hat beste Beurteilungen aus den Klinikabteilungen und sehr gute Zeugnisse in der Krankenpflegeschule. Aber es kommen jetzt auch Zweifel. Zweifel dahingehend, ob sie diesen Beruf unter diesen Bedingungen auch auf Dauer ausüben kann. Sie berichtet zu Hause von gestandenen Schwestern mit vielen Jahren Berufserfahrung, die fix und fertig sind. Schwestern, die während der Arbeit mit Schwächeanfällen zusammenbrechen oder unter Weinkrämpfen im Dienstzimmer sitzen, unfähig, überhaupt noch klar zu denken. Das macht den angehenden Schwestern oder neudeutsch „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ Angst. Angst davor, dass es ihnen später genauso ergehen könnte.

    Mein Fazit: Der Beruf des/der Gesundheits- und Krankenpfleger/in an sich ein sehr schöner Beruf. Wer die richtige Einstellung zu diesem Beruf hat, sozial engagiert ist und sich gern für kranke und hilfsbedürftige Menschen einsetzt, dem kann dieser Beruf auch viel geben. Leider ist es derzeit nur so, dass die immer schlechter gewordenen Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals und die für diese Tätigkeit geradezu schändliche Entlohnung junge Menschen nicht gerade motiviert, eine Berufsausbildung im pflegerischen Bereich anzustreben. Das wird wohl dazu führen, das wir in der Zukunft in unseren Kliniken neben immer mehr Ärzten aus dem Ausland auch immer mehr fremdländisches Pflegepersonal beschäftigen werden bzw. müssen. Aber vielleicht ist das ja auch gewollt. Dann können die auch wie polnische oder rumänische Erntehelfer bei Bedarf eingesetzt und vor allen Dingen auch entlohnt werden.

    Vielleicht denken die Verantwortlichen einmal darüber nach!
     
  2. Chicana

    Chicana Newbie

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    Ich bin auch Schülerin zur GKP und kann mich meinem Vorredner nur anschließen!!!Wenn man ganz neu ist in der Ausbildung sieht man wie die Examinierten teilweise bis zur Erschöpfung arbeiten und selbst bei Krankheit zur Arbeit kommen, weil sie nicht fehlen dürfen!!Die Unterbesetzung zwingt die Leute quasi dazu die Schülerinnen überall hinzuschicken wo es nur geht!!!!Ich musste auch einem Sterbenden begleiten und wusste überhaupt nicht wie das geht!!Ich hab mich dann einfach auf mein Gefühl verlassen und seine Hand gehalten!!!Das ist schon sehr erschreckend und ich hätte das vorher auch nie gedacht!!!Und was die Praxisanleitung angeht muss ich sagen, dass das auch nur unzureichend gemacht wird!!!Bei der Grundpflege hat keine Examinierte oder Praxisanleiterin Zeit gehabt mir einmal über die Schultern zu schauen und mir ein gewisses Feedback zu geben!!Da ich aber sehr bald meine praktische Prüfung habe, bin ich sehr unsicher ob ich es schaffen werde!!Des Weiteren passieren oft Fehler, die nicht hätten sein müssen!!!In der Prüfungswoche brauche ich unbedingt Frühschicht, um noch einmal üben zu können, aber das wurde vergessen!!!Da ich zwei Monate meine Praxis in der Inneren Medizin gehabt habe weiß ich was wirkliche Überlastung heißt!!Es war sehr anstrengend unter hohem Stess 14 Tage durch zu arbeiten und dann so wenig frei zu haben!! Also teilweise war ich so erschöpft, dass ich nach feierabend weinen musste, weil ich noch länger arbeiten musste als vorgeschrieben!!!Natürlich hört sich das alles sehr kritisch an, aber ich finde es muss dringend etwas unternommen werden damit die Pflege endlich die Qualität bekommt, die sie haben sollte!!Ich würde mir eine bessere Möglichkeit für die Examinierten sowie Schüler wünschen, die sie ihr Arbeit besser machen lässt!!!Die Politik muss endlich erkennen, dass die Krankenpfleger nicht länger im Schatten der Ärzte stehen dürfen!!Sie verdienen Respekt und Anerkennung und viel mehr Hilfe bei der täglichen Arbeit!!Das würde schon mit mehr Personal und besserer Praxisanleitung anfangen!!
    Wenn man das beherzigen würde, könnte man sicher stellen das die angehenden Krankenpfleger ihre Bezeichnung auch verdienen:gruebel:
     
  3. Markus23KP

    Markus23KP Stammgast

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    :daumen: Danke für diesen Beitrag, Sie beschreiben den Alltag in der Krankenpflegeausbildung und dem Pflegeberuf sehr treffend! (Schade das es seit meiner Ausbildung damals anscheindend noch schlechter geworden ist!)

