KollegInnen aus Notaufnahme gesucht!

Werner Rathgeber

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Hallo,
bin neu hier im Forum.
Arbeite in der Zentralen Notaufnahme eines KH der Maximalversorgung in München und suche KollegInnen aus diesem Bereich zum Gedankenaustausch.
Vorschlag an die Administratoren:
Kann ein neues Forum eingerichtet werden, wenn sich genug Teilnehmer finden?
Außerden interessiert mich, ob es irgentwo eine spezielle Fachweiterbildung für die Notaufnahme gibt bzw. ob es irgentwo spezielle Einstellungsvorrausetzungen für diesen Bereich gibt.
Viele Grüße
Werner
 

flexi

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Werner Rathgeber schrieb:
Vorschlag an die Administratoren:
Kann ein neues Forum eingerichtet werden, wenn sich genug Teilnehmer finden?
Hallo Werner,
Danke für die Anregung, über die wir nachdenken werden. Derweil sollten Dinge zum Thema Arbeit in der Notaufnahme pflegerischer Art hier eingestellt werden.
 

alex_j

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Hallo Werner,
ich bin auch aus München, aber aus dem DHZ. Eine direkte Notaufnahme haben wir zwar nicht, aber ich denke trotzdem das wir unsere Gedanken austauschen können.:rofl:


LG Alex
 

Suprarenina

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Huhuuuu

Hallo,
auch ich arbeite in der Notaufnahme.
Allerdings sind bei uns die Notaufnahmen getrennt..Ich arbeite in der Inneren/ Neuro Notaufnahme.
Aber 2008 soll die zentrale Notaufnahme,welche im Bau ist,geöffnet werden.

Grüßle:flowerpower:
 

Cewa

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Jau.......komme auch aus der Notaufnahme und wäre einem solchen Themenschwerpunkt nicht abgeneigt :anmachen:

sind da im Monent noch in 2 Notaufnahmen untergebracht ( einmal cirurgisch und internistisch und einmal neurochirurgisch,neurologisch,othopädisch)da unser Haus im moment umgebaut wird.
 

Suprarenina

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Prima,

na dann sind wir ja schonmal 4..*freu
Ich denke das man einiges austauschen kann..Würde mich schon interessieren wie es in anderen Notaufnahmen so ist...
Aufteilung..Ablauf..Organisation..Besetzung..etc
 

Sabine

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Hallo, ich arbeite auch in der Notaufnahme. Zur Zeit erstreckt sich das noch über 2 Etagen, aber auch wir werden umgebaut und zur Zentralen Notaufnahme umorganisiert. Ich arbeite in einem 350 Betten Haus in NRW , in der unfallchirurgischen Ambulanz.

Es gibt bereits eine Weiterbildung. Der zweite Kurs startet jetzt im Oktober. Allerdings nur in Hamburg, dauert ein Jahr und kostet ca. 3000 €. Heisst E.R.N.A. Ich such später mal den Link raus und schreibe ihn hier auf.

Ich würde mich auch gerne am Austausch beteiligen, wo es doch für uns oder über uns Notfallambulanzschwestern /-pfleger so wenig gibt.

Viele Grüße, Sabine
 

Suprarenina

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Boah supi..Das wird ja hier mal langsam was..Bei uns wir die Zentrale Notaufnahem ca 2008 eröffnet..Ich arbeite universitär.

Momentan arbeite ich ja noch Notaufnahme für Innere/Neuro..wir haben allerdings zusätzlich 8 stationäre Betten und sind meist nur zu Zweit im Dienst.
Wie ist es bei euch?
 

