Klinikmitarbeiter gehen auf die Strasse

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von renje, 27.01.2013.

  1. renje

    renje Poweruser

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    Städtische Kliniken taumeln und Privatisierung solls mal wieder richten.

    Von 6800 Mitarbeitern der Städt. Kliniken gehen ganze 200 zum Demonstrieren - wow.

    Der Rest der Beschäftigten aus Unikliniken, Bezirks- und Privatkliniken bleibt wegen schlechten Wetters zu Hause.
    Da gibts in München mindestens nochmal doppelt so viel Mitarbeiter aus der Pflege.

    Ehemalige oder potentielle Patienten tauchen erst gar nicht auf.

    Man sollte bei der nächsten Beschwerde eines Patienten in den Städt. Kliniken fragen:
    Waren sie bei der Demo?
    Nein - ja dann Pech gehabt - oder?

    Schwabinger Krankenhaus: Klinik-Mitarbeiter gehen auf die Straße - München - Abendzeitung München

    Städtischer Klinik-Konzern - Protest gegen Sparkurs - München - Süddeutsche.de

    Und jetzt Frägt hoffentlich kein Kollege, warum die Situation so ist wie sie ist und fängt nicht wieder das lammentieren über Lobby u.ä. an oder warum sonst keiner was für "Die Pflege" macht.
     
    #1 renje, 27.01.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31.01.2013
  2. DAMA1

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    Da ich die tätige Pflege aus Pflegeheim, wie auch aus dem Krankenhaus her über 27 Jahre kenne und quasi mittendrin bin, wundert es mich schon sehr, dass ich keine Bewerbung von Pflegefachkräften aus den Münchner Kliniken für unser Haus (Alten- und Pflegeheim) erhalte. Wir bitten ordentliche Bezahlung (meist höher, wie KKhs), ebenso eine 39 Std.-Woche und sind auch noch sehr verkehrsgünstig erreichbar.
    Woran liegt dies? Jammern auf hohen Niveau oder einfach an immer weniger Gemütlichkeit im Job?
    Ein halbes Jahr bei der PDL in den Asklepios Kliniken war ich über die Klageelegie der Mitarbeiter, wie auch deren Krankenstandquote erstaunt und hatte aber nur den besten Eindruck über die Klinik und Klinikführung bekommen. Da dachte ich oft, dass diese einmal in einem Pflegeheim Dienst machen sollten.
    Wenn ich selbst noch abends zu ALDI oder sonstwohin zum Einkaufen hetze, sehe ich 3 bis 4 Mitarbeiter, welche zwischen Regale auffüllen und Kasse hin- und her hetzen, aber dabei sicherlich keine 3.200 € (br) + Weihnachtsgeld erhalten.

    Wofür sollten wir also wirklich demonstrieren? Sind es die Löhne, sind es die Arbeitsbedienungen oder die "gefühlten" Überlastungen?
    Gerne stelle ich die Fachkraft mit Berufsenthusiasmus ein und werde ordentlich entlohnen.

    Grüß aus
    bei München
     
  3. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    7. Semester Pflegepädagogik
    Du wunderst Dich ? Asklepios ist sehr gut darin - oberflächlich einen guten Eindruck zu hinterlassen:schraube::down:!
     
  4. DAMA1

    DAMA1 Senior-Mitglied

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    Was soll da oberflächlich sein?
    Man kann sehr wohl in einem halben Jahr die Stimmungen von oben bis unten einfangen, wenn man eine Praktikumsstelle PDL bekleidet und freien Zugang zu allen Stationen und Mitarbeitern hat.
    Insbesondere dann, wenn man selbst als Hautaktiver aus dem Pflegeheimbereich kommt, welche mit ganz anderen Patienten-, bzw. pflegebedürftigen Bewohnern tagtäglich konfrontiert ist.
    Hier Jammern - dort Jammern, aber eben auf ganz anderem Niveau zur Situation.

    Insgesamt sehe ich dennoch meine Frage nicht beantwortet, weshalb die "geschundenen Kräfte" in den Kliniken sich nicht bei der Altenpflege umsehen wollen?

    Soweit ich hörte, jammern selbst Beamte im Staatsdienst bei vollem Pensionsansprüchen, würden aber niemals ihre Stellung verlassen?

    Bleibt eben die Frage, wer da die Schraube locker hat?
     
  5. flexi

    flexi Administrator
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    Bevor wir hier ins Persönliche abdriften, könnt ihr vielleicht wieder nauf die sachlichen Inhalte zurückfinden!

    Danke!!
     
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