Hallo,
ich habe mal eine Frage und hoffe, ich bin hier richtig. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Wäre schön.
Ein Freund unseres Sohnes (beide 16 Jahre alt) hat Anfang des Monats versucht, sich das Leben zu nehmen, wurde aber rechtzeitig gefunden. Er hatte Schlaftabletten geschluckt. Nach einem Kurz-Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie sollte er wieder nach Hause zurück, was er keinesfalls wollte, weil sein Stiefvater der Grund war, warum er sich überhaupt umbringen wollte. Sein Stiefvater ist Frührentner und Alkoholiker und drangsaliert das Kind bis zum geht nicht mehr. Die Mutter arbeitet den ganzen Tag und ist vor abends 21.30 Uhr selten zu Hause, so dass der Junge mit dem Stiefvater, der ihn auch misshandelt, alleine ist.
Seine Mutter hat uns jetzt gefragt, da die Kinder sich gut verstehen, ob wir ihn "so für 14 Tage oder so" nehmen würden, da er nicht nach Hause will und sie aber noch keine Wohnung für sich und ihren Sohn gefunden hat. Das war für uns selbstverständlich. Seit Freitag ist er also jetzt bei uns. Ich bin nur sehr verwundert, dass das Jugendamt sich nicht eingeschaltet hat und der Frau bei der Suche hilft bzw. sich des Jungen annimmt. Er hat erst im August einen Therapieplatz bekommen, das dauert doch viel zu lange. Ich ertappe ihn manchmal dabei, wie er einfach nur dasitzt und ganz stoisch in eine Ecke schaut und das sehr lange. Ich habe nicht das Gefühl, dass er stabil ist. Leider redet er auch nicht, lt. seiner Mutter hat er das auch früher nie getan, er kapselt sich ab. Er lässt auch keine körperliche Nähe zu, was mich nun nicht wundert.
Ich bin ratlos, wie wir mit ihm umgehen sollen. Wir versuchen, ihn "normal" zu behandeln, wie unseren Sohn auch, aber ist das in der Situation auch richtig ? Können wir mehr tun, als im zu vermitteln, dass wir da sind und auch jederzeit bereit sind, mit ihm zu reden, wenn er das will ?
Wie geht es weiter ? Was ist wenn die Mutter keine Wohnung findet (oder finden will, aber ich will ihr hier mal nichts unterstellen). Welche Rechte oder Pflichten haben wir ihm gegenüber ?
Ich wäre sehr dankbar für ein paar Tipps, wie wir weiter verfahren sollen.
Danke schön
Gruß
Dani
ich habe mal eine Frage und hoffe, ich bin hier richtig. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Wäre schön.
Ein Freund unseres Sohnes (beide 16 Jahre alt) hat Anfang des Monats versucht, sich das Leben zu nehmen, wurde aber rechtzeitig gefunden. Er hatte Schlaftabletten geschluckt. Nach einem Kurz-Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie sollte er wieder nach Hause zurück, was er keinesfalls wollte, weil sein Stiefvater der Grund war, warum er sich überhaupt umbringen wollte. Sein Stiefvater ist Frührentner und Alkoholiker und drangsaliert das Kind bis zum geht nicht mehr. Die Mutter arbeitet den ganzen Tag und ist vor abends 21.30 Uhr selten zu Hause, so dass der Junge mit dem Stiefvater, der ihn auch misshandelt, alleine ist.
Seine Mutter hat uns jetzt gefragt, da die Kinder sich gut verstehen, ob wir ihn "so für 14 Tage oder so" nehmen würden, da er nicht nach Hause will und sie aber noch keine Wohnung für sich und ihren Sohn gefunden hat. Das war für uns selbstverständlich. Seit Freitag ist er also jetzt bei uns. Ich bin nur sehr verwundert, dass das Jugendamt sich nicht eingeschaltet hat und der Frau bei der Suche hilft bzw. sich des Jungen annimmt. Er hat erst im August einen Therapieplatz bekommen, das dauert doch viel zu lange. Ich ertappe ihn manchmal dabei, wie er einfach nur dasitzt und ganz stoisch in eine Ecke schaut und das sehr lange. Ich habe nicht das Gefühl, dass er stabil ist. Leider redet er auch nicht, lt. seiner Mutter hat er das auch früher nie getan, er kapselt sich ab. Er lässt auch keine körperliche Nähe zu, was mich nun nicht wundert.
Ich bin ratlos, wie wir mit ihm umgehen sollen. Wir versuchen, ihn "normal" zu behandeln, wie unseren Sohn auch, aber ist das in der Situation auch richtig ? Können wir mehr tun, als im zu vermitteln, dass wir da sind und auch jederzeit bereit sind, mit ihm zu reden, wenn er das will ?
Wie geht es weiter ? Was ist wenn die Mutter keine Wohnung findet (oder finden will, aber ich will ihr hier mal nichts unterstellen). Welche Rechte oder Pflichten haben wir ihm gegenüber ?

Ich wäre sehr dankbar für ein paar Tipps, wie wir weiter verfahren sollen.
Danke schön
Gruß
Dani