Cewa

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E.R.N.A schön und gut und selbst die Themenblöcke sind ja ganz interessant ABER es ist halt eben KEINE Weiterbildung in diesem Sinne sondern ist im Moment lediglich eine Art Fortbildung die angeboten wird.
Es gibt da zwar ein Zertifikat das man teilgenommen hat aber eine richtig anerkannte Weiterbildung ist das nicht :weissnix:
d.h.ich kann mich dann nicht Krankenpfleger/schwester für Notaufnahme/Ambulanz schimpfen.
Wie mir da gesagt wurde ist die Anerkennung zwar beantragt.................aber das auch schon seit ca 3 Jahren :fidee:
 

spielemann

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Hallo,

leider muß ich dich enttäuschen, es wird auch in absehbarer Zeit keine Fachweiterbildung geben. Dies ist in der politischen Landschaft zur Zeit nicht gewollt.
Was heißt Fachweiterbildung?
Es gibt die Weiterbildung der ERNA, die hat aber nicht das Stundenaufkommen wie z.B. die Fachweiterbildung OP oder Intensiv.
Das hat aber noch keine Auswirkung. Mehr Gehalt? Bekommt jemand mit der Fachweiterbildung zur Endoskopiefachkraft mit der entsprechenden Stundenzahl auch nicht.
Also warum soviele Stunden?
Außerdem wer kann sich die Weiterbildung privat leisten. 3000€ sind ja kein Pappenstiel. Wofür, außer für vermeintlich bessere Arbeitsqualität. Die eigentlich nur dem AG etwas bringt.

Ich finde es gut ein Forum für Pflegekräfte aus Ambulanzen und Notaufnahmen einzurichten.
Ich arbeite in einem 650 Bettenhaus in der Chirurgischen Notfallambulanz und Internistischen Aufnahmestation. Beide Bereiche sind räumlich und medizinisch (Ärzte) voneinander getrennt. Das Haus konnte sich nicht dazu durchringen eine Interdisziplinäre Notaufnahme zu errichten.
Die Aufnahmestation ist räumlich zur Zeit noch auf einer ehemaligen Normalstation untergebracht, ein Neubau ( leider viel zu klein ) wird aber im November bezogen.

Ein reger Austausch wäre für mich sehr interessant.

Grüsse
Axel
 

Sabine

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Richtig ist, das ERNA nicht wirklich eine Fachweiterbildung ist. Ich bin mir auch noch nicht wirklich sicher, ob ich das Geld investieren sollte. Ich habe für mich beschlossen, das ganze noch ein wenig zu beobachten, sollte dieser Kurs wirklich Erfolg haben, wird er sicherlich irgenwann bundesweit angeboten.Ich bin ja noch jung ;)

Aber zurück zum eigentlichen Thema.

Ich merke, das fast überall der Umbruch statt findet um aus den getrennten Ambulanzen eine Interdisziplinäre zu machen. In so relativ kleinen Häusern auf dem Lande, arbeiten wir Nachts alleine, im Spätdienst oft auch, allerdings haben wir im Moment nur die unfallchirurgischen Pat. (aber das reicht, vor allem am Wochenende ).

Wie ist bei Euch der Papierkrieg geregelt ?? Wer nimmt die Personalien auf ? Wer nimmt die 10 € Praxisgebühr entgegen ???

Wie sind Eure Arbeitszeiten ???

Viele Grüße,
Sabine
 

Suprarenina

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also wir haben wochentags drei Sekretärinnen die jeweils für 4 Stunden die Aufnahemen am PC für uns erledigen.
Also von 8:00 bis 20:00.
Für die Praxisgebühr von 10€ bekommen die Leute einen Überweisungsträger,da wir kein Geld annehmen dürfen.
Den Rest der Zeit machen wir das...Also ambulant aufnehmen und eventuelle Umwandlung in stationär da wir ja auch viele Patienten ins Haus verlegen oder bei uns behalten.(wir haben selber 8 stationäre Betten)

Wir sind leider meist zu zweit im Dienst,was leider für unsere Notaufnahme oft zu wenig ist.
Wir müssen uns ja auch um die stationären Patienten kümmern die teilweise bis zu 4 Tage bei uns verweilen.
Das sind oft überwachungspflichtige oder pflegeaufwendige Patienten.
Dann gibt es ja noch die "verwahrlosten" und den Ausnüchterungsraum.

