Kostenübernahme für Kompressen und Desinfektionsmittel?

Dieses Thema im Forum "Wundmanagement" wurde erstellt von avidan, 14.09.2013.

  1. avidan

    avidan Junior-Mitglied

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    hallo....ich hoffe das ich hier weiterkomme.
    unzwar bin ich frisch aus der lehre raus und wurde direkt mit einer postion im haus beschmücjkt die ich nicht erwartet hatte.WBL...ich habe volle rückendeckung meiner chefin,nur bin ich nunmal unerfahren.
    meine erste frage an euch....wie ist das mit den hilfsmittel zb bei einer versorgung,was kompressen octenisept angehen...werden die privat bezahlt oder muss ich den arzt benachrichtigen...wie ist da der ablauf...???
     
  2. band1

    band1 Senior-Mitglied

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    Kannst dir vom Hausarzt deines Bewohners aufschreiben lassen, falls Ausstellung eines Privatrezeptes (kann ja vieles nicht mehr aufgeschrieben werden), muss der Bewohner zahlen, höchstens ihr habt eine andere Vereinbarung im Haus. Ich würde mir alle Fragen aufschreiben und immer gleich die Chefin fragen. So kannst du am besten lernen und vergisst nichts.
     
  3. avidan

    avidan Junior-Mitglied

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    Perfekt dankeschön .:-) das hilft mir auf jeden erstmal weiter
     
  4. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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  5. avidan

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    nein nein i d ausb hatten wir das nicht wirklich,kann sein das es evtl leicht angesprochen wurde aber zur debatte stand es nicht :s
    also jetzt doch ein rezept vom hausarzt ja?
     
  6. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    Im Heim arbeitet Ihr bewohnerbezogen, jeder muss für seine Kompressen, Salben, Tbl. aufkommen. Und da hilft ein Rezept, auch um dokumentieren zu können, dass die Kommunikation mit dem Arzt statt fand.
    Nun heißt das aber nicht gleich, dass der Bew. keine Kosten hat. Rezeptfähig ist nicht erstattungsfähig. Da mußt Du Dich für Deine Bew. schon mal durch die Anlagen lesen (g-ba).

    Und 2.: aufpassen! Wenn ein Bew./Ang. verlangt, dass z.B. eine Wunde mit Octenisept ausgespült wird und das auch noch privat angeschafft wurde, heißt es nicht, dass es auch zum Einsatz kommen muß/kann. Da kommt die Pflegefachlichkeit ins Spiel, die 1. entscheidet, ob es sich hier um eine ärztliche und deligierbare Tätigkeit handelt und zuvor entscheidet, ob diese Behandlung obsolet oder angebracht wäre.
    Leider haben engagierte Angehörige manchmal eigene Vorstellungen, welche Wundbehandlung durchgeführt werden könnte, aber nur weil ein Bewohner das persönliche Recht auf Unglück hat, heißt es nicht, dass Ihr ihm dabei zur Hilfe kommen dürft. (z.B. Anforderung handelsüblichen Honig in einen ulcus einzubringen.....)
     
  7. avidan

    avidan Junior-Mitglied

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    Britta du bist die veste,danke fur die ausfuhrliche erlauterung....das problem ist halt,das ich recht frisch u unerfahren bin weil ich direkt aus der lehre uberraschend von meiner chefin als WBL vorgestellt wurde.
    und britta eine frage noch,wie ist das mit orthopadischen schuhen,wie ist da der verlauf?
    Die bewohnerin die das benotigt hatte wohl vor jahren schon neue schuhe bekomnen u benotigt jetzt wieder neue weil die aktuellen schuhe nicht mehr stabil sind u sie dadurch sich kaum fortbewegen kann.(hemiplegie rechts)
     
  8. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    War die Pat. lange nicht mehr beim Orthopäden? Dann sollte das Rezept vom Orthopäden nach Vorstellung des Pat. ausgestellt werden um Veränderungen zu berücksichtigen. Da schon einmal Schuhe genehmigt wurden, dürfte die Kasse keine Schwierigkeiten machen. (der Orthopädietechniker kümmert sich i.d.R. um die Genehmigung)
    Bei Erstversorgung drei Paar möglich: Haus-, Straßen- und ein Wechselpaar, alle 2 Jahre Anspruch auf ein neues Paar. Zuzahlung des Pat/Bew allerdings nicht unerheblich, dafür darf der /die Bew aber auch mit die Schuhe aussuchen (es gibt auch schicke!!)
    Also Bew mit Rezept zum Orthopädietechniker (manche machen Hausbesuche).