    Ich kann nur jedem der unseren Beruf erlernt - und damit auch Ihrer Tochter - ein großes Kompliment aussprechen!

    Was kann man dagegen tun?!
    Alleine nichts, also bleibt nur die Möglichkeit sich im Dachverband zu organisieren und einer Gewerkschaft beizutreten.
    Und trotz der miesen Grundbedingungen auf seine Körperliche und Geistige Gesundheit zu achten!

    Halten Sie und Ihre Tochter einfach durch.

    Ich wünsche Ihrer Tocher, dass Sie nach der Ausbildung einen der Arbeitgeber findet der anständig bezaht und auch ansonsten gute Arbeitsbedingungen bietet! :nurse:
     
  4. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Streng genommen ist es wie in er freien Wirtschaft. Unziehzeit ist Arbeitszeit, nur braucht es in dem Kliniken einen gescheiten BR oder MAV die dies durch Betriebsvereinbarungen mit dem AG festlegen. Das gibt es leider viel zu selten!
    Hmm, ich habe bislang in 3 Kliniken (incl. Ausbildung) gearbeitet, aber das ist mir noch net passiert. Bis lang war immer, bis auf gaaanz wenige Ausnahmen, pünktlich Dienstschluss. Ich denke das ich einfach eine Organisationssache. Man muss lernen Prioritäten zu setzen. Sachen die unwichtig sind werden nicht gemacht, wenn es der Nachfolgedienst schafft ist gut, wenn nicht, auch kein Problem, zumindest net für die Station. Klar darf kein Pat. gefährdet werden. Aber ist es so schlimm eine Serviceleistung wegfallen zu lassen, wenn es den Pat. stört soll er sich beschweren, das kann nur gut sein. So begreift der AG dass die Pflege überlastet ist. Wenn ich aber um alles zu schaffen, nur um die Pat. zufrieden zu stellen, Überstunden mache gewinne ich nix. Der AG merkt dass es so geht, wieso soll er was ändern? Das ist das Problem der Pflege. Mit ihrem übertriebenen Einsatz zerstört sie sich ihre eigenen Stellen!
    :mrgreen:
    Dienstpläne werden solange kurzfristig umgeworfen bis sich jemand wehrt! Ein Dienstplan gilt ab dem 20. des Vormonats als genehmigt und sich für beide Seiten verbindlich! Sollte das mit Füßen getreten werden, was oft genug die Regel ist, hilft eine Beschwerden beim Betriebsrat oder für die Schüler bei der JAV. Hilfreich ist auch das hier http://mein-frei.verdi.de/aktionsmaterial/data/Pocketfibel
    Der Jahresurlaub wird in allen Krankenpflegeschulen für alle Schüler verbindlich festgelegt. Das hängt mit der Einsatzplanung und der Planung der Schultage zusammen. Sorry, aber Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
    Das gehört nun mal zum Job. Entweder Weihnachten oder Neujahr. Ich habe dieses Jahr auch Weihnachten komplett durchgearbeitet, incl. dem Wochenende nach den Feiertagen. Dafür hat man danach mehr frei.
    Das die Examinierten je einen Tag frei hatten und die Schüler net ist ja wohl jetzt kein Verbrechen, oder?
    Nun mal langsam. Erstens gibt es nur eine 5 oder 6-Tage Woche, keine 7-Tage-Woche!
    Dann gibt es Arbeitszeitgesetz nach dem man (jetzt gibt es sicher wieder einige Diskussionen) max. 12 Tage am Stück arbeiten darf. Dagegen kann auch bei Schülern net verstoßen werden! Sollte es so sein, muss sich Deine Tochter mal an die Schule wenden und dies bemengeln. Die Schule wird dann die weiteren Schritte einleiten. Nur man muss halt was sagen!
    Auch hier gilt das Arbeitszeitgesetz. Es sieht eine Pause von mindestens 10 Stunden zwischen 2 Diensten vor!
    Da kann ich Dir nur zustimmen. Das ist unverantworlich von der Station. Das sollte Deine Tochter aber auch an die Schule weiterleiten, damit diese mit den Verantwortlichen der Station reden kann.
    Das ist ein Lernprozess für beide Seiten. AG und AN! Wenn die AN immer pünktlich gehen wird sich der AG daran gewöhnen, ganz einfach. Nur die Initiative muss von den AN ausgehen und sie dürfen sich net einschüchtern lassen. Ein Krankenhaus ist nämlich kein rechtsfreier Raum!
    Es gibt auch hier eine ganz einfache Möglichkeit sich gegen solche Zustände zu schützen. Es ist ein einfaches A4-Blatt und nennt sich Überlastungsanzeige. Ein Muster (es kann auch ein formloses Schreiben sein) findet man u.a. hier: http://gesundheit-soziales.verdi.de...lastungsanzeigen/data/muster_ueberlastung.pdf
    Damit gebe ich die Verantwortung an die Vorgesetzen ab, da ich sie ganz klar darauf hinweise, dass ich die Verantwortung nicht mehr tragen kann. So ein Schreiben macht einen riesen Wirbel und die Vorsetzen, da sie handeln müssen, richtig sauer. Aber es wirkt! Sicher net beim ersten Mal, denn auch hier muss ein Lernprozess einsetzen. Wiederum bei AG und AN. Die AN müssen lernen solche Schreiben aufzusetzen und net sagen: 'ehe ich das geschrieben habe, habe ich schon 2 andere Dinge erledigt'.

