Kontraindikationen für Ernährung

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von icu089, 22.02.2013.

  1. icu089

    icu089 Newbie

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    Hallo,

    kann mir jemand sagen warum Patienten im schweren Schock oder mit pH < 7,2 oder pO2 < 50 mmHg nicht ernährt werden dürfen?
    Bei uns erhalten diese Patienten weder enterale noch parenterale Nahrung...
     
  2. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Ist das grundsätzlich so? Was ist, wenn ein Patient mit dem pH abfällt, stoppt ihr dann die Nahrung? Oder werden sie nur nicht ernährt, wenn sie mit dem Krankheitsbild aufgenommen werden?
     
  3. RoAlBi

    RoAlBi Newbie

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    op. Intensivstation
    Taaag,

    Ich kenne dazu die ESPEN Leitlinie enterale Ernährung: Intensivmedizin

    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**

    Dort auf Seite 198 oder 3. Seite dieser PDF. Da stehen Infos zur Ernährung bei kritisch Kranken Patienten. Ich würde bei Deine Wortwahl "schwerer Schock" mit "kritisch Kranken" übersetzen.

    Quellen: Deutsche Gesellschaft f. Ernährungsmedizin DGEM - Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin
    da findet man einiges zu den europäischen Leitlinien
    

    Ein paO2 = 50 mmHg bei einem FiO2 = 0,2 bedeutet schon einen Horovitz Index von 250. Dies entspricht schon einem mäßigen Lungenschaden (ALI)
    Dann biste auch nicht mehr weit weg von nem ARDS oder Lungenversagen oder Schocklunge (für RTL Zuschauer) heheh

    Grüße
     
  4. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    7. Semester Pflegepädagogik
    Es sei dahingehend noch zu erwähnen, dass PatientenInnen mit z.B. Sepsis einen katabolen Stoffwechsel haben und es dahingehend auch zu dem Phänomen der Insulinresistenz und damit zu Glucoseverwertungsstörungen kommt. Dies bedeutet, dass eine enterale Ernährung durchaus kontrainduziert sein kann, je nach Phase (es gibt 3 Phasen).
     
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