    Einige Sanitätshäuser haben auch einen Schuhtechniker - aber bitte nicht die 08/15 Verbandsschuhe andrehen lassen.
     
  9. avidan

    avidan Junior-Mitglied

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    Ich habe am freitag den hausarzt angeschrieben u das thematisiert u das wir ein rezept bräuchten...reicht das denn so britta?
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Welche Hilfe hast du noch außer dem Forum? Es verwundert mich sehr, dass man dir die Aufgabe der WBL angetragen hat. Es muss da doch jemanden vor Ort geben, der dir zur Seite steht. Vor allem dann, wenn du so gar keine Ahnung hast.

    Btw.- wann fängst du deine Weiterbildung zur WBL an?

    Elisabeth
     
  11. avidan

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    momentan herrscht chaos...naturlich habe ich auch ruckendeckung,nur hat meine chefin momentan etwas viel um die ohren ....die weiterbildung beginnt nachstes jahr im somner
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Manchmal kann man nur den Kopf schütteln. Deine Chefin MUSS sich die Zeit nehmen. Sie hat dich in die Position gebracht, obwohl sie wissen müsste, dass dein Fachwissen überhaupt noch nicht ausreicht um die Funktion füllen zu können. Forder dir regelmäßige Termine ein in denen du alle deine Fragen klären kannst.

    Du schreibst immer, dass du gerade erst fertig geworden bist. Wann hast du denn deine Grundausbildung beendet?

    Elisabeth
     
  13. avidan

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    du hast recht....eig müsste ich die fragen aufschreiben die ich habe u dann auch spater ansprechen.
    ich habe vor 2 wochen die ausb beendet
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Dann hast du sicher einen Bachelor gemacht. Werden dort nicht auch solche Themen wie die Kostenüberenahme bzw. Wundmanagement thematisiert?

    Elisabeth
     
  15. Drea1962

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  16. avidan

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    Danke drea,sehr hilfreich :-)

    ich habe ein anliegen,ein bew bei uns auf der station macht mir sorgen.der unterschenkel wurde vor jahren schon amputiert....u seitdem hat sie trotzdem versucht das beste fur sich rauszuholen.hat sich i d rollstuhl mobilisieren lassrn.sie hat auch seit gut 8 monaten am rechtenunterschenkel eine wunde die versorgt wird.sie wollte trotzdem immer mobilisiert werden.jedoch ist sie seit wochen zwar gut drauf,aber möchte nicht mehr i d rollstuhl mobilisiert werden,sie aussert die schwäche u möchte das nicht mehr.manchmal wirkt sie auch benommem...kriegt alle 72 std fentanylpflaster u novalgin tropfen und etc.....die kinder machen sich sorgen möchten gerne das sie mobilisiert wird.
    Was soll ich machen???...kognitiv ist total fit,nur möchte es nicht mehr.weil es fur sie eibfach zu anstrengend ist.
    kann die benommenheit auch eibe nebebwirkung sein??...was tun???
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Vielleicht den Willen des Bewohners akzeptieren und den Kindern erklären, dass ein alter Mensch ein anrecht auf seine Meinung hat?

    Elisabeth
     
  18. avidan

    avidan Junior-Mitglied

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    Elisabeth...ich teile total deine meinung ,keine frage.das unterstutze ich sogar....

    nur sie wirkt manxhmal benommen,es fibdet kein augenkontakt statt obwohl sie das normalerweise anstrebt.ich weiss,einige meiber kolleginnen meinen der HA solle mal zur blutabnahme kommen.
    sie ist wie gesagt kognitiv super drauf.vllt nebenwirkung des fentanylpflasters?
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Müsste sie bei einer Nebenwirkung net kontinuierlich somnolent sein? Der Spiegel ändert sich ja net im Minutentakt.

    Elisabeth
     
  20. avidan

    avidan Junior-Mitglied

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    Daa sich der zustand per minutentakt ändert habe ich nicht gesagt.
    nur gibt es momente,wie zb morgens nach dem fruhstuck,das sie benommen wirkt due augen weit offen oder fast zu u in irgendeine richtung guckend,aber nach gut 1-2 std in meinen augen wieder normal ist.Morgens die pflege ubernehme ich ja....
    meine kolleginnen jedoch meinen das sie sixh verandert hätte.
    Klar andert sie sicg,sie wird ja nicht junger u hat ja auch einiges durchgemacht .
    Naja das ist halt die story elisabeth
     
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