Unsere Dienstzeiten sind ----> Frühdienst 6:00 - 14:36
Spädienst 12:45 - 21:15
Nachtdienst 20:30 - 6:45
Zwischendienst 10:00 - 18:30
 

Werner Rathgeber

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Hallo@ all!
Also, wir haben an der Pforte eine Verwaltungsmitarbeiterin, die zu den normalen Bürozeiten die Aufnahme durchführt, ausserhalb dieser Zeiten macht das eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes.- Fragt mich bitte nicht warum!
Ich kenne auch andere Kliniken, wo dies durch die Pflege oder aber auch "Rund um die Uhr" durch den Verwaltungsdienst durchgeführt wird.

Wir hatten eine Testphase laufen, in der jemand von uns als "Triage-Nurse" fungierte, also Patienten und Besuchern den richtigen Weg wies. Außerdem hat sie den Transportdienst der Aufnahme koordiniert. Ist aus Personalmangel (viele Kündigungen) nach der Testphase aufgegeben worden.

Noch haben wir zwischen Innere und Chirugie getrennte Aufnahmen, allerdings nur einen Chefarzt. Irgendwann soll neu gebaut werden, dan sind wir interdisziplinär! Jetzt wird schon längerfristig das Personal zwischen uns
ausgetauscht, so das in ein paar Jahren jeder alles kann.

Betten zu bekommen, ängt davon ab, wie voll das Haus ist, wenn die Stationen freie Plätze in den Pflegezimmern haben, gibt es keine Probleme!
Ansonsten werden die PDL`s der entsprechenden Abeilung eingeschaltet, die dann die Übernahme organisieren.
Eine PDL meldet uns sogar mehrmals am Tag die freien Betten der Abteilung!

Wir haben 4 verschiedene Dienstzeiten:

Frühdienst von 06:00 Uhr bis 14:12 Uhr
Zwischendienst für Mütter und Bürotag von 8 Uhr bis 16:12 Uhr
Spätdienst von 12:18 Uhr bis 20:30 Uhr und den
Nachtdienst von 20:20 Uhr bis 06:20 Uhr


Viele Grüße
Werner
 
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Sabine

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Hallo,

seit Ihr denn schon alle auf Schichtdienst umgestellt ??? Wir arbeiten im Moment noch im Bereitschaftsdienstmodus, heisst: wenn ich Bereitschaftsdienst habe, komme ich um 14.30 h und verlasse das Haus am nächsten Tag um 11.30 h. (ehemals 24 - Stunden Dienst ) (baue direkt die Überstunden ab, die ich für diese nacht bekomme = 3 Stunden ), dazu kommt dann ein Kollege von 7.00 h - 14.30 h und wenn wir Glück haben kommt noch ein Kollege von 13.00 h - 20.30 h.
Wie das aber demnächst umgesetzt wird, wenn Bereitschaftsdienst gleich Arbeitszeit sein muss, weiss ich nicht. Dazu gibt es (immer noch ) keinen konkreten Pläne. Für ein 3 -Schicht -System sind wir definitiv zu wenig Leute und ich kann mir kaum vorstellen, das jemand eingestellt wird.

Die "Triage Nurse" ist bei uns der Verwaltungsmitarbeiter, der die Telefonzentrale besetzt. Er leitet die Leute entsprechend, wobei dies nicht die optimale Lösung ist. Wie genau war das bei Euch in der Testphase, Werner ? Ansich hört sich das nämlich gut an !

Wir haben auch Sekretärinnen (Arzthelferinnen), die tagsüber (also von 8.00 h - 18.00 h ) uns die Verwaltungsarbeiten abnehmen. Nachts und am Wochenende machen wir das auch selber. Die Praxisgebühr wird bei uns auch an der Zentrale entrichtet, ich gebe den Leuten nur eine Zahlungsaufforderung mit Überweisungsträger mit. Der Pat. kann dann entscheiden, ob er direkt zahlt oder das Geld überweist. Das regelt auch jede Fachabteilung für sich.

