Konsequenzen aus einem Beratungsgespräch

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von wölfin1701, 24.04.2012.

  1. wölfin1701

    wölfin1701 Newbie

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    hallo zusammen,

    ich pflege in meinem haushalt meine freundin die hochgradiger COP erkrankt ist.

    Nun hatten wir heute ein Beratungsgespräch und in deren bericht steht * Pflege ist bedingt gewährleistet*

    Was hat das für Konzequenzen für mich und meine freundin ?

    Heisst das ich darf sie nicht pflegen und betreuen..... ?

    Wir sind ziemlich ratlos.


    lg

    Ingrid

     
  2. bedingt gewährleistet steht für "nicht in vollem Umfang" mit dürfen hat das nichts zu tun. Holt Euch schnellstens professionelle Hilfe dazu (MDK, KK, Hausarzt)

    Kopf hoch und alles Gute

    Druckerpresse grüßt
     
  3. flexi

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    und was sollen die dabei tun???

    Für (professionelle) Pflege wär sicher am ehesten ein entsprechender Pflegedienst zu empfehlen, der nicht nur "* Pflege ist bedingt gewährleistet*" hinschreibt, sondern doch wohl auch noch konkretere Hinweise für Verbesserung auflistet.
     
  4. vermitteln? Informieren?
     
  5. Junimond176

    Junimond176 Junior-Mitglied

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    "Pflege ist bedingt gewährleistet" bedeutet nichts anderes, als das es noch etwas zu verbessern gibt. Du brauchst keine Angst zu haben, daß Du Deine Freundin nicht mehr pflegen darfst,aber Ihr solltet Euch professionelle Hilfe holen. wer hat das Beratungsgespräch denn geführt? Ein Pflegedienst? Dann wird dieser Pflegedienst Euch doch auch Tipps geben können was geändert/verbessert werden sollte und gegebenenfalls auch Hilfsmittel empfehlen
     
  6. wölfin1701

    wölfin1701 Newbie

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    ich möchte mich euch allen rechtherzlich bedanken für eure antworten.
    Es beruhigt mich das ich keine angst haben muss meine freundin zu verlieren, nicht wegen des geldes sondern einfach weil sie mir sehr ans herz gewachsen ist und ich sie nicht mehr missen möchte.

    Junimond........ ja es war ein pflegedienst, und er hat auch hilfsmittel aufgeschrieben, die ich morgen beim arzt verschreiben lasse...... nur ich kam mir irgendwie blöd vor ....... vor allem was er bemängelte war unser hausgang... wir wohnen in einem 6 familienhaus, und ausser mir hält keiner was von hausordnung und soweiter....... Ich bin erst wieder übernächste woche dran mit putzen....... was hat das bitte mit der pflege zu tun ??????
     
  7. Junimond176

    Junimond176 Junior-Mitglied

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    Nun ein unsauberer Flur hat sicher nichts direkt mit der Pflege zu tun, aber ist eben nicht gerade positiv als erster Eindruck. Ich mache selbst solche Pflegevisiten und hätte das nicht beanstandet. Hinterfrage doch genau bei dem Pflegedienst, was es sonst zu bemängeln gab. Viele Pflegedienste bieten auch Kurse an für pflegende Angehörige, wo man sich Tipps und Kniffe abgucken kann. Du musst das Protokoll diese Besuches doch unterschreiben. Warum hast Du nicht gleich nachgehakt und versucht zu klären?
     
  8. Silvermoon

    Silvermoon Junior-Mitglied

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    Geht sicherlich darum, dass man die Situation insgesamt einfach
    noch ein bisschen verbessern kann. Sei es, dass man sich professionelle
    Hilfe dazuholt oder sich anleiten lässt in gewissen Dingen der Grundversorgung...
     
  9. Eisenbarth

    Eisenbarth Poweruser

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    was den hausflur betrifft:

    der geht keinen gutachter oder pflegedienst etwas an, wenn er nicht den patienten oder dessen versorgung gefährdet oder beeiträchtigt.
     
  10. Baum

    Baum Senior-Mitglied

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    Tztz, Hauseingang kannst du ja nix dazu, Wölfin. Keiner kann sich seine Mitmieter aussuchen, das sollte der Pflegedienst auch wissen. Solange bei euch in der Wohnung alles in Ordnung ist, schliesse ich mich da Eisenbarth an.
    Und das mit dem "Pflege ist bedingt gewährleistet" ist ja schon relativ klar: Du kannst die Pflege zwar vermutlich gut durchführen, aber wenn es z.B. mal Sauerstoff bräuchte, kannst du das ja gar nicht gewährleisten. Ist ja klar, da braucht man Profis eben (obwohl die Angehörigen sich nach guter Anleitung meist selbst zu Profis entwickeln ;)), ganz besonders am Anfang. Die können Veränderungen oft auch besser sehen, weil die nur punktuell kommen (z.B Pflegedienst).
    Ansonsten hab ich den Eindruck, dass du etwas ängstlich bist gegenüber dem Beratungsgesprächspartner. Ist auch ok. Was dir sicher noch mehr hilft, ist, wenn du dich gut informierst bzgl. Krankheit, was man braucht, Angehörigenaustausch (wie Junimond sagte) und dadurch bekommst du Sicherheit. Und dann traut man sich auch eher mal, nachzuhaken ;).
    Dazu sind die ja auch da im "BERATUNGS"-Gespräch, die sollen einem sagen, was man verbessern kann. Und da darf man auch ruhig fragen.
    Viel Glück und Kraft,
    Baum
     
  11. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    Hi, außerdem stehen jedem Versicherten "individuelle Beratungsgespräche" zu, die der Berater/PD dann mit der Kasse abrechnen kann.
    Hol Dir die Dame doch noch einmal - oder wenn Eure Chemie nicht gestimmt hat, von einem anderen PD z- u einem Beratungsgespräch, wo Du direkt angeleitet werden kannst, wenn z.B. Handgriffe geübt werden könnten, Hilfsmittel besser eingesetzt werden können etc.
    (nur mal so zur Ergänzung zu den bereits o.g. hilfreichen Tipps)
     
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