    Der Beitrag trifft sehr gut den Alltag in vielen Kliniken und Pflegeeinrichtungen! Ich wollte an dieser Stelle nur mal zeigen, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss, sondern dass es ganz einfach Wege gibt sich zu wehren!
    Nur muss Pflege langsam mal aufwachen und ihr Schicksal in die eigenen Händen nehmen. Sie darf sich nicht immer wieder mit dem Totschlagargument "Wer versorgt die Pat.?" einschüchtern lassen und alles machen was die Vorgesetzten wollen. So lange sie das macht, wird sich nix, aber auch gar nix ändern!

     
  5. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich bin ziemlich genau Jörgs Meinung, muss aber doch ergänzen, dass 19 Tage durcharbeiten erlaubt sind. 12 Tage sind die Regel bei einer 6Tage Woche.
    Das soll keine Diskussion werden (die gab es an anderer Stelle), sondern ist eine feststellung :-)
     
  6. tutut

    tutut Junior-Mitglied

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    Auch ich empfinde viele Dinge als Krankenschwester nicht gut.

    Aber es gibt auch andere Krankenhäuser. Vieles ist in dem Krankenhaus, in dem ich arbeite auch im Argen. Am meisten belastet mich aber der Personalmangel. Immer zuwenig Personal bei sehr hoher Arbeitsbelastung.:cry:

    Ein paar Dinge sind aber okay, die will ich nun beschreiben.

    - in unserem Haus stempelt das Pflegepersonal, vor Dienstbeginn und nach Dienstschluss, bei Eintritt ins Haus; somit ist Umkleidezeit auch Arbeitszeit, aber natürlich sind dafür ca. 5 min vorgesehen (bei uns machbar)
    - Einhalten der Arbeitszeiten ist daher überwachbar, die Stationen sind angehalten, die Schüler rechtzeitig heimzuschicken, wenn nicht möglich, ist das zumindest damit dokumentiert
    - die Azubis bekommen frei wie im Dienstplan geplant, aber 21 Tage am Stück- nicht möglich- auch nicht bei einer Vollschwester, gegen Dienstvereinbarung Personalrat/Arbeitgeber und Arbeitszeitengesetz
    - Schaukelschicht geht bei uns, aber geplante Schichten von 21.00 Uhr Spätschicht, am nächsten Tag 6.00 Uhr Frühschicht geht nicht, da Arbeitschutzgesetz eine Ruhepause von 10 Stunden vorsieht, nur wenn es mal ausser der Reihe länger geht, dann möglich
    - entweder Weihnachten oder Sylvester wird von allen gearbeitet, bei uns gibt es keinen freien Tag während den Feiertagen, nur dazwischen, aber damit muss sich eine Krankenschwester halt arrangieren

    Dann ist eins ganz sicher:
    Da bei uns einige Kliniken sind zusammengeschlossen haben, sind Pflegeschulen geschlossen worden und die Klassen auch noch verkleinert.
    Folge: Verknappung der Ausbildungsplätze, aber dafür für die verbleibenden Stellen genügend Bewerber. In wirtschaftlich schlechten Zeiten gibt es eh mehr Bewerber in den Krankenpflegeschulen, da die Industrie auch weniger Lehrlinge ausbildet, somit kein Nachfrageloch bei den Schulen...

