Kompression bei Muskellappenplastik?

Dieses Thema im Forum "Wundmanagement" wurde erstellt von blubbblubb, 27.12.2009.

  1. blubbblubb

    blubbblubb Gast

    Hallihallo

    Patient, nach Überolltrauma diverse Knochen"defekte" an UE. Dadurch musste Originalgewebe entfernt werden.
    Wurde mit Muskellappen gedeckt.
    Hat eine Art Kompressionsstrumpf, wie man sie auch bei Patienten mit Verbrennungen kennt.
    Ist gar nicht dehnbar.
    Nun hatte der Patient Schmerzen im Bein und es war auch sichtbar angeschwollen.
    Strumpf ausgezogen.
    Wäre ein Kompressionsverband sinnvoll? Indiziert? Kontraindiziert?

    Hat jemand Erfahrungen?

    Danke
    Das blubbblubb
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was sagt denn der behandelnde Arzt?

    Elisabeth
     
  3. blubbblubb

    blubbblubb Gast

    Kompressionsverband = kontraindiziert.
    Da Strumpf für "Formgebung" ist. (Antwort Arzt)

    Mein Wissen dazu: soll hypertropher Narbenbildung/ Keloiden entgegenwirken.
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Dann ist doch alles geklärt: Die normierte Kompression ist durch den Strumpf limitiert. Das kannst du mit einer Binde o.ä. nicht korrekt nachwickeln.
    Der Strumpf ist auf das nicht geschwollene Wundgebiet angepasst. Tritt eine Schwellung auf, erhöht sich der Kompressionsdruck >>> Strumpf ausziehen, Arzt informieren.

    Ergo: Musst dir nur noch die Ansetzung bezüglich des Prozederes bei Schmerzen und Schwellung holen.

    Elisabeth
     
  5. blubbblubb

    blubbblubb Gast

    Hm...ok. Jetzt sind ein paar Tage vergangen.
    Wenn der Strumpf ausgezogen werden muss wegen SZ/ Schwellung, ist es für den Patienten bereits nach kurzer sehr gut tolerierbar.

    Antwort Arzt, ausweichend: auslassen...
    Na toll, ist ja anders gedacht.

    Ist eh nicht mein Patient, und nach netter Anfrage von mir bei zuständiger PP, war "Einmischung" meinerseits nicht erwünscht.
    Man muss sich abgrenzen können!!
     
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