Viele Grüße, Sabine
 

spielemann

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Hallo,
wenn ich das so lese glaube ich, ich bin im Schlaraffenland?!?
Wir haben:
1x Frühdienst 6.00 - 14.12 Uhr
1x Zwischendienst 7.30 - 15.42 Uhr
1x Arzthelferin für die Anmeldung 7.45 - 13.50 Uhr
2x Spätdienst 13.10 - 21.22 Uhr
1x Arzthelferin für die Anmeldung 12.50 - 18.30 Uhr
1x Nachtdienst 20.45 - 6.15 Uhr

Wieviele Patienten betreut ihr, was sind eure Tätigkeiten, habt ihr extra Srechstunden, welche Verwaltungsaufgaben macht ihr, welcher Grad von Pflegedokumentation ist bei euch????

Grüsse
Axel
 

narde2003

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FGuKP I&I, Praxisanleiterin DKG,Wundassistent WaCert DGfW, Rettungsassistentin, Diätassistentin
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Leitung HOKO
Hut ab vor den KollegInnen der Notaufnahme

Hallo @all,

ich kann nur sagen Hut ab vor euch.
Ich bin derzeit an die interne Notaufnahme ausgeliehen, da dort Personalmangel herrscht.
Da dachte doch die erfahrene Intensivschwester, das macht sie mit links.


Unser Haus nimmt alleine im Internen Bereich pro Tag ca. 100 - 120 Patienten auf.

Bei uns gelte ich als sehr Notfallerfahren und Stressresistent, aber auch der Garant für unruhige Schichten...

Nach meinen ersten drei Tagen dort, muss ich nun feststellen, dass wir an einem Tag in der Notaufnahme mehr Notfallsituationen dort haben als in einer Woche interne Intensivstation.

Es macht Spass dort zu arbeiten, wenn ich auch nur 2 Tage Einarbeitung bekommen habe und am dritten Tag alleine mit "Station" war, was nochmals ganz anders ist, als Intensivstation.

Also KollegInnen der Notaufnahme meine Hochachtung vor euch.

Ich würde es gut finden wenn die KollegInnen der Intensivstationen auch mal rollieren würden, dann hätten sie wohl mehr Verständnis für die Aufnahmestation.

Einen schönen Tag noch
Narde
 

bluemoon

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Auch ich arbeite seit Mai auf einer Internistisch-Neurolgischen Notaufnahme mit zusätzlich 8 Betten am Uniklinikum Düsseldorf


:wavey:
 

yogix

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Hallo alle zusammen,

bin leider wohl etwas spät dran in diesem Thread.
Kurz zu mir:
Nach einem 15-monatigen OP-Intermezzo (weil keine Ambulanzstelle frei) in einer Unfallklinik arbeite ich seit 4 Jahren in der dortigen, rein unfallchirurgischen, Ambulanz.
Davor war ich, nach 3 Jahren in einer allgemeinchirurgischen Poliklinik, 10 Jahre in einer interdisziplinären Notaufnahme einer größeren Uniklinik (Marburg) im reinen Nachtdienst tätig.
Ich würde sehr gerne eine Fachweiterbildung für Ambulanzpersonal machen oder auch entwickeln, ausarbeiten...
Meiner Ansicht nach herrscht hierfür ein Bedarf und ich denke es kann auch nicht schaden z.B. in einer Unfallchirurgischen Ambulanz gewisse internistische Grundlagen zu haben. Auch glaube ich, daß bei Vielen in manchen rechtliche Fragen eine gewisse Unsicherheit besteht (z.B. Blutentnahmen, Wertsachen deponieren, Amtshilfe leisten, u.v.m). Oder ein 3-monatiger Einsatz beim Rettungsdienst, Notfallmedikamente, Gips- und Verbandstechniken... Mir würde noch viel mehr einfallen.
Wie wird das hier gesehen? Weiß jemand wie man so etwas eventuell auf die Beine stellen kann? Besteht eurer Ansicht nach überhaupt Interesse?
In der Hoffnung auf Antworten Gleichgesinnter
Gruß
 

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