    Das mit dem Sterben ist ein heikles Thema, denn so wie es bei Deiner Tochter lief, war es nicht akzeptabel. Nur sie muss dass mit der Schule noch besprechen, und die muss mit der PDL reden, damit auf den Stationen dafür ein Bewusstsein entsteht, was geht und eben auch nicht.

    Auch wenn vieles im Argen liegt, auch in der Wirtschaft läuft vieles nicht so toll. Lohndumping, Leiharbeiter, Personalabbau und Mobbing kommt dort täglich genauso vor. Früher hat das Pflegepersonal einfach die Stelle gewechselt, wenn was nicht gut war, aber heute ist es dringend nötig, dass versucht wird, etwas zu ändern.
     
  7. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    apropos sterben, muss ich meinen senf dazugeben. ich bin in meinem ersten einsatz damit konfrontiert worden. man kann sich in einem seminar darauf vorbereiten, aber gefühle bleiben. und es wär vll wichtig, dass sie man anspricht. das sterben wird aber keiner ks erspart bleiben. manche werden damit sanft und langsam auseinandergesetzt manche so unsanft und überraschend. tut mir leid.
    was die anderen punkte angeht stimme ich dem jörg vollig zu.
     
  8. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Jörg, du bist immer so idealistisch. :mrgreen:

    Ich bin schon froh, wenn ich beim Thema: Klage ich das mir zustehende Gehalt ein?

    Nicht auf Sätze stoße, die mit "ich weiß nicht", "Ob das eine gute Idee ist".... stoße. :-)

    Betriebsräte....haben mich bisher in jedem Krankenhaus enttäuscht....

    Umziehzeiten, ja klar ist das Arbeitszeit, aber wann soll ich mir die nehmen?
    1. Der Nachtdienst will mal nach Hause und eine 10 - 15 Minuten Übergabe ist auf größeren Stationen doch eher schwierig.
    2. Mit fehlt die Zeit

    Ich bin mir bewusst, so löst man das Problem nicht, aber alleine löse ich es auch nicht. :nurse:
    Interessant finde ich aber mal, dass sich ein eigentlich berufsfremder Mensch, mal in dieser Form geäußert hat, der ich im übrigen voll und ganz zustimme.


    Gruß
    Dennis
     
  9. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Hmm, bis auf das Thema Umziehzeit klappt bei uns im Haus der Rest eigentlich. Von 15 Stationen in der Erwachsenpflege klappt der pünktliche Dienstschluss bei 10 oder 11, bei den anderen ist es eindeutig ein Organisationsproblem. Selbst bei uns, Gastroenterologie mit ISO-Trakt und den, erwiesenermaßen, meisten A3-Pat. wird der Dienst pünktlich beendet.
    Klar wird am Dienstplan gefeilt und was getausch, weil mal wieder jemand einspringen soll (wir fahren personell ja auch am unteren Limit), nur wird das nicht einfach bestimmt oder jemand massiv unter Druck gesetzt (kommt auch vor, ist aber eher die Ausnahme und zeigt das die PDL schon ganz schön am schwitzen ist).

    Die von Dir noch angesprochenen Dinge (Gehalt) würde unser BR mit vorliebe in seine Hände nehmen und klären, da kannst Du sicher sein. Dafür ist ein BR und hat solche Dinge, ohne mit der Wimper zu zucken, zu übernehmen. Als BR darf man halt keine Angst vor der GF haben, immerhin sind, rein rechtlich gesehen, BR und GF, bis auf ganz wenige Ausnahmen (wirtschaftlicher Bereich) auf Augenhöhe. Wieso sollte ein BR also den Konflikt mit der GF fürchten?
     
  10. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Soll ich dir mal die Telefonnummer geben?
    Dann kannst du unseren mal fragen. :-)

    Nun, ich hab in der Regel auch pünktlich Dienstschluß, wenn wir den Dezember außer Acht lassen. :-)
    Das liegt aber daran, dass wir Feierabend machen und nicht an "es ist keine Arbeit mehr da und 14.00 Uhr. :-)

    Es ist einfach ein stetig wachsendes Problem, eine ex. Pflegeperson hat mittlerweile fast so viele Patienten wie ein Stationsarzt und das kann in dieser Form einfach nicht funktionieren.

    Gruß
    Dennis
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Aber solange täglich vielerorts nachgewiesen wird, dass es geht besteht für den AG kein Zwang zur Veränderung der Situation- im Gegenteil.

    Nicht nur der BR ist in die Pflicht zu nehmen sondern auch jeder MA vor Ort.

    Elisabeth
     
  12. Melisande

    Melisande Senior-Mitglied

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    Leider konnte die Pflege sich nie durchsetzen und entsprechende akzeptale Weichen für die Zukunft stellen.
    Das einzig wichtige ist,daß ein gutes Management stattfindet,auf der mittleren und höheren Ebene,damit diese Mißstände mit den Schülern endlich aufhören.Schlechte Organisationsprobleme findet man auch in anderen Betrieben,die Schichtarbeit haben.Die Lokführer könnten genauso das gleiche Mitarbeiterproblem aufzählen.
    Wir schicken unsere Schüler nach Hause.Wer Überstunden macht,das sind unsere Examinierten.Wir haben Hunderte von Stunden,die nicht abgefeiert werden können,die auch nicht ausbezahlt werden,besonders bei Vollzeitkräften.
    Wenn eine Schülerin bei uns ungeplant morgen einspringen muß,dann muß ich ihr sofort einen anderen freien Tag zugestehen.Wir halten uns an die Gesetze.Wir arbeiten mit den Praxisanleitern und der Schule eng zusammen.So werden die Mißstände gar nicht auftauchen.

    Abends wird die Schülerin um 20 Uhr heimgeschickt,manchmal auch etwas früher,da fängt sie am nächsten morgen um 6 Uhr an.Wenn ich die Schülerin abends aus irgendwelchen Gründen erst um 21 Uhr heimschicken kann,dann fängt sie am nächsten Tag auch erst um 7 Uhr an.Die Schüler werden mit den Praxisanleitern zusammen ihr gestelltes Aufgabengebiet durchnehmen.Schriftlich und mündliche Vorgaben.Sterbebegleitung überläßt man den professionellen Mitarbeitern,das war absolut nicht in Ordnung.

    Wenn unser Dienstplan von mir in längerer Arbeit als gut befunden wird,bespreche ich mit der PDL über die eventuellen kritischen Punkte.Mit wenig Personal auskommen erfordert die hohe Kunst des Planens.Jeder weiß,daß der Plan ganz schnell durch Dauerkrankenstand,Schwangerschaft sofort zunichte gemacht werden kann.Dann muß die PDL herangezogen werden.In manchen Zeiten bin ich öfters dort.

    Offiziell gibt es keine Umkleidezeiten.So haben wir auf Station unsere eigene Regelung mit Wissen der PDL aufgestellt.Wenn unser Dienst z. B. um 12 Uhr 45 beginnt,dann nehmen wir die 15 Minuten als Umkleidezeit für den Tag.Somit fangen wir um 13 Uhr mit dem Dienst an.Also man sieht,daß der Wille da ist,wenigstens zum Teil Verbesserungen herbeizuführen.

    Wichtig ist,am Ball zu bleiben,kritisch hinterfragen,gewerkschaftlich organisiert sein,für bessere Bedingungen kämpfen.

    Die Schüler von heute sind nämlich die Mitarbeiter von morgen.

    Wir werden sehen,ob die von der Ministerin Ulla Schmidt geforderte 30 000 neue Pflegekräfte überhaupt gefunden und eingesetzt werden.Drei Jahre sind schnell vorbei.Die kranken Menschen werden in Zukunft nicht weniger.

    Melisande
     
  13. brezel146

    brezel146 Junior-Mitglied

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    Beruf:
    Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Ort:
    Vechelde
    Hallo,
    ich bin auch Auszubildende im 2. Lehrjahr.

    Auch bei uns wird die Umkleidezeit nicht als Arbeitszeit gerechnet, aber mir macht das ehrlich gesagt nicht mal so viel aus. Ich/ bzw. wir Schüler nutzen diese Zeit um uns über unsere Einsätze in verschiedenen Abteilungen auszutauschen. Während der Arbeit sieht man seine Mitschüler eher selten und die Möglichkeit zum Quatschen besteht dann nicht.

    Bei uns Schülern gibt es auch keine Probleme mit Überstunden. Müssen wir einen Teil der Übergabe machen, wird dieser zuerst gemacht, sodass wir pünktlich Schluss haben. Klar, wenn ein Schüler ausfällt, springt meist ein anderer ein, aber dann bekommt er einen anderen Tag frei. Bringt ein Schüler Überstunden mit, blöd für die Station, aber die Schule besteht dann drauf, dass diese ausgeglichen werden.

    Auch kurze Wechsel sind bei uns kein Thema: Entweder um 20 Uhr schluss, wenn ich um 6 Uhr anfangen muss, oder erst um 8 Uhr kommen.

    Auch bei uns wird der Urlaub von der Schule geplant, und das ist eigentlich auch jedem vor der Ausbildung bekannt. In den Urlaub fahren kann man auch im Herbst, dann muss eben der Freund, der seinen Urlaub frei planen kann, Rücksicht auf die Freundin nehmen und seinen Urlaub nach ihrem richten. Das ist bei mir nicht anders.

    Mit Weihnachten kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen, Weihnachten oder Silvester/Neujahr arbeiten und meist dann auch alle Tage. Das ist nunmal schon bei der Berufswahl bekannt, dass auch an solchen Tagen gearbeitet werden muss. Es sei denn man ist unter 18 Jahre.

    Zum Thema Sterben muss ich sagen, dass es bei uns so geregelt ist, dass es eine Anordnung der Schule gibt, dass im ersten 1/2 Jahr die Auzubis keinen Kontakt mit Toten haben sollen. Dieses wird auf den Stationen auch sehr konsequent durchgeführt. Nach diesem halben Jahr gibt es ein 2-tägiges Seminar zum Thema Sterben und Tod, sodass wir darauf vorbereitet werden. Und das finde ich auch gut so. Ich glaube ich hätte auch ein Problem damit, wenn es so abgelaufen wäre wie bei deiner Tochter.

    Auch mit Praxisanleitungen sieht es gut aus. Wir haben sogenannte Anleitungspfade zu bestimmten Themen, auf denen genau dokumentiert ist, was uns wie lange angeleitet werden muss.
    Außerdem bekommen wir für fast jeden praktischen Einsatz einen Auftrag von der Schule, den wir schriftlich ausarbeiten, mit Praxisanleitung durchführen müssen und die Bewertung und eine Reflexion in der Schule abgeben müssen.

    Ich will jetzt die Situation in den Krankenhäusern nicht verdrehen. Die Situation ist nicht besonders gut. Auch bei uns gibt es den Mangel an Pflegekräften, sodass zwei Stationen (dann insges. 35 PAt.) zusammengelegt und von 2 exam. PK und einer Schülerin versorgt werden müssen. Stundenabbau ist für die exam. PK kaum möglich, eher werden noch mehr Stunden gesammelt. Mal ne halbe Stunde eher gehen, ist auch nicht Sinn von Stundenabbau.

    Allerdings finde ich es gut, dass bei uns versucht wird, zumindest den Schülern während der Ausbildung nicht den Spaß an der Sache zu verderben.
    Mir macht die Ausbildung auf jeden Fall noch viel Spaß.

    Gruß, brezel 146
     
  14. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ehrlich?
    Ihr habts ja gut :-)

    Bei uns gibt es mehr Stationsärzte als ex. pflegekräfte...!!

    OK, dafür haben wir aber noch Hilfspersonal...
     
  15. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Das mit den 19 Tagen klappt aber nur einmal. Als Dauerzustand ist das ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz.
     
  16. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Och Elisabeth, die Phrasen kennen wir alle und bringen uns nichts.
    Bei uns ist es bewiesen, dass es nicht geht und jetzt?


    Gruß
    Dennis
     
  17. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Weiter beweisen bis sie es endlich realisiert haben ;)
    Offensichtlich werden bei euch immer noch so viele einspringen das es irgendwie funktioniert. Erst wenn es wirklich nicht mehr funktioniert undd as nicht nur 1 Tag lang, dann wird reagiert.
     
  18. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Komm mal vorbei, dann mach ich dir ne Liste von den Tagen, die es am Stück nicht funktioniert hat. :-)
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was hast du denn bewiesen? Das es nicht funktioniert in der Konstellation:
    Wie wurde dieser Beweis erbracht? Wurde das Management in schriftlicher Form darauf hingewiesen? usw.

    Elisabeth
     
  20. flexi

    flexi Administrator
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    @elisabeth:
    manche Leute beherrschen noch Zählverfahren und Grundrechenarten (entgegen den Behauptungen in einem anderen Thread).
    also: Back to topic, weil dieses Detail uns nicht weiterbringt, sondern das Thema in andere Richtung drängt!
     
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